Serien unserer Kindheit: „Die Springfield Story“

    Wie die erste Daily Soap mein (Fernseh-) Leben auf den Kopf stellte

    Gregor Löcher
    Gregor Löcher – 06.06.2021, 10:00 Uhr

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    Die Konkurrenz schlief nicht

    California Clan NBC

    Die „Springfield Story“ war zwar zunächst die einzige Daily Soap im deutschen Fernsehen, jedoch sollte sie das nicht allzu lange bleiben; noch nicht mal auf ihrem Heimatsender. Denn ab 1989 (nach einem gescheiterten Versuch ein Jahr zuvor) gehörte auch der „California Clan“ zum Tagesprogramm von RTLplus, wenig später folgte noch „Reich und Schön“. Nicht zuletzt diese beiden Serien sorgten dafür, dass ich meine alten Freunde aus Springfield bald vernachlässigen würde; denn im Gegensatz zur „Springfield Story“ spielten die beiden neuen Konkurrentinnen nicht in einer schläfrigen amerikanischen Kleinstadt, sondern in den kalifornischen Städten Los Angeles und Santa Barbara, mit viel mehr Fokus auf Reichtum und Glamour – der zu jener Zeit immens populäre „Denver-Clan“ hatte es vorgemacht. Auch starteten die beiden Serien in den USA erst in den 1980er Jahren – was bedeutete, dass sie in Deutschland von Anfang an gezeigt werden konnten und sich zeitgemäßer anfühlten als die vergleichsweise altbackenen Geschichten aus Springfield.

    Im „California Clan“ passierte eigentlich in jeder Folge irgendetwas Spektakuläres; Mordanschläge, Explosionen, Serienkiller, noch mehr Mordanschläge… Die Serie geizte nicht mit Adrenalin-Plots und ließ ihre Charaktere allesamt fortwährend durch irgendeine Form der Hölle gehen. Das funktionierte extrem gut und ließ nicht nur mich gebannt vor dem Bildschirm kleben (bereits um 13:30 Uhr, als die Hausaufgaben also definitiv noch nicht erledigt waren). Die Serie hatte schnell fast doppelt so viele Zuschauer wie die gute alte „Springfield Story“. Das könnte aber auch erklären, warum der „California Clan“ nach lediglich neun Jahren bereits sein Pulver verschossen hatte und eingestellt wurde (ich war allerdings nach vier Jahren bereits wieder ausgestiegen, nachdem Robin Wright ihren Hut genommen hatte). Da bewies die „Springfield Story“ wesentlich längeren Atem – die blieb immerhin ganze 57 Jahre auf Sendung (in Deutschland wurden ca. 12 Jahre davon gezeigt).

    Reich und Schön CBS

    „Reich und Schön“ ging im Gegensatz dazu einen gänzlich anderen Weg, sozusagen noch die Steigerung der „Springfield Story“. Es passierte in nahezu jeder Folge nahezu gar nichts – der Trick, der zumindest die ersten zwei Jahrzehnte aber gut funktionierte, war der Spannungsbogen, der durch die Dialoge der Charaktere fortwährend aufrecht erhalten wurde und den Eindruck erweckte, es könnte bald doch mal etwas passieren. Jede noch so banale Handlungsebene wurde durch das Bereden, Zerreden und nochmal Drüber-Reden der Protagonisten und den unglaublich langen Atem des Drehbuchs so weit dramatisiert, dass irgendwann einfach alles eine unglaubliche Tragweite zu haben schien. Das kam bei mir – mit einigen Unterbrechungen – relativ lange gut an. Gemessen daran wirkte die „Springfield Story“ zumindest in den ersten paar Jahren der in Deutschland gezeigten Folgen eben doch wie müßiges Geplauder – Einschalten war optional immer mal wieder möglich, aber gefühlt nie notwendig. Folglich hatte ich auch niemanden, mit dem ich mich über die neuesten Geschehnisse in Springfield austauschen konnte.

    Kelly

    Wohl um das weitgehend weibliche Zielpublikum mit etwas Eye Candy zu erfreuen, wurde Anfang der 1980er Jahre ein männlicher Charakter in die Handlung geschrieben, der fortan nicht unbedingt mit seinen Outfits auffiel, sondern mit dem Mangel daran: Kelly, gespielt von John Wesley Shipp. In fast jeder Folge sah es das Drehbuch vor, dass er oberkörperfrei auftreten konnte – am Pool, beim Grillen, auf einer Insel, aber auch – am Frühstückstisch mit „Springfield Story“-Veteranin Charita Bauer! Er entsprach mithin dem Klischee eines Soap Hunks, der nicht nur die Herzen der Protagonistinnen, sondern auch der Zuschauerinnen höher schlagen lassen soll. Charakterlich war er eifersüchtig, aufbrausend, unbeherrscht – ein echter Macho eben, der aber ganz weich wurde, als er sich in die junge Frau Morgan verliebte und sie auch letztendlich heiraten durfte – nachdem Nola ihr Möglichstes getan hatte, ihn mittels einer angehängten Schwangerschaft für sich selbst zu gewinnen. Als mit dem Abgang von Douglas Marland auch Kellys Oben-Ohne-Auftritte schlagartig aufhörten, fiel den Verantwortlichen wohl auf, dass der Charakter abgesehen davon nicht viel hergab, so wurde er alsbald aus der Handlung geschrieben. Science-Fiction- und Fantasy-Fans dürfte Shipp übrigens ein Begriff sein – machte er doch später immer wieder das „Flash“-Universum unsicher. Da trifft es sich gut, dass seine Serienpartnerin Morgan in zweiter Besetzung von Jennifer Cooke gespielt wurde – ihrerseits SF-Fans bekannt aus der bereits angesprochenen „V“-Serie.

    Kelly
    John Wesley Shipp als Kelly in Folge 577 der Springfield Story CBS
    John Wesley Shipp als Kelly in Folge 585 der Springfield Story CBS
    John Wesley Shipp als Kelly in Folge 842 der Springfield Story CBS
    John Wesley Shipp als Kelly in Folge 843 der Springfield Story CBS
    John Wesley Shipp als Kelly in Folge 844 der Springfield Story CBS
    John Wesley Shipp als Kelly in Folge 847 der Springfield Story CBS
    John Wesley Shipp als Kelly in Folge 490 der Springfield Story Hörzu 17/​1988, S. 77
    John Wesley Shipp als Kelly im Juli 1980. Links im Bild: Kevin Bacon als Tim. CBS
    John Wesley Shipp als Kelly im Juli 1980. Links daneben Mart Hulswit als Ed und Charita Bauer als Bert. CBS

    Aus heutiger Sicht

    Mein Kollege Daniel Teuteberg machte mich letztes Jahr darauf aufmerksam, dass viele der deutschen Folgen der „Springfield Story“ mittlerweile auf YouTube zu finden sind. Da diese über mehrere Jahrzehnte nirgendwo abrufbar waren, war ich natürlich neugierig, wie sich ein heutiges Ansehen mit den Erinnerungen an die damalige Zeit decken würde. 200 Folgen hielt ich durch, dann reichte es aber auch. Es war einerseits der übliche Mix aus Nostalgie, Verklärung, dem Aufkommen längst vergessener Erinnerungen, wenn man etwas nach sehr langer Zeit wieder sieht und hört. Bestimmte Charaktere wie Vanessa (fantastisch gespielt von Maeve Kinkead und zwischendurch Anna Stuart, ebenso fantastisch synchronisiert von Isabella Grothe) weiß ich heute mehr zu schätzen als damals; andere wie Carrie haben nichts von ihrer Faszination eingebüßt; bei Rollen wie Mike, Katie oder Eve frage ich mich, wieso sie so lange in der Serie behalten wurden, obwohl den Autoren offensichtlich gar nichts für sie einfiel, und das über Jahre hinweg. Es war andererseits aber wirklich auch – Gemächlichkeit und Langeweile. Am besten war das zu ertragen, wenn ich nebenher meine Wohnung putzte. Ähnlich quälend muss es für die Person gewesen sein, die damals die Inhaltsangaben für die TV Hören und Sehen schrieb (Ausgabe 12/​1993):

    Immer noch folgt der Privatzug der Spauldings dem scheinbar endlosen Schienenstrang. Immer noch versucht der Steward, die einsame India mit seinem Gigolo-Charme zu umgarnen. Doch die zeigt – immer noch – kein Interesse.

    Ich möchte die „Springfield Story“ nicht schlecht machen – meine erste Daily Soap vergesse ich nie. Aber ich finde es aus heutiger Sicht nachvollziehbar, dass ihr bald andere Soaps den Rang abliefen. Mittlerweile ist es Jahre her, dass ich die letzte tägliche Seifenoper gesehen habe. Mit dem gerne angeführten Erklärungsversuch Die Sehgewohnheiten haben sich geändert lasse ich mich aber nicht abspeisen, zumindest nicht vollumfänglich. Nach meinem Empfinden haben diese Serien irgendwann aufgehört, ihre Charaktere ernst zu nehmen – wodurch auch Zuschauer wie ich diese nicht mehr ernst nehmen konnten. Und deshalb irgendwann nicht mehr eingeschalteten.

    Denkwürdige Storylines
    Anfang der 1980er Jahre sollte die „Springfield Story“ ein jüngeres Publikum ansprechen. Folglich wurden viele junge Charaktere eingeführt, die in einem Sommer an den „Laurel Falls“ Irrungen und Wirrungen der Liebe durchmachten (v. l.): Morgan (Kristen Vigard), Tim (Kevin Bacon), Kelly (John Wesley Shipp), Hillary (Marsha Clark), Nola (Lisa Brown), Floyd (Tom Nielsen), Katie (Denise Pence). CBS
    Dies wurde ein paar Jahre später noch einmal wiederholt. Mit großem Erfolg. Die Storyline der „vier Musketiere“ brachte den über Nacht zu Stars gewordenen Jungschauspielern Neid der „alteingesessenen“ Darsteller ein (v. l.): Beth (Judi Evans), Phillip (Grant Aleksander), Mindy (Krista Tesreau), Rick (Michael O’Leary).CBS
    Legendär: In einer Storyline verschlägt es die Musketiere nach New York. CBS
    Reva (Kim Zimmer) und Josh (Robert Newman) – die Geschichte des Supercouples begann in den 1980er Jahren. Mit dem Happy End der beiden endete knapp 30 Jahre später die Serie. CBS
    Annabelle (Harley Jane Kozak) und Tony (Gregory Beecroft) – das Mystery-Paar. Erst galt es, das Rätsel um ein 30 Jahre nach der Aufnahme entwickeltes Foto zu lösen, dann das um ein Spukhaus und eine geheimnisvolle Puppe. CBS
    Trio Infernale. Ed (Peter Simon) betrügt seine Ehefrau Maureen (Ellen Parker, r.) mit ihrer besten Freundin Lilian (Tina Sloan). Maureen stirbt daraufhin tränenüberströmt bei einem Autounfall. Die Zuschauer waren entsetzt über diesen Abgang nach 17 Jahren. CBS
    Carrie (Janet Elliot) und Ross (Jerry Ver Dorn). Anfangs Glück, dann Persönlichkeitsspaltung. Carrie war nur ein Jahr dabei, die Rolle genießt bei Fans aber nach wie vor Kultstatus. CBS
    Alan (Christopher Bernau) und Hope (Elvera Roussel). Der Intrigant heiratet die Herzensgute. Seine Liebe zu ihr machte ihn zahm, aber natürlich nur vorübergehend. Ihre Liebe zu ihm machte sie vor allem – unglücklich. Wie so viele vor und nach ihr. CBS
    Beth (Judi Evans) und Lujack (Vincent Irizarry). Eigentlich war Beth Teil des Supercouples Beth und Phillip. Ein cleveres Drehbruch sorgte jedoch dafür, dass die Zuschauer bald auch für Beths Glück mit Lujack die Daumen drückten. Irizarry wurde sehr populär in seiner Rolle. CBS
    So glücklich strahlten sie nur für dieses Foto. Lange vor J.R. Ewing wussten die Zuschauer dank Roger Thorpe (Michael Zaslow), wie Serienbösewicht geht. Serienpartnerin Holly (Maureen Garrett) und Serientochter Chrissy (Cheryl Lynn Brown, später bekannt als „Blake“) kamen nie von ihm los. CBS
    Genauso wenig wie Krankenschwester Rita. Lenore Kasdorf war in ihrer Rolle so populär, dass diese nach dem Ausstieg der Schauspielerin nicht neu besetzt wurde. CBS
    Mit Reva und Josh endete die „Springfield Story“ 2009, nach 57 Jahren auf Sendung. Die deutschen Zuschauer waren da schon lange nicht mehr dabei. CBS

    Die bisherigen Texte aus der Reihe „Serien unserer Kindheit“

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    Über den Autor

    Gregor Löcher wurde in den späten 70er-Jahren in Nürnberg geboren und entdeckte seine Leidenschaft für Fernsehserien aller Art in den 80er-Jahren, dem Jahrzehnt der Primetime-Soaps wie dem Denver Clan und Falcon Crest, was ihn prägte. Seitdem sind Faibles für viele weitere Serien und Seriengenres hinzugekommen, namentlich das der Comedyserie. Seit 2008 ist er als Webentwickler für fernsehserien.de tätig und hat zum Glück nach wie vor die Zeit, sich die eine oder andere Serie anzusehen.

    Lieblingsserien: Desperate Housewives, 24, Will & Grace, Die Brücke

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am

      War Alan-Michael ein Mädchen?
      • (geb. 1963) am

        Liebe diese Dailysoaps
        Die Springfield Story
        California Clan welche zunächst unter dem Titel Santa BArbara lief so der Originaltitel
        Reich und schön, welche zunächst unter dem Titel Fashion Affair auf Tele5 lief
        Schatten der Leidenschaft Sat1
        Loving Wege der Liebe Sat1
        Henderson Tele5
        General Hospital
        Liebe Lüge Leidenschaft
        Wie das Leben so spielt / Jung und verdorben/ Jung und Leidenschaftlich war aber lange nicht so der knaller für mich zumal mich die ewig jammernde Kim nervte die immer das langgezogene weinerliche Boooob rief. Bei dieser Serie fühlte ich mich auch ständig an der Nase herumgeführt
        • am via tvforen.de

          Scheinbar habe ich in meiner Kindheit etwas Essentielles verpasset.
          • am via tvforen.de

            Meine Oma hat diese Serie, neben Reich und Schön und dem California Clan auch immer verfolgt. Selbst als diese in den Vormittag verlegt wurden war Sie immernoch dabei. Ich selbst hab mit Ihr damals einen Cliffhanger zusammengeschaut, in ' nem Haus haben irgendwelche Leute eine Wand eingeschlagen und dahinter ein Zimmer entdeckt. Die nächste Folge am anderen Tag wurde diese Szene am Anfang nocheinmal wiederholt, dann wieder Szenenwechsel und irgendwann gings wieder um das Haus da wurde wieder die Wand eingeschlagen... "Jetzt wiederholen die das nocheinmal" kam es gleichzeitig über unsere Lippen, was ham wir uns geärgert. Ging da um eine Puppe. Da war ich bestimmt 11Jahre.
            LG Andreas
          • am

            Also ich sehe das alles ein bißchen anders und sehe den Kommentar doch zu sehr negativ, ärgert mich sehr! Ich habe diese Soaps geliebt und würde mich sehr freuen, wenn man auch nur eine einzige mal wieder sehen könnte. California Clan, General Hospital, Zeit der Sehnsucht, Springfield Story und andere, das war noch schönes Fernsehen.

            Heute läuft doch auf so vielen Programmen immer nur noch Mist, so dass man eventuell mal auf gekauften Kanälen etwas finden kann, was nur halbwegs interessant ist.

            Es gibt immer mehr neue Shows und Serien, für die viel Geld investiert wird, die dann nach kurzer Zeit wieder abgesetzt werden.

            Könnte nicht wenigstens ein Sender einmal nur eine einzige Soap zumindest im Nachtprogramm zeigen? Das sehen bestimmt mehr Leute (auch wenn ich das nur aufnehmen würde), als was da ansonsten noch läuft. Die 100.000ste Wiederholung von Wiederholungen. Ätzend ist das!!!

            Bei Amazon fand ich dann vor kurzem eine Staffel der Springfield Story, die ich mit Begeisterung gesehen habe, aber leider folgte dann keine weitere. Da hatte ich mich zu sehr zu früh gefreut :-(

            Fernsehen macht so wirklich keinen Spaß mehr!!!
            • am via tvforen.de

              Hat Phillip Spaulding da ein blaues Auge?
              • am via tvforen.de

                Ja, das gibt dem glücklichen Familienbild etwas subversives. 😉️ Phillip hatte ständig Stress mit irgendwem.
            • am via tvforen.de

              Meine Mutter hat die Serie damals regelmäßig verfolgt. Ich habe in den 80ern aufgehört, amerikanische Serien zu gucken. Die USA waren mir zu weit weg. Nur Wiederholungen von Serien, die ich von früher kannte, habe ich noch akzeptiert. Ansonsten habe ich mich auf deutsche Serien spezialisiert.
              • am via tvforen.de

                Meine Mutter liebte die Serien auch, aber da sie meist am Nachmittag kamen, bin ich gar nicht erst auf die Idee gekommen, da jemals reinzugucken. Einzig "Reich und schön" kenne ich, aber wenn ich 50 Folgen der gefühlten 10.000 gesehen habe, ist es viel. Mama hielt mich auch auf dem laufenden :-) Irgendwann hatte ich aber das gleiche Gefühl wie der Autor: es wird nur geredet, es passiert nichts. Darüber hinaus heiratete da jeder jeden mindestens fünfmal und jede Rolle wird auch mindestens zwei- bis dreimal ersetzt durch einen anderen Darsteller (was ich noch nicht einmal am schlimmsten fand, wenn die Schauspieler aussteigen, kann man wichtige Rollen nun mal nicht sterben lassen).

                Die Kinder kamen 1988 zur Welt und waren im Jahr 2000 schon das zweitemal verlobt. Nein, keine Kinderehen, de alterten wesentlich schneller. Da war Star Trek um einiges realistischer :-)
              • am via tvforen.de

                Für mich war die Springfield Story auch das erste Mal, dass ich miterlebte, wie ein kleines Kind plötzlich halbwüchsig ist (Alan-Michael). Ich habe das damals erst nicht verstanden und dachte, es wäre irgendwie ein anderer Alan-Michael. 😅️ Danke für den Hinweis, ich habe es im Text noch ergänzt. 🙏️
              • am via tvforen.de

                Paula Tracy schrieb:
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                > Meine Mutter liebte die Serien auch, aber da sie
                > meist am Nachmittag kamen, bin ich gar nicht erst
                > auf die Idee gekommen, da jemals reinzugucken.

                Auch meine Mutter liebte, für mich unverständlicherweise, diese
                "Seifenoper". Der Bezug zur Kindheit ist mir unklar, so etwas
                hat doch nur die ältere Generation gesehen.
              • am via tvforen.de

                Gregor1978 schrieb:
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                > Für mich war die Springfield Story auch das erste
                > Mal, dass ich miterlebte, wie ein kleines Kind
                > plötzlich halbwüchsig ist (Alan-Michael). Ich
                > habe das damals erst nicht verstanden und dachte,
                > es wäre irgendwie ein anderer Alan-Michael.

                Auch im "Marienhof" ist Ähnliches passiert. Eine Frau wandert noch kinderlos nach Brasilien aus. Als sie (gespielt von einer anderen Schauspielerin) nur ein paar Jahre später zurückkehrt, hat sie plötzlich zwei fast erwachsene Kinder.

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