Quoten: „The Big Bang Theory“ verhilft „Young Sheldon“ zu fantastischem Start

    „Tannbach“ kehrt mit Tagessieg zurück, RTL punktet mit Zocker-Special von „WWM“ nur insgesamt

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 09.01.2018, 09:29 Uhr

    Sheldon (Iain Armitage) und seine Mutter Mary (Zoe Perry) in „Young Sheldon“ – Bild: CBS
    Sheldon (Iain Armitage) und seine Mutter Mary (Zoe Perry) in „Young Sheldon“

    Am heutigen Dienstagmorgen dürften in Unterföhring bei ProSieben die Sektkorken knallen: Die neue Serie „Young Sheldon“ feierte um 20:45 Uhr einen hervorragenden Einstand. Mit 2,76 Millionen Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren wurde ein traumhafter Marktanteil von 25,7 Prozent erzielt – seit Jahren gelang senderübergreifend keiner Serie ein besserer Auftakt. Mit einer Gesamtreichweite von 3,53 Millionen (10,6 Prozent) war man gar nicht weit von der ARD entfernt.

    Das Prequel von „The Big Bang Theory“ war damit sogar erfolgreicher als die Originalserie selbst. Doch auch diese erzielte mit der ersten Folge der elften Staffel zur besten Sendezeit mit 2,25 Millionen jungen Zusehern und fantastischen 22,6 Prozent neue Bestwerte. Nach „Young Sheldon“ punkteten auch noch vier „TBBT“-Wiederholungen mit Marktanteilen zwischen 14,4 und 17,9 Prozent, bevor drei Folgen von „Mom“ mit 13,5, 13,2 und 12,9 Prozent für einen tollen Ausklang des Abends sorgten. In der Zielgruppe dürfte ProSieben montags in den kommenden Wochen kaum mehr zu schlagen sein.

    Gesamtsieger wurde jedoch das ZDF, wo die zweite Staffel von „Tannbach – Schicksal eines Dorfes“ startete. Allerdings verlor man im Vergleich zu den ersten drei Teilen Anfang 2015, als noch stets über sechs Millionen Menschen eingeschaltet hatten, viele Zuschauer. Mit 5,29 Millionen und 16,3 Prozent wird man in Mainz aber sicher nicht unzufrieden sein – wenn man mal den Zielgruppenwert ausklammert. Der fiel mit lediglich 5,9 Prozent nämlich ziemlich ernüchternd aus. Das „heute journal“ fuhr anschließend nur noch eine Gesamtreichweite von 3,35 Millionen (11,8 Prozent) ein, ehe „James Bond 007: Ein Quantum Trost“ von 2,35 Millionen (13,1 Prozent) gesehen wurde.

    Das Erste konnte zumindest beim Gesamtpublikum nicht mithalten und musste sich mit dem neuen „Lebensmittel-Check“ zum Thema „Was macht wirklich schlank?“ mit 3,68 Millionen Zuschauern und 11,3 Prozent begnügen. Bei den Jüngeren sah es mit 10,2 Prozent dagegen prächtig aus. „Hart aber fair“ kehrte nachfolgend vor insgesamt 3,06 Millionen Zuschauern (9,8 Prozent) recht mau aus der Winterpause zurück. Am Vorabend schnupperte derweil „Wer weiß denn sowas?“ wieder an einem neuen Rekord, verpasste diesen mit 4,01 Millionen Ratefüchsen und starken 18,8 Prozent letztlich aber knapp. Eine neue Ausgabe von „Gefragt – Gejagt“ tat sich im Anschluss mit nur noch 2,80 Millionen Zuschauern und 10,7 Prozent um einiges schwerer.

    Als Zweiter beim Gesamtpublikum kam am Montagabend RTL durchs Ziel. Ein neues Zocker-Special von „Wer wird Millionär?“ hatten 4,62 Millionen Zuschauer eingeschaltet, die sehr guten 14,5 Prozent entsprachen. Nur beim jungen Publikum bekamen die Kölner die harte Konkurrenz deutlicher zu spüren, hier standen nur maue 11,6 Prozent zu Buche. „Extra“ kam später sogar nicht über 10,6 Prozent hinaus.

    Sat.1 brauchte indes ein wenig, um in die Gänge zu kommen. „Navy CIS“ blieb zur Primetime mit 820.000 Zielgruppen-Zuschauern und 7,9 Prozent auf dem schwachen Niveau der vergangenen Wochen hängen, ehe bereits „Navy CIS: L.A.“ mit 9,7 Prozent für Besserung sorgte. „Hawaii Five-0“ drang um 22:15 Uhr mit 10,2 Prozent dann schon in die Zweistelligkeit vor, ehe „Scorpion“ zu später Stunde mit 12,4 Prozent für den Höhepunkt des Abends sorgte. 620.000 14- bis 49-Jährige saßen zu diesem Zeitpunkt noch vor dem Bildschirm.

    Richtig gut schlug sich auch Schwestersender kabel eins, das zunächst mit 610.000 Zuschauern und 6,3 Prozent bei den Werberelevanten für „Stirb langsam 2“ punktete. Bei „Last Boy Scout – Das Ziel ist Überleben“ kletterte der Marktanteil anschließend sogar auf starke 8,9 Prozent. Noch ein bisschen besser erging es VOX zu fortgeschrittener Uhrzeit, wo „Goodbye Deutschland!“ mit 9,3 Prozent überzeugte. Auch zum Start in den Abend sah es für die Doku-Soap angesichts 8,3 Prozent bereits gut aus. „Die Geissens“ mussten sich bei RTL II hingegen mit 520.000 Zuschauern und durchwachsenen 5,2 Prozent zufriedengeben. „Extrem schön!“ kehrte dann nach längerer Pause zurück, im Hinblick auf die erzielten 4,4 Prozent scheinen allerdings nicht viele Zuseher auf die Doku-Reihe gewartet zu haben.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am via tvforen.de

      Habe mich hinreissen lassen mal in die 2te Folge zu schauen und die hat weiterhin meine Meinung bestätigt. Langweilig und nur noch nervend sobald dieser young Sheldon auftaucht und irgendwas brabbelt...Vielleicht sollten die Macher der deutschen Synchro die Simme, Tonfall oder Übersetzung noch mal überdenken.
      • am via tvforen.de

        Also mir hat Young Sheldon gut gefallen! Hier ist er wirklich das kleine Genie inmitten von "Normalen" - während er in TBBT dann doch von anderen High Performern umgeben ist, die ihm doch ziemlich ebenbürtig sind, aber er sich immer noch so aufspielt, als wäre er der einzige.
        • am via tvforen.de

          Hat mich nicht überzeugt. Alle andere Rollen, außer die des young Sheldon, aber schon.
          Ob das an der Synchro liegt? Alles was er sagt hört sich wie gezwungen abgelesen an.
          Einfach nur anstrengend zu schauen. Und der Witz bleibt so ziemlich auf der Strecke.

          ( Hier passt der Kommentar besser hin ) :)
          • am via tvforen.de

            Naja, die Quoten über eine r Pilotfolge besagen noch nichts. Viele schalten erstmal aus Neugierde ein, was tatsächlich haften bleibt, werden die nächsten Wochen zeigen.

            Habs mir auch mal programmiert, aber noch nicht reingesehen, vllt. heute abend....

            weitere Meldungen