Quoten: „Jenke. Crime.“ startet ordentlich, „I Can See Your Voice“ verabschiedet sich mäßig

    „Sing meinen Song“ leicht schwächer, „112 Notruf Deutschland“ legt zu

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 05.05.2021, 09:49 Uhr

    Jenke von Wilmsdorff – Bild: ProSieben/Marc Rehbeck
    Jenke von Wilmsdorff

    Knapp ein halbes Jahr nach seinem vieldiskutierten Schönheitsexperiment im Rahmen seiner neuen Sendung „Jenke.“ kehrte Jenke von Wilmsdorff am gestrigen Dienstagabend mit dem ebenfalls frischen Format „Jenke. Crime.“ auf ProSieben zurück. Die Quoten konnten bei weitem nicht mit denen aus dem November 2020 mithalten, ordentlich lief es aber trotzdem: 1,15 Millionen Zuschauer interessierten sich für Kriminelle und ihre Geschichten, darunter 800.000 zwischen 14 und 49 Jahren. In der Zielgruppe belief sich der Marktanteil auf unspektakuläre, aber überdurchschnittliche 10,5 Prozent. „Late Night Berlin“ tat sich im Anschluss deutlich schwerer und fiel mit 7,5 Prozent auf ein neues Staffeltief. In den vergangenen Wochen war die Show im Windschatten von „Joko & Klaas gegen ProSieben“ noch erfolgreicher unterwegs, ging aber auch erst deutlich später auf Sendung.

    Etwas besser als in den Vorwochen verabschiedete sich indes die zweite Staffel von „I Can See Your Voice“ bei RTL. 830.000 Jüngere rätselten mit, das entsprach mäßigen 10,9 Prozent. Zur Primetime waren die Kölner zwar Marktführer, Bäume konnte man aber einmal mehr nicht ausreißen. Die Gesamtreichweite betrug 1,90 Millionen. Noch ist nicht klar, ob die Ergebnisse für eine weitere Fortsetzung reichen. „Markus Krebs live! Pass auf… kennste den?“ fiel später auf miese 6,8 Prozent in der Zielgruppe zurück.

    Die „Tagesschau“ im Ersten setzte sich bei Jung und Alt die Krone auf: Insgesamt 5,42 Millionen (17,5 Prozent) und 1,49 Millionen zwischen 14 und 49 Jahren (19,8 Prozent) ließen sich informieren. Gefragt waren danach auch wieder die Serien: „Um Himmels Willen“ unterhielt 4,66 Millionen Gesamtzuschauer (15,0 Prozent), „In aller Freundschaft“ kam im Anschluss auf 4,79 Millionen (15,5 Prozent). Bei den Jüngeren verzeichnete man 6,4 und 7,0 Prozent. Schwerer taten sich im weiteren Verlauf das Magazin „Fakt“ und die „Tagesthemen“, die sich mit 2,58 Millionen (9,5 Prozent) bzw. 2,46 Millionen (11,3 Prozent) begnügen mussten.

    Das ZDF profitierte mal wieder von den Royals: Die „ZDFzeit“-Doku „Mensch Máxima! – Krone, Kinder und Karriere“ scheiterte zwar am Senderschnitt, brachte es aber immerhin auf 3,21 Millionen Zuseher und 10,4 Prozent. „Frontal21“ ging im Anschluss angesichts 2,19 Millionen (7,1 Prozent) baden, erst das „heute journal“ steigerte sich wieder kräftig auf 4,16 Millionen und 15,0 Prozent. Sehr stark war man auch bei den jungen Zuschauern, wo 11,9 Prozent verbucht wurden. Die erfolgreichste Mainzer Sendung des Tages waren aber die „heute“-Nachrichten um 19:00 Uhr, die 4,73 Millionen informierten und somit zwischen den beiden ARD-Serien durchs Ziel kamen.

    In der VOX-Musikshow „Sing meinen Song“ stand diesmal die noch nicht so bekannte Rapperin Nura im Fokus. Das hatte möglicherweise auch Auswirkungen auf die Quoten: Statt wie vergangenen Dienstag zu 9,5 reichte es diesmal zu etwas schwächeren 8,5 Prozent bei den Werberelevanten, insgesamt sahen 1,34 Millionen Menschen zu. „Die Nura-Story“ generierte nachfolgend noch 7,1 Prozent. Deutlich besser als zuletzt schnitt derweil die Reportage-Reihe „112 Notruf Deutschland“ in Sat.1 ab, die gute 8,0 Prozent einfuhr. Kaum schlechter lief um 22:00 Uhr die „Spiegel TV – Reportage“ „Die Auto-Docs – Neues von den Schrottplatz-Brüdern“, die auf 7,8 Prozent kam.

    Kabel Eins gelang es, sich mit seinen Filmen vor RTL Zwei zu setzen. Erst holte der Thriller „Ein riskanter Plan“ schon überdurchschnittliche 6,2 Prozent bei den Werberelevanten, ehe die Wiederholung von „The Transporter“ auf 7,1 Prozent zulegte. „Hartz und herzlich – Tag für Tag Benz-Baracken“ musste sich bei den Grünwäldern trotz neuer Folge mit durchwachsenen 5,5 Prozent zufriedengeben. Immerhin: Eine alte Folge von „Armes Deutschland“ steigerte sich später noch auf 6,3 Prozent.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

      weitere Meldungen