„Rasputins Küche“ und eine „Treibholz-Bar“ – Renovieren ist eben Geschmacksache. Russische Bierdosen aufschneiden und daraus einen Spritzschutz für die Küche bauen, das geht noch in Ordnung. Den Küchenboden stundenlang abschleifen, ölen, zwischenschleifen und noch einmal lackieren – da machen Sabine und Reinhard Stocker auch noch mit. Aber als sie den alten Küchenkamin anbohren und ihnen die Dämmschicht entgegenfällt, sind die komplett frustriert. Zu allem Überfluss tropft auch noch die Spüle – und beim Aufräumen geht gleich noch ein Fenster zu Bruch. Chaos in „Rasputins Küche“. Eine russische Küche zu bauen, war schon immer der Traum von Designerin Katja Thieme. Viel Farbe, alle Stile mixen, keine exakten Linien – die Küche sieht interessant aus, ist jetzt bestens
ausgestattet mit neuem Geschirrspüler und Wandofen. Doch das Durcheinander der Farben und Stile bleibt Geschmacksache. Irmi Stocker und Heiko Dudek dachten, sie hätten es leichter. Was kann man im Musikzimmer ihrer Freunde schon falsch machen? Dann der erste Schock, als Designer Reiner Krohnfoth ihnen den sechs Meter hohen Turm aus Ölfässern zeigt. Die will er zu Schränken verarbeiten. Der zweite Schock: eine Anhängerladung Treibholz aus dem Bodensee. Das ist zwar trocken, aber wie soll man daraus Barhocker und eine Liege bauen? Es geht – aber nur, weil die Kandidaten bereit sind, alle Arbeiten auch selbst zu übernehmen: flexen, Bleche schneiden, sägen, streichen, hämmern. Nach zwei Tagen kehren die beiden Paare zurück ins eigene Heim – und werden Augen machen, was ihre Freunde angerichtet haben … (Text: hr-fernsehen)