„Philip K. Dick’s Electric Dreams“: Farmiga, Madden, Paquin, Enos, Buscemi und mehr geben sich die Ehre

    Amazon und Channel 4 versammeln Star-Cast für SciFi-Antholgie

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 12.06.2017, 16:00 Uhr

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    V.l.: Anna Paquin, Steve Buscemi, Vera Farmiga, Richard Madden und Mireille Enos – Bild: HBO, HBO, A&E, HBO, ABC
    V.l.: Anna Paquin, Steve Buscemi, Vera Farmiga, Richard Madden und Mireille Enos

    Der Streaming-Dienst Amazon und der britische Sender Channel 4 haben den Cast für die erste Staffel der Anthologie-Serie „Philip K. Dick’s Electric Dreams“ beisammen. Die zehn Episoden sind jeweils eine Adaption einer Kurzgeschichte von Philip K. Dick. Das Anthologie-Prinzip wird hier also wie etwa bei „Black Mirror“ auf Episoden-Niveau statt wie bei „American Horror Story“ auf Staffel-Ebene angewandt. Der Titel der Serie lehnt sich an Dicks Roman „Do Androids Dream of Electric Sheep?“ („Träumen Androiden von elektrischen Schafen?“) an, der als Vorlage für den Film „Blade Runner“ diente.

    Für jede einzelne Episode konnten namhafte Autoren und Darsteller gewonnen werden. Hinter der Serie als Ganzes stehen als Showrunner Ronald D. Moore („Battlestar Galactica“ / „Outlander“) und Michael Dinner („Justified“ / „Masters of Sex“). Emmy-Gewinner Bryan Cranston wird als weiterer Executive Producer fungieren.

    The Commuter

    Timothy Spall spielt in der Episode „The Commuter“ den unscheinbaren Bahnhofsmitarbeiter Ed Jacobson. Der wird durch die Erkenntnis aufgeschreckt, dass täglich zahlreiche Passagiere einen Zug zu einer Stadt besteigen, die es eigentlich gar nicht gibt. Als er Ermittlungen dazu anstellt, muss er sich mit einer alternativen Realität beschäftigen sowie seinen Eheproblemen mit seiner Frau Mary (Rebecca Manley) und seinem in einer kritischen Phase befindlichem Sohn Sam (Anthony Boyle). Das Drehbuch zur Folge stammt von Jack Thorne („The Last Panthers“, „This Is England ’86“), die Regie übernimmt Tom Harper („Krieg und Frieden“).

    The Impossible Planet

    Jack Reynor und Benedict Wong („Marco Polo“) spielen zwei Mitarbeiter eines intergalaktischen Reiseunternehmens. Als eine verwirrt erscheinende, ältere Frau (Geraldine Chaplin) bei ihnen eine Reise zurück zur Erde bucht, willigen die beiden ein. Zwar ist die Existenz dieses merkwürdigen Planeten „Erde“ ein schon lange widerlegter Mythos, aber die beiden erwarten sich gute Einnahmen von der Reise und gehen davon aus, dass sie der Frau am Ende irgendwo problemlos vorgaukeln können, dass man nun bei der Erde angekommen sei, ohne dass ihr der Schwindel auffällt. Allerdings erleben die beiden dann selbst ihr blaues Wunder. David Farr („The Night Manager“) übernimmt Drehbuch und Regie.

    Crazy Diamond

    Steve Buscemi spielt die Hauptrolle in der Folge „Crazy Diamond“. Er porträtiert einen durchschnittlichen Typen, der von einer umwerfend schönen, künstlichen „Frau“ um Mithilfe gebeten wird. Sie hat etwas Ungesetzliches vor, das sein Leben vollkommen verändern könnte. Tony Grisoni („Fear and Loathing in Las Vegas“, „The Young Pope“) zeichnet für das Drehbuch zur SciFi-Noir-Geschichte verantwortlich, während Marc Munden („Utopia“) die Regie der Episode übernimmt.

    Father Thing

    In dieser Folge haben Greg Kinnear und Mireille Enos („The Killing“) Rollen als Eltern des jungen Charlie (Jack Gore; „The Michael J. Fox Show „, „Billions“). Charlie ist einer der Ersten, denen aufgefallen ist, dass Aliens heimlich unsere Welt angreifen und Menschengestalt angenommen haben. Charlies Vater (Kinnear) ist eines der ersten Opfer, und der Junge sieht sich vor eine extrem schwierige Wahl gestellt, will er seine Mutter und die anderen Menschen retten. Drehbuch und Regie übernimmt Michael Dinner.

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