Dass Moderator Wolfgang Binder kein begnadeter Handwerker ist, weiß bei „Tapetenwechsel“ jeder. Die Fünfziger-Jahre-Sessel allerdings, die er diesmal aufmöbelt, lassen bei allen Beteiligten vor Entsetzen die Augen tränen. Besonders Heidi Kolbinger, die mit ihrem Freund Thomas Laufer das Büro ihrer Freunde renoviert, kann die Geschmacklosigkeit nicht fassen. Heidi ist auch dagegen, das Büro U-Boot-Grau zu streichen, die Abflussrohre sonnengelb zu betonen und den Lichtschacht mit einer selbst gemalten Unterwasser-Landschaft zu verzieren. Sogar Designer Sebastian Stadler, einem „Tapetenwechsel“-Profi, gehen die Argumente aus. Wenn Heidi allerdings wüsste, was in ihrem Wohnzimmer geschieht …
Das nämlich wird mit einer Bier-Lasur in Rosé gestrichen und sieht aus wie ein Barbie-Wohnzimmer. Designerin Bettina Maurer lässt Heimwerker-Ass „Bastl-Wastl“ zudem Wollpullover in der Waschmaschine kochen – und näht später daraus Stuhl-Hussen und Kissen. Moderator Wolfgang Binder muss derweil einen Berg alter Bettlaken in Streifen reißen und damit einen Teppich flechten. Brigitte Oberkandler, die hier mit ihrem Mann Hans renoviert, verziert dann auch noch den „heiligen“ Esstisch ihrer Freundin Heidi mit Ornamenten. Großes Bangen beim Finale: Wird es den Freunden gefallen, was in zwei Tagen harter Arbeit entstanden ist? Oder zerbrechen hier Freundschaften? (Text: hr-fernsehen)