Raumschiff Enterprise
    Deutsche Erstausstrahlung: 27.05.1972 ZDF

    „Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung 5 Jahre unterwegs ist, um fremde Galaxien zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.“

    Mit diesen Worten beginnt jede Folge einer der legendärsten Fernsehserien aller Zeiten. „Raumschiff Enterprise“ spielt im 23. Jahrhundert, zu einer Zeit, in der die Menschheit den Dritten Weltkrieg hinter sich hat und sich in friedlicher Koexistenz mit anderen außerirdischen Lebensformen zur „Vereinigten Föderation der Planeten“ zusammengeschlossen hat.

    Deren Forschungs- und Militärabteilung, die „Sternenflotte“ hat die Aufgabe, fremde Planeten und Galaxien zu erkunden, diplomatische Missionen durchzuführen und unbekannte Lebensformen kennenzulernen. Sie schickt ihr Raumschiff Enterprise unter der Leitung von Captain James T. Kirk (William Shatner) mit einer Besatzung von 430 Männern und Frauen zu einer auf fünf Jahre angelegten Reise ins Weltall. Zusammen mit seinen engsten Crewmitgliedern, dem Vulkanier und Ersten und wissenschaftlichen Offizier Mr. Spock (Leonard Nimoy), Schiffsarzt Dr. Leonard „Pille“ McCoy (DeForest Kelly), Chef-Ingenieur Montgomery „Scotty“ Scott (James Doohan), Steuermann Lieutenant Hikaru Sulu (George Takei), Kommunikationsoffizier Lieutenant Nyota Uhura (Nichelle Nichols) und Navigator Pavel Andreievich Chekov (Walter Koenig) erlebt er die fantastischsten und kuriosesten Abenteuer.

    Neue Version als Star Trek

    Raumschiff Enterprise auf DVD

    Raumschiff Enterprise – Streams und Sendetermine

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    Sa
    16.12.05:20–06:30SyfyPDer Käfig
    05:20–06:30
    Sa
    16.12.06:00–07:00Tele 5201.20Kirk unter Anklage
    06:00–07:00
    Do
    21.12.05:25–06:35SyfyPDer Käfig
    05:25–06:35
    Sa
    23.12.06:00–07:00Tele 5261.26Kampf um Organia
    06:00–07:00
    So
    24.12.06:00–07:00Tele 5382.09Metamorphose
    06:00–07:00
    Mo
    25.12.06:00–07:00Tele 5412.12Wie schnell die Zeit vergeht
    06:00–07:00
    Mo
    25.12.07:00–08:00Tele 5422.13Tödliche Wolken
    07:00–08:00
    Mo
    25.12.08:00–09:00Tele 5432.14Der Wolf im Schafspelz
    08:00–09:00
    Di
    26.12.06:00–07:00Tele 5462.17Epigonen
    06:00–07:00
    Di
    26.12.07:00–08:00Tele 5512.22Stein und Staub
    07:00–08:00
    Di
    26.12.08:00–09:00Tele 5542.25Brot und Spiele
    08:00–09:00
    Fr
    29.12.05:15–06:20SyfyPDer Käfig
    05:15–06:20

    Raumschiff Enterprise – Community

    dojojo (geb. 1961) am 21.10.2017 03:30: Hallo, schon wieder eine durchgewürfelte Wiederholung? Zieht die Serie immer noch, das sie schon jetzt wiederholt wird? Ich hab sie vor einem Jahr aufnehmen können, in richtiger Reihenfolge nach Sternzeit.

    Viel Spaß beim Gucken !

    Lebe lang und in Frieden !
    dojojo (geb. 1961) am 21.10.2017 03:10: Hallo, durch interstellare Kartografie und Navigation, außerdem helfen sogenannte Langstreckensensoren. Ich hoffe, das stimmt so ;-)
    Schaddel am 13.09.2017 13:41: wie kann ein Raumschiff, das Warpgeschwindikeit fliegt, die Kolision mit anderen flugkörpern ( Astroiden,Kometen usw.) vermeiden?
    Hausgraus (geb. 1971) am 31.05.2017 22:10: Hallo!

    Der (ursprünglichen) Pilotfilm gehört offiziell nicht zu dieser Serie, kann also auch nicht dazu gezählt werden bzw. als Pilotfilm zu dieser Serie gesendet werden.
    Hausgraus (geb. 1971) am 31.05.2017 22:06: Hallo!

    Für allen denen es noch nicht klar, alle Episoden der Original-Star-Trek-Serie sind für Zuschauer unter 16 Jahren nicht geeignet.
    Das gilt nicht nur für die Episode "Schablone der Gewalt" sondern auch für alle Episoden dieser Serie. Auch für den ersten Pilotfilm zu dieser Serie.
    Nur in der Bundesrepublik Deutschland wurden in siebziger Jahren die 39 Episoden diese Serie, die das ZDF eingekauft und synchronisieren ließ, zu einer Sendezeit und -tag gesendet, in der auch Personen unter 16 Jahren, also auch Kinder zu sehen konnten. Zu dem noch zu einer Sendezeit und Sendetag, in der in der ARD die Sportschau mit Berichten zum aktuellen Spieltag der 1.Fussball-Bundesliga gesendet wurde, Samstags um ca 18:00 Uhr im Vorabendprogramm. Damit zwischen 18:00 Uhr und vor der Sendung "heute" um 19.00 Uhr genügend Platz für Werbung und Programmansagen war, inklusive einer Werbepause bei den Episoden selber, wurde jede Episode von der Originallänge von 50 Minuten ohne Werbung bei der Synchronisation auf 45 Minuten gekürzt.
    Damit die Serie mit jeder Episode in ungekürzten Länge von 50 Minuten auf DVD/Blue-Ray veröffentlicht werden konnte, wurden die in der deutschsprachigen Fassung herausgeschnittenen Szenen nachsynchronisiert. Da eine Großteil der eigentlichen Synchronsprecher für diese Serie verstorben sind, mussten auf anderen Synchronsprecher zurückgegriffen werden. Das gilt nur für die 39 Episoden die das ZDF zwischen 1972 und 1974 gesendet. Die 40 Episoden die Sat1 1988 eingekauft, synchronisieren ließ, mussten nicht nachsynchronisiert werden. Das gilt auch für den ersten Pilotfilm, die Sat1 1994 in ihrem Abendprogramm gesendet hat.

    Raumschiff Enterprise – News

    Cast & Crew

    Dies und das

    Nach ihrer wenig erfolgreichen zweijährigen Erstausstrahlung im US-Network NBC konnte der Sender durch eine Brief-Kampagne der durchaus treuen und soliden Fanbasis überzeugt werden, eine dritte Staffel zu produzieren. Diese wurde jedoch auf einem ungünstigen Sendeplatz am späten Freitagabend ausgestrahlt und erreichte so wenig Zuschauer, dass NBC die Serie schließlich endgültig einstellte.

    Ein wahres Wunder geschah allerdings ab 1969. Als „Raumschiff Enterprise“ von da an in diversen Programmen der USA wiederholt wurde, zogen Kirk und Co. immer mehr Fans in ihren Bann, und die Serie entwickelte sich nach ihrer Absetzung zu einem weltumspannenden Phänomen. Der unglaubliche Erfolg der Wiederholungen führte zu einer Zeichentrickserie, weiteren vier Spin-Off-Serien („Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert“, „Star Trek – Deep Space Nine“, Star Trek – Voyager“ und Star Trek – Enterprise“) sowie bisher 11 Kinofilmen. Seine bahnbrechende Serienschöpfung ließ „Enterprise“-Schöpfer Gene Roddenberry die Ehre zuteil werden, als erster Autor und Produzent einen Stern auf Hollywoods „Walk of Fame“ zu bekommen.

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    79-tlg. US-Science-Fiction-Serie von Gene Roddenberry („Star Trek“; 1966–1969).

    “Der Weltraum. Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung fünf Jahre lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.“

    Im 23. Jh. wird das Raumschiff U.S.S. Enterprise von der Vereinten Planetenföderation auf eine fünfjährige Mission geschickt. Es hat den Auftrag, den Weltraum zu erforschen und neue Zivilisationen zu entdecken. Das Raumschiff ist 289 Meter lang, mit Phasern und Photonentorpedos bewaffnet und verfügt über Warp-Antrieb. Das Kommando führt Captain James T. Kirk (William Shatner), ein kluger Mann mit scharfem Verstand, der sich zur Konfliktbewältigung aber auch gern mal prügelt. (Das „T“ steht für „Tiberius“.) Der 1. Offizier Mr. Spock (Leonard Nimoy) ist Halbvulkanier; seine Mutter stammt von der Erde und sein Vater vom Planeten Vulkan. Spock, der keinen Vornamen hat, beherrscht den vulkanischen Todesgriff, mit dem er Gegner ohne Waffen, nur mit der Hand in deren Nacken außer Gefecht setzen kann. Äußerlich unterscheiden ihn seine spitzen Ohren vom Menschen, innerlich das Fehlen von Emotionen. Gelegentlich unterläuft ihm trotzdem eine menschliche Regung (McCoy: „Sie halten doch die Hoffnung für einen menschlichen Fehler, Mr. Spock?“ Spock: „Richtig, Doktor. Doch regelmäßiger Kontakt birgt, wie Sie als Arzt wissen sollten, die Gefahr, dass man sich infiziert.“). Dr. Leonard „Pille“ McCoy (DeForest Kelley) ist der Schiffsarzt. Er untersucht alle, die umfallen, und stellt in der Regel fest: „Er ist tot, Jim.“ Der Ingenieur Montgomery Scott, genannt „Scotty“ (James Doohan), kümmert sich um die Beförderung der Besatzung auf fremde Planeten und „beamt“ sie dorthin, ohne dass das Raumschiff landen muss. Die Körper der zu beamenden Menschen dematerialisieren sich im Transporter-Raum und materialisieren sich wieder am Zielpunkt. Lieutenant Nyota Uhura (Nichelle Nichols) ist die afrikanische Kommunikationsoffizierin, Mr. Hikaru Sulu (George Takei) der japanische Sicherheitsoffizier, Pavel Chekov (Walter Koenig) der russische Navigator und Christine Chapel (Majel Barrett) die Krankenschwester. Insgesamt zählt die Besatzung 431 Personen.

    Während ihrer Mission begegnet die Crew der Enterprise auf verschiedenen Planeten vielen unterschiedlichen Zivilisationen, deren Erscheinungsform vom gasförmigen Zustand bis zu nahezu menschlichem Aussehen reicht. Die Klingonen und die Romulaner sind die Feinde der Föderation.

    Nach dem Vorspann mit den Worten „Der Weltraum – unendliche Weiten … “ begann jede Folge mit einem Logbucheintrag des Captains, der darin u. a. die Sternzeit vermerkte und aus dem Off in die Handlung einführte.

    Die Serie war in den USA zunächst nur mäßig erfolgreich. Erst bei den zahlreichen Wiederholungen in den 70er-Jahren bildete sich eine immer größer werdende Fangemeinde, die die Serie letztlich zur erfolgreichsten Science-Fiction-Serie überhaupt machte. Diese „Trekker“ oder „Trekkies“ genannten Fans hielten Treffen namens „Star Trek Conventions“ ab und brachten Unsummen in die Kassen der Hersteller von Star-Trek-Fanartikeln. Die Nasa benannte Ende der 70er-Jahre einen Prototypen für ihre Raumfähren nach dem Fernsehraumschiff.

    Auch in Deutschland wurde Raumschiff Enterprise ein großer Erfolg und Kulturgut, Spocks Feststellung „Faszinierend“ und die Aufforderung „Scotty, beam mich hoch!“ wurden geflügelte Worte (tatsächlich wurde letzterer Satz in keiner Serienfolge so gesprochen und ist wie der Derrick-Satz „Harry, fahr schon mal den Wagen vor“ eine Legende). Nur eine einzige Folge, „Schablonen der Gewalt“, lief nicht im deutschen Fernsehen, erschien bei uns jedoch auf Video und DVD (und wurde später zumindest im Pay-TV gezeigt). Darin trifft die Crew auf eine Staatsform, die der Nazi-Diktatur auffallend ähnelt. Ebenfalls vorenthalten wurde deutschen Zuschauern während der ZDF-Ausstrahlung die eigentliche Handlung einiger Folgen, die durchaus gezeigt, aber sehr verfremdet wurden: In der Episode „Weltraumfieber“ („Amok Time“) wird erklärt, dass Vulkanier alle sieben Jahre den Drang haben, sich zu paaren, zu diesem Zweck zum Vulkun zurück müssen und eine aggressive mentale Veränderung erfahren. So kommt es im Original zu einem Duell auf Leben und Tod zwischen Kirk und Spock. Nur in der Synchronfassung werden diese Ereignisse als Fieberalbtraum von Spock ausgelegt.

    Im ursprünglichen Pilotfilm „Der Käfig“ war Kirk alias Shatner noch nicht dabei, die Hauptrolle des Captains Christopher Pike hatte Jeffrey Hunter gespielt. Dieser Film wurde damals jedoch weder in den USA noch bei uns ausgestrahlt und lief erst viel später (1988 in den USA und 1993 in Sat.1) erstmals im Rahmen eines Star-Trek-Specials. Als Raumschiff Enterprise in Serie flog, stand Hunter nicht mehr zur Verfügung und wurde durch Shatner ersetzt.

    Im Gegensatz zu vielen dunklen Science-Fiction-Serien, die einen Krieg zwischen Menschen und Außerirdischen zeigten, wurde hier – politisch liberal – die Zusammenarbeit zwischen den Rassen thematisiert (mit dem halbmenschlichen Spock als Bindeglied) und aufgezeigt, dass Fortschritte in Wissenschaft und Technik zu einer besseren Welt führen können. Obwohl es auch hier Feindschaften gab und sich der Kalte Krieg in manchen Folgen spiegelte, überwog der positive Grundton – und ab der zweiten Staffel sorgte der Russe Chekov für eine noch ausgewogenere Mischung der Nationen auf der Brücke. Wie süß und liebreizend Science-Fiction sein kann, zeigte vor allem die Folge „Kennen Sie Tribbles?“, in der Uhura sich während einer Mission einen Tribble kauft, ein kleines pelziges Knuddeltier, von dem sich jedoch herausstellt, dass es sich rasend schnell vermehrt und Unmengen frisst. Politisch relevanter war, dass Raumschiff Enterprise den ersten Kuss zwischen einem Weißen und einer Schwarzen im amerikanischen Fernsehen zeigte: Captain Kirk und Lieutenant Uhura waren allerdings, als sie es taten, nicht Herren ihrer selbst, sondern von Außerirdischen gesteuert.

    Den Vorgang des Beamens hatte Gene Roddenberry aus rein praktischen und finanziellen Gründen erfunden. Die Spezialeffekte für die Landung des Raumschiffs wären schlicht zu teuer gewesen. Wegen des späten Erfolgs kam 1979, zehn Jahre nach Ende der TV-Serie, ein Star-Trek-Film mit der Originalbesetzung ins Kino, dem viele weitere folgten. Seit den 80er-Jahren wurden mit Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert (deren Besatzung später auch in den Kinofilmen das Schiff übernahm), Star Trek – Deep Space Nine, Star Trek – Raumschiff Voyager und Enterprise zudem weitere Fernsehserien mit neuen Darstellern gedreht, die an den Erfolg des Originals anknüpften und alle (inklusive des Originals) ohne Unterlass auf diversen Kanälen wiederholt wurden.

    Das ZDF sendete samstags am Vorabend nur 39 Folgen, die andere Hälfte der einstündigen Episoden zeigte Sat.1 etwa 15 Jahre später in deutscher Erstausstrahlung. Die Serie ist komplett auf DVD erhältlich.

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