Quoten: Joko & Klaas schlagen ProSieben und die Konkurrenz

    Tiefstwerte für RTL-Serien, auch „Sing meinen Song“ mit Verlusten

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 29.05.2019, 09:47 Uhr

    „Joko & Klaas gegen ProSieben“ – Bild: ProSieben/Andreas Franke
    „Joko & Klaas gegen ProSieben“

    Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf traten am gestrigen Dienstagabend erstmals gegen ihren Haussender an – und konnten sogleich den Sieg erringen, was ihnen am heutigen Mittwoch um 20.15 Uhr einen 15-minütigen Live-Sendeplatz beschert (fernsehserien.de berichtete). Und auch aus Quotensicht können sich die beiden Entertainer über einen perfekten Einstand freuen: 1,35 Millionen Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren sahen die erste Ausgabe von „Joko & Klaas gegen ProSieben“, das entsprach satten 15,8 Prozent Marktanteil. Zur Primetime lag man damit hinsichtlich der Zielgruppe vor der gesamten Konkurrenz.

    Auch insgesamt sah es mit 1,74 Millionen Zusehern und 6,3 Prozent zufriedenstellend aus. Durch den erfolgreichen Vorlauf feierte auch die neue Show „1:30“ mit Tedros Teclebrhan eine gelungene Premiere. 550.000 Jüngere blieben dran, damit waren zu fortgeschrittener Stunde noch gute 11,7 Prozent drin. So bleibt nicht nur spannend, wie Joko und Klaas den heutigen Abend eröffnen werden, sondern auch, ob ihre neue Show das hohe Niveau in den kommenden Wochen halten kann.

    Trotz der Stärke von ProSieben ging der Tagessieg in der Zielgruppe knapp an RTL, allerdings bereits am Vorabend. „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ kam dort auf gewohnt starke 19,0 Prozent bei 1,40 Millionen Zuschauern. Die eigenproduzierten Serien ab 20.15 Uhr bekamen die Konkurrenz jedoch zu spüren und fuhren neue Tiefstwerte ein. Die „Nachtschwestern“ erzielten nur noch durchwachsene 10,6 Prozent, „Sankt Maik“ markierte sogar erstmals einen einstelligen Wert von 9,0 Prozent. Gerade mal 940.000 und 820.000 Menschen sahen zu.

    Beim Gesamtpublikum waren indes erneut die Serien im Ersten nicht zu schlagen. „Um Himmels Willen“ zählte 5,29 Millionen Zuschauer, der Dauerbrenner „In aller Freundschaft“ legte danach noch um 30.000 zu und war damit die meistgesehene Sendung des Tages. Tolle 17,8 und 18,5 Prozent standen insgesamt zu Buche, bei den 14- bis 49-Jährigen waren es ordentliche 6,7 und 7,7 Prozent. Am Vorabend überzeugte zudem das „Quizduell“ mit der bislang höchsten Reichweite der Staffel: 3,07 Millionen sorgten für hervorragende 18,0 Prozent, in der Zielgruppe reichte es zu sehr guten 9,2 Prozent.

    Das ZDF meldete hingegen besonders zum Start in den Abend „Land unter“. Die Dokumentation „70 Jahre Grundgesetz – Die beste Verfassung der Welt?“ interessierte lediglich 1,17 Millionen Zuschauer, damit kam man nicht über katastrophale 3,9 Prozent hinaus. Bemerkenswert: In der Zielgruppe erreichte man fast exakt den gleichen Wert und holte letztendlich miese 3,8 Prozent. Besser wurde es danach nur langsam: Während sich „Frontal21“ mit insgesamt 1,91 Millionen (6,3 Prozent) begnügen musste, legte das „heute journal“ umso deutlicher auf 3,52 Millionen (13,0 Prozent) zu und war damit die gefragteste ZDF-Sendung des Tages.

    Überhaupt nichts zu holen gab es auch für Sat.1, wo „Whiskey Cavalier“ und „Lethal Weapon“ mit 6,2 und 5,5 Prozent bei den Werberelevanten untergingen. „Hawaii Five-0“ fügte sich dann mit 5,9 Prozent nahtlos in das triste Bild ein. Ungleich besser lief es für RTL II, das zunächst mit „Hartz und herzlich – Das Winzler Viertel von Pirmasens“ hervorragende 10,7 Prozent bei 960.000 Zuschauern verbuchte und damit sogar knapp vor dem großen Bruder RTL ins Ziel kam. Eine Wiederholung von „Armes Deutschland – Deine Kinder“ steigerte sich im weiteren Verlauf gar auf stolze 13,6 Prozent und gleichzeitig einen neuen Bestwert.

    „Sing meinen Song“ bei VOX machte die neu geschaffene Show-Konkurrenz derweil ebenfalls zu schaffen. Zum ersten Mal in dieser Staffel wurde nur ein einstelliger Marktanteil eingefahren, genauer gesagt 9,2 Prozent bei 830.000 jungen Zuschauern. „Die Álvaro-Soler-Story“ lag anschließend mit 7,4 Prozent nur knapp über dem Senderschnitt. Bei kabel eins stand der Dienstagabend ganz im Zeichen von Science-Fiction: „Per Anhalter durch die Galaxis“ brachte es erst auf solide 5,2 Prozent, ehe „Lost in Space“ etwas die Luft ausging und auf 4,3 Prozent zurückfiel.

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      Toll ProSieben, hab keine Lust auf diese 2 Typen. Ich will Grey sehen um 20.15 Uhr.
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