Quoten: „The Masked Singer“ zieht zum Finale nochmal deutlich an

    „Love Island“ trotzt der Konkurrenz, wenig Interesse an Live-Diskussion „Wir und das Virus“

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 24.03.2021, 09:34 Uhr

    „The Masked Singer“: Der Dinosaurier ging als Sieger der vierten Staffel hervor – Bild: ProSieben/Willi Weber
    „The Masked Singer“: Der Dinosaurier ging als Sieger der vierten Staffel hervor

    Mit den letzten vier Demaskierungen und dem Sieg des Dinosauriers ging am gestrigen Dienstagabend die vierte Staffel von „The Masked Singer“ auf ProSieben zu Ende. Zum Finale gab es wie erwartet noch einmal einen kräftigen Aufschwung zu neuen Bestwerten: Insgesamt saßen 3,75 Millionen Zuschauer vorm Bildschirm, das entsprach bereits hervorragenden 14,0 Prozent. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen reichte es mit 2,09 Millionen sogar zu fantastischen 27,9 Prozent und natürlich dem Tagessieg. Hinsichtlich der Reichweiten konnte man zudem das Finale der dritten Staffel im vergangenen Herbst leicht überflügeln. Das zehnminütige „red. Spezial“ kam um kurz vor Mitternacht noch auf satte 22,0 Prozent bei den Jüngeren, „Late Night Berlin“ schlugen sich danach aber nur noch 10,0 Prozent um die Ohren.

    Ganz vorn beim Gesamtpublikum lag die „Tagesschau“ im Ersten, die 6,35 Millionen Menschen (19,1 Prozent) informierte und auch bei den Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren angesichts 21,5 Prozent bei 1,91 Millionen punktete. Das anschließende „ARD extra“ brachte es auf Markanteile von 17,4 und 16,4 Prozent, die Gesamtreichweite betrug 5,83 Millionen. Ebenfalls erfolgreich lief es erneut für die Serien: Die letzte Episode von „Tierärztin Dr. Mertens“ wollten sich 5,25 Millionen (16,4 Prozent) nicht entgehen lassen, der Dauerbrenner „In aller Freundschaft“ zählte anschließend 4,85 Millionen (16,3 Prozent). In der Zielgruppe konnte man sich mit 7,3 und 8,0 Prozent gut gegen die Konkurrenz behaupten.

    Wenig Interesse herrschte dagegen an der Live-Diskussion „Wir und das Virus – Gesichter der Pandemie“ im ZDF, die sich mit 2,38 Millionen Zusehern und miesen 7,6 Prozent begnügen musste. Corona-Müdigkeit ließ sich auch bei den Jüngeren attestieren, wo nicht mehr als 6,1 Prozent zustande kamen. Das nachfolgende „heute journal“ steigerte sich auf 3,34 Millionen Gesamtzuschauer (12,3 Prozent), am Vorabend hatten die „heute“-Nachrichten (5,07 Millionen; 19,9 Prozent) und das „ZDF spezial“ (4,46 Millionen; 16,2 Prozent) aber bereits ein deutlich größeres Publikum informiert. Stark waren auch wieder „Die Rosenheim-Cops“ unterwegs, die um 19:40 Uhr vor 5,06 Millionen (15,7 Prozent) ihren Dienst verrichteten.

    Halbwegs ordentlich schlug sich derweil RTL gegen die übermächtige Musikrateshow. „Fast & Furious 6“ unterhielt immerhin 1,89 Millionen Zuschauer ab drei Jahren, bei den Werberelevanten bedeutete dies 10,7 Prozent. Für die Wiederholung von „Jumanji: Willkommen im Dschungel“ ging es später jedoch auf 9,0 Prozent zurück. Ein absolutes trostloses Bild gaben einmal mehr die drei „Navy CIS“-Folgen in Sat.1 ab, die zwischen mauen 3,6 und 4,0 Prozent pendelten. Ein Doppelpack von „Navy CIS: L.A.“ versagte zu später Stunde mit katastrophalen 3,3 und 3,1 Prozent.

    Einen soliden Start in den Abend legte „Hartz und herzlich – Tag für Tag Benz-Baracken“ bei RTL Zwei hin, das eine halbe Million Zielgruppen-Zuschauer anzog und 5,8 Prozent verzeichnete. „Love Island“ trotzte im weiteren Verlauf den maskierten Sängern und kam sogar auf tolle 7,5 Prozent, ehe auch der „Aftersun“-Talk zur Kuppelshow mit 7,0 Prozent sehr gut abschnitt. Ziemlich blass blieb VOX, wo ein neues Special von „Hot oder Schrott: Die Allestester“ lediglich 5,8 Prozent holte. Zwei Wiederholungen lagen danach bei 6,6 und 6,2 Prozent. Komplett unter gingen die Filme bei Kabel Eins: Zunächst generierte „Das Haus am See“ richtig schlechte 2,6 Prozent, im Anschluss blieb „Speed“ bei 3,9 Prozent hängen.

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