Diese Drombuschs

    zurückStaffel 6, Folge 1–6weiter

    • Staffel 6, Folge 1 (89 Min.)

      Die Jahre sind nicht spurlos an Vera Drombusch vorübergegangen: der plötzliche Herztod ihres Mannes, der Verlust ihrer zweiten Liebe, die Geschäftsaufgabe verbunden mit dem Verkauf ihres Hauses an Ludwig, vor allem aber der Tod ihres Sohnes – dies alles ist nicht ohne Wirkung geblieben. Obwohl sie als Krankenschwester die Zeichen erkennen müßte, schenkt sie den Symptomen keine Beachtung: ihre unbestimmbare, an nichts festzumachende Angst, vor allem vor dem Alleinsein, das allmähliche Schwinden des Selbstvertrauens und die quälende Schuldzuweisung an sich selbst für den Verlust der Menschen, die sie geliebt hat. Darunter leidet auch das Verhältnis zu ihrem jüngsten Sohn Thomi, der selbst in einer schwierigen Lebensphase steckt. Vera gerät immer mehr in die innere Emigration. Niemand aus der Familie nimmt ihre Notsignale wahr. Onkel Ludwig lebt mit der tüchtigen Bedienung Marga Diebelshauser in der Alten Mühle zusammen. Mit ihr sieht er eine Zukunft zu zweit. Gemeinsam mit der treuen Seele Hermann Eurich betreiben sie das gutgehende Lokal in der Alten Mühle. Die Stimmung wird allerdings durch Udo Buchler getrübt, der sich als Margas Bruder ausgibt und sich seit zwei Jahren bei ihr eingenistet hat und sie tyrannisiert. Doch nicht nur weil Vera ahnt, daß die beiden keine Geschwister sind, versucht Marga, sich zu wehren und intrigiert: Eifersüchtig und mit Argwohn erlebt sie die jahrelang gewachsene Vertrautheit zwischen Vera und Ludwig als Bedrohung. Oma Drombusch hat einen neuen Lebensinhalt gefunden. Zusammen mit Frau Werbelhoff, die im gleichen Haus wohnt, und zwei musikliebenden Freunden hat sie ein Trio gegründet. Ernsthaft betreiben sie die Kunst des Musizierens und geben regelmäßig Kammermusikabende im Altenheim. Veras Schwiegertochter Tina hat Probleme: Ein anonymer Anrufer hat ihren Vater, den Inhaber der Reibold-Werke, wegen der Verbrennung von Kunststoffabfällen bei der Polizei angezeigt. Ausgerechnet bei einem Abendessen anläßlich seines Geburtstages wird er festgenommen. Bei einer Firmendurchsuchung finden die Beamten auch noch andere schwerwiegende Beweise. Tina sucht als alleinerziehende Mutter eine Lösung für Richys Schulprobleme. Sie stellt den arbeitslosen Lehrer Hilger Kretschmer, einen überzeugten Umweltschützer, als Nachhilfelehrer für Richy an. Beide wissen nicht, daß er seinerzeit Tinas Vater bei der Polizei angezeigt hat. (Text: Prisma-Online.de)

      Deutsche Erstausstrahlung: Sa 01.01.1994 ZDF
    • Staffel 6, Folge 2 (87 Min.)

      Nachdem Vera im Krankenhaus überstürzt gekündigt hat, sucht sie nach einer neuen, sinnvollen Aufgabe, um dem Alleinsein zu entfliehen. Sie betreut bedürftige, vorwiegend alleinstehende Menschen. Als sie eines Tages ihre Schwiegermutter besuchen will, rammt sie beim Einparken ein anderes Auto und hinterläßt an dessen Windschutzscheibe einen Zettel. Oma Drombuschs Nachbarin beobachtet diesen Vorfall, und wenig später erscheinen in der Alten Mühle zwei Polizisten, um Vera über den Vorfall zu befragen – Fahrerflucht. Die Beamten können nicht wissen, daß Medikamente die Ursache für Veras auffällige Gleichgültigkeit sind und nehmen die teilnahmslos erscheinende Vera zur Blutprobe mit. Herr Reibold sitzt immer noch in Untersuchungshaft und will kein Geständnis ablegen, weil er sein Lebenswerk – die Firma – nicht gefährden möchte. Sein Anwalt, seine Frau, die die Aktienmehrheit hält, und auch Tina raten ihm, einen unbeteiligten dritten in die Geschäftsführung einzusetzen und schlagen Marions Freund, Rechtsanwalt Maximilian Lechner, vor. Auch Tina möchte ihrem Vater helfen und will sich in der Firma einarbeiten. Onkel Ludwig ist immer wieder ein gerngesehener Gast auf dem Rummelplatz. Er hat ein väterliches Auge auf das hochschwangere Yvonnche. Sie will das Kind, aber nicht den Mann. Jürgen, der Vater ihres Kindes, der mit ihr in ihrer Schießbude arbeitet, läßt sich nicht ohne weiteres abweisen und vertraut auf die Zukunft. Ludwig hat eine besondere Beziehung zu dem betagten „Puppensepp“. An seinem Beispiel begreift Ludwig, daß es noch ein anderes Glück gibt. Veras Tochter Marion und der Anwalt Maximilian Lechner haben Probleme eigener Art. Sie haben berufsbedingt wenig Zeit und beginnen sich auseinanderzuleben. Beide haben wenig Verständnis für die Probleme des anderen. Marion nicht für Maximilians Vorhaben, die Geschäftsführung der Reibold-Werke zu übernehmen, und Maximilian nicht für Marions Absicht, die „Katakomben“ in eine Striptease-Bar umzuwandeln. Onkel Ludwig hat den Geburtstag von Marga Diebelshauser zur offiziellen Verkündung seiner Verlobung mit ihr bestimmt. Doch ausgerechnet an diesemTag wartet eine unangenehme Überraschung auf ihn. (Text: Prisma-Online.de)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 03.01.1994 ZDF
    • Staffel 6, Folge 3 (89 Min.)

      Ludwig und Vera stehen – jeder für sich – am Wendepunkt ihres Lebens. Ludwig hat Hals über Kopf die Alte Mühle und das Antiquitäten-Lokal verlassen. Niemand außer Yvonnche und ihrem Lebensgefährten Jürgen weiß, daß er vorübergehend das Kasperltheater vom Puppensepp übernommen hat. Das Lokal in der Alten Mühle wird von Hermann Eurich allein bewirtschaftet, aber nur noch an den Wochenenden. Von den Gläubigern bedrängt versucht dieser, Ludwig zu erreichen. Doch Ludwig rührt sich nicht – er kann seinem Leben nicht mehr den alten Sinn geben. Erst die Nachricht von Veras Klinikaufenthalt reißt Ludwig aus seiner Unzugänglichkeit. Er versucht, mit ihr Kontakt aufzunehmen. Doch Vera ist aus therapeutischen Zwecken von allem isoliert, was ihr Leben ausgemacht hat. Auf abenteuerliche Weise gelingt es Ludwig, in die Klinik zu kommen. Dort stellt er fest, daß Vera an dieser Isolation zu zerbrechen droht. Dies veranlaßt ihn zum Handeln: Gemeinsam mit Hausarzt Dr. Wendt bewirkt er Veras Entlassung. Maximilian Lechner arbeitet als Geschäftsführer in den Reibold-Werken, assistiert von Tina, die ihren Entschluß wahrgemacht hat, in die Firma ihres Vaters einzutreten. Doch die Zusammenarbeit zwischen den beiden läuft nicht so reibungslos wie erwartet. Oma Drombusch geht als Musikerin ganz in der Führung des Päan-Trios auf. Trotz allem macht sich bei ihr immer stärker eine leichte Verwirrtheit bemerkbar. Es fällt ihr immer schwerer, sich zurechtzufinden. Nachdem Vera wieder aus der Klinik entlassen ist, versucht Ludwig, ihr listenreich ein neues Aufgabenfeld zu verschaffen, indem er Jürgen und das hochschwangere Yvonnche dazu bringt, in die Alte Mühle zu ziehen. (Text: Prisma-Online.de)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 09.01.1994 ZDF
    • Staffel 6, Folge 4 (89 Min.)

      Veras Gesundheitszustand hat sich wesentlich verbessert. Dazu hat auch beigetragen, daß ihr Selbstbewußtsein bei der unverhofften Geburt von Yvonnches Baby gestärkt wurde und sie ihre Kenntnisse als Krankenschwester unter Beweis stellen konnte. Oma Drombusch und ihre Musiker wollen einen Abend mit klassischer Musik in einem Altersheim veranstalten. Sie ist überrascht, dort Hermann Eurich zu sehen, der in dem Heim wohnt. Er mußte seine Arbeit im Lokal wegen der Schulden und der ausbleibenden Gäste einstellen. Nach dem Tod des alten Puppensepp zieht Onkel Ludwig mit dem Kasperltheater und mit den anderen Schaustellern zusammen über die Lande. Eines Abends berichtet Tina ihrem Freund Holger, daß ihr Vater sich immer noch in Untersuchungshaft befindet. Sie weiß nicht, daß Holger mit seiner anonymen Anzeige die Ursache der Inhaftierung ist. Aber nicht darüber kommt es zum Streit, sondern über Tinas Wunsch, Richy nichts über ihr Verhältnis mit Holger zu sagen. Wütend verläßt Holger das Haus und radelt im strömenden Regen davon. Ein folgenschwerer Unfall ereignet sich: Oma Drombusch und Frau Werbelhoff sehen in der Dunkelheit den Radfahrer nicht. Vor dessen schriller Klingel erschreckt Frau Werbelhoff und rutscht aus. Sie stürzt mit dem Rücken auf die Bürgersteigkante. Im Krankenhaus erfährt Oma Drombusch, daß Frau Werbelhoff wahrscheinlich für immer an den Rollstuhl gefesselt sein wird. Während Veras Geburtstagsfeier drängt Marion ihre Oma zu einem schweren Entschluß: Sie soll ihre Wohnung umrüsten und Frau Werbelhoff im Rollstuhl aufnehmen. Doch Oma Drombusch macht schnell die Erfahrung, daß sie damit überfordert ist. Sie ist fest entschlossen, ihrer Freundin einen Pflegeheimplatz zu ertrotzen, und sei es in Form eines musikalischen „sit in“. Da Ludwig seit Monaten das Darlehen bei der Bank nicht getilgt hat, erscheint ein amtlicher Schätzer, der das Besitztum zwangsversteigern will. Vera handelt. Sie zahlt die dringendsten Rückstände und beschließt, das Restaurant alleine zu führen. (Text: Prisma-Online.de)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 10.01.1994 ZDF
    • Staffel 6, Folge 5 (89 Min.)

      Vera bemüht sich, Ludwig ausfindig zu machen. Sie ahnt, daß er nicht nur in finanziellen Nöten steckt, daß er mehr und mehr den Halt verliert. Im Wohnwagen des alten Puppenspielers stöbert sie ihn auf und macht ihm in einer Auseinandersetzung klar, daß er sich mit seinem Puppentheater in eine Illusion flüchtet. Wegen seiner Geldnöte ist Ludwig auch im „Goldenen Anker“ nicht eben ein gerngesehener Gast. Was Ludwig noch nicht weiß: Der Pächter der Kneipe ist Udo Buchler und Marga Diebelshauser die Bedienung. Weil Buchler sich an Ludwig rächen will, versteckt er Geld in dessen Mantel und alarmiert die Polizei. Marga Diebelshauser ist es schließlich, die Ludwig entlastet und Buchler überführt. Ludwig begreift, daß ihr Verhalten ihm zeigt, daß sie es ehrlich mit ihm gemeint hat. Dieser verspätete Beweis wirft ihn vollends aus der Bahn. Marions Beziehung zu Maximilian droht an den unterschiedlichen Lebensauffassungen zu scheitern. In dem Bestreben, die Konzession zum Betreiben ihrer Bar zu bekommen, verspricht sie einem Angestellten des Ordnungsamtes mehr, als sie am Ende einzulösen bereit ist. Der angetrunkene Mann folgt ihr in die Wohnung und fordert mit Gewalt die Einlösung des Versprochenen. Maximilian kommt in letzter Sekunde dazu und verhindert Schlimmeres. Er zieht die Konsequenzen und wirft Marion die Wohnungsschlüssel vor die Füße. Auch in den Reibold-Werken hat Maximilian seine Probleme. Er fordert Tinas Versetzung aus seinem Vorzimmer – andernfalls geht er. Doch Tina ist ihm zuvorgekommen und hat bereits den Platz geräumt. Sie will ihm zeigen, daß er es ist, der für die Firma unentbehrlich ist. Der Radunfall hat auch für Tina und Holger Folgen: Sie haben sich entzweit. Holger, der sonst so konsequente, läßt keine Gelegenheit aus, sich angesichts seines an Frau Werbelhoff verursachten Schadens juristisch aus der Schlinge zu ziehen. Nach ihrer gescheiterten Beziehung läßt ihr immer intensiver werdendes Verhältnis zu Holger in Marion neue Pläne entstehen: Sie renoviert das Kellerlokal – nun als Öko-Restaurant, mit Holger als Koch. (Text: Prisma-Online.de)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 12.01.1994 ZDF
    • Staffel 6, Folge 6 (125 Min.)

      Vera gibt sich alle Mühe, das Antiquitätenlokal allein zu bewirtschaften. Als sie Ludwig aus dem Krankenhaus abholen will, hat dieser – entgegen dem ärztlichen Rat – die Klinik bereits verlassen. Sie sucht ihn auf, um ihm ein Buch, das er im Krankenhaus vergessen hat, zu bringen. Es ist ein Buch über die Insel Mauritius, jenen Ort, der Ludwig so fasziniert, weil dort die Weltreligionen friedlich nebeneinander leben. Auf dem Rummelplatz gerät Vera in eine Vorstellung von Ludwigs Puppentheater. Im Spiel der Puppen erkennt sie, was Ludwig im tiefsten Inneren bewegt. Die Vorstellung nimmt ein unerwartetes Ende, als Ludwig Schwierigkeiten mit dem rechten Arm bekommt. Er hat nicht mehr die Kraft, die Figuren zu führen. Wenig später verkauft er das Puppentheater, und Vera erfährt durch einen Brief, daß er nach Mauritius ausgewandert ist. Am liebsten würde sie ihm nachreisen und ihn zurückholen. Das geht aber nicht so einfach, denn Vera muß Oma Drombusch zu sich nehmen, deren Zustand es nicht mehr erlaubt, daß man sie alleine in der Wohnung läßt. Tina trennt sich von Holger, weil sie seine unwahre Haltung in dem bevorstehenden Prozeß gegen Frau Werbelhoff nicht billigen kann. In seiner Ehre verletzt, gibt Holger Marion zu verstehen, daß Maximilian der Anlaß für seine Trennung von Tina sei. Marion will es genau wissen und findet in Maximilians Wohnung tatsächlich Tina. Marion spielt ihren Trumpf aus und sagt Tina, wer letztendlich ihren Vater ins Gefängnis gebracht hat – ihr Freund Holger Kretschmar. Tina sieht jetzt keinen Grund mehr, ihren ehemaligen Freund vor Gericht zu schützen. Sie sagt ohne Rücksicht die Wahrheit. Nach dem Ausgang der Verhandlung hat Marion Mitleid mit Holger und nimmt ihn bei sich auf. Sie bittet Vera, ihr aus Kostengründen Ludwigs ehemalige Wohnung in der Alten Mühle zu überlassen. Vera geht unter einer Bedingung darauf ein: Marion muß sich um Oma Drombusch kümmern. Von der Verantwortung für ihre Schwiegermutter befreit, fliegt Vera am Tag vor Heiligabend nach Mauritius, um Ludwig zu einer Heimkehr zu überreden. (Text: Prisma-Online.de)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 16.01.1994 ZDF

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