Ku’damm
D 2016–
  • Drama
  • Geschichte
  • Geschichtsdrama
Deutsche TV-Premiere ZDF
Alternativtitel: Ku’damm 56 (Staffel 1) / Ku’damm 59 (Staffel 2) / Ku’damm 63 (Staffel 3) / Ku’damm 77 (Staffel 4)
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Der ZDF-Serie nimmt die Zuschauer mit zurück in die Zeit des Wirtschaftswunders und in eine Tanzschule, wo ab den 1950er Jahren Prüderie und Emanzipation aufeinander prallen.
Im Zentrum von „Ku’damm“ stehen die Tanzschulbesitzerin Caterina Schöllack (Claudia Michelsen) und ihre drei Töchter. Zwei von ihnen gehen gesellschaftlich akzeptierte Wege. So ist Helga (Maria Ehrich) mit dem Juristen Wolfgang von Boost (August Wittgenstein) verlobt und hat somit eine gute Partie gemacht. Auch Eva (Emilia Schüle) hat ihr Ziel klar erkannt und legt als Krankenschwester alles daran von ihrem Chef, Professor Fassbender (Heino Ferch), geheiratet zu werden. Nur Monika (Sonja Gerhardt) tanzt wortwörtlich aus der Reihe und entdeckt den Rock ‚n‘ Roll für sich. Gleichzeitig ringt sie um die Akzeptanz ihrer strengen Mutter. (Text: RD)

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Ku’damm – Streaming & Sendetermine

Ku’damm – Community

  • (geb. 1963) am

    Kann das ganze gemecker nicht nachvollziehen. Ich bin ganz und gar nicht enttäuscht.

    Und dieses freddy Gejammer was soll das? Dreht sich nicht um Freddy sondern um catharina Schöllack und ihre Töchter, darauf ist die Serie aufgebaut nicht auf Freddy.
    Freddy ist nun mal tot. Punkt
    Ist wie im Leben eben

    Las euch doch auch mal auf was neues einlassen

    Anette Hess hat sich gute, logische und reale Storys der Mitte 70er Jahren ausgedacht.
    Weder unrealistisch noch billig.

    Der Geschmack der meckerer und die Beleidigungen mancher sind nicht zu verstehen

    Hoffentlich dauert die Fortsetzung nicht mehr so lange. Dann kämen wir in den 80er an

    Schluss jetzt mit dem gemecker.
    Seit einfach mal zufrieden als immer alles runterzuputzen
  • (geb. 1963) am

    @So what
    Die Story dreht sich nicht nur um freddy und ist nicht auf freddy aufgebaut. Es geht um die schöllack Frauen nicht um freddy
  • am

    WARNUNG: Diese Bewertung enthält SPOILER zu „Ku’damm 77"


    Ich liebe Ku’damm wirklich von Herzen. Für mich war diese
    Reihe immer mehr als „nur“ eine deutsche Historienserie; sie war eine
    emotionale Zeitreise, eine Familiengeschichte, die mich mitgerissen hat, weil
    sie so echt wirkte. Gerade Ku’damm 63 hat mich tief getroffen: Die Konflikte
    waren hart, aber nachvollziehbar. Die Figuren haben Fehler gemacht, verdrängt,
    gelitten – und ich habe das alles so stark gefühlt. Dieser besondere
    Ku’damm-Vibe – das Knirschen zwischen Tradition und Aufbruch, Schuld und
    Sehnsucht, zwischen dem, was man sein will, und dem, was die Zeit einem erlaubt
    – war für mich immer das Herz der Serie.

    Und genau deshalb war meine Vorfreude auf Ku’damm 77 riesig.

    Vorab: Die Schauspieler*innen waren großartig wie immer.
    Wirklich eine fantastische Besetzung, puh, und genau das macht es für mich so
    bitter, dass ich nach dem Schauen vor allem eines empfunden habe: Enttäuschung. Nicht, weil ich Veränderungen grundsätzlich ablehne. Natürlich dürfen sich
    Figuren verändern und eine Serie weiterentwickeln, aber hier hatte ich das
    Gefühl, die Story hat sich ein Stück weit selbst verloren.

    Der Sprung von 1963 auf 1977 ist riesig – und das wäre
    völlig okay, wenn man ihn erzählerisch sauber aufarbeitet. Stattdessen wirkt
    es, als hätte man in diese 14 Jahre so viel Tragik und so viele Umbrüche
    gepresst, dass ich als Zuschauerin emotional kaum hinterherkam. Ich saß da und
    dachte:

    Moment… was ist alles passiert? Wann ist das passiert? *Schock*

    Am stärksten hat mich Monikas Geschichte irritiert. Dass Freddy
    gestorben ist, ist schon tragisch genug – ich mochte ihn von Beginn an. Er
    hatte etwas Warmes, Herzliches und Tiefes. Und er war als Holocaust-Überlebender ein Charakter, der so viel Potenzial gehabt hätte, weiterhin etwas
    Bedeutendes in diese Geschichte zu bringen. Aber dann stirbt zusätzlich auch
    noch Josefine, die gemeinsame Tochter von Monika und Joachim, ein Kind, das wir
    nie kennenlernen durften.

    Ganz ehrlich: Das ist so viel Verlust, so viel Trauma, so
    viele Schicksalsschläge auf einmal. Und das Problem ist nicht mal nur die Menge,
    sondern wie wenig davon emotional wirklich gelebt wird. Monika hat zwar Albträume.
    Und ja, sie macht keine Musik mehr. Aber der Tod ihrer engsten Vertrauten und ihres
    Kindes… der wird fast nebenbei behandelt, wie eine Information, die man abhakt.
    Das wirkt auf mich doch ziemlich unrealistisch.

    Nicht, weil Trauer/Verlust immer gleich aussehen muss, sondern weil
    es hier wirkte, als wäre Josefine nicht wirklich Teil ihres inneren Lebens
    gewesen. Es wird erwähnt, aber es lebt nicht in ihr. Und das hat mich richtig
    gestört, weil Ku’damm sonst immer so gut darin war, das Unsichtbare sichtbar zu
    machen: Scham, Schmerz, Angst, Verdrängung…

     Stattdessen schien Monika fast nur noch für Dorlis
    Tanzkarriere zu existieren, als wäre Dorli ihr einziger Lebensinhalt. Natürlich
    können sich Menschen nach Verlusten an etwas klammern, dass Ihnen Sinn gibt,
    doch bei Monika hat sich das für mich nicht stimmig angefühlt.


    Dieser Doku-Charakter war für mich ein kompletter Stilbruch.
    Ku’damm lebt davon, dass man eintaucht, dass die Welt in sich geschlossen ist
    und irgendwie hat mich das eher rausgerissen, als dass es mir etwas gegeben
    hätte. Ich verstehe, warum man das gemacht hat, und es ist sicher auch
    Geschmackssache aber für mich hat es dem Ku’damm-Feeling eher geschadet.


    Dass Linda die Tochter von Caterina ist, ist als Twist
    erst mal nicht grundsätzlich schlecht. Ich finde, da steckt Potenzial drin. Was
    mich aber gestört hat, war weniger die Idee an sich, sondern die fehlende
    emotionale Aufarbeitung. Es wirkt wie ein Plot, der kurz für Drama sorgen soll,
    die große Überraschung am Ende. Und auch hier wird es relativ emotionslos
    abgehakt...:(

    Generell hätte ich mir zum Thema Rassismus deutlich mehr
    Tiefe gewünscht. Ja, es gab einzelne Szenen, aber insgesamt lag für mich ein
    „Heile-Welt“-Filter über einer Zeit, die ganz sicher nicht heil war, zumindest nicht
    für alle. Die Konflikte waren nicht spürbar genug. Jedenfalls nicht für mich.

    Und dann dieser Moment mit Joachims totgeglaubtem Bruder,
    der auftaucht… ganz ehrlich: Das war der Punkt, an dem ich innerlich
    ausgestiegen bin. Das wirkte wie ein überdramatischer Soap-Kniff, den ich in
    Ku’damm nie gebraucht hätte…


    Dass Frederike Polizistin werden will, fand ich
    grundsätzlich spannend. Frauen, die Grenzen sprengen, passen total in diese
    Zeit. Aber genau deshalb hätte ich ihr Motiv so gern verstanden: Warum will sie
    das? Was treibt sie? Was sucht sie? Kontrolle, Gerechtigkeit, Rebellion?
    Vielleicht ist es mir entgangen, aber für mich wurde es nicht klar genug.

    Gerade weil es damals nicht üblich war, hätte die Serie hier
    so viel erzählen können. Ohne sauberes Motiv wirkt es jedoch eher wie eine
    Entscheidung, die man ihr gegeben hat, statt wie etwas, das aus ihr herauswächst.
    Trotzdem stark, dass sie es gewagt hat! Durch den ganzen Sexismus war es sehr
    schwierig für sie.


    Was mich außerdem richtig traurig gemacht hat: Dass Dorli
    und Frederike scheinbar kaum Interesse daran haben, die Vergangenheit der
    Tanzschule wirklich zu verstehen - dass diese Tanzschule einer jüdischen
    Familie quasi enteignet wurde. Ich hätte mir gewünscht, dass die Serie diesen
    Punkt konsequenter aufnimmt: Schuld, Verantwortung, Nachwirkung. Aber auch das
    wurde für mein Empfinden zu oberflächlich behandelt.


    Trotz meiner Kritik gab es Dinge, die mich bewegt haben:

    Die Idee, dass Eva nicht nach drei Jahren zurückkommt,
    sondern fast vierzehn Jahre im Gefängnis war, war heftig und emotional stark.
    Sie hat nicht nur ihren Platz in der Familie verloren, sondern auch in der
    Gesellschaft. Mich hat es wirklich mitgenommen, wie sehr sie kämpfen musste, um
    überhaupt wieder wie ein normaler Mensch behandelt zu werden, und wie wenig
    Interesse ihr Umfeld an ihrer Geschichte zeigt.

    Auch Caterinas Blick in ihre harte, schreckliche
    Vergangenheit fand ich sehr gelungen. Es hat sie für mich greifbarer gemacht:
    außen hart, kontrollierend, direkt. Dafür innen verletzlich, weich.

    Und das Setting: Der 70er-Jahre-Vibe kam absolut rüber.
    Optisch, atmosphärisch, in Details, man merkt die Mühe. Und ich mag
    grundsätzlich den Ansatz, neue gesellschaftliche Themen stärker reinzuholen.


    Mein Fazit

    Ku’damm 77 hat mich an vielen Stellen leider nicht berührt wie die
    Staffeln davor. Es fühlte sich an, als hätte die Serie ihre emotionale Logik
    verloren und stattdessen auf zu viele Ereignisse, zu viele Twists, zu viele
    Konstruktionen gesetzt... während der wirklich schweren Dinge (wie der Verlust
    eines Kindes) nicht tief genug gelebt wurden.

    Und manche Szenen – gerade mit Frederike – wirkten für mich fast wie bei einer Sitcom. Ja, das bringt Leichtigkeit, aber es trifft für mich
    nicht den Ku’damm-Vibe. Ich glaube, man hätte das anders lösen können.
  • am

    Bin leider sehr enttäuscht von der neuen Staffel. Hatte mich so darauf gefreut, Freddy wieder zu sehen, aber sein Tod wurde nur am Rande erwähnt. Ich fand es zwar schade, dass Joachim sich umgebracht hat, aber ob er jetzt als sein Bruder wieder auferstehen musste? Naja
    Am meisten hat mich aber diese ganze Filmerei genervt und jeder musste auch direkt in die Kamera sprechen.
    Dennoch genial und großartig Claudia Michelsen und ihre Töchter👍
  • am

    Ku'Damm 77
    !Text enthält Spoiler!


    Vorweg: ich bin ein großer Fan der ersten drei Staffeln.


    Jetzt bin ich verärgert. Die Produktion ist auf einem billigen TV-Niveau angekommen. Mit dem dramaturgischen Trick einer Doku über Familie Schöllack gestattet man einen Großteil an verwackelten, gering aufgelösten Bildern - gruselig.
    Auch die Wahl einer schwarzen Redakteurin ist - naja - dem Zeitgeist geschuldet, Linda als quasi neues Familienmitglied (Tochter/Schwester) ist zu weit hergeholt  und misslungen. Das wäre nicht nötig gewesen und nervt. Auch die übrigen, nicht-77er-Doku-Aufnahmen erreichen nicht das Niveau der vorherigen Folgen.
    Der Plot ist ok, jeder hätte sich auch eine andere Entwicklung denken können. Das Drama-Niveau passt. Die Besetzung von Sabin Tambrea als Robert (vorher Joachim) finde ich problematisch, möglicherweise sollte der Originalcast bleiben (?) Der Cast, auch die Neuen (Dorli, Friederike und der Polizist Uwe Preuß (😊) macht einen guten Job, Emilia Schüle kann zeigen, was sie kann.
    Insgesamt eine Staffel mit Höhen (Dialog Omi und Dorli nach deren Krankenhausaufenthalt) und Tiefen (Diskoszene Eva und Linda), das Niveau der ersten Staffel wird nicht erreicht.

Ku’damm – News

Cast & Crew

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