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    Originalsprache: Englisch

    Viele Jahre sind vergangen, seit Jean-Luc Picard (Patrick Stewart) das Flagschiff der Föderation, die Enterprise, befehligte. Nun hat er sich fernab des Trubels auf das Weingut seiner Familie zurückgezogen. Doch als eine junge Frau dort völlig verzweifelt auftaucht und ihn um Hilfe bittet wird schnell gewahr, dass Picards Tage als Käpt’n eines Raumschiffs noch lange nicht vorbei sein sollen …  (Text: JN)

    DVD-Tipps von Star Trek: Picard-Fans

    Star Trek: Picard – Streams

    Star Trek: Picard – Community

    (geb. 1960) am : bin ganz bei Dir. Leider sind einige Leute mit rein garnichts zu frieden.
    Ich finde Picard gut. Freue mich auf die 2. Staffel.
    am : Besser als Discovery und Picard, reicht ja schon...leider nach 4 Staffeln abgesetzt, da hätten DS9 und Voyager auch "alt" ausgesehen.

    Zumindest war Malcom Mitglied bei Sektion 31! Macht ihn schon besser als jedes Discovery Mitglied.

    Aber alles schon langer her...
    am : Enterprise eine gute Serie? Da trennen sich die Gemüter. Es fing gut an, verfiel dann aber sehr schnell in Routine. Der ewige "temporale Krieg" nervte irgendwann nur noch. Blalock mag nett ausschauen, aber ich fand sie als Schauspielerin schlecht (bei Fan-Treffen agiert sie wie eine Schlaftablette), in der Serie fiel sie hauptsächlich durch ihren Bauchnabel und die "Massagespielchen" mit Trip auf. Malcolm dagegen war das totale Weichei.
    am : zu 3:

    Sehe ich genauso. Das begann schon mit ihrem Auftauchen und dem Angriff im Minischiff, aus dem sie nur mit viel Glück in allerletzter Sekunde herausgebeamt wurde. Gut für die Filmoptik, aber ihre Aktion war total bescheuert. 
    zu 5:
    Das Ende war noch so eine Enttäuschung. Da entsteht dann plötzlich Picard 2.0  =:-/



    Für mich gab es nach dem grandiosen Beginn (Folge 1) nur wenige Highlights. Die Drehbücher finde ich langweilig, die Besetzung durchwachsen, das Timing schlecht.

    Ich hoffe auf Besserung, schließlich wurde TNG auch mit jeder Staffel besser.
    (geb. 1955) am : Jetzt ist es auch Zeit für ein Gesamturteil der ersten
    Staffel Picard. Ich habe mir dazu nochmal alle bisherigen Folgen und die erste
    Staffel von TNG angeschaut. Bei Picard sind mir viele Dinge „klarer“ geworden,
    die man ausgeblendet hatte. Beim „durchgängigen“ schauen der Staffel wirkt
    diese auch viel konsistenter. Bei TNG wurde mir klar, dass viele Folgen in die
    80-/90iger gehören, die kann ich mir jetzt kaum mehr anschauen oder „vorspulen“.
    Nichtsdestoweniger ist TNG für mich die Beste der alten“ Star Trek Serien.

    Aber zu Picard. Tolle Sets, großartiger Bilder, spitzen Tricktechnik
    und was für eine Musik! Die Kerncrew „Wild zusammengewürfelt und schleppen
    deutlich mehr Probleme mit sich“. Das ist der wesentliche Unterschied, neben
    dem Serienkanon. Sir Patrick, großartig geschauspielert, immer noch der
    moralische „Taktgeber“ der sein „Tiefe“ überwindet. Nicht mehr der distanzierte
    Cpt sondern der Mensch „JL“. Als „JL“ zeiget er mehr Verbundenheit,
    (väterliche) Gefühle und muss in kooperative Weise seine Crew „überzeugen“. Deshalb
    passt „JL“ auch.

    Tolle, emotionale Momente mit Hugh, Seven und den Rikers. Ein würdiger Abschied
    von Data nach Nemesis. So was gab es noch in keiner ersten Staffel von Star
    Trek! Aber auch mit Soji. Grundsätzliche Fragen um Schuld, Abwägung von Opfern
    usw. eher kurz, aber dennoch diskutiert. Gute Schauspieler. Rios, mein Favorit,
    ein Mann!! Guter Kamerad im Hintergrund, loyal und eben auch ein guter
    Ex-Sternenflottenoffizier. Raucht gerne Zigarre, das ist gut so! Raffie, gut
    gespielt mit allen Charakterschwankungen, rutscht ab, aber fängt sich wieder. Würd
    ich sofort nehmen, als Spitzen Operateur oder No 1. Juratti, sehr emotional
    gespielt, dennoch glaubwürdig. Und verwandelt sich plötzlich in die Gewiefte
    Charakterstarke. (Warum ist die nicht im Gefängnis?). Elnor, als Youngster noch
    eine „kleine“ Rolle, muss seinen Platz noch finden. Und jetzt auch noch Seven
    dabei, was ein Potential! Hier geht es viel um Charakter, Zusammenhalt, Freundschaft,
    Vertrauen, Zuneigung, Kameradschaft usw.

    Ich bedanke mich bei den Autoren und Sir Patrick, das sie diesen Neuansatz
    gewagt haben. Klar, Wogen der Empörung auch bei Star Trek Fans, zu denen ich
    auch zähle. Wer sich mit diesem Neuansatz nicht anfreunden kann und eben „Heile
    Sternflottencrew“ mit positiver Streicheleinheit zum Folgenende braucht, wird
    sicherlich nicht mit Picard „warm“. Ich verstehe das, ich fühle mich ja auch deshalb
    bei TNG wohl.

    Und klar hat die Serie auch Schwächen. Frauenrollen, Brutalität, Entwicklungspotential
    einzelner Rollen, Konstruiert usw. Schwächen gab es bei allen Star Trek Serien,
    gerade am Anfang, in unterschiedlicher Weise. Großes Kino war der „würdige“
    Abschied von Data und die „Auferstehung“ Picards als Androide in der letzten
    Folge. Damit ist Star Trek Geschichte geschrieben worden!!

    Der alte Showrunner sagte, dass er die Reaktionen der Fans auf Hugh und Ichebs
    Tod nicht ganz verstehe. Ich hoffe, dass der neue Showrunner, der ja Star Trek
    Erfahrung hat, die „Seele“ der Trekkies besser versteht!

    Gesamturteil: Star Trek Picard ist für mich die Beste der neuen Star Trek Serie
    und hat eine erste Staffel der Spitzenklasse dieser Serien gezeigt. Möge der
    neue Showrunner das vorhandene Potential nutzen. Bis zur zweiten Staffel werde
    ich mir diese Staffel sicherlich noch ein paarmal ansehen!

    Ich hoffe „JL“ fliegt noch lange!

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