Die Schlümpfe
USA 1981–1990 (The Smurfs)
Deutsche TV-Premiere ZDFOriginal-TV-Premiere (Englisch)
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Die 1958 vom belgischen Zeichner Pierre „Peyo“ Culliford erfundenen Schlümpfe schafften 1981 den Sprung ins Fernsehen und wurden mit der nach ihnen benannten Serie zu Kultstars, die bis heute nichts von ihrer Popularität eingebüßt haben. Die kleinen blauen Wesen mit den markanten Zipfelmützen leben vergnügt und fröhlich in ihrem Dorf Schlumpfhausen im Verwunschenen Land, bewohnen ausgehöhlte Pilze, die wie Häuser eingerichtet sind, essen Schlumpfbeeren, basteln, musizieren und bauen fleißig ihr Dorf aus. Die Autorität im Dorf und eine Art „Anführer“ ist Papa Schlumpf. Er hat einen weißen Rauschebart, und seine Mütze und Hose haben die Farbe Rot, im Gegensatz zur weißen Kleidung der anderen. Gestört werden die Schlümpfe regelmäßig vom bösen Zauberer Gargamel, der zusammen mit seiner hungrigen Katze Asrael immer wieder Jagd auf sie macht, da er einen Schlumpf als Zutat für sein Rezept zur Herstellung von Gold benötigt. Doch durch ihren eisernen Zusammenhalt und die weisen Tricks von Papa Schlumpf gelingt es den Freunden immer wieder, Gargamel ein Schnippchen zu schlagen.

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Die Schlümpfe – Community

  • (geb. 1981) am

    Ein paar Informationen kann man hier entnehmen: https://www.zeichentrickserien.de/die-schluempfe.htm
  • am

    Bei der "Hugo Show" hatten wir im Juli 1995 eine Schlumpfwoche, indem das Thema rund um die kleinen blauen Schlümpfe ging, daran kann ich mich noch sehr gut Erinnern.
  • (geb. 1992) am

    Frau Zambo, sie waren damals eine Ikone, wir haben sie alle gerne gesehen… und die unschöne Kündigung wünscht man keinem, Sonja Zietlow brauche ich persönlich auch nicht und ich hätte keine Probleme damit wenn sie weiter geflogen wäre … (bei „der schwächste fliegt“ waren auch nur die Kandidaten Kult!) …
    Aber zu behaupten dass bim Bam bino bei Tele fünf länger erfolgreich gewesen wäre hat auch nur deshalb bestand weil bei Tele 5 einfach alles länger erfolgreich gewesen wäre aufgrund geringerer Ansprüche!
    Ruck Zuck wäre länger gelaufen, und Hopp oder Topp wäre heute noch erfolgreich… ohne erfolgreich zu sein (und was habe ich diese Sendung geliebt!!!).
  • am

    Für die Staffeln 7 und 8 verwendete Tele 5 dann das amerikanische Original-Opening 7 mit Instrumentalstück: Die Schlümpfe spielen im Dorf, als plötzlich Gargamel, Rotznase und Azrael auftauchen. Doch Tarzan Schlumpf rettet den Tag, indem er einen Zaubertrank von Papa Schlumpf über die Eindringlinge schüttet und sie dadurch auf Schlumpf-Größe schrumpft. Danach macht Opa Schlumpf seinen Zauberballon startklar und bricht zusammen mit den Schlumpflingen zu einem Rundflug auf. Heute wird dieses Opening leider nicht mehr verwendet, wenn Folgen aus Staffel 7 und 8 wiederholt werden.

    Dann noch eine Randnotiz: Die Weihnachtsfolge Der Weihnachtsgeist hat im Englischen ihr eigenes spezielles Opening. In der deutschen Fassung läuft vor der Folge zunächst das normale Opening, aber das Spezial-Opening wurde in die Eröffnungsszene der Folge integriert, so dass die Episode bei uns quasi zwei Openings hintereinander liefen. ProSieben zeigte ab Januar 1996 erstmals die abschließende 9. Staffel. Auch hierbei wurde das originale amerikanische Opening übernommen: Das Bildmaterial fasst knapp zusammen, worum es in der Staffel geht (Zeitreisen), als Musik läuft ein Remix des March of the Smurfs.

    Ab 2005 wurde die Serie auf Super RTL wiederholt. Dabei wurde zunächst einmal das Bild qualitativ überarbeitet und die Farbsätting sehr deutlich hochgeschraubt. Zudem wurde ein neuer Titelsong gedichtet: Kommt mit ins Schlumpfenland

    Als Lied an sich ist Kommt mit ins Schlumpfenland - ein neuer Text, basierend auf der Melodie des March of the Smurfs - gar nicht mal so schlecht. Problematisch an dieser Fassung ist jedoch, dass der Songtext einfach nicht zum Bild passt! So wird beispielsweise über Papa Schlumpf gesungen, während Gargamel aus dem Fenster schreit ... nein! Einfach nein!! Trotzdem ist es diese Fassung, die heute bei Wiederholungen verwendet wird und auch auf DVD veröffentlicht wurde. Zumindest die Komplettbox mit 43 DVDs enthält als Bonus auch den "alten Vorspann", womit die gesprochene Tele-5-Fassung gemeint ist.
  • am

    In Deutschland wurde die Schlumpf-Serie zum ersten Mal ab 15. April 1983 im ZDF gezeigt, der große Durchbruch folgte aber erst ab 1988 durch die Ausstrahlung auf Tele 5. Dort liefen einige Episoden sogar im Abendprogramm. Später wurde die Serie auf Kabel 1, Pro Sieben und Sat.1 wiederholt. Zuletzt im Free TV wurden die Schlümpfe im Disney Channel gesichtet, dort allerdings in einer erneuerten Version mit leuchtenderen Farben, die 2005 auf Super RTL ihre Premiere gefeiert hatte. Mag sein, dass die Serie dadurch moderner wirkt, andererseits geht aber auch der Charme eines 80er-Jahre-Cartoons verloren, so dass einige Fans nicht allzu gut auf diese neue Fassung zu schlumpfen sind. Seit 2011 erscheint die Serie außerdem staffelweise in DVD-Boxen fürs schlumpfige Heimkino.

Die Schlümpfe – News

Cast & Crew

Dies & das

Vader Abrahams Titelsong zum 1976 entstandenen Kinofilm der Schlümpfe wurde ein internationaler Chart-Erfolg.
Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):US-Zeichentrickserie nach Peyo („The Smurfs“; 1981⁠–⁠1990).
Versteckt im Wald liegt das Dorf Schlumpfhausen, in dem kleine blaue Wesen mit weißen Mützen leben, herzensgut, fröhlich und freundlich: die Schlümpfe. Papa Schlumpf ist der Kopf des Dorfs, ihn unterscheidet sein weißer Bart von den anderen und seine rote Mütze. Zu den Bewohnern gehören der kluge Schlaubi mit der Brille, der Tollpatsch Clumsy, der Faulpelz Fauli, der eitle Beauty, der Bäcker Torti, der Witzbold Jokey, der gern Tortis Torten anderen ins Gesicht klatscht, der Griesgram Muffi sowie die einzige Schlumpfendame, Schlumpfine. Außerdem: Hefti, Harmony, Handy, Poety, Farmy und Traumy. Sie alle leben in Häusern, die wie Pilze aussehen. Der böse Zauberer Gargamel und sein Kater Azrael haben es auf die Schlümpfe abgesehen, wissen aber nicht, wo das Dorf liegt. Gargamel lässt jedoch nichts unversucht, die Schlümpfe zu fangen. Schlumpfine war ursprünglich sein Geschöpf, das die Schlümpfe ausspionieren sollte, doch Papa Schlumpf konnte sie zu einem echten Schlumpf verzaubern. Und so sprechen, Verzeihung, schlumpfen die Schlümpfe: „Verschlumpft noch mal“ und: „Schlumpf dich davon!“
Die Schlümpfe zählen zu den beliebtesten Kinderfiguren überhaupt, die auch als Comics, Gummifiguren zum Sammeln und in diversen anderen Merchandisingformen reißenden Absatz fanden. Die Comics stammten ursprünglich aus Frankreich („Les Schtroumpfs“) und wurden von Pierre Culliford unter dem Pseudonym Peyo gezeichnet, die Serie wurde aber in den USA produziert. Sie lief bei diversen Sendern auf verschiedenen Sendeplätzen. Die ersten 52 Folgen zeigte das ZDF an wechselnden Werktagen nachmittags, jede Folge war 13 Minuten lang. Mit dieser Episopdenlänge begann auch die Ausstrahlung auf Tele 5, später wurden meistens zwei Episoden zu 25-Minuten-Folgen zusammengefasst. Einige Folgen, die eigentlich zur Serie gehörten, zeigte Pro Sieben unter dem Titel Johann und Peewit in Schlumpfhausen. Je nach Ausstrahlungsmodus und Betitelung hatte die Serie zwischen 256 und 424 Folgen.
Der Serie vorausgegangen war der Film „Die Schlümpfe und die Zauberflöte“, der 1976 in die deutschen Kinos kam. 1978 war „Das Lied der Schlümpfe“ mit Vader Abraham (Pierre Kartner) ein halbes Jahr lang in den deutschen Single-Top-Ten.

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