Der Doktor und das liebe Vieh
    Deutsche Erstausstrahlung: 04.02.1979 ARD
    Original-Erstausstrahlung: 08.01.1978 BBC One (Englisch)

    Diese Serie entstand 1977 nach den bekannten Vorlagen von Tierarzt James Herriot (alias James Alfred Wight) und spielt von 1937 bis in die Fünfziger hinein. Es geht hier um die weniger guten und erfreulichen Geschichten aus dem Leben eines Tierarztes. (Text: Dominik Terhorst)

    Der Doktor und das liebe Vieh auf DVD

    Der Doktor und das liebe Vieh – Community

    Hausgraus (geb. 1971) am 31.03.2017 12:34: Hallo! Das häng auch damit zusammen, das der deutsche Synchronsprecher für Robert Hardy Erik Schuhmann war, der ab der sechsten Staffel wohl kein Interesse mehr daran hatte, als Synchronsprecher für Robert Hardy zu fungieren. So musste der WDR über den die ARD die Serie gesendet hatte, sich einen anderen deutschsprachigen Schauspieler suchen, dessen Stimme der Originalstimme von Robert Hardy ähnelte. Die Wahl fiel dabei auf den deutschsprachigen Schauspieler Klaus Höhne.
    Hausgraus (geb. 1971) am 28.03.2017 15:06: Hallo! Das waren die Episoden Nummer 16, 25 und 30.
    Hausgraus (geb. 1971) am 08.03.2017 13:05: Hallo! Das hat unteranderem auch damit zutun, dass heutzutage rund um die Uhr gesendet wird und die Verantwortlichen auch bei den öffnetlich-rechtlichen Fernsehsendern das Programm irgendwie voll bekommen müssen. Die Einschaltquoten spielt dabei auch eine Rolle. Zu mal die Verantwortlichen beim NDR davon ausgegangen sind, das die Zuschauerzahlen für diese Sendung nicht so hoch sein werden. Die Sendungen dessen Einschaltquoten relativ niedrig sind, werden oft auf einen Sendeplatz gelegt, wo weniger Zuschauer zusehen. Das ist entweder Nachmittags oder nach Mitternacht, teilweise auch in den frühen Morgenstunden vor 8:00 Uhr Morgens
    Hausgraus (geb. 1971) am 23.02.2017 15:53: Hallo! Synchronisiert wurden alle 7 Staffeln, allerdings hat die ARD bei jeder Episoden der Staffeln eins bis drei gut 5 Minuten bei der Synchronisation herausschneiden lassen, damit die Episoden auf die von der ARD bestimmte Länge von 45 Minuten für die Episoden einer Fernsehsehserie kamen. Dabei spielt es keine Rolle ob es sich um eine deutsche Produktion oder eine ausländische handelt. Wobei deutsche Produktionen in der Regel von ARD ihren regionalen Landesrundfunkanstalten und dem ZDF bevorzugt wurden. Insbesondere Fernsehserien aus den USA, die in die sechziger Jahren von US Fernsehsendern produziert wurden, hatten darunter zu leiden. Viele dieser Serie wurden von den öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF ab den späten sechziger Jahre bzw. bis in erst in den frühen siebziger und achtziger Jahren eingekauft, synchronisiert und gesendet. Diese Serien hatten in der Regel eine Gesamtlänge von gut 50 Minuten ohne Werbung. Teilweise wurde noch bis in den achtziger Jahre Serien aus den USA um etliche Minuten gekürzt. So z.B. auch die Serie "Dallas", die im englischsprachigen Original wesentlich war. "Der Doktor und das liebe Vieh hat insgesamt 87 Episoden in sieben Staffeln und vier Specials. Diese wurden in Großbritannien an Weihnachten von der BBC gesendet. Die Episoden 16, 25 und 30 wurde von der ARD nicht eingekauft, synchronisiert und im Fernsehprogramm bzw. über den WDR gesendet. Erst Servus TV hat diese Episoden 2013 eingekauft, synchronisiert und in ihrem Mittagsprogram von Montags bis Freitags gesendet.
    Hausgraus (geb. 1971) am 20.02.2017 15:06: Hallo! Die ersten Staffel dieser Fernsehserie beinhaltetet insgesamt dreizehn Episoden und somit fehlt in ersten Staffel keine einzige Episode. Die von dir angesprochene Szene gehört nicht zu letzten Episode der ersten Staffel, sondern zur letzten Episode der dritten Staffel.

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    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    130-tlg. brit. Familienserie nach den autobiografischen Erzählungen von James Herriot („All Creatures Great And Small“; 1977–1990).

    England in den 30er- bis 50er-Jahren: Der junge, motivierte Tierarzt James Herriot (Christopher Timothy) findet seine erste Anstellung bei seinem älteren Kollegen Siegfried Farnon (Robert Hardy) in dessen Praxis in Darrowby in der Grafschaft Yorkshire. Farnon ist ein kauziger Junggeselle aus Überzeugung, der mit seiner Haushälterin Mrs. Hall (Mary Hignett) zusammenlebt. Er hat einen jüngeren Bruder namens Tristan (Peter Davison), ein Luftikus, der ihnen in der Praxis zur Hand geht, meistens aber nur im Weg steht und von dem sich alle wünschen, er würde endlich sein Examen bestehen. Die störrischen Bauern sind dem jungen James gegenüber anfangs skeptisch, doch er bewährt sich und darf sich um sämtliche kollabierenden Katzen und kalbenden Kühe kümmern. Einer der Stammpatienten ist Tricki-Woo, der völlig verhätschelte fette Pekinese von Mrs. Pumphrey (Margaretta Scott). Schon früh lernt James bei einem Hausbesuch die Farmerstochter Helen Alderson (Carol Drinkwater; ab Folge 39: Lynda Bellingham) kennen, was die Zahl seiner Hausbesuche bei den Aldersons auffallend ansteigen lässt. Die beiden heiraten.

    Ende der 30er Jahre müssen die Männer in den Krieg ziehen, und die Geschichte geht erst nach Kriegsende weiter. James und Helen haben nun zwei Kinder, Jimmy (Oliver Wilson; letzte Staffel: Paul Lyon) und Rosie (Rebecca Smith; letzte Staffel: Alison Lewis), und ziehen in ein eigenes Haus. Tristan hat tatsächlich das Examen gepackt und arbeitet jetzt im Landwirtschaftsministerium, ist also nicht mehr so oft da. Der neue Tierarzt Calum Buchanan (John McGlynn) kommt als Verstärkung. Er und Deirdre McEwan (Andrea Gibb) werden ein Paar und heiraten später. Mrs. Hall hat ihrerseits einen Heiratsantrag erhalten, und Mrs. Greenlaw (Judy Wilson) wird die neue Haushälterin.

    So viel Vieh und gar kein Mist: romantisch-humorvolle Landidylle mit originellen Geschichten und Charakteren. Ein Klassiker. Lediglich die Optik war typisch englisch und sah aus wie bei der Onedin-Linie: Grobkörnige Außenaufnahmen und glasklar-scharfe Innendrehs waren hart aneinander geschnitten.

    Die Serie basierte auf den Büchern des echten James Herriot, der in Wahrheit James Alfred Wight hieß. Den literarischen Künstlernamen legte er sich zu, weil eine Buch-Veröffentlichung unter seinem Namen als Werbung für seine Praxis ausgelegt worden wäre, und das war verboten. 1980 war die Serie in Großbritannien zunächst zu Ende: Der Stoff war ausgegangen. Herriots Bücher waren aufgebraucht, alle Geschichten daraus verfilmt worden. Doch die Zuschauer lechzten nach mehr, und so mussten sich die Drehbuchautoren fortan selbst etwas ausdenken. Nach einer achtjährigen Pause ging es endlich mit neuen Folgen weiter.

    Bei uns lief die Serie im Nachmittagsprogramm, zunächst sonntags, nach der langen Pause ab 1991 mehrmals wöchentlich an Werktagen. Die ersten 38 Folgen waren jeweils 50 Minuten lang. Das waren alle weiteren im Original zwar auch, doch die ARD zerteilte sie in 25-minütige Folgen, damit sie besser ins Werktagnachmittags-Programmschema passten, und machte aus 46 auf diese Weise 92 neue Folgen. Je nach Stückelung bei Wiederholungen umfasste die Serie deshalb zwischen 84 und 168 Folgen. Zwei Folgen und einige Specials wurden hierzulande ausgelassen.

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