Der Doktor und das liebe Vieh
    • Der Doktor und das liebe Vieh

      Deutsche Erstausstrahlung: 04.02.1979 ARD
      Original-Erstausstrahlung: 08.01.1978 BBC One (Englisch)

      Diese Serie entstand 1977 nach den bekannten Vorlagen von Tierarzt James Herriot (alias James Alfred Wight) und spielt von 1937 bis in die Fünfziger hinein. Es geht hier um die weniger guten und erfreulichen Geschichten aus dem Leben eines Tierarztes. (Text: Dominik Terhorst)

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      Stefan_G (geb. 1963) am 26.09.2018 23:52: Mittlerwile gibt es die DVD's schon für 44,99 € (entsprechen ca. 88,- DM).
      Für mich (auch) zu teuer...
      Stefan_G (geb. 1963) am 26.09.2018 23:48: Hab die Serie damals leider nie gesehen!
      Vorletztes Jahr lief aber ein Spielfilm mit dem gleichen(?) Titel aus dem Jahr 1974 mit Anthony Hopkins...
      Hausgraus (geb. 1971) am 22.05.2018 16:38: Hallo!

      Ja, es wurde alle sieben Staffeln synchronisiert und in der ARD und den Landesrundfunkanstalten gesendet.
      Aber die Staffeln 1 - 3 wurden in der deutschen Fassung um 5
      Minuten gekürzt. Jede Episoden dieser Serien hat eine Länge
      von 50 Minuten ohne Werbung.
      Hausgraus (geb. 1971) am 31.03.2017 12:34: Hallo!

      Das häng auch damit zusammen, das der deutsche Synchronsprecher für Robert Hardy Erik Schuhmann war, der ab der sechsten Staffel wohl kein Interesse mehr daran hatte, als Synchronsprecher für Robert Hardy zu fungieren.
      So musste der WDR über den die ARD die Serie gesendet hatte, sich einen anderen deutschsprachigen Schauspieler suchen, dessen Stimme der Originalstimme von Robert Hardy ähnelte. Die Wahl fiel dabei auf den deutschsprachigen Schauspieler Klaus Höhne.
      Hausgraus (geb. 1971) am 28.03.2017 15:06: Hallo!

      Das waren die Episoden Nummer 16, 25 und 30.

      Der Doktor und das liebe Vieh – News

      Cast & Crew

      Dies und das

      Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

      130-tlg. brit. Familienserie nach den autobiografischen Erzählungen von James Herriot („All Creatures Great And Small“; 1977–1990).

      England in den 30er- bis 50er-Jahren: Der junge, motivierte Tierarzt James Herriot (Christopher Timothy) findet seine erste Anstellung bei seinem älteren Kollegen Siegfried Farnon (Robert Hardy) in dessen Praxis in Darrowby in der Grafschaft Yorkshire. Farnon ist ein kauziger Junggeselle aus Überzeugung, der mit seiner Haushälterin Mrs. Hall (Mary Hignett) zusammenlebt. Er hat einen jüngeren Bruder namens Tristan (Peter Davison), ein Luftikus, der ihnen in der Praxis zur Hand geht, meistens aber nur im Weg steht und von dem sich alle wünschen, er würde endlich sein Examen bestehen. Die störrischen Bauern sind dem jungen James gegenüber anfangs skeptisch, doch er bewährt sich und darf sich um sämtliche kollabierenden Katzen und kalbenden Kühe kümmern. Einer der Stammpatienten ist Tricki-Woo, der völlig verhätschelte fette Pekinese von Mrs. Pumphrey (Margaretta Scott). Schon früh lernt James bei einem Hausbesuch die Farmerstochter Helen Alderson (Carol Drinkwater; ab Folge 39: Lynda Bellingham) kennen, was die Zahl seiner Hausbesuche bei den Aldersons auffallend ansteigen lässt. Die beiden heiraten.

      Ende der 30er Jahre müssen die Männer in den Krieg ziehen, und die Geschichte geht erst nach Kriegsende weiter. James und Helen haben nun zwei Kinder, Jimmy (Oliver Wilson; letzte Staffel: Paul Lyon) und Rosie (Rebecca Smith; letzte Staffel: Alison Lewis), und ziehen in ein eigenes Haus. Tristan hat tatsächlich das Examen gepackt und arbeitet jetzt im Landwirtschaftsministerium, ist also nicht mehr so oft da. Der neue Tierarzt Calum Buchanan (John McGlynn) kommt als Verstärkung. Er und Deirdre McEwan (Andrea Gibb) werden ein Paar und heiraten später. Mrs. Hall hat ihrerseits einen Heiratsantrag erhalten, und Mrs. Greenlaw (Judy Wilson) wird die neue Haushälterin.

      So viel Vieh und gar kein Mist: romantisch-humorvolle Landidylle mit originellen Geschichten und Charakteren. Ein Klassiker. Lediglich die Optik war typisch englisch und sah aus wie bei der Onedin-Linie: Grobkörnige Außenaufnahmen und glasklar-scharfe Innendrehs waren hart aneinander geschnitten.

      Die Serie basierte auf den Büchern des echten James Herriot, der in Wahrheit James Alfred Wight hieß. Den literarischen Künstlernamen legte er sich zu, weil eine Buch-Veröffentlichung unter seinem Namen als Werbung für seine Praxis ausgelegt worden wäre, und das war verboten. 1980 war die Serie in Großbritannien zunächst zu Ende: Der Stoff war ausgegangen. Herriots Bücher waren aufgebraucht, alle Geschichten daraus verfilmt worden. Doch die Zuschauer lechzten nach mehr, und so mussten sich die Drehbuchautoren fortan selbst etwas ausdenken. Nach einer achtjährigen Pause ging es endlich mit neuen Folgen weiter.

      Bei uns lief die Serie im Nachmittagsprogramm, zunächst sonntags, nach der langen Pause ab 1991 mehrmals wöchentlich an Werktagen. Die ersten 38 Folgen waren jeweils 50 Minuten lang. Das waren alle weiteren im Original zwar auch, doch die ARD zerteilte sie in 25-minütige Folgen, damit sie besser ins Werktagnachmittags-Programmschema passten, und machte aus 46 auf diese Weise 92 neue Folgen. Je nach Stückelung bei Wiederholungen umfasste die Serie deshalb zwischen 84 und 168 Folgen. Zwei Folgen und einige Specials wurden hierzulande ausgelassen.

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