Die besten Jahre
    USA 1987–1991 (Thirtysomething)
    Deutsche ErstausstrahlungDas ErsteOriginal-ErstausstrahlungABC (Englisch)
    Hope und Michael sind um die 30 und glücklich miteinander verheiratet. Sie haben vor kurzem ihr erstes Kind bekommen und verstehen sich gut mit ihren gleichaltrigen Freunden, auch wenn es manchmal Probleme gibt.
    Die amerikanische Serie „Thirtysomething“ – so der ungewöhnliche Originaltitel – wurde nach ihrem Start im Jahre 1987 mehrfach mit dem „Emmy“ preisgekrönt; die amerikanische Kritik fand viel Lob für das neuartige Serienkonzept, das die alltäglichen Geschichten um sieben 30-Jährige mit viel Humor und sicherem Gespür für das Lebensgefühl einer Generation einem breiten Publikum nahe zu bringen vermochte. (Text: ARD)

    Die besten Jahre auf DVD & Blu-ray

    Die besten Jahre – Community

    • (geb. 1967) am

      Nach längerer Zeit, habe ich mal wieder die Serie angeschaut, bzw. bin am Ende der 3. Staffel. Für mich gehört sie zu meinen amerikanischen Lieblingsserien. Ich finde sie ziemlich realitätsnah, weiterer Kommentar unten, und auch über alle möglichen Dinge und oft auch als gute Problemlösungsvorlage.
      Vorweg, mir ist Michael zumeist am Liebsten. Aber das ist ja Geschmackssache.
      Und die Trennung und anschließende Versöhnung zwischen Elliot und Nancy finde ich superschön und mit tollen Momenten. Schön anzusehen.
      Jetzt, nach einiger Zeit, und die Serie sah ich zum ersten Mal 1992, habe ich wieder einen leicht veränderten Blick meinerseits festgestellt. Wahrscheinlich weil ich mich evtl. auch verändert habe.
      Zu den "negativen" Dingen:
      Ethan hat mich schon immer genervt (zumindest in den ersten beiden Staffeln), aber das kann man beiseite schieben. Ist ein Kind, und es kann halt so sein.
      Aber was mir sehr aufgefallen ist: Ellen ist für ihr Alter extrem kindisch und auf eine schon tragische Art Beziehungsunfähig. So unreif kann man sich vielleicht mit 20 anstellen, aber doch nicht mit 30. Und Hope kann auch sehr oft nerven, einfach durch ihre trotzige und komische Art. Sie kommt manchmal nach Ethan. Auch Elliot hat so seine Aussetzer, zumindest in den ersten Beiden Staffeln, die ich auch bisweilen anstrengend finde. Die anderen sind für mich mal so oder so, aber im normal menschlichen Rahmen, selbst dieser Beziehungsverängstigte Gary ;-)
      Total interessant und schräg-schön finde ich die Auftritte von Miles Drentall, echt charismatisch. Hat was ...

      Und dennoch .... bei aller Kritik, finde ich die Serie so gut, dass sie schon lange in meinem Archiv ist und bleiben wird. Alle paar Jahre krame ich diese raus und schaue sie. Und ja, auch ich finde das Ende nicht so ganz toll, hätte mir da was anderes gewünscht. Ist aber nicht änderbar.
      Für eine amerikanische Serie, hat sie sehr viel Tiefgang und hat von daher schon eine gewisse Qualität, die man heute oft suchen muss.
      Schmankerl am Rande: of sehr tolle Musik, und über die Serie bin ich zu Van Morrison gekommen, den ich vorher nicht kannte und von dem ich jetzt 30 CDs im Regal stehen habe (Hope tanzt mit Jeany zu der Musik in einer Szene).
    • am

      Sehr schade, dass derartige Qualitätsserien inzwischen keinen Sender mehr finden würden.
      Angesichts
      des Original-Titels "Thirtysomething" aber auch nicht verwunderlich,
      zumal die möglichen "Thirtysomethings" heutzutage ganz andere Probleme
      haben. Und die damaligen Thirtysomethings sind eben in den 60ern...
      Dennoch schön, die eigenen Aufnahmen ab und an zu sehen.
    • am

      Nun gibt es offenbar doch keine Fortsetzung - Corona sei "dank"!
      Schade, ich hätte es interessant gefunden zu sehen, was sich die ursprünglichen Macher hätten einfallen lassen.
    • am

      Mailadresse für den Kontakt:

      Libuda1969@protonmail.com
    • am

      Ich sehe der Fortsetzung eher skeptisch entgegen.
      Wenn die "Altstars" eben in ihrem jetzigen Alter wieder im Mittelpunkt stehen würden, fände ich es interessant.
      Jetzt aber das Konzept der Serie mit Menschen um die dreißig einfach auf die Kinder von damals zu übertragen, interessiert mich nicht besonders. Für mich ist es so, als ob sie die Beliebtheit der alten Serie nutzen, um eine neue Serie zu promoten, die mit der alten nur am Rande zu tun hat.

      Aber ich hoffe, dass ich mich irre.

    Die besten Jahre – News

    Cast & Crew

    Dies & das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):85-tlg. US-Freundeserie von Marshall Herskovitz und Edward Zwick („Thirtysomething“; 1987–1991).
    Sieben langjährige Freunde, alle über 30, leben ihr Leben in Philadelphia. Michael Steadman (Ken Olin) und Hope Murdoch (Mel Harris) sind ein Ehepaar. Michael betreibt zusammen mit Elliot Weston (Timothy Busfield) eine Werbeagentur, Hope hat ihre Karriere als Autorin unterbrochen, um mehr Zeit für die gemeinsame Tochter Janey (Pilotfilm: Jade Mortimer; ab der zweiten Folge: Brittany und Lacey Craven) zu haben. Elliot und seine Frau Nancy (Patricia Wettig) haben zwei Kinder: Sohn Ethan (Luke Rossi) und Tochter Brittany (Jordana „Bink“ Shapiro; in der letzten Staffel: Lindsay Riddell). Michaels Cousine Melissa Steadman (Melanie Mayron), eine Fotografin, der College-Professor Gary Shepherd (Peter Horton) und Hopes beste Freundin, die Stadtverwaltungsbeamtin Ellyn Warren (Polly Draper), sind Singles.
    Im Lauf der Zeit gehen Elliot und Nancy durch eine Krise, raufen sich aber wieder zusammen. Nancy erkrankt kurz darauf an Krebs. Michael und Elliot gehen mit ihrer eigenen Agentur Pleite und finden in der von Miles Drentell (David Clennon) neue Arbeit. Hope und Michael bekommen ein zweites Baby, Leo. Schließlich kommen auch Ellyn und Gary unter die Haube: Ellyn heiratet Billy Sidel (Erich Anderson) und Gary Susannah Hart (Patricia Kalember). Gary kommt etwas später bei einem Autounfall ums Leben.
    Die besten Jahre war ein früher Vorgänger von Ally McBeal und Willkommen im Leben. Die Serie bevölkerten viele erfolgreiche Menschen, die irgendwann feststellen, dass Erfolg allein nicht glücklich macht. Das Kinderkriegen leider auch nicht. Schon weil man dann beim Sex aufpassen muss, dass die Kleinen nicht aufwachen. Und irgendwann wünscht sich Hope nach der ganzen Säuglingspflege nur noch „Konversation mit jemandem, der größer ist als 60 cm“.
    Die Serie war stolz darauf, „echte“ Themen anzufassen. Ein Gespräch zwischen Hope und Michael über die Sicherheitsstandards von Autos wurde allerdings angeblich wieder herausgeschnitten, weil es die Werbekunden hätte stören können. In der zweiten Hälfte der Serie sollte es darum gehen, was mit einer Gruppe von Freunden passiert, wenn einer von ihnen stirbt. Geplant war der Tod der krebskranken Nancy, nach Protestbriefen der Zuschauer traf es stattdessen den liebestollen Gary, just als die Freunde gerade Nancys Sieg gegen den Krebs feierten – aber auch das war erst zehn Folgen vor Schluss.
    Jede Episode dauerte 45 Minuten. Die ARD zeigte 35 Folgen in willkürlicher Reihenfolge am späten Sonntagabend, der Rest lief später in mehreren Dritten Programmen, wobei NDR und HR im gleichen Zeitraum unterschiedliche Folgen erstausstrahlten.

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