Der Alte

    zurückKriminalhauptkommissar Richard Voss, Folge 1–18weiter

    • Folge 366
      Königskinder (Folge 366) – Bild: ZDF
      Königskinder (Folge 366) – Bild: ZDF

      Hauptkommissar Werner Herzog wird überraschend nach Südamerika gerufen, wo sein Sohn einen schweren Verkehrsunfall erlitten hat. Seine Stelle als Leiter der Mordkommission II übernimmt nun kurzfristig Kommissar Richard Voss von der Kripo Essen. Doch kaum ist dieser in München angekommen, wird er schon zu einem neuen Tatort gerufen. Die 16jährige Sharleen Neubauer wurde auf dem Dach des Sozialwohnungsblocks, in dem sie mit ihrer Mutter Kerstin, Schwester Joy und dem Stiefvater Gernot gelebt hat, erstochen. Noch kurz vor ihrem Tod hatte Sharleen zwei Nachrichten an Fabian Limmer verschickt, der in einem noblen Villenviertel unweit der Sozialwohnbauten lebt. Die Nachricht von Sharleens Tod scheint Fabian sehr zu erschüttern, dennoch behauptet seine Mutter gegenüber den Ermittlern, zwischen den Jugendlichen habe es lediglich eine lose Bekanntschaft gegeben. Auch Marcel Streibl, der Freund Sharleens, ist schockiert, als er von ihrem Tode erfährt. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 14.09.2012 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 11.09.2012 SF 1
    • Folge 367
      Mord unter Brüdern (Folge 367) – Bild: SF1
      Mord unter Brüdern (Folge 367) – Bild: SF1

      Das schwache Läuten einer Glocke ruft zur Mitternachtsmesse. Die Mönche der kleinen Gemeinschaft treten aus ihren Zellen und begeben sich in die Klosterkirche. Auch Bruder Valerius, Archivar des Klosters, ist auf dem Weg. Außer Atem und schweißgebadet erreicht er als letzter das schwere Portal der Kirche, er hat jedoch kaum Kraft, es zu öffnen. Am folgenden Morgen erfährt Richard Voss, der im Kloster einen kurzen Urlaub verbringt, vom Tod des Mönchs. Die dreckige Kutte von Bruder Valerius und dessen Füße, die nackt und geschwollen sind, wecken beim Hauptkommissar Misstrauen. Der Mönch scheint keines natürlichen Todes gestorben zu sein. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 21.09.2012 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 18.09.2012 SF 1
    • Folge 368
      Journalist Peter Arnold (Barnaby Metschurat, l.), der über die grausamen Morde an drei Prostituierten recherchiert, werden Fotos zugespielt, die die Todesangst und das Sterben der jungen Frauen dokumentieren. Sofort gibt er diese an die Kommissare Voss (Jan-Gregor Kremp, r.) und Riedmann (Markus Böttcher, m.) weiter. – Bild: ZDF
      Journalist Peter Arnold (Barnaby Metschurat, l.), der über die grausamen Morde an drei Prostituierten recherchiert, werden Fotos zugespielt, die die Todesangst und das Sterben der jungen Frauen dokumentieren. Sofort gibt er diese an die Kommissare Voss (Jan-Gregor Kremp, r.) und Riedmann (Markus Böttcher, m.) weiter. – Bild: ZDF

      Wagen der Polizei und Spurensicherung versperren am frühen Morgen das Gelände eines Parkplatzes. Der abgelegene Ort an einem Waldrand wird abends gerne von Prostituierten und ihren Freiern aufgesucht. Doch am diesem Tag hat ein Spaziergänger zwischen all dem Dreck und Abfall den leblosen Körper einer jungen Frau entdeckt. Sonia Pawlak, eine erst 26jährige Prostituierte, wurde brutal erstochen. Richard Voss und seine Kollegen der Münchener Mordkommission nehmen die Ermittlungen auf und erfahren bald von einem ähnlichen Mordfall. Erst wenige Wochen vorher wurde eine Prostituierte auf ebenso grausame Weise getötet. Hat der Täter womöglich erneut zugeschlagen? Beide Frauen entsprechen dem gleichen Frauentyp, attraktiv, aufreizend, mit hellblonden Haaren. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 28.09.2012 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 25.09.2012 SF 1
    • Folge 369
      Die Zeugin (Folge 369) – Bild: ZDF
      Die Zeugin (Folge 369) – Bild: ZDF

      Ein grausiger Fund auf einem Acker im Münchener Süden sorgt in den frühen Morgenstunden für Aufsehen: Bauarbeiter haben bei Grabungsarbeiten die skelettierten Überreste eines menschlichen Körpers entdeckt. Über zehn Jahre nun liegen die Knochen in der Erde. Dennoch können Voss und seine Kollegen rasch die Identität der damals neunzehnjährigen Frau feststellen. Sie heißt Martina Seiler und wurde offenbar brutal ermordet. Das Verbrechen konnte jedoch nie aufgeklärt werden. Voss und seine Kollegen übernehmen die Ermittlungen, doch sie werden bald zu einem weiteren Tatort gerufen. Dirk Roth, dessen Pferdegehöft sich kurioserweise in der Nähe des mysteriösen Ackers befindet, wurde tot aufgefunden. Der Mörder hatte ihn an seiner Haustür kaltblütig erschossen. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 05.10.2012 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 02.10.2012 SF 1
    • Folge 370
      Im Visier (Folge 370) – Bild: ZDF
      Im Visier (Folge 370) – Bild: ZDF

      Ein kleine Gruppe Handwerker, Investoren und Geschäftspartner hat sich an diesem Morgen vor einem Bürogebäude der „Gruber Immobilien Holding“ versammelt. Der Bauherr des Unternehmens, Thorsten Gruber, begrüßt selbstbewusst seine Gäste und setzt zu einer improvisierten Rede an, als plötzlich mehrere Schüsse fallen. Prompt handeln die Leibwächter des Unternehmers und bringen Gruber und seine Frau Doris in Sicherheit. Im der Villa des Ehepaares angekommen, vergewissert sich Anja Wiegand, die Leiterin der Personenschutztruppe, über das Wohlergehen ihrer Auftraggeber und verlässt nur wenig später mit ihren Mitarbeitern das Grundstück. Noch am selben Abend werden Voss und seine Kollegen der Münchener Mordkommission zu einem neuen Tatort gerufen: Im Haus der Grubers liegt der leblose Körper eines jungen Mannes. Er wurde aus kurzer Entfernung von tödlichen Schüssen getroffen. Die Kommissare nehmen die Ermittlungen auf. Der Tote René Steinberg arbeitete im Team von Anja Wiegand als Personenschützer und sollte an diesem Abend auf Bitte des Bauunternehmers in der Villa nach dem Rechten schauen. War der Bodyguard also nur versehentlich in die Schusslinie geraten, und galt das Attentat Thorsten Gruber? Tatsächlich scheint dieser in den vergangenen Jahren aufgrund seiner rücksichtslosen Geschäftsmethoden viele Mitarbeiter und Geschäftspartner verärgert, manche sogar in den Ruin getrieben zu haben. In den Fokus der Ermittlungen gerät allen voran Siegfried Struck, Chef einer Malerfirma. Dieser ist offenbar dringend auf eine ausstehende Zahlung von Gruber angewiesen, da sonst der Konkurs seines Betriebs droht. Struck hatte dem Bauunternehmer bereits mehrfach mit Vergeltung gedroht. Auf dem Grundstück der Grubers können Voss und seine Kollegen allerdings auch Spuren sicherstellen, die sie bald zum Installateur Anton Wehmeyer führen. Ihm hatte Gruber die Bezahlung geleisteter Arbeit verweigert. Und tatsächlich finden die Kommissare in Wehmeyers Wagen jene Waffe, mit der Steinberg getötet wurde. Doch Voss zögert, denn auch der Personenschützer hatte Pläne für die Zukunft, die seinen Kollegen nur wenig gefallen haben könnten. In seiner Wohnung findet die Polizei einen Businessplan für eine eigene Sicherheitsfirma. Hatte es der Täter also doch auf ihn abgesehen? Ein erneuter Anschlag, nunmehr auf Doris Gruber und ihren Leibwächter Max Bögel, bringt die entscheidende Wende. Denn die Kommissare finden plötzlich Beweismaterial, das dem Fall eine gänzlich unerwartete Wende verleiht. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 13.09.2013 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 10.09.2013 SRF 1
    • Folge 371
      Blutige Ernte (Folge 371) – Bild: ZDF
      Blutige Ernte (Folge 371) – Bild: ZDF

      Über den Felder und Wiesen auf dem bayerischen Land geht die Sonne auf und wirft ihre ersten Strahlen auf eine alte, verlassene Scheune. Streifenwagen und Fahrzeuge der Spurensicherung untersuchen das Gelände – ein anonymer Anrufer hatte in der Frühe den Fund einer weiblichen Leiche gemeldet. Und tatsächlich liegt auf dem kalten Betonboden der Scheune der leblose Körper einer hübschen jungen Frau. Gesicht und Kleidung sind blutdurchtränkt, ihr zerrissenes Sommerkleid lässt ein Sexualverbrechen vermuten. Hauptkommissar Voss und seine Kollegen der Münchener Mordkommission nehmen die Ermittlungen auf. Von den rumänischen Erntehelfern am nahe gelegenen Hof des kauzigen alten Bauern Ludwig Erl erfahren sie, dass Maja Petrescu erst vor wenigen Stunden aus ihrem Heimatdorf angereist war, um wie im Jahr zuvor auf der Erdbeer-Plantage zu arbeiten. Der gewaltsame Tod der jungen Frau scheint besonders den Vorarbeiter Marius Radu zu treffen. Allerdings versichert der junge Rumäne, niemals mit Maja eine Beziehung gehabt zu haben. Im Gegenteil – sie hatte vor wenigen Monaten ein Kind geboren, dessen Vater sie wohl hier in Deutschland aufsuchen wollte. Diese Information lässt Richard Voss und seine Kollegen aufhorchen. Wurde Maja in der Vergangenheit schon einmal missbraucht, und wollte sie ihren Peiniger nun mit dem Kind erpressen? Rasch rücken Ludwig Erl und dessen Sohn Thomas ins Visier der Kommissare, denn anscheinend hatten beide im vergangenen Jahr ein Auge auf die hübsche Maja geworfen. Doch Vater und Sohn haben für die Tatzeit ein handfestes Alibi. Insbesondere Katrin Munz, Thomas’ Freundin, besteht auf ihrer Aussage, die Nacht mit ihrem Verlobten verbracht zu haben. Zudem könne sie sich kaum vorstellen, dass ihr Geliebter etwas mit einer anderen Frau anfangen würde. Dann gibt es einen weiteren Todesfall. Der alte Erl stürzt in seinem Haus in den Tod, seine Frau Maria findet die Leiche am Fuß der Treppe. Hat sich einer der Arbeiter an dem Bauern gerächt, der die Obstpflücker weder ordentlich bezahlt noch menschlich behandelt hat? Hauptkommissar Voss muss zu einem Trick greifen, um den kaltblütigen Mörder zu enttarnen. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 20.09.2013 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 17.09.2013 SRF 1
    • Folge 372
      Tödliches Spiel (Folge 372) – Bild: ZDF
      Tödliches Spiel (Folge 372) – Bild: ZDF

      Vor vielen Jahren hatte sich Hauptkommissar Richard Voss sehr in Iris Maybach verliebt, aber ein Paar wurden er und die attraktive Iris nicht. Jetzt steht sie ihm überraschenderweise gegenüber. Offenbar steckt Iris Maybach in großen Schwierigkeiten und benötigt seine Hilfe. Ein Seitensprung wurde ihr zum Verhängnis, denn ihr Liebhaber Christof Singer erpresst die hübsche Frau mit dem Handyvideo einer Liebesnacht. Sollte dieses Video an die Öffentlichkeit gelangen, wäre ein Skandal kaum zu vermeiden: nicht zuletzt weil Klaus Maybach, Iris’ Ehemann, unmittelbar vor seiner Berufung zum Bundesrichter steht. Voss zögert, erklärt sich aber schließlich bereit, gemeinsam mit Iris den zweifelhaften Liebhaber zur Rede zu stellen. Doch Iris erscheint nicht am vereinbarten Treffpunkt. Und als Voss das Haus von Singer durch die offene Tür betritt, liegt dieser erschossen in seinem Wohnzimmer. Hautkommissar Voss sieht sich in einer prekären Lage: Aufgrund seiner Bereitschaft, der alten Freundin Iris zu helfen, ist er in diesen Mordfall tiefer verstrickt, als ihm lieb ist. Dennoch übernehmen er und seine Kollegen der Mordkommission II den ominösen Fall. Sie stellen rasch fest, dass Singer ein zwanghafter Spieler war und offensichtlich hohe Schulden hatte. Gab es also neben Iris Maybach eventuell weitere Erpressungsopfer, die Singers Forderungen einfach nicht nachkommen wollten? Oder wusste Klaus Maybach um die Affäre seiner Frau und tötete ihren Liebhaber aus Eifersucht? In der Wohnung des Toten finden Voss und seine Kollegen Hinweise über illegale Pokerrunden mit ausgesprochen hohen Einsätzen, an denen Singer wohl regelmäßig teilnahm. Er traf sich dazu mit Schrotthändler Bernd Lorenz und dem Schiedsrichter Bastian Reichelt im dunklen Hinterzimmer einer Gastwirtschaft. Allerdings sind beide Männer auf Singer keineswegs gut zu sprechen. Vor kurzem fand ein Überfall auf ihre Glücksspielrunde statt. Jetzt sind beide überzeugt, dass ihr Mitspieler der Drahtzieher ist. Die Kommissare nehmen die Männer ins Visier, doch am Tatort mehren sich Spuren, die eindeutig zu Iris Maybach führen. Einzig ein Beweismittel bringt plötzlich eine gänzlich unerwartete Wendung im Fall. (Text: SRF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 27.09.2013 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 24.09.2013 SRF 1
    • Folge 373
      Der Preis der Lüge (Folge 373) – Bild: ZDF
      Der Preis der Lüge (Folge 373) – Bild: ZDF

      Richard Voss und sein Team werden zu einem Tatort in einem noblen Münchner Villenviertel gerufen. Der Bauunternehmer Siegfried Wöhler ist vor seinem Haus erschossen worden. Schon bald stehen mehrere Tatverdächtige im Fokus der Ermittlungen. Darunter Gerold Straub, Ehemann von Tochter Anna und Geschäftsführer der Firma Wöhlers, denn kurz vor seinem Tod hatte Wöhler seinen erfolglosen Schwiegersohn entlassen. Auch Sohn Johannes könnte in den Mord verwickelt sein – er wurde nach seinem BWL-Studium im Familienunternehmen lediglich als Trainee angestellt, wohingegen sein Schwager Straub bald Geschäftsführer wurde. Und was hat es mit dem mysteriösen Martin Schmieder auf sich, der am Vortag des Mordes aus der Haft entlassen worden ist? Noch am gleichen Abend hatte er Wöhler und dessen beide Kinder aufgesucht, doch die Familie leugnet hartnäckig, den Ex-Häftling zu kennen. Hauptkommissar Richard Voss nimmt die Ermittlungen auf und entdeckt nach und nach dunkle Flecken in der Biografie der beiden Wöhler-Kinder: Offenbar hatte Johannes in der Vergangenheit Drogen-Probleme, und Anna schien wohl mehr mit Martin Schmieder zu tun zu haben, als sie gegenüber den Polizeibeamten zugegeben hatte. Allerdings bleibt es rätselhaft, weshalb Wöhler noch kurz vor seinem Tod mit seinem Anwalt telefoniert hatte – wollte er die Entlassung Straubs mit ihm abklären? Immer wieder kam es zwischen Wöhler und seinem Schwiegersohn zu heftigem Streit, da die Firma unter Straub rote Zahlen schrieb. Wöhlers Schwiegersohn gilt als impulsiv. Und er besitzt eine Waffe: Hat er nach seiner Entlassung Rache nehmen wollen? Obwohl die Wöhler-Kinder weiterhin hartnäckig leugnen, Schmieder näher zu kennen, geben Voss und seine Kollegen auch hier nicht nach. Bald stellt sich heraus, dass Martin Schmieder und Johannes gemeinsam BWL studiert hatten, und dass Schmieder für den Mord, für den er ins Gefängnis gekommen war, Johannes’ Auto benutzt hatte. Die Hinweise, dass die Lösung des Falls in der Vergangenheit der Wöhler-Kinder liegt, verdichten sich immer mehr. Doch auch Stefanie Dieringer, die Schmieder nach seiner Entlassung bei der Wiedereingliederung ins normale Leben helfen möchte, scheint nicht ganz uneigennützig zu handeln. (Text: SRF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 04.10.2013 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 01.10.2013 SRF 1
    • Folge 374
      Gekauftes Glück (Folge 374) – Bild: ZDF
      Gekauftes Glück (Folge 374) – Bild: ZDF

      Nach seiner Rückkehr von einer mehrmonatigen Geschäftsreise nach Indonesien freut sich Markus Steinbeck auf seine attraktive Frau Angela. Das gemeinsame Kind – der ersehnte Stammhalter für die wohlhabende Unternehmerfamilie – soll bald zur Welt kommen. Doch Markus’ Ankunft verläuft anders, als er sich das erhofft hatte. Im Haus seiner Eltern trifft er Angela mit ihrem alten Schulfreund an. Dem dubiosen Tom Benning ist Markus noch nie begegnet. Auch Ingrid Steinbeck, der Patriarchin des Familienclans, ist Bennings Besuch mehr als suspekt. Als die schwangere Angela darauf besteht, dass Markus und sie in getrennten Betten schlafen, kommen dem Juniorchef des Bauunternehmens Zweifel am Verhalten seiner Frau. Kurze Zeit später wird auf Angela auf offener Straße geschossen. Die Notärzte können ihr Leben nicht retten, aber sie machen eine überraschende Entdeckung: Die junge Frau hatte ihre Schwangerschaft nur vorgetäuscht. Was steckt dahinter? Hauptkommissar Herzog und sein Team ahnen, dass ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen der vorgetäuschten Schwangerschaft und dem Mord bestehen muss. Die reichen Schwiegereltern sind offensichtlich nicht sehr bestürzt über Angelas Tod, weil sie sich von ihr betrogen fühlen. Und weil sie in ihren Augen sowieso eine alles andere als standesgemäße Ehefrau für Markus gewesen ist. Im Rahmen ihrer Ermittlungen stoßen die Kommissare auch auf Dr. Frenzl, den Frauenarzt im Heimatort der Toten, der die Lüge seiner Patientin mit allerlei gefälschten Unterlagen unterstützt hatte. Wurde er dafür bezahlt? Frenzl streitet alles ab und verweist die Ermittler an eine junge Frau aus Bulgarien, mit der Angela wohl in Kontakt stand. Tatsächlich kann diese ausfindig gemacht werden: Petja Kristeva. Im Gegensatz zu Angela Steinbeck war sie tatsächlich schwanger und hat mittlerweile ihr Kind zur Welt gebracht. Allem Anschein nach wollte Angela das Kind von Petja als ihr eigenes ausgeben und als Enkel präsentieren. Doch schon kurz darauf befinden sich Petja, ihr Mann und das neu geborene Baby in größter Gefahr. Erst als Herzog und sein Team erfahren, dass Benning und Angela nicht nur alte Freunde waren, wird ihnen manches klarer. Als auch Tom Benning kurze Zeit später tot aufgefunden wird, überschlagen sich die Ereignisse. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 11.10.2013 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 08.10.2013 SRF 1
    • Folge 375
      Des Todes kalte Finger (Folge 375) – Bild: ZDF
      Des Todes kalte Finger (Folge 375) – Bild: ZDF

      Am frühen Morgen, kurz nach Dienstbeginn, erhält Hauptkommissar Richard Voss einen irritierenden Anruf aus der Pathologie des St. Vincentis-Klinikums: Eine Leiche scheint über Nacht verschwunden zu sein. Dr. Franziska Sommerfeld empfängt den Hauptkommissar und seine Kollegen an ihrem Arbeitsplatz. Sie berichtet den verdutzten Polizisten, dass zwar alle Leichen, die in die Pathologie des Klinikums gehören, tatsächlich auch da seien, allerdings an diesem Morgen die Einäscherung eines Leichnams stattfand, dessen Identität niemandem bekannt gewesen sei. Jegliche Spuren, die diese klären könnten, seien nun verbrannt. Die Kommissare nehmen die Ermittlungen auf. Bald stellt sich heraus, dass der ominöse Tote ein Boulevard-Journalist war. Daniel Hecht hatte vermutlich im Umfeld des St. Vincentis-Klinikums für eine brandheiße Story recherchiert – und wohl die falschen Fragen gestellt. Ausgerechnet die Pathologin Franziska Sommerfeld gerät ins Visier der Ermittler. Sie und Daniel Hecht waren einmal ein Paar gewesen. Warum hat sie Voss und seinen Kollegen dies wissentlich verschwiegen? Zur selben Zeit fühlt der Hauptkommissar Professor Dr. Bartholdi, dem Chefarzt der Inneren Medizin und zugleich Chef des medizinischen Forschungsinstituts Media Research, auf den Zahn. Er und Hecht waren am Abend zuvor bei einem Empfang von Media Research, bei dem Bartholdi sich und die Erfolge seiner Firma feiern ließ, heftig aneinander geraten. Unterdessen ermittelt Franziska Sommerfeld auf eigene Faust in der Pathologie des Klinikums und findet heraus, dass ihr Chef Professor Dorn, der Leiter der Pathologie, mehrere Totenscheine verstorbener Probanden aus einer pharmakologischen Studie gefälscht hatte. Dabei gerät die Ärztin selbst in Gefahr: Dr. Sommerfeld wird von einem Unbekannten hinterrücks angegriffen. Sie kann jedoch flüchten und muss bald erkennen, dass es sich bei dem Angreifer um niemand anderen als ihren Chef Professor Dorn handelt. Als Dorn jedoch – wie der Journalist Daniel Hecht – tot in der Pathologie aufgefunden wird, nimmt der Fall eine überraschende Wendung (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 18.10.2013 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 15.10.2013 SRF 1
    • Folge 376
      Blutiger Asphalt (Folge 376) – Bild: ZDF
      Blutiger Asphalt (Folge 376) – Bild: ZDF

      Ein schweres Motorrad rast durch die verlassenen Straßen eines heruntergekommen Industriegebiets. Plötzlich zerreißt ein Schuss die nächtliche Stille. Der Fahrer stürzt zu Boden. Nicht weit entfernt schreckt ein Pärchen in einem abgestellten Auto hoch, als ein weiterer Schuss ertönt. Wenig später treffen Hauptkommissar Voss und seine Kollegen der Münchner Mordkommission am Tatort ein, doch sie können dem Motorradfahrer nicht mehr helfen. Sven Warnow, erst am Morgen wegen guter Führung vorzeitig aus seiner Haft entlassen, ist tot. Ein Aufnäher auf der Jacke des Toten liefert Voss erste Hinweise: Sven Warnow war Mitglied des berüchtigten Motorradclubs „Skorpion Riders“, der seit Jahren mit den nicht weniger zwielichtigen „Green Mambas“ verfeindet ist. Beide Clubs kämpfen um die Vormacht im Rotlichtmilieu und betreiben jeweils eigene Lokale, in deren Hinterzimmern man auch vor illegaler Prostitution, Schutzgelderpressung und Waffenhandel nicht zurückgeschreckt. Für Voss scheint der Fall klar: Da Sven Warnow vor eineinhalb Jahren zwei hochrangige Mitglieder der „Green Mambas“ krankenhausreif geschlagen hatte, wollten sich die Anhänger des Clubs nach dessen Haftentlassung auf ihre Weise rächen. Obgleich sich beide Parteien wenig kooperativ zeigen, laufen die Ermittlungen auf Hochtouren: Im Hauptquartier der „Green Mambas“ können Voss und sein Team das Tatfahrzeug, aus dem die tödlichen Schüsse abgefeuert wurden, einen schwarzen Pick-Up, sicherstellen, wobei von der Tatwaffe noch jede Spur fehlt. Bei einer Razzia im „Skorpion Riders“-Quartiers gerät Voss dann plötzlich selbst unter Beschuss – und erhält überraschend Hilfe von Bernd Rickleffs, einem Aussteiger aus der Szene. Rickleffs vermutet die Schuldigen für den Mord an Warnow nicht unter den „Green Mambas“, sondern in den eigenen Reihen. Voss ist skeptisch: Kann er Rickleffs tatsächlich trauen? (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 25.10.2013 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 22.10.2013 SRF 1
    • Folge 377
      Gestern ist nie vorbei (Folge 377) – Bild: ZDF
      Gestern ist nie vorbei (Folge 377) – Bild: ZDF

      Gefangen in einem Brunnenschacht, in knietiefem Wasser, die Hände gefesselt: 17 Tage allein, in panischer Angst und Verzweiflung. Immer wieder wird Unternehmer Andreas Kroesinger von den traumatischen Erlebnissen seiner Entführung eingeholt, obgleich sie längst der Vergangenheit angehören. Inzwischen sitzt der Familienvater wieder gemeinsam mit Ehefrau Marie und Sohn Lukas am Frühstückstisch – und sein Peiniger wegen Entführung für zwölf Jahre hinter Gittern. Dann jedoch erreicht Kroesinger eine schockierende Nachricht: Sein damaliger Entführer Stefan Witt befindet sich wieder auf freiem Fuß. Während eines Arzttermins außerhalb der Haftanstalt verhalfen ihm zwei als Sanitäter gekleidete Maskierte zur Flucht. Bei dem Versuch, die Täter aufzuhalten, kam es zum Schusswechsel und zwei JVA-Beamte starben. Für Richard Voss und seine Kollegen der Münchner Mordkommission scheint der Fall zunächst klar: Witt, der im damaligen Entführungsfall als einziger Schuldiger gefasst werden konnte, wurde von Komplizen zur Flucht verholfen. Diese wiederum erhofften sich, durch die Beihilfe mehr über den Verbleib des erpressten Lösegelds in Höhe von drei Millionen Euro zu erfahren. Das Geld blieb nach der Entführung spurlos verschwunden. Ein erster Mittäter ist somit schnell ermittelt: Witts Freund Rico Meyer. Schon damals der Beteiligung an der Entführung Kroesingers verdächtigt, aber aufgrund mangelnder Beweise freigesprochen, kann Meyer hinsichtlich der zwei ermordeten JVA-Beamten kein überzeugendes Alibi vorweisen. Als jedoch Voss schlagartig zahlreichen Ungereimtheiten auf die Spur kommt, gestalten sich die Ermittlungen komplexer, als zunächst angenommen. Die Ergebnisse des Obduktionsberichts machen deutlich, dass nur ein erfahrener Schütze die beiden JVA-Beamten erschossen haben kann. Wer ist Meyers treffsicherer Komplize? Auch die Kroesinger-Familie hüllt sich in Schweigen und gibt mehr Rätsel auf, statt zur Lösung des Falls beizutragen. Dann stellt Voss ein fragwürdiges Verhältnis zwischen Marie Kroesinger und dem Inhaftierten Witt fest – und plötzlich führt die Spur in eine gänzlich andere Richtung. Letzte Folge der aktuellen Staffel „Der Alte“. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 01.11.2013 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 29.10.2013 SRF 1
    • Folge 378 (60 Min.)
      Auch Flügelrestaurator Herbert Stiegl (Alexander Held, 2.v.l.) kann nur wenig zur Lösung des Falles beitragen. Verschiedenste Anhaltspunkte, die jedoch in keine konkrete Richtung zu führen scheinen. Für Axel Richter (Pierre Sanoussi-Bliss, l.), Dr. Franziska Sommerfeld (Christina Rainer, 2.v.r.) und Richard Voss (Jan-Gregor Kremp, r.) bleibt der Fall undurchsichtig. – Bild: ZDF
      Auch Flügelrestaurator Herbert Stiegl (Alexander Held, 2.v.l.) kann nur wenig zur Lösung des Falles beitragen. Verschiedenste Anhaltspunkte, die jedoch in keine konkrete Richtung zu führen scheinen. Für Axel Richter (Pierre Sanoussi-Bliss, l.), Dr. Franziska Sommerfeld (Christina Rainer, 2.v.r.) und Richard Voss (Jan-Gregor Kremp, r.) bleibt der Fall undurchsichtig. – Bild: ZDF

      Vor neun Monaten ist der Pianist Franz-Jakub Ferencz beim Segeln tödlich verunglückt. Von seiner Leiche fehlt bis heute jede Spur. Das ändert sich, als zu Ferencz’ Ehren von seiner Stiftung ein Konzert veranstaltet wird. Schon nach wenigen Takten bricht die junge Solistin Anna Nagoya ihr Spiel ab, da im Klavier eine abgetrennte Hand liegt. Sie gehört Ferencz. Ein erster Hinweis führt Hauptkommissar Voss zu dem verschrobenen Restaurator Herbert Stiegl, der das Klavier vor dem Konzert in Reparatur hatte. (Text: SRF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 28.03.2014 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 25.03.2014 SRF 1
    • Folge 379 (60 Min.)
      v.l.n.r. Richard Voss (Jan-Gregor Kremp), Gerd Heymann (Michael Ande), Lisa Obermayer (Felicitas Woll) und Hartmut Obermayer (Thomas Thieme) – Bild: ZDF
      v.l.n.r. Richard Voss (Jan-Gregor Kremp), Gerd Heymann (Michael Ande), Lisa Obermayer (Felicitas Woll) und Hartmut Obermayer (Thomas Thieme) – Bild: ZDF

      Von Andreas Föhr und Thomas Letocha Im Lieferwagen einer Brauerei wird eine Leiche gefunden. Es handelt sich um Franz, den zukünftigen Schwiegersohn von Brauerei-Chef Obermayer. Das Ermittlerteam um Kriminalhauptkommissar Voss steht vor einem schwierigen Fall. Mehrere Personen im Umfeld des Opfers haben ein Motiv und noch ist unklar, ob Eifersucht, Habgier oder der Streit um eine Spenderniere, die von der Verlobten des Opfers dringend benötigt wird, den Täter zu dem bestialischen Verbrechen angestiftet hat. (Text: SRF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 04.04.2014 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 01.04.2014 SRF 1
    • Folge 380 (60 Min.)
      Hauptkommissar Richard Voss (Jan-Gregor Kremp, l.) und Harald Göllner (Jens Nünemann, r.) – Bild: ZDF
      Hauptkommissar Richard Voss (Jan-Gregor Kremp, l.) und Harald Göllner (Jens Nünemann, r.) – Bild: ZDF

      Nach einem langen, arbeitsreichen Tag im Polizeipräsidium ist Hauptkommissar Voss zu später Stunde auf dem Weg nach Hause. Plötzlich vernimmt er einen lauten Knall und wird Zeuge eines vermeintlichen Autounfalls. Das fremde Fahrzeug umzingeln rasch hohe Flammen, und nur mit Mühe kann Voss den stöhnenden Fahrer aus seinem Sitz zerren. Dabei zieht sich der Hauptkommissar selbst blutige Verletzungen zu, trotzdem versucht er mit aller Kraft den Mann zu reanimieren. Doch dieser hat wohl nur wenige Überlebenschancen: Wie sich später herausstellt, wurde er angeschossen, bevor sein Wagen angezündet wurde. Er stirbt kurze Zeit später und hinterlässt Voss und seinen Kollegen einen rätselhaften Fall. Die Kommissare der Münchener Mordkommission beginnen mit den Ermittlungen. Der Tote Harald Göllner, Molekularbiologe und Angestellter im Molec-Institut, war nach Angaben seiner Kollegen und Vorgesetzten ein gewissenhafter Wissenschaftler und bei allen beliebt. Die Leiterin des Labors, Professor Isabell Rudloff, sowie Steffen Neuhaus, Leiter der Abteilung, in der Göllner mit unspektakulären Lebensmitteltests beschäftigt war, sind schockiert. Sie können sich die Tatsache, dass sich ihr Angestellter kurz vor seinem Tod spätabends im Institut aufgehalten hat, nicht erklären. Professor Rudloff und Dr. Neuhaus zeigen sich ausgesprochen kooperativ, und tatsächlich können Voss und seine Kollegen im Institut nichts Verdächtiges ausfindig machen. Trotzdem muss der Tod von Harald Göllner im Zusammenhang mit diesem Ort stehen – da sind sich die Kommissare sicher. Als sich zudem nun herausstellt, dass Göllner mit einem tödlichen Virus infiziert war und auch Voss diesen in sich trägt, spitzt sich die Situation zu. Es scheint, als habe Göllner in den vergangenen Tagen intensiven Kontakt zu einem mysteriösen Mann namens Sergej gehabt und mit diesem einen heimlichen geschäftlichen Transfer geplant. Wer aber könnte ein Interesse daran haben, einen unbescholtenen, unauffällig lebenden Biologen verschwinden zu lassen? Und welche Rolle spielt der Security-Chef des Instituts, Carlos Block, der auch den Erreger in sich zu tragen scheint? Voss kämpft nicht nur gegen eine rapide fortschreitende Infektion, sondern auch gegen ein dichtgesponnenes Netz von Lügen und gefährlichen Geheimnissen. Der Hauptkommissar muss sich beeilen, denn sein Leben hängt von der Lösung dieses Falls ab. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 11.04.2014 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 08.04.2014 SRF 1
    • Folge 381 (60 Min.)
      Veronika Thiel (Ulrike C. Tscharre) – Bild: ZDF
      Veronika Thiel (Ulrike C. Tscharre) – Bild: ZDF

      „Ne bis in idem – nicht zweimal in derselben Sache“. Wie ein Schlag treffen Hauptkommissar Heymanns Worte den verzweifelten Josef Böcking, der sich im Fall seiner ermordeten Ehefrau Anna endlich Gerechtigkeit erhofft hatte. Denn erst jetzt, Jahre nach dem Mord, konnte der damalige Täter Stefan Thiel, dank verbesserter Analysetechniken und DNA-Tests, eindeutig überführt werden. Doch der juristische Grundsatz verbietet es, den einst für unschuldig erklärten Täter erneut vor Gericht zu bringen. Für Böcking bricht eine Welt zusammen. Heymann sind die Hände gebunden, er kann dem einsamen Mann in dessen enormer Wut und Verzweiflung nicht weiterhelfen. Umso mehr trifft ihn Böckings Vorwurf, er hätte die damaligen Ermittlungen rund um den Mordfall nicht gründlich genug ausgeführt. Während Heymann von Schuldgefühlen geplagt wird, überstürzen sich plötzlich die Ereignisse: Thiels Frau Veronika wird Opfer eines Säureanschlags. Mit lebensgefährlichen Hautverätzungen und in äußerst kritischem Zustand wird die Ehefrau des damaligen Täters ins Krankenhaus eingeliefert Sofort leiten Hauptkommissar Voss und sein Team die notwendigen Untersuchungen ein. Im Wagen von Veronika Thiel stellen die Ermittler Flusssäure sicher, ein starkes Kontaktgift, das zunächst ohne sichtbare Schäden in die Haut dringt, jedoch lebensgefährliche Verätzungen in tieferen Hautschichten und Schädigungen an Gewebe und Knochen verursacht. Die Säure, die unter anderem zum Ätzen für Glas verwendet wird, führt unweigerlich zu Josef Böcking, der eine eigene Glaserei betreibt. Ohne ein handfestes Alibi gestaltet sich die Lage für Böcking äußerst prekär: Hatte der Glasermeister Selbstjustiz walten lassen und sich auf seine Art am Mörder seiner Frau gerächt? Doch auch Stefan Thiel gerät in den Fokus der Ermittler. Denn dieser lehnte, trotz kriselnder Ehe und der Tatsache, dass Veronika längst mit einem neuen Partner glücklich war, eine Scheidung vehement ab. Wurde Thiel aus Eifersucht und Angst zu der Tat getrieben? Schließlich war es doch Veronika, die ihm das entscheidende Alibi für seinen Freispruch in dem Mordfall geliefert hatte. Thiel wurde zu jener Zeit mit der Brandstiftung in einem Ausflugslokal in Verbindung gebracht, bei dem die damalige Kellnerin – Anna Böcking – den Täter offensichtlich in flagranti erwischte und ihm dabei zum Opfer fiel. Belastende Beweise fehlten jedoch, Thiel konnte zum damaligen Zeitpunkt nicht überführt werden. Dass ausgerechnet der Inhaber eines Feinkost-Imperiums – Martin Hellinger – einst das kleine Ausflugslokal führte, macht Voss hellhörig. Gemeinsam mit Heymanns Hilfe gelingt es ihm, die undurchsichtigen Fäden des Falls nach und nach zusammenzuführen und schlussendlich doch noch für Gerechtigkeit zu sorgen. Eine Gemeinschaftsproduktion von ZDF, ORF und SRF. (Text: SRF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 18.04.2014 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 15.04.2014 SRF 1
    • Folge 382 (60 Min.)
      "Der Alte", Hauptkommissar Richard Voss bringt neuen Schwung in das Ermittlerteam der Münchner Mordkommision. Er übernimmt die Leitung der Münchner Mordkommission II und versucht, die Aufklärungsquote von 100 Prozent weiter zu halten. Mit seiner direkten und aufrichtigen Art kann er zusammen mit seinem eingespielten Team sogar dem grantelndsten Bayern noch eine Aussage entlocken.Im Bild (v.li.): Jan-Gregor Kremp (Hauptkommissar Richard Voss), Markus Böttcher (Werner Riedmann). - Veroeffentlichung fuer Pressezwecke honorarfrei ausschliesslich fuer die redaktionelle Berichterstattung in Zusammenhang mit Sendungen oder Veranstaltungen des ORF. Foto: ORF/ZDF/Michael Marhoffer. Andere Verwendung honorarpflichtig und nur nach schriftlicher Genehmigung der ORF-Fotoredaktion. Copyright: ORF, Wuerzburggasse 30, A-1136 Wien, Tel. +43-(0)1-87878-13606 – Bild: ORF2
      "Der Alte", Hauptkommissar Richard Voss bringt neuen Schwung in das Ermittlerteam der Münchner Mordkommision. Er übernimmt die Leitung der Münchner Mordkommission II und versucht, die Aufklärungsquote von 100 Prozent weiter zu halten. Mit seiner direkten und aufrichtigen Art kann er zusammen mit seinem eingespielten Team sogar dem grantelndsten Bayern noch eine Aussage entlocken.Im Bild (v.li.): Jan-Gregor Kremp (Hauptkommissar Richard Voss), Markus Böttcher (Werner Riedmann). - Veroeffentlichung fuer Pressezwecke honorarfrei ausschliesslich fuer die redaktionelle Berichterstattung in Zusammenhang mit Sendungen oder Veranstaltungen des ORF. Foto: ORF/ZDF/Michael Marhoffer. Andere Verwendung honorarpflichtig und nur nach schriftlicher Genehmigung der ORF-Fotoredaktion. Copyright: ORF, Wuerzburggasse 30, A-1136 Wien, Tel. +43-(0)1-87878-13606 – Bild: ORF2

      Der Anblick, der sich den Ermittlern der Münchner Mordkommission an diesem Morgen bietet, ist kein schöner: Eine junge Studentin liegt tot in ihrer kleinen Wohnung. Ihr Körper ist weiss wie Schnee, um sie herum eine grosse rote Lache. Dabei scheint die Frau äusserlich kaum verletzt, sie wurde allerdings erdrosselt und vollkommen mit Farbe überdeckt – zweifelsfrei das exzentrische Werk eines Serienmörders. Tatsächlich hatte es in der Vergangenheit bereits zwei ähnliche Morde gegeben. Und der damalige Täter ist seit kurzem wieder auf freiem Fuss. Hauptkommissar Voss und seine Kollegen nehmen die Ermittlungen auf. Ein erster Weg führt sie zu Raimund Kaltenbach, dem Mann, der vor etwa zwanzig Jahren in der Presse als „der Kunstmörder“ bekannt wurde. Seine Opfer hatte er damals ähnlich getötet und eigenwillig bemalt. Ein letztes psychiatrisches Gutachten bescheinigt nun aber, dass keine Gefahr mehr von ihm ausgehe. Erst vor einem Tag wurde Kaltenbach aus der Haft entlassen – und wieder einmal führen sämtliche Spuren allein zu ihm. Doch der Serienmörder hat ein Alibi: Judith Schwarz, eine ehrgeizige Journalistin und Buchautorin, die Kaltenbachs Geschichte zu veröffentlichen beabsichtigt, gibt an, mit ihm an diesem ungewöhnlichen Projekt bis spät in die Nacht gearbeitet zu haben. Dennoch bleiben die Kommissare misstrauisch, besonders nachdem noch am selben Tag die Psychologin und Professorin der Münchener Universität, Dr. Eva Löbner, von Kaltenbach massiv bedrängt wird. Dieser wirft ihr nämlich vor, sein Leben zerstört zu haben, da ein negatives Gutachten der Psychologin für eine mehrjährige Verlängerung seiner Haft sorgte. Während die Professorin sich gelassen zeigt, ist Ehemann Thomas Löbner besonders besorgt. Und, wie sich sehr bald herausstellt, nicht ohne Grund: Wie ihre junge Studentin zuvor wird auch Eva Löbner tot aufgefunden. Erneut deutet alles auf Kaltenbach hin, und wieder einmal steht Voss vor einer besonderen Herausforderung. Denn der Täter hat in beiden Fällen Spuren hinterlassen, die freilich auch eine andere, gänzlich unterschiedliche Interpretation der Geschehnisse zulassen. Doch den Kommissaren rennt die Zeit davon, denn plötzlich droht Kaltenbach, Judith Schwarz zu töten … Eine Gemeinschaftsproduktion von ZDF, ORF und SRF. (Text: SRF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 25.04.2014 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 22.04.2014 SRF 1
    • Folge 383 (60 Min.)
      Gerd Heymann (Michael Ande, l.), Werner Riedmann (Markus Böttcher, 2.v.l.), Hauptkommissar Richard Voss (Jan-Gregor Kremp, 2.v.r.) und Axel Richter (Pierre Sanoussi-Bliss, r.) – Bild: ZDF
      Gerd Heymann (Michael Ande, l.), Werner Riedmann (Markus Böttcher, 2.v.l.), Hauptkommissar Richard Voss (Jan-Gregor Kremp, 2.v.r.) und Axel Richter (Pierre Sanoussi-Bliss, r.) – Bild: ZDF

      Die Gerichtsmedizinerin Franziska Sommerfeld steuert am frühen Morgen zielstrebig auf ihren Wagen im Parkhaus zu. Sie ist in Eile, denn die Kommissare warten bereits ungeduldig auf ihren Obduktionsbericht. In der Nacht wurde Dirk Faber erschossen, in dessen Garage großkalibrige Waffen gelagert waren. Die Täter hatten es offenbar auf die Waffen abgesehen, einer von ihnen wurde sogar verletzt, doch von ihm und den Sturmgewehren fehlt jede Spur. Noch ehe Dr. Sommerfeld einsteigen kann, wird sie in einen Kastenwagen gezerrt. Die Ermittlungen im Fall des ermordeten Dirk Faber, eines Türstehers und polizeibekannten Drogen- und Waffendealers, kommen nur schleppend voran. Die erste und zunächst einzige Spur führt Richard Voss und seine Kollegen in ein Fitnessstudio. Dort soll Faber in einen Streit mit dem türkischstämmigen Kleinkriminellen Hakan Bekdemir geraten sein, doch die einzige Zeugin, Ex-Polizistin Jeanette Herold, nimmt letzteren in Schutz. Voss glaubt der jungen Frau, und dennoch scheint diese etwas zu verbergen. Als die Ermittler Jeanette Herold später noch einmal befragen wollen, ist sie verschwunden. Von der Entführung seiner Kollegin Dr. Sommerfeld ahnt Voss unterdessen noch nichts. Mehr durch Zufall stößt er auf den jungen Alexander Bergmann, der den Verdacht des Hauptkommissars nun ebenfalls auf sich zieht, als er sich als neuer Praktikant der Rechtsmedizin ausgibt. Voss folgt seinem Instinkt und wird tatsächlich bald fündig: Offenbar gibt es eine Verbindung zwischen Jeanette Herold und der Familie Bergmann. Sie hatte mit dem Familienvater Jörg Bergmann, einem in finanzielle Notlage geratenen Bauunternehmer, den sie im Fitnessstudio kennen gelernt hatte, einen riskanten Coup geplant. Dabei kam ihnen Dr. Sommerfeld in die Quere. Und so müssen Voss und sein Team nicht nur im Fall des erschossenen Faber ermitteln, sondern auch um das Leben von Franziska Sommerfeld kämpfen, die sich in größter Gefahr befindet. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 02.05.2014 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 29.04.2014 SRF 1

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