Staffel 5, Folge 1–14

    • Staffel 5, Folge 1
      Zugführer Dieter Keller (Simon Hatzl) versucht die hochschwangere Stella Berger (Edita Malovcic) zu beruhigen. Beinahe wäre sie in ihrem Auto von Kellers Zug überfahren worden. – Bild: RTL /​ Miguel Dieterich Die Verwendung des Materials von RTL Deutschland ist nur zur redaktionellen Berichterstattung im Zusammenhang mit der Sendung unter Angabe der Credits/​Quellenangabe und Beachtun
      Zugführer Dieter Keller (Simon Hatzl) versucht die hochschwangere Stella Berger (Edita Malovcic) zu beruhigen. Beinahe wäre sie in ihrem Auto von Kellers Zug überfahren worden.
      Beim Störfall in der Abfüllanlage eines Chemiewerks wird ein Mann verletzt. Die herbeigerufenen Medicopter-Sanitäter stellen toxische Hautreaktionen fest, sie können sich die schweren Verätzungen jedoch nicht erklären, da nur ein harmloser PVC-Härter abgefüllt wurde. Dass giftige Chemikalien in ein Fass gelangt waren, wird zunächst nicht bemerkt. Dieses Giftfass wird, zusammen mit anderen, auf den Wagon einer Lokalbahn verladen. Der Zug fährt bereits aus der Station, als man im Chemiewerk die Zusammenhänge und die Nummer des gefährlichen Fasses herausfindet. Stella ist mit dem Auto unterwegs. Ausgerechnet auf den Schienen der Lokalbahn bleibt ihr Wagen stecken. In letzter Sekunde stolpert sie den Bahndamm hinunter, bevor der Zug ihr Auto überrollt. Der Lokführer, Dieter Keller, will die hochschwangere Stella bis zur nächsten Station mitnehmen.
      Von der Zugleitstelle erfährt er, dass dort eine Spezialeinheit die Ladung aus dem Chemiewerk übernehmen werde. Durch den Schock setzen bei Stella die Wehen ein. Keller legt sie vorsichtig auf den Boden des Führerstandes. Da merkt er, dass – offensichtlich durch den Aufprall – Bremsen und Totmannschaltung nicht mehr funktionieren. Der Zug wird immer schneller. Keller klettert zum Zugende, um die Heckbremse zu betätigen. Aber das Bremsgestänge hält den Druck nicht aus und bricht auseinander. Keller wird verletzt und bleibt besinnungslos am Puffer des letzten Wagons liegen. In gefährlicher Nähe der Fässer beginnt es zu kokeln. Der Zug rast führerlos dahin. Stella hat keine Ahnung, warum der Zugführer nicht mehr zurückkommt. Gleisarbeiter sehen schließlich den bewusstlosen Keller und setzen einen Funkspruch ab. Medicopter 117 fliegt los.
      Peter Berger seilt sich zu Keller ab und kann ihn bergen. Er wird rasch dem Notarztwagen übergeben. Danach zieht Harland das Giftfass am Seil hoch und Berger koppelt den Wagon ab, bevor dieser in Flammen aufgeht. Auf Anweisung der Rettungsleitstelle soll die Crew feststellen, ob sich eine schwangere Frau im Zug befindet, kann aber aus der Luft nichts erkennen. Stella liegt in den Wehen und kann sich nicht bemerkbar machen. Schon will der Medicopter abdrehen, da bindet Stella ihr Halstuch los und lässt es fliegen. Peter erkennt geschockt, dass die Frau im Zug Stella ist… (Text: RTL)
      Deutsche TV-PremiereDi 12.03.2002RTL
    • Staffel 5, Folge 2
      Das Rettungsteam v.li.: Jens Köster (Hans Heller), Dr. Karin Thaler (Roswitha Meyer), Enrico Contini (Tom Mikulla), Gina Aigner (Julia Cencig), Dr. Mark Harland (Urs Remond) und Peter Berger (Serge Falck)
      Der Russenmafia gelingt es, Michael Lüdwitz zurück nach Deutschland zu locken. Sergej Limov, der auf Grund von Lüdwitz’ Aussage im Gefängnis sitzt, will blutige Rache nehmen. Durch einen Zufall merkt Michael bereits auf der Fahrt vom Flughafen, dass er seinen Feinden in die Hände gefallen ist. Er provoziert einen Unfall. Bevor er flüchtet, leistet er dem verletzten Fahrer Erste Hilfe. Für den Notarzt hinterlässt er auf einem Zettel medizinische Angaben. Er ahnt nicht, dass Medicopter 117 den Einsatz fliegen wird und die Kollegen natürlich seine Handschrift erkennen. Auf der Flucht wird Michael angeschossen, kann aber vorerst entkommen. Nachts schleicht er sich zur Medicopter-Basis, um seine Wunde zu versorgen. Dort erwartet ihn bereits Thomas Wächter.
      Er hat auf dem Zettel Lüdwitz’ Schrift erkannt und vermutet, dass dieser auf die Basis kommen werde. Wächter fährt Michael zu einer Hütte, wo er die Nacht verbringen kann. Am nächsten Tag will er ihm, gemeinsam mit Berger, helfen, aus Deutschland zu flüchten. Die beiden ahnen nicht, dass sie beobachtet werden. Als Wächter und Berger am nächsten Morgen zur Hütte kommen, ist diese leer. Der einzige, der ihnen sagen könnte, was die Gangster mit Michael vor hatten, ist der verletzte Fahrer. Biggi wird verständigt. Sie fliegt mit Harland zu der Hütte, um Wächter und Berger abzuholen und zu der Klinik zu fliegen, in der der Gangster liegt. Es gelingt den Freunden, den Gangster zum Sprechen zu bringen. Sie wissen nun, dass Michael in ein stillgelegtes Kieswerk gebracht wurde.
      Dort zieht Wächter Michael in letzter Sekunde aus einer gemauerten Senke, die mit flüssigem Beton voll läuft. Doch die Gangster, die Lüdwitz einen einsamen Tod bereiten wollten, haben vom Auto aus den Medicopter gesehen. Sofort kehren sie um und fahren zu dem Kieswerk zurück. Es kommt zu einer wilden Schießerei… (Text: RTL)
      Deutsche TV-PremiereDi 19.03.2002RTL
    • Staffel 5, Folge 3
      Enrico Contini (Tom Mikulla, r.) erklärt sich bereit, die Übergabe Plutonium gegen Diamanten durchzuführen. Er wird von Wörz (Fritz Karl), dem Erpresser, mit der Waffe bedroht.
      Auf einem Parkplatz kommt es bei der Übergabe von Plutonium zu einem blutigen Zwischenfall. Die Überbringerin der Ware, Natascha, bleibt schwer verletzt liegen. Der Täter macht sich mit Plutonium und Geld aus dem Staub. Die herbeigerufene Medicopter-Crew kann Nataschas Leben gerade noch retten. Kurze Zeit später meldet sich der Täter, Rainer Wörz, anonym im Polizeipräsidium. Er fordert Diamanten im Wert von 20 Millionen Euro, ansonsten wolle er die ganze Stadt mit Plutonium verseuchen. Zum Zeichen, dass er es ernst meint, montiert er in einem Vergnügungspark eine Plutonium-Bombe an einen Fesselballon. Der Betreiber des Fahrgeschäftes, der ihn daran hindern will, wird von ihm kaltblütig niedergestochen. Wieder wird der Medicopter angefordert.
      Bevor das Opfer stirbt, kann es noch die Information über die Bombe weitergeben, die in wenigen Minuten detonieren soll. Zornig beobachtet Wörz aus einiger Entfernung, wie es Enrico gelingt, in letzter Sekunde die Bombe zu finden und zu entschärfen. In der Klinik hat sich inzwischen herausgestellt, dass Natascha mit Plutonium hoch verstrahlt ist. Alle Crewmitglieder, die mit Natascha in Berührung gekommen sind, müssen sofort in Quarantäne. Nach einer bangen Nacht stellt sich heraus, dass das Medicopter-Team nicht kontaminiert ist. Karin gelingt es, Natascha zum Reden zu bringen: Natascha war Ingenieurin im Atommailer Greifswald. Bei einem Zwischenfall wurde sie hochgradig verstrahlt. Nataschas ganze Sorge galt ihrer unversorgten Tochter Katalin. Rainer Wörz, ihr früherer Ausbilder, nitzte ihre Situation aus.
      Er versprach eine Million für Katalin, wenn Natascha bereit wäre, für ihn Plutonium zu stehlen. Dass die Polizei nun weiß, wer der Erpresser ist, nützt jedoch wenig. Sie muss auf Wörz’ Forderungen eingehen, um keine Katastrophe auszulösen. Wörz fordert die Übergabe der Diamanten durch den Medicopter. Enrico erklärt sich bereit, die Übergabe durchzuführen. Doch Wörz spielt auch diesmal falsch. Er denkt nicht daran, das Plutonium zu übergeben. Er will die Diamanten, das Plutonium und den Medicopter für seine Flucht… (Text: RTL)
      Deutsche TV-PremiereDi 26.03.2002RTL
    • Staffel 5, Folge 4
      Die Kollgen der A- und B-Crew (v.l.n.r.) Dr. Harland (Urs Remond), Enrico Contini (Tom Mikulla), Dr. Thaler (Roswitha Meyer) und Jens Köster (Hans Heller).
      Kai und seine Freunde, Piet und Rick, feiern eine bestandene Klausur mit Wodka und Drogen in Kais zweimotorigem Flugzeug. Ohne jedes Verantwortungsgefühl fliegen sie durch die Gegend. Ein Mann, den sie aus Spaß im Tiefflug vor sich her jagen, stürzt einen Abhang hinab und bleibt verletzt liegen, doch die drei Jugendlichen sind von den Drogen vollkommen benebelt und fliegen weiter. Der Medicopter 117 wird verständigt. Die B-Crew fliegt den Verletzten in die Klinik. Der Zustand von Kai, Piet und Rick wird immer bedenklicher. Kai bemerkt zu spät den Korb einer Materialseilbahn, in dem sich drei Menschen befinden. Es gelingt ihm zwar, eine Kollision zu vermeiden, er schrammt aber mit dem Flieger derart über das Zugseil, dass dieses reißt. Der Korb sackt ab und hängt nur noch an dem Sicherheitsseil.
      Kai tut so, als hätte er nichts bemerkt und fliegt weiter. Piet und Rick sind geschockt, wagen aber nichts zu sagen. Die Situation in dem Seilbahnkorb ist dramatisch. Hans Bauer ist schwer verletzt, seine Frau, Renate, hat sich den Arm gebrochen. Tim wäre bei dem Ruck beinahe aus der Gondel gestürzt. In der Zwischenzeit landet Kai, kaum mehr Herr seiner Sinne, die Maschine. Dann bricht er bewusstlos zusammen. Seine Freunde verständigen die Rettung. Wieder fliegt der Medicopter 117 den Einsatz. Harland erkennt sofort, dass Alkohol und Drogen im Spiel sind. Er bringt alle drei Jungs in die Klinik. Obwohl Piet und Rick Angst vor den Folgen ihrer Tat haben, lässt sie ihr Gewissen nicht in Ruhe. Sie berichten von dem verhängnisvollen Zusammenprall. Sofort fliegt Medicopter 117 zu der Materialseilbahn.
      Berger seilt sich zu den Verletzten ab, doch die Lage ist dramatisch: Das Sicherungsseil hält die Gondel nicht mehr lange, es reißt immer mehr ein… (Text: RTL)
      Deutsche TV-PremiereDi 02.04.2002RTL
    • Staffel 5, Folge 5
      Enrico Contini (Tom Mikulla, l.) und Jens (Hans Heller) konnte ihrem verletzten Kollgen Peter (Serge Falck, M.) in letzter Minute das Leben retten.
      Zwei Männer sind mit einem Kleinlaster unterwegs. Sie wollen illegal vergrabene Giftmüll-Fässer vom Baggersee abholen und zu einem Endlagerplatz bringen. Während der Fahrt fällt ein Fass vom Wagen und explodiert. Medicopter 117 wird zu dem Unfall gerufen. Ein Mann ist tot, der andere schwer verletzt. Niemand ahnt, dass noch weitere Giftmüll-Fässer am Strand des Baggersees vergraben liegen. Just an diesem See betreiben ein paar junge Leute einen Jetski-Verleih. Sie wissen nicht, auf welchem Pulverfass sie im wahrsten Sinne des Wortes sitzen. Genauso ahnungslos ist Peter Berger, der mit seiner Familie und Jens Köster den Sonntag an diesem See verbringen möchte. Ein defekter Gaskocher des Jetski-Teams beginnt zu brennen, rollt unter ihren Wohnwagen und bringt die dort vergrabenen Giftfässer zur Explosion.
      Peter und Jens, die mit Stella und Oliver in einiger Entfernung lagern, eilen rasch zu Hilfe. Die jungen Leute stehen unter Schock und sind zum Teil schwer verletzt. Für einen kommt jede Hilfe zu spät. Stella hat sich mit ihrem Baby geschockt bis an den äußersten Rand des Strandes zurückgezogen. Die Kollegen auf der Basis werden verständigt. Kurz darauf landet der Medicopter. Während die B-Crew einen schwer verletzen Jungen ins Krankenhaus fliegt, setzen Peter und Jens die Erstversorgung der anderen fort. Plötzlich kommt es erneut zu einer Serie gewaltiger Explosionen. Die restlichen Giftfässer gehen in die Luft. Stella und Oliver sind durch eine Feuerwand von den anderen getrennt. Peter stürzt zu einem Jetski und schafft es, vom Wasser aus zu den beiden zu gelangen. Stella steigt hinter Peter auf den Jetski.
      Peter fährt mit seiner Familie auf den See hinaus, um den Flammen zu entgehen. Er merkt, dass er – ohne es zu wollen – immer schneller wird. Von einem der Jungen erfährt Jens, dass dieser Jetski defekt ist und man das Gas nicht zurücknehmen kann… (Text: RTL)
      Deutsche TV-PremiereDi 09.04.2002RTL
    • Staffel 5, Folge 6
      Sebastian (Marc Oliver Schulze) ist von Kai zu einem Duell aufgefordert worden: einen Sprung ohne umgeschnallten Fallschirm, bei dem sie während des freien Falls um einen Schirm kämpfen müssen. Während Sebastian die Herausforderung annehmen will, versucht Doris (Inka Löwendorf) ihn von diesem Wahnsinn abzuhalten.
      Kai, dessen Freundin Doris, Sebastian, und einige ihrer Freunde haben ein lebensgefährliches Hobby: Sie betreiben Fallschirmspringen als Extremsport. Der Kick, jedes Mal in Todesgefahr zu geraten, ist wie eine Droge. Kai liefert sich mit Sebastian regelrechte Duelle. Er möchte vor Doris angeben, da er spürt, dass sie sich immer mehr zu dem stillen, bescheidenen Sebastian hingezogen fühlt. Bei einem Sprung kommt es fast zu einem Unglück. Sebastian kann die von Kai zu fest angezogenen Handfesseln nicht mehr rechtzeitig öffnen. Mit seinem Ersatzfallschirm bleibt er an einem Kran hängen. Der dünne Seidenschirm beginnt zu reißen, und Sebastian droht der Absturz. Der Medicopter kann den Jungen in letzter Minute aus seiner gefährlichen Lage befreien.
      Die jungen Leute verschweigen den wahren Grund des Zwischenfalls, aber Köster, der selbst Fallschirmspringer ist, ahnt, was tatsächlich bei der Gruppe läuft. Als Doris sich von Kai trennen will, schlägt er Sebastian ein Duell auf Leben und Tod vor: einen Sprung ohne umgeschnallten Fallschirm, bei dem sie während des freien Falls um einen Schirm kämpfen müssen. Sebastian nimmt die Herausforderung an. Als Doris ihn nicht von diesem Wahnsinn abhalten kann, eilt sie in ihrer Verzweiflung zur Medicopter-Basis. Obwohl die Medicopter-Leute empört über so viel Leichtsinn sind, wollen sie helfen. Mit dem alten Gleitschirm von Thomas Wächter hat Jens Köster einen tollkühnen Plan. In aller Eile fliegen Biggi, Enrico und Jens los. Sie sichten Kai und Sebastian bereits im freien Fall. Mit einem brutalen Trick reißt Kai den Fallschirm an sich.
      Sebastian scheint verloren… (Text: RTL)
      Deutsche TV-PremiereDi 16.04.2002RTL
    • Staffel 5, Folge 7
      Enrico (Tom Mikulla), der den Diosin-Kanister in den Händen hält, wartet nach seiner unsanften Landung auf Hilfe.
      Auf einem kleinen Provinzflughafen werden Behälter mit Pflanzenschutzmittel abgeladen. Das Insektizid soll mittels eines Sprühflugzeuges über die Felder verteilt werden. Der Fahrer des Lieferwagens kommt mit der Sprühflüssigkeit in Berührung. Bei der Rückfahrt bricht er plötzlich über dem Lenkrad seines Wagens zusammen und rast gegen einen Baum. Die A-Crew fliegt zum Unfallsort. Sie versorgt die Verletzungen des Mannes, merkt aber noch während des Fluges in die Klinik, dass er Kontakt mit irgendeinem Gift gehabt haben muss. Unterdessen kommen auch der Mechaniker und der Pilot des Sprühflugzeuges beim Einfüllen des Insektizides mit dem Stoff in Berührung. Kurz nachdem der Pilot die Maschine gestartet hat, bricht der Mechaniker zusammen.
      Die B-Crew – es ist Enricos erster Einsatz – fliegt zu dem Flughafen, kann aber nur noch den Tod des Mannes feststellen. Es stellt sich heraus, dass es in der Chemiefirma zu einer folgenschweren Verwechslung gekommen ist – statt des harmlosen Pflanzenschutzmittels befindet sich eine hochgiftige Chemikalie in den Fässern. Auch der Pilot des Sprühflugzeugs verliert allmählich auf Grund der Vergiftung das Bewusstsein. Die Maschine fliegt führerlos mit dem Giftbehälter an Bord auf München zu. Medicopter 117 erhält die Weisung, die Maschine gezielt zum Absturz zu bringen. Man geht davon aus, dass der Pilot tot ist. Die Medicopter-Crew glaubt nicht daran und will eine Bergung des Mannes versuchen.
      In einer halsbrecherischen Aktion gelingt es Enrico, vom Hubschrauber in das Sprühflugzeug umzusteigen, den noch lebenden Piloten zu retten und sich mit dem Gifttank aus der Maschine hochziehen zu lassen, bevor die Maschine an einer Felswand zerschellt. (Text: RTL)
      Deutsche TV-PremiereDi 17.09.2002RTL
      Diese Folge sollte ursprünglich am 11.09.2001 laufen, wurde aber - aufgrund der Terroranschläge - überarbeitet und erst ein Jahr später erstmalig ausgestrahlt.
    • Staffel 5, Folge 8
      Enrico (Tom Mikulla) versorgt verzweifelt Biggi (Sabine Petzl).
      Tom und seine Frau Silvia machen eine Bergwanderung. Als beide an einer gefährlichen Stelle sind, wird Silvia schwindelig. Sie ist Diabetikerin. Tom stützt sie und will gleichzeitig das Insulin aus seinem Rucksack holen. Da verliert das Ehepaar das Gleichgewicht und beide stürzen ab. Silvia bleibt auf einem kleinen Felsvorsprung liegen. Sie hat nur Abschürfungen und einen Schock davongetragen. Tom stürzt in die Tiefe und bleibt am Fuß der Felswand tot liegen. Silvias Schwester, die im Hotel vergeblich auf die Rückkehr der beiden wartet, alarmiert die Rettung. Die B-Crew des Medicopter 117 begibt sich auf den Suchflug nach den Vermissten. Bald haben sie die Unglücksstelle gefunden. Wetterbedingt ist eine Seilbergung von Silvia nicht möglich. Biggi muss ein gutes Stück weiter oben landen. Karin und Enrico machen sich an den schwierigen Abstieg.
      Beunruhigt merkt die Crew, dass sie sich im Funkschatten befinden, und kein Kontakt zur Rettungsleitstelle besteht. In höchster Eile wird Silvia zum Medicopter gebracht. Sie braucht dringend Insulin. Während Karin sie versorgt, gehen Biggi und Enrico los, um den zurückgelassenen Notfallrucksack zu holen. Bei dieser Aktion stürzt Biggi ab und wird lebensgefährlich verletzt. Mit letzter Kraft schleppt Enrico sie zurück zum Medicopter. Silvia ist so weit stabil, aber Biggi muss so rasch wie möglich in die Klinik. Ohne Piloten und ohne Funkmöglichkeit scheint die Lage jedoch aussichtslos. Der Medicopter 117 wird bereits vermisst. Die Wetterlage ist aber so kritisch, dass kein weiterer Helikopter für die Suche freigegeben wird. Die Kollegen organisieren einen privaten Helikopter, den sie jedoch erst flugtauglich machen müssen.
      Inzwischen wird der Zustand von Biggi immer kritischer. Enrico will unter ihrer Anleitung den Medicopter zu Tal fliegen. Zunächst scheint das Unternehmen zu glücken. Doch Biggi verliert immer wieder das Bewusstsein, und Enrico gerät mehr und mehr in Panik. Immerhin sind sie aus dem Funkschatten und können einen Notruf absetzen. Der wird zum Glück von den Kollegen aufgefangen. Gina fliegt so rasch sie kann, dem Medicopter entgegen, während Jens dem verzweifelten Enrico über Funk Anweisungen gibt. Dass allerdings Enrico eine Landung gelingen könnte, glaubt keiner. (Text: RTL)
      Deutsche TV-PremiereDi 24.09.2002RTL
    • Staffel 5, Folge 9
      Drescher (Maximilian Wigger) hat eine krankhafte Wut, nicht nur auf den Kidnapper Mertens, sondern auch auf Ärzte, die es Triebtätern immer wieder ermöglichen, in die menschliche Gemeinschaft zurückzukehren, um weiter zu morden. So will er sich auch an Rettungsärztin Thaler (Roswitha Meyer) rächen…
      In einer Nervenklinik ersticht der psychisch kranke Triebtäter Mertens seine Psychologin und bricht aus. Beim Überklettern der Mauer bohrt er sich die verrostete Spitze eines alten Gittertores in die Schulter. Stark blutend flüchtet er weiter. Er kommt zum Anwesen Tremel, wo gerade Tremels Tochter, Sabrina, ihre Hochzeit feiert. Mertens greift sich blitzschnell die Braut hält ihr ein Messer an den Hals und schleppt sie in eine Scheune. Dort blockiert er das Tor mit einem Traktor und leert ein großes Fass mit Benzin aus. Polizei und Rettung werden verständigt. Medicopter 117 fliegt den Einsatz. Mertens verlangt einen Arzt und die Fluchtmöglichkeit mit dem Helikopter. Andernfalls werde er mit dem Feuerzeug das Benzin entzünden. Gegen jede Warnung lässt sich Karin durch eine Dachluke in die Scheune abseilen. Es gelingt ihr, Mertens zu betäuben.
      Sie will mittels Seilbergung zuerst den verletzten Mertens und dann erst Sabrina aus der Scheune bringen. Obwohl ihre Entscheidung vom medizinischen Standpunkt aus korrekt ist, empört sich ganz besonders der Journalist Drescher darüber. Während Mertens mit Thaler am Seil hängt, kommt er kurz zu sich und lässt das Feuerzeug zu Boden fallen. Binnen Sekunden steht alles in Flammen. Gerade noch rechtzeitig kann Karin Sabrina unversehrt aus dem Inferno retten. Der Medicopter fliegt mit dem verletzten Mertens weg. Die Hochzeit soll fortgesetzt werden. Doch plötzlich bricht Sabrina tot zusammen. Sabrinas Vater beschuldigt Dr. Karin Thaler, an Sabrinas Tod schuld zu sein. Karin ist geschockt. Die Kollegen stehen geschlossen auf ihrer Seite. Drescher startet eine Hetzkampagne gegen sie.
      Gina und Enrico finden heraus, dass Mertens vor Jahren Dreschers Freundin ermordet hat. Seitdem kultiviert Drescher eine krankhafte Wut, nicht nur auf Mertens, sondern auch auf Ärzte, die es Triebtätern immer wieder ermöglichen, in die menschliche Gemeinschaft zurückzukehren, um weiter zu morden. So sieht das zumindest Drescher. Was niemand ahnen kann, ist, dass Drescher einen mörderischen Plan hat, sich an Mertens und Karin zu rächen. (Text: RTL)
      Deutsche TV-PremiereDi 01.10.2002RTL
    • Staffel 5, Folge 10
      Peter Berger (Serge Falck) sitzt gemeinsam mit seinem Kollegen Harland, zwei Einbrechern und einer tickenden Bombe in einer Falle. Jetzt kann nur noch Medicopter-Pilot Jens helfen, mit dem er über Funk Kontakt hält.
      Felix, Jochen und Barbara brechen in eine Villa ein. Sie übersehen eine Lichtschranke und lösen damit den stillen Alarm aus. Als die Polizei anrückt setzt sich Felix ab und lässt die Komplizen im Stich. Nur knapp können auch Barbara und Jochen entkommen. Felix flüchtet in sein Beutelager, das sich in einer stillgelegten Fabrik befindet. Ein Penner, der gerade dort lagert, beobachtet ihn dabei, wird neugierig und geht ihm nach. Da Felix den Eingang zu seinem Versteck mit Sprengfallen gesichert hat, wird der Penner von einer Explosion schwer verletzt. Ein Mann, der in der Nähe war und die Explosion gehört hat, verständigt die Rettung. Der Medicopter 117 fliegt den Einsatz. Über eine Außenkamera beobachtet Felix den Abtransport des Penners. Barbara und Jochen wollen sich an Felix rächen.
      Sie locken ihn in eine Falle und zwingen ihn mit vorgehaltener Waffe, sie in sein Versteck zu führen und an der Beute zu beteiligen. Zum Schein willigt Felix ein. Er hat aber in den unterirdischen Gängen der Fabrik, die zu seinem Versteck führen, zahlreiche Fallen eingebaut. In einem schmalen Gang schließen sich plötzlich vor und hinter ihnen zwei Stahltüren. Betäubungsgas strömt aus. Jochen schießt auf Felix und kann dann gerade noch in Richtung Ausgang entkommen. Barbara bleibt betäubt in der Schleuse liegen. In seinem Versteck angekommen merkt Felix, dass er den Bauchschuss nicht lange überleben wird. Hasserfüllt will er Barbara und Jochen mit in den Tod nehmen und aktiviert eine Bombe, deren Zeitzünder er auf 30 Minuten einstellt. Jochen schafft es bis vor die Fabrik, dann wirkt auch bei ihm das Betäubungsgas und er bricht zusammen.
      Jochen wird von der A-Crew des Medicopter 117 geborgen, doch kaum ist er wieder bei sich, nimmt er Köster als Geisel und zwingt Harland und Berger in das Versteck seines Komplizen vorzudringen und die Beute für ihn zu holen. Der Crew bleibt nichts anderes übrig, als zu tun, was er sagt. In dem Tunnelsystem stoßen Harland und Berger auf Barbara. Sie kann noch gerettet werden. Mit Mut und Geschicklichkeit gelingt es ihnen, alle Fallen zu umgehen und schließlich bis zu Felix’ Versteck vorzudringen, doch der Zeitzünder zeigt nur mehr wenige Minuten bis zur Detonation an. (Text: RTL)
      Deutsche TV-PremiereDi 08.10.2002RTL
    • Staffel 5, Folge 11
      Andrea Matucini (Helen Zellweger, li.) hat gerade das gestohlene Geld umgeladen und wollte sich auf die Flucht machen als Dr. Thaler (Roswitha Meyer) sie überrascht und versucht daran zu hindern. Doch schnell hat Andrea sie ihn ihrer Gewalt und bedroht sie mit einer Pistole.
      Die Gang von Johann Matucini und seiner Frau Andrea überfällt einen Geldtransporter. Andrea überholt mit ihrem Motorrad einen Tankwagen und bringt dabei eine Sprengladung an. Die Explosion des Tankwagens stoppt den Geldtransporter. Einer der beiden Wachleute verständigt die Rettung und wundert sich, dass bereits Minuten später ein Notarztwagen auftaucht. Es ist aber ein falscher Notarztwagen und die angeblichen Sanitäter sind Johann und seine Leute. Johann ist überzeugt, dass sie längst über alle Berge sein werden, wenn echte Hilfe eintrifft. Er hat allerdings nicht mit einem Helikopter gerechnet. Als der Medicopter 117 mit Jens Köster als Pilot landet, sind die Gangster noch vor Ort. Im Gespräch mit den falschen Sanitätern merkt Karin, dass etwas nicht stimmt. Die Gang kann die Tarnung nicht länger aufrecht erhalten.
      Johann nimmt kurz entschlossen die Wachleute des Geldtransporters, sowie Enrico als Geisel und fährt mit ihnen davon. Einer seiner Leute, Sascha, besteigt den Medicopter. Er zwingt Köster und Karin mit der Waffe, keine Meldung über Funk abzusetzen und solange in der Luft zu bleiben, bis er von seinem Boss weitere Anweisungen erhält. Johann will die Geiseln gefesselt im Wald liegen lassen, doch Andrea erschießt sie kaltblütig. Nur Enrico kommt mit dem Leben davon. Er wird zu einem einsamen Gehöft mitgenommen. Dort soll das Geld umgeladen werden und die eigentliche Flucht beginnen. Die Medicopter-Crew verständigt die Polizei und macht sich aus Sorge um Enrico ebenfalls auf die Suche… (Text: RTL)
      Deutsche TV-PremiereDi 15.10.2002RTL
    • Staffel 5, Folge 12
      Peter Berger (Serge Falck) rettet Gero (Stefano Bernardin) aus einer brennenden Ruine.
      Anna, die Tochter von Jens Köster, fährt mit ihrer Klasse auf Schullandwoche. Am Ziel angekommen, organisiert Gero unerlaubt eine Party mit Lagerfeuer ausgerechnet bei der Burgruine, die sich in der Nähe ihrer Pension befindet. Auch Anna ist bei der kleinen Gruppe, die sich heimlich in der Dunkelheit aus der Pension schleicht. Sie folgen Gero, der einen Aufgang zum alten Turm entdeckt hat. Niemand achtet auf das Lagerfeuer, das sich unkontrolliert auszubreiten beginnt. Bald haben die Flammen die morsche Turmtreppe erreicht. Die jungen Leute ahnen nichts von der drohenden Gefahr. Sie genießen es, oben auf den Zinnen zu stehen und die Sterne zu betrachten. Zu spät merken sie, dass ihnen das Feuer bereits den Weg nach unten abgeschnitten hat.
      Am besonnensten verhalten sich Gero und Anna, die immer wieder versuchen, doch noch einen Weg nach unten zu finden. Die verzweifelten Hilferufe der Freunde verhallen ungehört. Von Unruhe getrieben erwacht eine Mitschülerin in ihrem Zimmer. Sie merkt, dass die anderen noch nicht zurückgekommen sind und macht sich besorgt auf den Weg zur Ruine. Dort angelangt, sieht sie entsetzt was passiert ist. Das Feuer züngelt immer höher zu der Aussichtsplattform, auf der ihre Freunde stehen und verzweifelt um Hilfe rufen. Per Handy holt sie Hilfe. Der Medicopter 117 kommt zum Einsatz. Als Jens merkt, dass sich Anna auf dem brennenden Turm befindet, muss er seine ganze Disziplin aufbieten, um den Einsatz mit kühlem Kopf zu fliegen. (Text: RTL)
      Deutsche TV-PremiereDi 22.10.2002RTL
    • Staffel 5, Folge 13
      Gina Aigner (Julia Cencig), Enrico (Tom Mikulla) und Dr. Thaler (Roswitha Meyer) versorgen Graf (Komparse).
      Der bereits lang gesuchte Triebtäter Hans versucht, eine Frau zu vergewaltigen. Knapp bevor er sich mit einem Messer auf sie stürzen kann, kommt ein Jogger vorbei. Er überwältigt Hans und verständigt Notarzt und Polizei. Die B-Crew des Medicopter 117 fliegt den Einsatz. Die verletzte Elke wird erstversorgt und in das nächste Krankenhaus geflogen. Ihr Mann, Kurt, kommt nach Hause, als der Medicopter gerade abhebt. Als er hört, was passiert ist, kann die Polizei nur mit Mühe verhindern, dass er sich auf Hans stürzt. Der wird gerade in den Polizeiwagen gesetzt. Kurt kann nur mehr dessen auffallende Baseball-Mütze erkennen. Ein Polizist soll bei Kurt bleiben, bis er sich beruhigt hat. Auf der Fahrt zum Revier verunglückt der Polizeiwagen. Hans kann fliehen. Der Polizist, der bei Kurt bleiben sollte, wird zum Unfallort abkommandiert.
      Kaum ist er fort, steigt Kurt – mit einer Axt in der Hand – auf sein Motorrad. Er will vor der Polizei den Täter finden und seine Frau rächen. Zur gleichen Zeit befinden sich in demselben Waldstück Bea und Tim. Tim trägt eine ähnliche Kappe wie der Triebtäter. Als Tim Bea kurz allein lässt, um etwas aus dem entfernt parkenden Auto zu holen, trifft Hans auf Bea. Sie soll sein nächstes Opfer werden. Bea flüchtet in Panik. Es wird aber nicht lange dauern, bis Hans sie eingeholt hat. Verzweifelt ruft sie nach Tim. Doch der hat seine eigenen Probleme: Er ist Kurt begegnet. Kurt glaubt, die Baseball-Kappe und damit den Täter zu erkennen. Er will Tim mit der Axt töten. Eine mörderische Jagd beginnt… (Text: RTL)
      Deutsche TV-PremiereDi 29.10.2002RTL
    • Staffel 5, Folge 14
      Dr. Harland (Urs Remond) und Peter Berger (Serge Falck) eilen zum Kapitän (Kalman Hollai). Er ist schwer verletzt, hat es aber noch rechtzeitig geschafft einen Notruf abzusetzen, bevor sein Frachtkahn in Flammen aufgeht.
      Ein Frachtkahn fährt die Donau aufwärts nach Deutschland. Offizielles Frachtgut sind Fässer mit Öl und explosiven Chemikalien. Doch im Bauch des Schiffes wird lebende Fracht transportiert: Rumänische Kinder und ein junges Paar sollen nach Deutschland geschmuggelt werden. Viel Geld wurde dafür bezahlt. Niemand wusste, dass dieses Geld an gewissenlose Verbrecher gezahlt wurde, denen es egal ist, ob die Menschen lebend oder tot ankommen. Versteckt in einem dunklen Verschlag, ohne Wasser und Essen, wird jeder, der aufmuckt oder weint, brutal bestraft. Der Kapitän mischt sich nicht ein. Er hat das Geld verwahrt, das am Ende der Reise geteilt werden soll. Alles andere ist ihm egal. Als ein junger Rumäne mit Nachdruck bessere Behandlung verlangt, werfen ihn die Gangster, Dieter und Ulf, über Bord und schießen auf ihn. Doch sie treffen ihn nicht tödlich.
      Verletzt treibt er ans Ufer und wird gefunden. Medicopter 117 fliegt den Einsatz und bringt den Rumänen ins Krankenhaus. Dieter und Ulf hören in den Nachrichten von seinem Überleben. Sie fürchten, dass er redet und beschließen, sich mit ihrem Anteil des Geldes aus dem Staub machen. Doch der Kapitän denkt nicht daran, allein mit den geschmuggelten Kindern an Bord zu bleiben. Es kommt zu einer Schießerei. Der Kapitän wird schwer verletzt, schafft es aber, einen Notruf abzusetzen. Bei dem Schusswechsel wurden einige Fässer getroffen, deren Inhalt auszulaufen beginnt. Dieter und Ulf entzünden das auslaufende Öl und besteigen mit dem Geld und der jungen Rumänin Jana, die sie an ein Bordell verkaufen wollen, das Beiboot. Medicopter 117 fliegt los. Im Anflug auf den Frachtkahn sieht die A-Crew die Gangster mit der gefesselten Jana im Motorboot.
      Ihnen ist klar, dass etwas nicht stimmt. Sie verständigen die Wasserpolizei und landen auf dem brennenden Frachtkahn. Der Kapitän ist nicht mehr zu retten. Vor seinem Tod verrät er, dass noch Kinder an Bord seien, sagt aber nicht wo. Die Zeit wird knapp, denn das Feuer breitet sich rasend schnell aus. (Text: RTL)
      Deutsche TV-PremiereDi 12.11.2002RTL

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