Neues aus Uhlenbusch
    D 1977–1982
    Deutsche Erstausstrahlung: ZDF

    Das norddeutsche Dorf Uhlenbusch hat alles, was es braucht: eine Post, einen Tante-Emma-Laden und viele Bauernhöfe. Briefträger Onkel Heini erzählt fröhliche, spannende und besinnliche Geschichten aus der Welt der Kinder, die hier prägende Erlebnisse für ihr Leben sammeln. Ein echtes TV-Erlebnis nicht nur für Menschen, die auf dem Lande aufgewachsen sind. Und das Titellied vom Gockel Konstantin, für den Schlafen keinen Sinn macht, ist längst ein wahrer Evergreen …  (Text: Universal Family Entertainment)

    Neues aus Uhlenbusch auf DVD und Blu-ray

    Neues aus Uhlenbusch – Streams

    Neues aus Uhlenbusch – Community

    • am

      Ich kann mich an eine Folge erinnern, da zog eine ausländische (türkische?) Familie mit einem Mädchen ins Dorf und keiner der Kinder wollte mit dem Mädchen spielen. Onkel Heini hat dann dafür gesorgt, dass die anderen Kinder den Neuzugang anerkennen. Im Abspann der Folge kam der Bibelspruch Lukas 11 Vers 9 (Bittet, so wird euch gegeben. Sucht, so werdet ihr finden. Klopfet an, so wird euch aufgetan). Weiß jemand den Titel dieser Folge?
    • am

      Es war keine Gans, sondern eine Ente, und ja, sie gehörte Onkel Heini. Die Folige ist gerade bei YT zu finden.
    • (geb. 1971) am

      Vielleicht war das ja genau so gemeint vom Autor, eben völlig Zusammenhangslos ;o) So wie dies seinerzeit die Alten stets riefen und so wie wir Alten dies heute gelegentlich rufen.
    • (geb. 1971) am

      Michael; da hast Du damals wahrlich klasse gespielt. Ich finde diese (und eigentlich alle Folgen) von "Neues aus Uhlenbusch" für sehr wichtig. Deine Folge bearbeitete ein sehr wichtiges Thema mit einem sehr tollen Ausgang der Geschichte, so wie es ja eben auch ist. Ein leiblicher Vater sein kann jeder, ein richtiger Vater nur der, der das Kind liebt und groß zieht. Ich selbst bin ein Adoptivkind und mir hat Deine Folge damals sehr geholfen, ich begriff worum es wirklich geht und habe die wunderbarsten nun richtigen Eltern (immer gehabt), die man sich als Kind nur wünschen kann und konnte. Heute versuche ich dieses zu sein, oft zum Leidwesen des Mutterteiles ;o) Da meine Kinder und ich oft gemeinsam zu spät nach Hause kommen, mit zerrissenen Hosen und voll mit Dreck *hihihi* Aber ich liebes es ! Und meine Kinder auch; keines hängt nur in PC Spielen oder am Computer rum. Ständig sind wir auf Achse und entdecken die Welt ! Tausend Dank nochmal für Deine Folge damals !
    • am

      Ich möchte hier gerne mal fragen, ob jeman weiß, wer das Titellied der Sendung denn wohl gesungen hat?

    Neues aus Uhlenbusch – News

    Cast & Crew

    Dies und das

    Titellied:

    Für Gockel Konstantin hat fliegen keinen Sinn.

    Er muss am Boden bleiben und uns die Zeit vertreiben.

    Auh weia, auh weia, der Hahn legt keine Eier.

    Auh weia, auh weia, der Hahn legt keine Eier.

    Für Gockel Konstantin hat schlafen keinen Sinn.

    Wer soll uns sonst im Leben von Uhlenbusch erzählen?

    Auh weia, auh weia, der Hahn legt keine Eier.

    Auh weia, auh weia, der Hahn legt keine Eier.

    Für Gockel Konstantin hat weinen keinen Sinn.

    Wir sind in deiner Nähe und machen dein Gekrähe.

    Auh weia, auh weia, kiki-riki-kiki.

    Auh weia, auh weia, kiki-riki-kiki.

    Kikiriki!

    Drehorte: Loccum, Münchehagen, Wiedensahl & Bornum am Elm

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    40 tlg. dt. Kinderserie.

    Verschiedene Kinder im ländlichen Uhlenbusch, keines älter als zehn, viele unter fünf, lernen das Leben kennen und ihre Eltern verstehen, setzen sich mit ihren Erfahrungen und Problemen auseinander. Zu den erwachsenen Bewohnern des Orts gehören der kauzige Briefträger Heini Lüders (Hans-Peter Korff), genannt Onkel Heini, der immer mit dem Fahrrad unterwegs ist, Oma Piepenbrink (Trude Breitschopf), Bauer Brömmelkamp (Uwe Dallmeier) und Tante Appelboom (Hildegard Wensch).

    Neues aus Uhlenbusch war die diesseitige Variante von Anderland. Statt Traumauslebung in Fantasiewelten ging es hier um den Umgang mit realen Problemen in der realen Welt, und statt eines merkwürdigen Gnoms gab es einen merkwürdigen Briefträger. In jeder Folge standen andere Kinder im Mittelpunkt, ständige Mitwirkende waren nur die vier Erwachsenen. Die behandelten Probleme schöpften die volle Bandbreite aus: Großeltern sterben, Eltern vernachlässigen ihre Kinder, Eltern schlagen ihre Kinder, Eltern sind Alkoholiker, Eltern sind arm, Eltern haben Geheimnisse vor ihren Kindern. Und mittendrin Onkel Heini als Kommentator des Geschehens und oft der einzige Ansprechpartner für die Kinder, der sie versteht.

    Die Serie richtete sich vor allem an Kinder auf dem Land. Der Ort Uhlenbusch war fiktiv, gedreht wurde in den Ortschaften Loccum, Münchehagen und Wiedensahl im Weserbergland. Die Kinder, die die wechselnden Hauptrollen spielten, kamen überwiegend aus der Umgebung. Im Vorspann sah man stets einen Zeichentrickhahn aufgeregt mit den Flügeln schlagen und hörte dazu den Titelsong: „Au weia, au weia, der Hahn legt keine Eier … “ Dann fuhr ein Auto viel zu dicht an ihm vorbei und wehte ihm das Federkleid vom Leib. Der Gockel hieß Konstantin.

    Eine einzelne Folge war bereits an Weihnachten 1977 gelaufen, die regelmäßige Ausstrahlung begann im folgenden April mit 25-Minuten-Folgen am Sonntagnachmittag. Wie schon bei der Rappelkiste zeigte auch hier das ZDF die Serie zum Start einmalig im Abendprogramm, um Eltern zu zeigen, was sie ihre Kinder doch bitte sehen lassen sollen. Der abendfüllende Film war ein Zusammenschnitt aus drei regulären Folgen. Zwei Jahre nach dem Ende der Serie wurde ein weiterer Spielfilm gezeigt, der wieder ein Zusammenschnitt war.

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    Weiterführende Links

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