zurückStaffel 3, Folge 1–25weiter

    • Staffel 3, Folge 1 (25 Min.)

      Im Musical-Theater in Füssen! Hier wurde die Geschichte von König Ludwig II. von Bayern auf die Bühne gebracht. Und was dabei vor und hinter den Kulissen passiert, will Willi heute wissen. Tanzen, Singen und Schauspielern, das alles muss man beherrschen, um bei einem Musical mitspielen zu können. Geprobt wird ständig, neu hinzukommende Darsteller müssen ihre Auftritte lernen und außerdem werden die Rollen gleich mehrfach besetzt, damit die Vorstellung nicht ausfallen muss, wenn jemand krank ist. Im Tanzsaal versucht sich Willi mit den Tänzern im Stepp-Platteln. Und wie echt sich ein Bühnenkuss anfühlt, zeigt ihm Schauspielerin Maxi. Sängerin Krisztina erklärt, wie sie sich für ihre Rolle als Kaiserin Sissi vorbereitet. Im Orchestergraben trifft Willi Dirigent Herbert, der für siebzehn Musiker den Einsatz gibt. Und dann bekommt auch Willi langsam Lampenfieber. Der Intendant des Theaters, Stefan Barbarino, hat ihm nämlich ein tolles Angebot gemacht: Willi darf heute Abend auf die Bühne. Als König Ludwig! Zwar nur in einer kleinen Szene, aber auch die will gekonnt sein! Von König Ludwig Darsteller Nils, den Willi in der Szene doubeln wird, holt er sich die letzten Tipps. Und dann geht’s auch schon los, die Zuschauer sind da, die Show beginnt! Willi gibt natürlich alles, um den König königlich zu verkörpern. Was ihm auch gelingt, wie ihm Max versichert. Nach seinem Auftritt bleibt Willi noch ein bisschen Zeit für einen Blick hinter die Kulissen. Echte Pferde werden vor eine prächtige Kutsche gespannt, in der König Ludwig eine Spazierfahrt unternimmt. Konfettischnee und eine Nebelmaschine machen die Illusion einer Winterlandschaft perfekt. Der Höhepunkt der Aufführung: König Ludwigs Tod im Bühnensee! Pudelnass flitzt Nils in seine Garderobe, um pünktlich zum Schlussapplaus mit allen Künstlern wieder auf der Bühne zu stehen. Bravo! (Text: KI.KA)

      Deutsche Erstausstrahlung: Sa 20.03.2004 Das Erste
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    • Staffel 3, Folge 2 (25 Min.)

      Wie viele Menschen jeden Tag auf der Autobahn unterwegs sind! Und jeder will so schnell wie möglich, aber vor allem heil ans Ziel kommen. Für die Sicherheit auf der Autobahn sind die Männer von der Autobahnmeisterei zuständig. Ist auf der Strecke eine Leitplanke nach einem Unfall beschädigt, fahren sie hin, um sie auszutauschen. Dazu muss ein Fahrstreifen gesperrt werden. Kein ungefährlicher Job, wie Willi bemerkt, schließlich donnert der Verkehr mit einem Affenzahn dicht an den Arbeitern vorbei. Und schnell muss es gehen, damit kein Stau entsteht. Dass die Blechlawine auf der Autobahn möglichst ungehindert rollt, dafür sorgen auch die Männer von der Verkehrsleitzentrale. Auf einer Monitorwand sehen sie, was auf den Autobahnen rund um München los ist. Mit Videokameras, Radarmessungen und in die Fahrbahn eingelassenen Sonden wird ermittelt, wie viele Autos und Lkw unterwegs sind. Bei Unfall oder Stau kann dann auf bestimmten Strecken zum Beispiel der Standstreifen als Fahrbahn freigegeben oder das Tempolimit geändert werden. Wer als Fahrer die Tempo-Schilder ignoriert und zu schnell unterwegs ist, der bekommt es womöglich mit der Polizei zu tun. Mit Geschwindigkeitsmessungen und saftigen Geldstrafen versuchen die Beamten, Verkehrssünder dazu zu bewegen, in Zukunft den Fuß auch mal vom Gaspedal weg zu nehmen. Wer unfreiwillig nicht mehr weiter kommt, weil das Auto eine Panne hat, dem helfen die Mitarbeiter des ADAC. Ob die Zündkerze kaputt ist oder Benzin fehlt, im Einsatzfahrzeug ist für Ersatz gesorgt. Für gutes Reisewetter kann allerdings niemand sorgen. Aber für schnelle Hilfsmaßnahmen. Für Schneefall und Glatteis stehen die Streu- und Räumfahrzeuge der Autobahnmeisterei 24 Stunden einsatzbereit parat. Na dann: Gute Fahrt! (Text: KI.KA)

      Deutsche Erstausstrahlung: Sa 28.02.2004 Das Erste
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    • Staffel 3, Folge 3 (25 Min.)

      Der Zahnarzt natürlich! Willi besucht die Münchener Zahnärztin Ana. Und ehe er es sich versieht, sitzt er selbst auf dem Behandlungsstuhl, Widerstand ist zwecklos. Jeden einzelnen Zahn sieht sich Ana ganz genau an. Glück gehabt, Willi – alles in Ordnung! Die neunjährige Stefanie hat einen Termin zum Röntgen. Am Röntgenbild kann Willi sehr gut sehen, wie tief die Karies ein Loch in Stefanies Backenzahn gefressen hat. Da hilft nur eins: Bohren! Und hier darf Willi selbst mal ran. Keine Sorge, nur an einem Zahnmodell. Das nächste Instrument kommt dann wieder bei einer echten Patientin zum Einsatz: Die Zange. Andrea bekommt einen Milchzahn gezogen, damit der dahinter wachsende, bleibende Zahn genug Platz hat. Angst hat die Achtjährige nicht. Sie weiß, dass sie keine schlimmen Schmerzen haben wird, schließlich bekommt sie von Ana Betäubungsspritzen. Und dann will Willi noch wissen, wie das mit den Spangen funktioniert. Dazu macht der Zahnarzt als erstes einen Abdruck des Gebisses. In Gips ausgegossen, dient der Abdruck Zahntechniker Rudi als Vorlage für eine herausnehmbare Spange. In Handarbeit biegt Rudi einen dünnen Metalldraht zu Klammern und prüft immer wieder am Gipsmodell, ob diese gut sitzen. Schließlich soll später am echten Gebiss nichts drücken. Danach ist Willi noch dabei, wie die 14jährige Michaela eine feste Spange eingesetzt bekommt. Dazu klebt Kieferorthopäde Guntram mini-kleine Metallteile, die Brackets, direkt auf die Zähne. Verbunden werden die Brackets durch einen Metallbogen, der die Zähne in die gewünschte Form bringt. In eineinhalb Jahren wird Michaela das perfekte Lächeln haben. Was zu lachen hat sie mit Willi jetzt schon! (Text: KI.KA)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 21.03.2004 KI.KA
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    • Staffel 3, Folge 4 (25 Min.)

      Heute geht es Willi um ein sehr ernstes Thema: um Krieg. Und um Frieden. Deshalb ist der Reporter in Sarajevo unterwegs, der Hauptstadt von Bosnien-Herzegowina. Hier, wo zwischen 1992 und 1995 Menschen mit Waffen gegeneinander kämpften, ist Willi unterwegs, um zu erfahren, was in einem Krieg passiert. Willi trifft die bosniakische Familie Šišić, die diese Zeit miterlebt hat: Senad als Soldat, seine Frau Amela und Tochter Nadja als Flüchtlinge, die ihre Heimat während des Krieges verließen und in Deutschland eine sichere Zuflucht fanden. Senad zeigt Willi den kleinen Keller, der für ihn der Zufluchtsort war, wenn er nicht selbst am Stadtrand gegen die serbischen Angreifer in Stellung ging. Wie es zum Krieg kam, ist sehr kompliziert und für viele Menschen bis heute nicht wirklich nachvollziehbar, auch nicht für Senad. Dass der Frieden im Land stabil bleibt, dafür sorgen inzwischen die internationalen SFOR Truppen, die seit 1995 im Land sind. Die Bundeswehr gehört auch dazu. Hauptfeldwebel Markus Spitzer nimmt Willi mit auf Patrouille. In einem Dorf in der Nähe von Sarajevo ist der Reporter dabei, als die Soldaten Waffen einsammeln, die die Menschen aus Angst vor einem neuen Krieg noch behalten hatten. Es gibt aber auch Waffen, die nicht so einfach abgegeben werden können – die Landminen. Soldaten von allen kriegführenden Volksgruppen vergruben sie zu zigtausenden in weiten Teilen Bosnien-Herzegowinas im Boden. Oberst Schürmann erklärt Willi, wie gefährlich Minen sind: Wer auf sie tritt, wird verletzt oder kann sogar sterben. Fehim hat überlebt und zeigt Willi, was eine Mine ihm angetan hat: Er verlor seinen linken Fuß und einen Teil der rechten Wade. Minen zu räumen, dauert viele Jahre. Von Hauptfeldwebel Torsten Gerkensmeier erfährt Willi, wie es geht. Einschusslöcher in den Fassaden, leerstehende Häuser, Friedhöfe, noch immer sind die Spuren des Kriegs sichtbar. Den Überlebenden machen Arbeitslosigkeit und Armut zu schaffen. Die SFOR Soldaten verteilen deshalb Hilfsgüter an bedürftige Familien. Kostenloses Essen gibt es in Suppenküchen, wie der von Pater Stefan. Wie sehr das Geschehene auch Spuren in den Herzen hinterlassen hat, erfährt Willi zum Schluss wieder von Senad. Die Erinnerungen an den Krieg haben einen anderen Menschen aus ihm gemacht. Zum Abschied wünscht ihm Willi deshalb nur eines: Frieden. (Text: KI.KA)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 07.11.2004 KI.KA
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    • Staffel 3, Folge 5 (25 Min.)

      Wer macht den Schrott flott? Das will Willi heute herausfinden. Auf einem Schrottplatz bei München ist er genau richtig. Gerade gibt Siggi sein altes Auto zum Verschrotten ab. Als Erstes muss es trockengelegt werden – sämtliche Flüssigkeiten wie Motoröl oder Benzin werden abgelassen und später entsorgt, wie ihm Ibo erklärt. Was am Auto noch funktioniert, kommt ins Lager zum Verkauf. Der Rest wandert in die Presse. Aber die ist nicht etwa Endstation für die Schrottkisten. Drei Waggonladungen Schrott – und natürlich Willi – treffen anschließend zum Schreddern in Baar-Ebenhausen ein. Im Recyclingbetrieb erklärt Techniker Josef Winkelmeier dem Reporter, was als nächstes passiert: Die Schrott-Trümmer wandern in den Schredder, der in Nullkommanichts ein Auto in faustgroße Stücke zerfetzt. Dann werden die kleinen Teile nach Material sortiert: Gummi und Schaumstoffe, Glassplitter, Metalle mit und ohne Eisenanteile. Wozu das Ganze? Das Auto war zwar Schrott, aber zum Beispiel das Metall, aus dem das Auto gebaut wurde, kann wieder verwertet werden. Wie das funktioniert, will Willi natürlich auch wissen. In Kehl am Rhein, wird aus Schrott Stahl gekocht. Krawumm! Willi fühlt sich wie bei einem Raketenstart, als der Schmelzofen über drei Elektroden mit Strom befeuert wird. Ungefähr 1600 Grad hat die Stahlschmelze, aus der Stangen oder Drähte gegossen werden, wie Willi von Industriemeister Wolfgang Ihle erfährt. Jetzt ist der Kreislauf geschlossen: Aus alt – mach neu. So wird der Schrott flott! (Text: KI.KA)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 30.05.2004 KI.KA
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    • Staffel 3, Folge 6 (25 Min.)

      Fensterputzer Hüseyin zum Beispiel! In 72 Metern Höhe sorgt er am Hotel Maritim für klare Sicht aufs Ulmer Münster. Dieser Job ist nichts für Menschen mit Höhenangst, wie Willi feststellt. Und Ausdauer braucht man, das Hotel hat ungefähr zweitausend Fenster! Wie Glas hergestellt wird, erfährt Willi im Bayerischen Wald, bei der Firma Pilkington in Weiherhammer. Werksleiter Reinhold Gietl erklärt Willi, wie’s geht: Bei 1600 Grad Celsius schmelzen die festen Zutaten zu einer flüssigen, blubbernden Glasmasse. Diese läuft in ein Zinnbad, wo sie sich zu einem 250 Meter langen, dünnen Glasband ausdehnt. Das Glasband kühlt ab und wird dabei fest. In der Firma Flachglas Wernberg schaut sich Willi an, wie die Glasscheiben weiter verarbeitet werden. Zu Panzerglas zum Beispiel. Was Willi noch nicht wusste: Panzerglas ist nicht etwas eine einzige extra dicke Glasscheibe, sondern ein Sandwich aus vielen einzelnen Scheiben und sehr widerstandsfähigen Spezialfolien, wie Glas-Experte Josef Weiß weiß. Krawumm! Willis Schläge mit einem Vorschlaghammer machen der Panzerglasscheibe herzlich wenig aus. Und auch Gewehrgeschossen hält die acht Zentimeter dicke Scheibe stand. Im Beschussamt Ulm testet Willi gemeinsam mit Rainer Steinle und Bernhard Kurz, ob die Hersteller von Panzerglas ihre Scheiben zum Beispiel in ein gepanzertes Auto einbauen könnten. Ein ganz besonders wichtiger Test wird hier aber nicht durchgeführt, der Fußballtest. Den muss Willi selber machen. Hält die nagelneue Scheibe einem knallharten Willi-Freistoß stand? (Text: KI.KA)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 09.05.2004 KI.KA
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    • Staffel 3, Folge 7 (25 Min.)

      Der richtige natürlich! Und wie Profimusiker nicht nur einen, sondern alle Töne richtig treffen, das will Willi heute herausfinden. Prompt platzt er mitten in die Probe des Münchner Rundfunkorchesters im BR-Funkhaus. Dirigent Toshiyuki Kamioka und Geigen-Solistin Monique Mead nehmen es gelassen und beantworten ihm alle Fragen. So erfährt Willi auch gleich, was Leitmotive sind. Die haben nämlich nichts mit Leiden zu tun, sondern bezeichnen die Verknüpfung eines musikalischen Themas mit einer bestimmten Person. So, wie man bei der Titelmusik von „Willi wills wissen“ gleich an Willi denkt, wenn die 71 Musiker extra für ihn die Bögen schwingen und auf die Pauke hauen. Natürlich will Willi sich auch selbst als Musiker ausprobieren. Aber aus einer Klarinette oder einem Fagott auch nur einen Ton heraus zu bekommen, ist gar nicht so einfach! Dafür, dass alle Musiker zum richtigen Zeitpunkt das Richtige spielen, ist der Dirigent verantwortlich. Willi kann es kaum fassen, als Toshi ihm den Taktstock überlässt und er das gesamte Orchester dirigieren darf! Wie man Profimusiker wird, erfährt Willi im Münchener Richard-Strauss-Konservatorium. In minikleinen Übezellen üben die Studenten jeden Tag, stundenlang. Die Lehrer bringen ihnen alles in Sachen Noten, Improvisation und Rhythmus bei. Klare Sache, dass Willi mitmacht. Richtig ernst wird es für die Musiker, wenn ein Konzert ansteht. Willi schaut sich im Münchener Prinzregententheater hinter den Kulissen um, während sich die Mitglieder des Münchener Rundfunkorchesters für ein Jugendkonzert vorbereiten. Aber das Beste ist: Willi darf mit auf die Bühne und bei einem Stück die Becken spielen! Jetzt bloß die Nerven behalten, Willi! (Text: KI.KA)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 23.05.2004 KI.KA
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    • Staffel 3, Folge 8 (25 Min.)

      Kein Osternest ohne Eier, deshalb will Willi heute alles rund ums Ei erfahren. Und wo wäre er da richtiger als auf einem Hühnerhof! Gleicht ein Ei dem anderen? Keinesfalls! Manche Hühner legen braune Eier, manche weiße. Und wie viele Eier legt ein Huhn am Tag? Ei-gentlich weiß man kaum etwas über das Ei, fällt Willi auf. Eines ist jedenfalls sicher: Wenn man sein Frühstücksei isst, kann man das mit ruhigem Gewissen tun: Ein Küken hätte in diesem Ei nicht groß werden sollen. Aber über die Herkunft des Eis, das man isst, kann man sich schon Gedanken machen. Stammt das Ei von glücklichen Hühnern oder wurde es von einer Henne aus Käfighaltung gelegt? Willi erfährt auch, wie man diese Information bekommen kann. Die Ziffern auf dem Stempel, mit dem die Eier aus dem Supermarkt bedruckt sind, geben über die Herkunft des Eis Auskunft. Und schließlich macht Willi noch Bekanntschaft mit dem Tier, das die größten Eier der Welt legt: Dem Vogel Strauß. Auf einer Straußenfarm erfährt er alles Wissenswerte über das Riesen-Ei und das Beste ist: auch, wie es schmeckt. Na dann, guten Appetit! (Text: KI.KA)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 04.04.2004 KI.KA
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    • Staffel 3, Folge 9 (25 Min.)

      Die Polizei natürlich! Und wie das geht, will Willi heute herausfinden. Am Tatort echter Verbrechen sind Fernsehkameras nicht erlaubt. Extra für den Reporter haben sich die Kriminalbeamten aber einen Fall ausgedacht, den Kommissar Willi nun gemeinsam mit der Kripo lösen darf: In einem Reihenhaus in der Nähe von München ist eingebrochen worden. Das Sparschwein mit sämtlichen Ersparnissen der Familie ist verschwunden! Das Besondere: Wenn Willi dem Täter auf die Schliche kommt, darf er das Schwein behalten. Na dann nichts wie los! Gemeinsam mit drei Beamten geht Willi auf Spurensuche: Fingerabdrücke, Faserspuren, Fußspuren, alle liefern wichtige Hinweise auf den Täter und müssen „gesichert werden“ wie das in der Fachsprache heißt. Die beste Spürnase beweist Polizeihund Tasko – er durchsucht den Garten nach weiteren Spuren, die der Täter hinterlassen haben könnte. Katzen und Verbrecher aufgepasst! Zur Untersuchung der Spuren ist Willi im Bayerischen Landeskriminalamt. Per Computer werden die Fingerabdrücke mit denen bereits bekannter Täter verglichen. Im Labor findet Willi anhand eines minikleinen Fussels heraus, dass der Täter schwarze Kleidung trug. Außerdem erhält Willi ein Foto vom Schuhabdruck des Täters. Die wichtigste Spur aber hatte Tasko im Garten gefunden: Einen Kaugummi. Willi staunt nicht schlecht: Ein ganz normaler Kaugummi verrät, ob der Täter ein Mann oder eine Frau war. Alle Achtung, eine ganze Menge Anhaltspunkte! Kann der Täter überführt werden? Jetzt richtig kombinieren, Willi! Aber auf Kommissar Willi ist natürlich Verlass. (Text: KI.KA)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 13.06.2004 KI.KA
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    • Staffel 3, Folge 10 (25 Min.)

      Das möchte Willi heute herausfinden und trifft deshalb zwei Münchener Mode-Designer. Ihr Job ist es, Kleider zu entwerfen, auch nach Wunsch. Ob weit oder eng, kurz oder lang, rot oder grün, Samt oder Seide, alles kann sich der Kunde aussuchen. Entscheidungshilfe und Stilberatung bekommt man vom Fachmann dazu. Die „normalen“ Klamotten, die man im Kaufhaus kaufen kann, werden nicht maßgeschneidert, sondern stammen aus der Konfektionsindustrie. Vom richtigen Stoff bis zum fertigen Kleidungsstück ist das aber auch ein langer, kreativer Prozess. Schon in der Steinzeit haben die Menschen überlegt, was sie anziehen. Die Auswahl war nur etwas kleiner. Wie sich die Mode verändert, sieht Willi beim Mode-Schnelldurchlauf durch die Jahrhunderte. Was klamottenmäßig gerade angesagt ist, erfährt man durch die Werbung und Modefotos in Zeitschriften. Für eine davon findet gerade ein Foto-Shooting statt. Und Willi darf dabei sein! Was auf den Bildern ganz natürlich und einfach aussieht, erfordert stundenlange Vorbereitungen. Und stundenlanges Fotografieren. Der Höhepunkt für jeden Designer ist die Modenschau. Die Schüler der Münchener Modeschule ESMOD sind aufgeregt, sie präsentieren ihre Abschluss-Kollektion. Und Willi ist mindestens genauso nervös: Er darf nämlich mit auf den Laufsteg und den Entwurf einer Schülerin vorführen. (Text: KI.KA)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 22.08.2004 KI.KA
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    • Staffel 3, Folge 11 (25 Min.)

      Zur Fastnachtszeit! Was genau abgeht, ist von Region zu Region verschieden. Willi will wissen, wie im Süden Deutschlands, in Villingen genauer gesagt, Fastnacht gefeiert wird. Der Reporter ist dabei, wie mit der symbolischen Schlüsselübergabe die Narren am Sonntagabend die Macht über die Stadt übernehmen. Für die kommenden zwei Tage, Rosenmontag und Faschingsdienstag ist Feiern angesagt – bis Aschermittwoch, dann ist auch in Villingen alles wieder vorbei. Bereits um drei Uhr in der Früh zieht Willi am Rosenmontag mit einer Musik-Kappelle durch die Stadt: „Aufwachen Villinger! Ihr müsst feiern!“ lautet die Botschaft. Traditionell beginnt man den Rosenmontag mit einer Mehlsuppe zum Frühstück. Willi ist bei Familie Fischer eingeladen, mitzukochen und mitzuessen. Und dann nichts wie rein in die Kostüme. Tobias geht als „Narro“, so nennt sich die Hauptfigur der Villinger Fastnacht. Knapp 1000 Narros sind beim Umzug durch die Straßen unterwegs. Ihre Lieblingsbeschäftigung ist das Strählen: Hinter ihren Gesichtsmasken gut verborgen, sagen sie den Villingern die Meinung über das, was die sich das Jahr über geleistet haben. Fastnacht ist aber nicht einfach nur ein großes Fest, sondern hat auch einen Hintergrund, wie Willi erfährt: Durch ausgelassenes Feiern sollen alle noch einmal ordentlich Dampf ablassen können, bevor die österliche Fastenzeit beginnt. Woran man sich halten kann, oder auch nicht. Für die Vertreibung des wilden, wüsten Lebens, mit dem ab Aschermittwoch Schluss sein soll, stehen in der Villinger Fastnacht die „Wuescht“, die „Wüsten“, die symbolisch mit Tannenzapfen aus der Stadt getrieben werden. Am Faschingsdienstag geht die Party dann gleich noch einmal los. Dann sind wieder alle Villinger Fastnachtszünfte und -gilden auf den Straßen plus Gäste aus anderen Orten. Prompt gerät Willi in die Fänge der Hexen, die ihn wegschleppen und durch eine Papp-Walze drehen. Ist alles nur Spaß, Willi! (Text: KI.KA)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 11.11.2004 Bayerisches Fernsehen
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    • Staffel 3, Folge 12 (25 Min.)

      Heute ist Willi dem Honig auf der klebrigen Spur. Und wer kennt sich mit Honig besser aus als ein Imker? Um sich vor Bienenstichen zu schützen, muss Willi einen Ganzkörperschutzanzug anziehen und sogar Pfeife rauchen. Rauch mögen die Insekten nämlich nicht und deshalb halten sie sich fern. Mehrere Stockwerke kann eine Bienenwohnung haben und bis zu 60.000 Bienen beherbergen! Was Willi noch nicht wusste: Es ist tatsächlich so, dass die Bienen den Honig in ihrem Körper selbst herstellen. Aber natürlich nicht, damit die Menschen etwas Süßes zu essen haben, sondern sie selbst. Honig dient als Nahrungsvorrat für das Bienenvolk und seine Nachkommen. Um den Honig zu produzieren, müssen die Bienen ausschwärmen, um Nektar und Honigtau aus Blüten zu sammeln. Toll, wie sie einander mitteilen, wo sich neues Futter befindet: sie führen einen Tanz auf! Aus der Art, wie eine Biene tanzt, erkennen die anderen, wo sich leckere, gefüllte Blüten befinden. Und dann nix wie hin. Gefährlich können Bienen eigentlich nur werden, wenn sie sich bedroht fühlen. Wild rumzufuchteln, wenn sich eine nähert, ist deshalb keine gute Idee. Um sich zu verteidigen, sticht sie dann vielleicht tatsächlich zu. Also, cool bleiben. Denn der beste Bienenstich ist doch immer noch das Stück Kuchen auf dem Teller, oder? (Text: KI.KA)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 11.07.2004 KI.KA
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    • Staffel 3, Folge 13 (25 Min.)

      Das will Willi heute wissen und fährt deshalb, na klar, in den Wald und zwar nach Österreich. Ein Förster erklärt ihm, dass Baum eben nicht gleich Baum ist. Und dass es richtig und wichtig ist, einige von ihnen zu fällen: Die, die alt und krank sind oder anderen Licht und Platz zum Wachsen wegnehmen. Diese Bäume werden markiert, damit die Holzfäller wissen, an welchen Stämmen sie die Motorsäge ansetzen müssen. Und da kommen sie schon! Wo das Gelände besonders steil und unwegsam ist, werden die Baumstämme nicht mit einem der riesigen Holzrücker-Laster abtransportiert, sondern mit einem Hubschrauber. Gar nicht ungefährlich der Job, wie Willi feststellt: Hoffentlich hält die Schlinge, an dem der Stamm hängt! Im Tal angekommen, werden die Hölzer auf einen LKW verladen. Mit dem geht’s weiter ins Sägewerk. Was hier passiert? Rinde entfernen, wiegen, sortieren und in dünne Bretter zerschneiden! Jetzt noch ab in die Trockenkammer und das Holz ist für einen weiteren Transport bereit. Nächste Station, die Tischlerei. Hier wird schließlich aus den Holzbrettern, die einmal Bäume waren, eine Tür, ein Tisch, ein Stuhl, ein Schrank oder eine Bank. Was Willi jetzt erst richtig klar wird: Jeder hat ein Stück Wald im Haus! (Text: KI.KA)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 25.07.2004 KI.KA
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    • Staffel 3, Folge 14 (25 Min.)

      Diesmal will Willi herausfinden, wie ein Schülerleben im Internat aussieht. Dazu ist er in Schloss Salem am Bodensee genau richtig: Los geht es in der Früh mit – Frühsport: Eine Runde Dauerlauf um Burg Hohenfels, wo die Jungs und Mädels der Unterstufe wohnen und unterrichtet werden. Die erste Schulstunde beginnt um acht Uhr – außer für Lars: Der Fünftklässler hat heute Stalldienst und muss die Tiere füttern. Die Schüler und Schülerinnen sollen nämlich neben den normalen Fächern wie Mathe und Deutsch auch lernen, Verantwortung zu übernehmen. Die Musikstunde in Lars’ Klasse verläuft nicht anders als in einer öffentlichen Schule, es gibt nur weniger Schüler und die tragen im Unterricht eine Schuluniform. Zum Mittagessen treffen sich alle in einem großen Saal. Was Willi nicht wusste: Die ersten zehn Minuten wird schweigend gegessen. Das ist dumm, wenn man doch als Reporter hier ist und Fragen stellen will! Natürlich gibt es auch im Internat Hausaufgaben. Jakob kann sich am besten konzentrieren, wenn er die nicht in seinem Zimmer macht, sondern an einem Tisch im Flur, wo ihn nichts von der Arbeit ablenkt – wenn nicht Willi ausnahmsweise da ist. Betreut werden die Schüler von einem Mentor: Das ist ein Lehrer, der den Kontakt zu den Eltern hält, aufpasst, dass die Regeln eingehalten werden und den die Schüler ansprechen können, wenn sie Kummer haben. Am Nachmittag ist Freizeit angesagt – oder ein weiterer Dienst. Willi ist mit drei Schülern aus der Oberstufe auf dem Bodensee auf „Rettungsdienst-Patrouille“ unterwegs. Und schon bekommen die drei etwas zu tun: Willi ist über Bord gegangen! Langweilig wird es den Schülern im Internat selten und das Heimweh hält sich in Grenzen. Und was geht in Sachen Streiche spielen? Alles tote Hose? Denkste Willi!

      Deutsche Erstausstrahlung: So 08.08.2004 KI.KA
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    • Staffel 3, Folge 15 (25 Min.)

      Im alten Rom lebten, na klar, die Römer. Doch nicht nur dort, sondern auch im südlichen Teil Deutschlands! Und weil es Willi, wie immer, genau wissen will, ist er in der Nähe von Erkertshofen unterwegs. Dort trifft er sich mit einer Gruppe von Legionären. Keine echten Legionäre natürlich, sondern Mitglieder eines Eichstätter Vereins, die in ihrer Freizeit das Leben römischer Soldaten aus der Zeit um 170 nach Christus nachspielen. Klar, dass Willi auch einmal in eine römische Rüstung schlüpft und beim Waffentraining mitmacht. In Nassenfels ist Willi dabei, wie Archäologen eine römische Handelssiedlung ausgraben. Gar nicht so einfach, kleinste Fundstücke freizulegen und zu katalogisieren. Neben Mauerresten, Tonscherben und Schmuck wurden auch menschliche Skelette gefunden! Mit Pinsel und Skalpell macht sich Willi daran, die Überreste ans Tageslicht zu bringen. Um sich ein genaueres Bild vom Leben der Römer zu machen, besucht Willi die Villa Möckenlohe, einen Nachbau einer römischen Villa. Wobei man sich unter Villa keinen Prachtbau vorzustellen hat, wie Willi erfährt, sondern eher eine Art Bauernhof mit Tieren, und entsprechend viel Arbeit. Zum Schluss kommt Willi noch ganz schön ins Rudern. Und zwar bei den Ruderproben eines echten römischen Kriegsschiffs. Studenten der Universität Regensburg haben dieses Schiff originalgetreu nachgebaut. Und jetzt darf Willi mit dabei sein, wie die Ruder geprobt und die Segel gesetzt werden. Na dann, volle Kraft voraus! (Text: KI.KA)

      Deutsche Erstausstrahlung: Sa 11.09.2004 Das Erste
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    • Staffel 3, Folge 16 (25 Min.)

      Der Bäcker, natürlich! Aber bis der loslegen kann, braucht es erst einmal einen Müller für das Mehl. Und der wiederum kann erst arbeiten, wenn Bauern ihre Getreide-Ernte eingefahren haben. Biobauer Hans aus der Nähe von Landshut erklärt Willi, wann der Roggen reif ist. Dann legt der Mähdrescher los: Vorne säbeln superscharfe Messer die Halme ab, innen werden die Körner aus den Ähren gedroschen. Übrig bleiben Spreu und Stroh, für die Tiere. In der Meyermühle in Landshut zieht Willi mit Müller Andi eine Probe des angelieferten Roggens. Nur einwandfreies Getreide wird angenommen und zu Mehl verarbeitet. Als Erstes werden die Körner gereinigt. Dann laufen sie durch Walzenstühle, in denen sie aufgebrochen werden. Jetzt ist schon das erste Mehl sichtbar! Das wird herausgesiebt und der Rest so lange wieder durch Walzenstühle geschickt und gesiebt, bis alles Mehl aus den Körner draußen ist. Und jetzt kann gebacken werden! Bäckermeister Rolf aus der Münchener Hofpfisterei erklärt Willi, wie’s geht: Man nehme Sauerteig, Wasser, Salz und Roggenmehl. Alles kräftig durchkneten, und dann rein in den Ofen! Über 300 Brotsorten soll es in Deutschland geben. Weltrekord! Und rekordverdächtig viele Antworten bekommt Willi auch auf seine Frage an die Kunden, wie sie denn das Endstück vom Brotlaib nennen: Krüstchen, Runken, Knätzle, Käntchen, je nach Region gibt es eine andere Bezeichnung. (Text: KI.KA)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 03.10.2004 KI.KA
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    • Staffel 3, Folge 17 (25 Min.)

      Heute ist Willi in der Wildnis unterwegs und will wissen, wie man in der freien Natur, ohne Wegweiser, und feste Wege an ein bestimmtes Ziel kommt. Eine Schnitzeljagd ohne Schnitzel, sozusagen! Mit dem Outdoor-Experten Markus und guter Ausrüstung stürzt er sich in der Fränkischen Schweiz querfeldein ins Abenteuer. Als Erstes muss mit einem Kompass die richtige Richtung bestimmt werden. Kaum ist die gefunden, wird den Beiden der Weg von einem Fluss versperrt. Keine Brücke! Da gibt es nur eins: Mittendurch. Vorsichtig wagt sich Willi ins Wasser. Mist! Der Kompass landet im Wasser. Wie soll es jetzt weiter gehen? Markus behält die Ruhe und den Überblick. Kaum ist die Marschrichtung mit einem selbstgebauten Behelfskompass angepeilt, erscheint das nächste Hindernis: eine knapp 20 Meter hohe Steilwand. Mit der richtigen Abseiltechnik und viel Mut ist die Wand gar kein Problem für Willi, denn das Ziel ist nicht mehr weit. Aber wie kommt man eigentlich ohne einen Rucksack voller nützlicher Ausrüstungsgegenstände zurecht? Um das zu erfahren, trifft sich Willi mit Tom. Seine Spezialität: Nur mit einem Messer kann er mitten in der Pampa überleben. Von ihm lernt Willi, wie man eine Unterkunft für die Nacht baut, Feuer ohne Feuerzeug macht, Trinkwasser beschafft und etwas für den leeren Magen findet. Was das für seltsame längliche Dinger sind, die Tom da brät? Frag lieber nicht, Willi! (Text: KI.KA)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 19.09.2004 KI.KA
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    • Staffel 3, Folge 18 (25 Min.)

      Das Oktoberfest ist das größte Volksfest der Welt. Logisch, dass Willi da hin muss! Der Aufbau auf der Münchener Theresienwiese beginnt schon Wochen vorher. Ein riesiges Bierzelt neben dem anderen errichten die Arbeiter und dann natürlich die Fahrgeschäfte! Die Besitzer der Karussells reisen von Rummelplatz zu Rummelplatz. Ihre Wohnung haben sie immer dabei: Sie leben in einem großen Wohnwagen. Willi ist bei einer Schaustellerfamilie zu Gast. Klar, dass er nicht nur Fragen stellt, sondern auch beim Aufbau anpackt. Eröffnet wird die Wiesn von Münchens Oberbürgermeister Christian Ude. Er sticht das erste Fass an: „O’zapft is!“ Auf hochdeutsch: Es ist angezapft! Das ist eine Aufgabe, die auch Willi reizt. Und wer könnte ihm besser erklären, wie das geht, als der Oberbürgermeister selbst? Im Prunkhof des Rathauses gibt Christian Ude dem Reporter einen Grundkurs im Fass anzapfen. Hau drauf, Willi! Mal sehen, wie viele Schläge der Oberbürgermeister in diesem Jahr braucht, bis das Bier fließt! Eröffnet wird das Oktoberfest an einem Samstag. Am Sonntag gibt es einen großen Trachtenumzug. Willi ist dabei, wie sich die Gruppen morgens früh aufstellen, um dann – bejubelt von tausenden Zuschauern – durch die Innenstadt zur Festwiese zu ziehen. Und dann nix wie rein ins Getümmel! In den Zelten ist die Hölle los. Die Bedienungen schleppen unzählige Maßkrüge zu den Besuchern aus aller Welt. Die Köche kommen mit dem Kochen kaum nach und für die Partystimmung sorgen Kappellen in der Mitte der Zelte. Lass krachen, Willi! (Text: KI.KA)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 01.10.2004 Bayerisches Fernsehen
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      4. Sendetermine
    • Staffel 3, Folge 19 (25 Min.)

      Das möchte Willi gerne wissen und besucht deshalb die Münchnerin Manuela und ihre Familie. Als Kind konnte Manuela noch ein bisschen sehen, seit 22 Jahren aber ist sie völlig blind. Behindert fühlt sich Manuela deshalb nicht. Bis auf Auto fahren kann sie eigentlich alles, was jeder Sehende auch kann. Ein paar technische Geräte und ein gut geschulter Hör-, Geruchs- und Tastsinn helfen ihr dabei. Im Selbstversuch mit Augenbinde erfährt Willi, wie es sich anfühlt, blind zu sein. Unterstützt wird er dabei von Mobilitätstrainerin Gerda. Sie bringt blinden Menschen bei, sich selbstständig auf der Straße oder im Einkaufszentrum zurecht zu finden. Um möglichst sicher und schnell zu einem bestimmen Ort zu kommen, haben viele blinde Menschen einen speziell ausgebildeten Hund. Wie die Ausbildung funktioniert, und was ein Blindenführhund können muss, erfährt Willi von Trainerin Rosa in Olching. Augenärztin Simone erklärt dem Reporter, wie ein gesundes Auge aufgebaut ist und wie das Sehen funktioniert. Oft können Medikamente und Operationen eine drohende Blindheit verhindern. Dennoch leben ungefähr 155.000 Menschen in Deutschland ohne Augenlicht. Von Michael, der von Geburt an blind ist, erfährt Willi, dass auch Leistungssport möglich ist. Michael spielt Torball. Klimpernde Metallteile im Ball verraten den Spielern, wo der Ball ist. Gar nicht so leicht, wie Willi bemerkt. Und ganz schön zur Sache geht es auch. Wie Sehende einem blinden Menschen helfen können? Den Blinden ansprechen, Hilfe anbieten, ihn oder sie einhaken lassen und zum gewünschten Ziel führen. Und, Hundebesitzer, aufgepasst: Keine Haufen auf dem Bürgersteig hinterlassen! (Text: KI.KA)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 31.10.2004 KI.KA
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      3. Sendetermine
    • Staffel 3, Folge 20 (25 Min.)

      Mit einem riesigen Bohrer! Ungefähr 2800 Meter tief in den Meeresboden hinein müssen die Männer auf der Bohrinsel Mittelplate bohren, bis sie das Ölfeld erreichen. Mittelplate liegt im Wattenmeer, ungefähr 7 Kilometer vom Festland entfernt. Hier lagern 90 Milliarden Liter Erdöl, das größte Ölvorkommen Deutschlands! Fördermeister Holger zeigt Willi, wie das Ölbohren und – fördern vor sich geht. Was Willi noch nicht wusste: Frisches Erdöl ist warm, weil es tief aus der Erde kommt, wo die Temperatur alle 100 Meter um ungefähr 3 Grad Celsius ansteigt. Und es ist leichter als Wasser, es schwimmt. Wie das aussieht, kennt man leider von den Fernsehbildern von verunglückten Öltankschiffen, wenn riesige Ölteppiche das Meer und den Strand vergiften. Sicherheit ist deshalb sehr wichtig, wenn es um Öl geht, auch auf der Bohrinsel. 14 Tage arbeiten die Männer am Stück, dann haben sie 14 Tage frei. Sie wohnen in Kajüten, die aussehen wie auf einem Schiff. Für Sport in der Freizeit gibt es ein Fitnessstudio. Täglich kommen Öltankschiffe zur Bohrinsel, um das Rohöl abzuholen. Gemeinsam mit Martin beobachtet Willi, wie die Brunsbüttel betankt wird. Und heute darf Willi eine von Martins Aufgaben übernehmen: Er lässt das Hubtor herunter, das das Hafenwasser einschließt, wie in einer Badewanne. Verarbeitet wird das Rohöl in einer Raffinerie, wie der Raffinerie Holborn in Hamburg. 65 Millionen Liter passen in einen der riesigen runden Öltanks! Bernhard führt den Reporter durch ein endloses Wirrwarr an Rohren, in denen das Öl gereinigt und schließlich destilliert wird. Zu Benzin oder Diesel zum Beispiel. Benzin, Diesel oder Super landen schließlich in einer Tankstelle. Klar, dass Willi auch hier jede Menge Fragen hat, und Antworten bekommt. Von Pächter Werner erfährt er zum Beispiel, warum man sich nicht vertanken kann. So viele Infos! Dafür allen Beteiligten ein herzliches „Tanke schön, äh, danke schön!“ (Text: KI.KA)

      Deutsche Erstausstrahlung: Sa 04.12.2004 Das Erste
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    • Staffel 3, Folge 21 (25 Min.)

      Genauer gesagt: Wer hält die Elbe in Schuss? Das möchte Willi heute herausfinden. Damit die Elbe auch von Frachtschiffen befahren werden kann, muss viel getan werden. Die Besatzung des Peilschiffs „Bitter“ peilt per Computer die Tiefe der Fahrrinne. Hilfe, die Bitter läuft auf Grund! Und nun? Nun kommt Bagger Barby zum Einsatz. Klar, dass Willi mithelfen darf. Damit die Schiffsführer wissen, wo genau die neue Fahrrinne verläuft, versetzen Willi und die Mannschaft eines Tonnenlegers anschließend die Schifffahrtszeichen, die Georgs- und Andreaskreuze. Die zeigen den Schiffsführern genau, wo’s langgeht. Radartonnen im Wasser sorgen für Orientierung bei Nacht und Nebel. Nächste Station für Willi: Das Schiffshebewerk in Scharnebeck am Elbe-Seitenkanal. Ein Aufzug für Schiffe! In einem Trog, ähnlich wie eine Badewanne, werden Schiffe hoch und runter gefahren. Matthias zeigt Willi, wie das funktioniert. Der staunt nicht schlecht, nur drei Minuten brauchen die Schiffe, um 38 Meter Höhenunterschied zu überwinden. Am Wehr Geesthacht erklärt Peter dem Reporter, wie bei einem Fluss der Wasserstand reguliert werden kann, damit die Schiffe immer freie Fahrt haben. Die werden mit einer Schleuse durch das Wehr geschleust. Für die Fische gibt es die Fischtreppe. Keine echte Treppe, sondern ein künstlicher Wildbach, in dem die Fische um das Wehr herumschwimmen und so ihre Flusswanderung fortsetzen können. Wie Elbfische aussehen, erfährt Willi von Berufsfischer Wilhelm, mit dem er zum Einholen der Reusen fährt. Nicht schlecht, die Beute! Die kleinen Fische und Krabben kommen zurück ins Wasser. Und schließlich ist es geschafft: Nach über 1100 Kilometern fließt die Elbe bei Cuxhaven in die Nordsee. Na dann, Fluss ahoi! (Text: KI.KA)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 12.12.2004 KI.KA
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    • Staffel 3, Folge 22 (25 Min.)

      Nein, nicht die Kohle, an die ihr denkt, die Braunkohle! Braunkohle braucht man, um Strom herzustellen. Wie das geht, will Willi wissen und ist deshalb in Garzweiler, in der Nähe von Köln unterwegs. Bergbauingenieurin Frauke zeigt dem Reporter den größten Schaufelbagger der Welt. Wenn der loslegt, bebt die Erde! Gesteuert von Baggerführer Leo, wühlt sich der Koloss mit 20.000 PS durch die Erde, bis er auf ein Kohleflöz stößt. Was Kohle eigentlich ist, erfährt Willi von Heinz. Der arbeitet gerade an einem Flöz und zeigt an einem Kohlestück dessen Bestandteile: Jahrmillionen alte Pflanzenreste! Die Braunkohle liegt mehrere hundert Meter tief in der Erde. Mit der Kohle kann man so viel Kohle verdienen, dass für deren Abbau sogar ganze Dörfer umgesiedelt werden. Alt-Etzweiler zum Beispiel ist nur noch ein Geisterdorf. Mit Ortsvorsteher Conni läuft Willi durch die verlassenen Straßen. Nur noch zwei Familien wohnen hier. Alle anderen sind bereits umgesiedelt, damit die Bagger hier bald loslegen können. Dort, wo die Kohle bereits abgebaut wurde, füllen Absetzer die riesigen Krater wieder mit Erde auf. Förster, wie Michael, pflanzen Bäume und Büsche, um den Schaden für die Natur zu begrenzen. Die abgebaute Kohle wird ins Kohlekraftwerk transportiert. Dort wird sie zerkleinert und in riesigen Kesselhäusern verbrannt, wie Christian erklärt. Durch die Hitze wird Wasser in Rohren erwärmt. Der Wasserdampf treibt eine Turbine an und die wiederum einen Generator, der den Strom erzeugt. Weil bei der Verbrennung der Kohle auch Schadstoffe frei werden, gibt es Filteranlagen. Ungefähr ein Drittel des Stroms, der in Deutschland gebraucht wird, entsteht aus Braunkohle. Na dann, Glück auf! (Text: KI.KA)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 12.05.2005 Das Erste
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    • Staffel 3, Folge 23 (25 Min.)

      Und darum will Willi wissen: Wie wird Wurst hergestellt? Klar, vor allem braucht es dazu Fleisch, denn daraus bestehen die meisten Würste. Als Erstes besucht Willi deshalb eine Schweinezucht in Herrmannsdorf und erlebt gleich eine echte Sauerei: Zusammen mit Tobias mistet er den Stall von 30 Muttersauen aus. Dabei lernt er auch Harald kennen. Harald ist der einzige Eber im Stall. Seine Aufgabe ist es, mit den Schweinedamen für den Nachwuchs zu sorgen. Die Ferkel leben nur 9 Monate. Dann werden sie geschlachtet. Wie Schlachtvieh vom Bauernhof zum Schlachthof kommt, erfährt Willi von Tiertransporteur Franz. Zusammen bringen sie Kuh Bettina nach Wartenberg zur Metzgerei Stuhlberger. Gar nicht so einfach, Bettina dazu zu bringen, aus dem Anhänger zu gehen. Kein Wunder, denn ihr Weg führt sie ja auch in den Schlachtraum. Metzgermeister Ludwig zeigt Willi die Hilfsmittel, mit denen die Tiere betäubt und getötet werden: Ein Bolzenschussgerät für Rinder, eine Elektrozange für Schweine und ein sehr scharfes Messer. Und die kommen jetzt zum Einsatz. Durchatmen Willi! Ob die Tiere gesund waren und das Fleisch in Ordnung ist, überprüft Tierarzt Peter bei seinen Routineuntersuchungen. Und dann geht es für Willi endlich richtig um die Wurst! Um eine Wiener-Wurst, genauer gesagt. Willi erfährt, wie Fleischwolf und Cutter funktionieren, welche Zutaten zum Rezept gehören, wie die Wurstmasse in die Haut kommt und vor allem, warum die Wiener Wiener heißen! (Text: KI.KA)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 13.03.2005 KI.KA
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    • Staffel 3, Folge 24 (25 Min.)

      In Deutschland leben ungefähr 105.000 Menschen jüdischen Glaubens. Willi will heute herausfinden, was es bedeutet, jüdisch zu sein und ist dazu in München unterwegs. Christen gehen zum Gottesdienst in die Kirche – Juden in die Synagoge. Rabbi Diskin zeigt Willi die Tora, das wichtigste Schriftstück im jüdischen Glauben. Die Tora ist aber kein Buch, sondern eine Rolle aus Pergament, die mit zwei Holzstäben bewegt wird. Willi staunt nicht schlecht: Jeder der 304805 hebräischen Buchstaben ist handgeschrieben! Wer die 613 Ge- und Verbote, die in der Tora enthalten sind, befolgt, hält sich auch an bestimmte Speisegesetze. Gegessen und getrunken werden darf nur, was koscher ist. Was das genau bedeutet, erfährt Willi im Supermarkt von Zeef. Auch Schokoriegel tragen ein „Koscher-Siegel“. Dann trifft Willi Charlotte Knobloch. Seit 7.6.2006 ist sie Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland. Von ihr erfährt der Reporter, wie viele Menschen jüdischen Glaubens während des Dritten Reiches ermordet wurden und wie sie diese Zeit erlebt hat. Einer der wichtigsten Tage im Leben eines Jungen jüdischen Glaubens ist der Tag seiner Bar Mitzwah. Bar Mitzwah bedeutet so viel wie „Sohn des Gebotes“. Ab der Bar Mitzwah, die in der Synagoge gefeiert wird, ist ein Junge im religiösen Sinn volljährig. Für den 13jährigen Kevin ist es heute soweit, und Willi darf dabei sein. Was Willi noch nicht wusste: Im jüdischen Glauben ist nicht der Sonntag, sondern der Samstag, der Tag, an dem nicht gearbeitet werden soll. Was am Sabbat passiert (oder eben nicht), erfährt Willi von Robby und seiner Familie. (Text: KI.KA)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 16.01.2005 KI.KA
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      3. Sendetermine
    • Staffel 3, Folge 25 (25 Min.)

      Das will Willi herausfinden und ist dazu auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt unterwegs. Der wird nämlich traditionell vom Christkindl eröffnet. Beste Chancen, es persönlich zu treffen und nach seinem Weihnachtswunsch zu fragen. Überall auf dem Weihnachtsmarkt riecht es nach Glühwein, Mandelbrot und Lebkuchen. A propos, wie werden Lebkuchen eigentlich hergestellt? Um diese Frage zu beantworten, fährt Willi zur Firma Weiss. Immer dem Duft hinterher, Gewürze, Zucker, und was noch? Mal sehen, ob ihm jemand das Geheimrezept verrät. Kein Weihnachten ohne Weihnachtsbaum. Auf einer Christbaumplantage erfährt der Reporter, welche Bäume sich überhaupt eignen und wie man es vermeidet, dass am Heilig Abend nur noch ein nadelfreies Gerippe im Christbaumständer steht. Wer einen Baum ergattert hat, der muss ihn auch schmücken. Mit Glaskugeln zum Beispiel. In Rödental bei der Firma Living Glass rollen 55 Millionen Kugeln im Jahr durch die Fertigung. Je nachdem welche Farben gerade in sind, werden sie bemalt. Wer das Christkind nicht persönlich trifft, um ihm einen Wunschzettel zu übergeben, kann ihm auch schreiben. Im Weihnachtspostamt in Himmelstadt, das es nur zu dieser Jahreszeit gibt, werden Tausende von Briefen an das Christkind gesammelt und beantwortet. Heute hilft Willi mit, die eingehenden Briefe zu öffnen und zu sortieren. So viele Wünsche! Ob die alle erfüllt werden können? Halt Dich ran, Christkind! Und fröhliche Weihnachten! (Text: KI.KA)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 19.12.2004 KI.KA
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      3. Sendetermine

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