Quoten: „Dänemark-Krimi“ startet furios, „Sommerhaus“ verliert gegen „The Voice“

    „Mein Freund, das Ekel“ endet ordentlich, „Harry Potter“ macht Sat.1 froh

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 15.10.2021, 09:41 Uhr

    „Der Dänemark-Krimi“ mit Marlene Morreis und Nicki von Tempelhoff – Bild: ARD Degeto/Manju Sawhney
    „Der Dänemark-Krimi“ mit Marlene Morreis und Nicki von Tempelhoff

    Mit dem „Dänemark-Krimi“ startete am gestrigen Donnerstagabend im Ersten eine weitere Reihe der liebsten Programmfarbe der Deutschen – und das mit richtig starken Quoten: Satte 6,56 Millionen Menschen sahen den ersten Film „Rauhnächte“, der Marktanteil betrug hervorragende 23,2 Prozent, womit natürlich der haushohe Tagessieg einherging. Bei den 14- bis 49-Jährigen hatten 850.000 eingeschaltet und sorgten für ebenso famose 12,8 Prozent, nur ProSieben und RTL waren etwas erfolgreicher. Weniger Interesse herrschte im weiteren Verlauf an den Magazinen, „Kontraste“ und die „Tagesthemen“ kamen nur noch auf 2,93 Millionen bzw. 2,37 Millionen Gesamtzuschauer, wenngleich damit immerhin 12,0 und 11,7 Prozent drin waren.

    Im ZDF ging unterdessen die Serie „Mein Freund, das Ekel“ mit Dieter Hallervorden auf dem Niveau der Vorwochen zu Ende. Auf 3,49 Millionen und 3,78 Millionen Zuseher brachten es die vorerst letzten beiden Folgen, das reichte für solide 12,3 und 13,4 Prozent. Bei den Jüngeren fuhr man mit 6,1 Prozent zunächst einen Tiefstwert ein, das Staffelfinale steigerte sich dann aber noch einmal deutlich auf 7,9 Prozent. Einer Fortsetzung dürfte somit nicht allzu viel im Wege stehen. Ab 21:45 Uhr setzte man sich zudem vor die öffentlich-rechtlichen Kollegen: Das „heute journal“ machte einen Sprung auf insgesamt 4,26 Millionen Zuschauer (17,4 Prozent), ehe „Maybrit Illner“ und „Markus Lanz“ noch vor 3,01 Millionen (16,5 Prozent) bzw. 1,89 Millionen (18,9 Prozent) talkten.

    Den Primetime-Sieg in der Zielgruppe trug „The Voice of Germany“ auf ProSieben davon, musste binnen Wochenfrist allerdings leichte Abstriche hinnehmen. 910.000 Werberelevante entsprachen trotzdem sehr guten 14,6 Prozent, insgesamt ließen sich 2,07 Millionen unterhalten. „red.“ kam danach auf 11,0 Prozent, „Perfect Shot“ fiel zu später Stunde auf lediglich 5,8 Prozent zurück. „Das Sommerhaus der Stars“ konnte bei RTL nicht ganz mithalten, mit 870.000 Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren und 13,0 Prozent lief es aber immerhin etwas besser als vergangenen Donnerstag. Die Gesamtreichweite blieb dagegen wieder unter der Marke von zwei Millionen hängen, genauer gesagt waren 1,89 Millionen dabei. Nicht nach Wunsch präsentierte sich der Live Talk im Anschluss, der nur 9,5 Prozent in der Zielgruppe generierte. „RTL Direkt“, ein „Exclusiv Spezial“ sowie die „RTL Topnews“ taten sich im Folgenden angesichts 7,3, 8,0 und 6,7 Prozent noch schwerer.

    Sat.1 machte derweil seinem Ruf als Harry-Potter-Sender wieder alle Ehre – und wurde belohnt: Die x-te Wiederholung von „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ wollten 1,32 Millionen Menschen ab drei Jahren (noch einmal) sehen, bei den Jüngeren kam man auf weit überdurchschnittliche 12,0 Prozent. „Exklusive Einblicke“ in „Die Magie von Harry Potter“ verlängerten den Erfolg und schafften nachfolgend noch 11,1 Prozent. Nicht viel reißen konnte Schwestersender Kabel Eins, wo „Ab ins Kloster!“ mit 4,0 Prozent für die zweite Folge der dritten Staffel den Senderschnitt erneut verfehlte, aber immerhin nicht ganz so desaströs abschnitt wie vergangene Woche. Das „k1 Magazin“ verzeichnete anschließend den gleichen Marktanteil.

    Schlechter als zuletzt sah es für „Hartes Deutschland – Die Story“ bei RTL Zwei aus: Statt 4,3 standen nun gerade mal noch 3,9 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen zu Buche. Selbst eine zehn Jahre alte Folge von „Das Messie-Team“ war danach gefragter und holte immerhin 4,7 Prozent. Eher blass blieb zu Beginn der Primetime auch VOX, das mit „Stirb langsam 2“ unspektakuläre 6,3 Prozent einfuhr. James Bond ließ den Marktanteil um 22:50 Uhr dann kräftig steigen, „Der Hauch des Todes“ legte auf sehr gute 8,1 Prozent zu.

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