Castle
    Deutsche Erstausstrahlung: 06.02.2010 kabel eins
    Original-Erstausstrahlung: 09.03.2009 ABC (Englisch)

    Richard Castle (Nathan Fillion) ist ein sehr erfolgreicher Krimiautor, der völlig schockiert zur Kenntnis nehmen muss, dass zwei tatsächliche Morde nach exakt dem gleichen Muster verübt wurden, wie er es in einem seiner Romane geschrieben hat. Fortan will er nicht nur über fiktive Verbrechen schreiben, sondern unterstützt die Polizei aktiv bei der Aufklärung verschiedener Fälle. An Castles Seite wird die Ermittlungsbeamtin Kate Beckett (Stana Katić) gestellt, mit der er sich in verschiedenen Situationen ein verbales Feuergefecht liefert. Doch auch seine Kreativität als Autor wird durch die Zusammenarbeit mit der Polizistin geweckt: Castle nutzt Becket als Vorlage für eine Romanfigur names „Nikki Heat“. Nebenbei hat er auch noch eine Tochter: Die hochintelligente Alexis (Molly Quinn) muss nicht selten ihren Vater erziehen, da dieser eher wie ein zu groß geratenes Kind agiert. Dass er im Laufe der Zeit auch seine Partnerin zu schätzen lernt (oder sogar mehr?), kommt für Castle dann doch überraschend.

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    Di
    25.04.08:35–09:30kabel eins1186.13Im Rampenlicht
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    25.04.10:45–11:30Universal413.07Fast berühmt
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    25.04.11:30–12:15Universal423.08Der Glühbirnen Held
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    25.04.13:05–14:00kabel eins1196.14Dressed to Kill
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    25.04.14:10–15:05Puls4 (A)724.14Der blaue Schmetterling
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    25.04.15:05–16:00Puls4 (A)734.15Pandora
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    25.04.19:05–20:00Puls 8 (CH)1558.04Lügen haben kurze Beine
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    26.04.03:50–04:30Puls4 (A)724.14Der blaue Schmetterling
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    26.04.04:05–04:50Puls 8 (CH)1558.04Lügen haben kurze Beine
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    26.04.10:45–11:30Universal433.09Akte X
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    Castle – Community

    User 1223964 am 26.03.2017 15:54: Es ist schade das eine eigentlich so gute Serie so verunstaltet wurde. Die Serie hatte viel Potenzial und wurde in Staffel 7 und 8 buchstäblich ruiniert. Die einzige Figur die in allen Staffeln gut dargestellt wurde ist Beckett. Bis Staffel 6 war Kastle und seine Dummheiten noch zu ertragen. Aber in Staffel 7 und 8 wurde Castle als völliger Idiot dargestellt. Nur in einigen wenigen Folgen kam er richtig gut rüber. Es tut mir leid das Sagen zu müssen, aber der Mann war nicht mehr zu ertragen. Die Serie hatte in so vielen Folgen Möglichkeiten um mehr daraus zu machen, was man leider vernachlässigt hat. Die beiden Hauptdarsteller haben in den letzten Staffeln viel zu selten Zusammengearbeitet und die Serie wurde Langweilig. Die Zusammenarbeit der beiden Hauptdarsteller haben die Serie groß gemacht. Stattdessen setzte man auf Castle seine Dummheit und furchtbare Arroganz die einfach nur unerträglich war. Es gab Folgen wo er ernst zu nehmen war und richtig gut rüber kam... aber leider... Schade dass die so gut angefangene Story, so zerstört wurde. Am besten war die Figur Becket, sie wurde großartig dargestellt... Für Castle würde ich sagen, gehe in den Kindergarten spielen...
    User_853408 am 26.03.2017 10:49: Und was deine Kritik angeht, dass Castle immer kindischer wurde: Andrew Marlowe wollte einfach einen Menschen zeigen, der mit seiner eigenen Fantasie die Menschen unterhält (was gerade als Autor dieser vielen Derrick-Storm- und Nikki-Heat-Krimis wichtig ist), und dass der Mensch, der Mann Richard Castle, eben oder gerade deswegen nicht aufhört zu fantasieren, weil eben genau das viele Menschen fasziniert. Hast du beim genauen Hinschauen gemerkt, dass Det. Kevin Ryan schon in Staffel 2 immer mal wieder mit einem Derrick-Storm-Band unterm Arm herumläuft? Er also in den Bann der Erzählungen eingesogen wird? Oder schon bei der 2. Folge der ersten Staffel "Die tote Nanny", wie Castle im Revier mit seiner Theorie über den Nachbarn in Wohnung 8b alle "ernsten" Ermittler, und sogar den Captain, in seinen Bann zieht, so sehr, dass selbst Beckett, die ja seinen Erzählstil schon "kennt", bei seinem abruptem Erzählende mit der Frage nach Kaffee schon ein bisschen lächeln muss, weil er selbst sie "eingefangen" hat? Andrew Marlowe wollte einfach einen Charakter erschaffen, der nicht deswegen aufhört mit seinen Fantasien, nur weil der Rest der Welt sagt: "Werd erwachsen". Und denk jetzt nicht an die natürlich allzu offensichtlich verrückten Theorien, das ist klar, das ist teilweise deswegen so überzogen, dass selbst derjenige es kapiert, dem die "Andeutung" dieses psychologischen Moments ansonsten entgehen würde (Holzhammer-Methode). Denk an die Fälle, bei denen er tatsächlich den Ermittlungen eine völlig andere Richtung gegeben hat, die dann erfolgreich war. So hat u.a. auch Beckett gelernt, nicht in einem sturen Schema zu denken, sondern aufgeschlossen zu werden, natürlich in ihrem Rahmen :-).
    User_853408 am 26.03.2017 10:45: Stimmt. Gute Serie. Sehr gute Serie. Und falls dich doch nochmal Langeweile überkommt, dann schau dir die ganze Serie grad nochmal an. Achte dann vielleicht ein bisschen weniger auf das WAS, sondern auf das ganze WIE. Schau dir die einzelnen Szenen-Überleitungen am Anfang der Folgen an, oder wenn möglich, alle Folgen am Laptop mit In-Ear-Kopfhörern und, noch besser, im Originalton in Englisch. Und du wirst feststellen, dass nicht nur die Geschichten durchdacht sind (die meisten jedenfalls) und die Schauspieler konkurrenzlos gut sind, sondern auch der Schnitt der Szenen zur Einspielung der Musik, wie einzelne Szenen mit sehr bass-lastigen, jedoch kaum wahrnehmbaren Nuancen so untermalt werden, dass ein Crescendo entsteht - aber ohne den "Holzhammer-Effekt". Oder wie ein Blick der Charaktere jegliche Worte ersetzen kann, Stimmungen entstehen lässt, ohne jemals in belletristische, zu künstlich-aufgesetzte Dramatik zu verfallen. Und dann schau dir eine andere, x-beliebige Serie im TV an, und du wirst automatisch, ohne es wirklich drauf anzulegen, im Vergleich dann noch mehr Genialität bei Castle erkennen. Dezent, aber zeitgleich hammerhart beeindruckend. Bei Castle ist es das Gesamt-Paket, was die Einzigartigkeit ausmacht. Wer diese Serie einfach nur "konsumiert", ohne das alles tatsächlich zu sehen, zu bemerken, dem gehört einfach kein besseres TV-Programm!
    Informationen (geb. 1995) am 26.03.2017 09:14: Ich würde es nicht so schlimm sehen. Denn was ist Liebe. Echte und Ehrliche Liebe ist, wenn man für seinen Partner alles gibt, und das haben Castle und Beckett im Finale der Serie getan, und es endet gut, schließlich ist Rick Vater von Vier Kindern und Beckett von drei, wie es der Zeitreisenden damals vorausgesagt hat. Das Problem war das Tempo. Ich fand die Achte Season als Hardcore Fan nicht so schlecht, da man doch die Zeit von Castles Verschwinden einmal aufgearbeitet hat, und dass er Brackens Hintergrundorganisation entdeckt hat, war nicht so an den Haaren herbeigezogen. Beckett als Captain hat mir sehr gut gefallen, und auch die Storyline zu Castles Vater mit Hawley war nicht schlecht. Man hat die Achte Staffel deswegen so mies gemacht, weil halt schon so vieles passiert ist, und man immer wieder von den Streitigkeiten hinter der Serie gehört hat. Für mich als Hardcore Castle Fan kann man mit der Fünften Staffel ein Serien Finale haben, mit dem Heiratsantrag, oder mit dem der Siebten Staffel wo noch einmal alle am Ziel angekommen sind, oder mit dem der Achten Staffel wo die beiden die Größte und Schwierigste Prüfung zweier Liebenden überwinden und eine glückliche Zukunft haben.
    Melrose am 25.03.2017 11:25: Danke für die großartige und ausführliche Beantwortung! Naja, "Castle" ohne Stana wäre m.E. auch ziemlich sinnlos gewesen. Wie hätte das gehen sollen? Sie sind verheiratet, aber leider musste Beckett als Cop nach Sibirien und kann nur alle Woche mal anrufen? Danke, dass auch nicht nur ich finde, dass da viele Sachen noch offen sind. Mir persönlich ist diese 2-monatige Abwesenheit von Castle zB nicht genügend erklärt worden. Die 2 Tage, die Beckett weg war, das ging klar. Obwohl mir das mit dem LokSat auch zu schnell und zu nebenher und flüchtig aufgeklärt wurde. Mir hat da einfach irgendwie was gefehlt. Ich meine, mir ist zB immer noch nicht klar, warum es unbedingt an Castles Hochzeitstag passieren musste, dass er auf einmal weg war usw. usf. Mag ja sein, dass es irgendwie erklärt wurde, aber für mich nicht offensichtlich genug. Alles nur so nebenher, ein Häppchen hier, ein Häppchen dort, und zusammen trotzdem keine ganze Mahlzeit, die satt macht :-( Ich muss allerdings sagen, dass ich die Serie nach Staffel 5 enttäuscht abgebrochen hatte, weil ich nicht das Gefühl hatte, es könne sich noch verbessern. Aus akuter Langeweile habe ich mir dann doch noch 6, 7 und 8 gekauft, und war total überrascht, WIE unterhaltend und durchdacht ich speziell die Drehbücher der Staffel 6 (und teilweise 7) fand. Ich fand bis zum Schluss nicht alles schlecht, nur fehlte mir eben die befriedigende Auflösung der Verschwinde-Geschichte, und in den letzten beinen Staffeln fand ich Castle immer kindischer, mit seinen Alien- und Übersinnlich-Phantasien. In einem POLIZEIREVIER. Nee, das war mir nix. Trotzdem. Gute Serie.

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