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In „Sherlock & Daughter“ erhält der bekannte Meisterdetektive Sherlock Holmes (David Thewlis) aus London überraschenden Besuch von einer jungen Frau: Amalia (Blu Hunt). Die kürzlich ermordete Mutter der Amerikanerin aus San Francisco hatte ihr hinterlassen, dass sich Amalia im Falle ihres Todes an ihren Vater wenden solle, eben Sherlock.
Der will zunächst von der amerikanischen „Tochter“ nichts wissen und hat Gründe, die Vaterschaft zu bezweifeln. Jedoch befindet er sich in einer Notlage, die das Leben seiner Gefährten Dr. Watson und Mrs. Hudson bedroht. Da Holmes zudem weiß, dass er unter Beobachtung steht, macht er sich schließlich die Hilfe der aufgeweckten Amalia zu Nutzen, die er pro forma als harmlose Haushaltshilfe einstellt. Ohne es zu ahnen, wollen beide das gleiche Rätsel auflösen … (Text: bmk)
Verfilmungen von bekannten Autoren – die sich genau an das Orginal halten oder nur auf diesen beruhen - gibt es viele. Wenn man über diese Bücher neue Filme/Serien drehen will, muss man sich deshalb wohl noch weiter vom Orginal entfernen. Es kommen immer mehr Serien/Filme, die mit Orginalbuch nicht mehr viel als den Namen gemeinsam haben. Diese Serie beruht wohl ganz auf dem Einfallsreichtum ihres Autors/Entwicklers, ob es Verbindungen zu den Fällen aus Sherlock-Holmes-Büchern gibt, weiß ich nicht. Sicher ist es eine interessante Idee einem asexuellen und aromantischen Mann (laut Büchern), der eine einzige Frau bewunderte weil sie ihn intellektuell überlistet hat, eine Tochter anzudichten. Diese musste sich durchschlagen, tritt aber wie ein Mädchen unserer Zeit und nicht von 1896 sowie überschlau auf. Die Serie ist, trotz aller Kleider und Kulissen aus dem 19. Jahrhundert, eine sehr moderene Erzählung. Aber ist es noch Sherlock Holmes oder eine weitere normale Kriminalerzählung mit Vater/Tochter-Verhältnis-Bezug?
Frommi am
Wie hier schon beschrieben, eine nette (amerikanische) Sherlock-Adaption mit gewissem Unterhaltungswert. Plot: Amerikanische Tochter Sherlocks kommt nach London und hilft diesem bei der Ermittlung. Die Idee ist cool, aber dadurch, dass der Fall die gesamten acht Folgen durchzieht, kommt es zu Längen, die man mittlerweile in vielen Serien und Spielfilmen beobachten kann. Sherlock ist hier eher schroff als snobistisch, was gewöhnungsbedürftig ist. Das liegt vielleicht am Schauspieler? Die Besetzung der Tochter passt, die Optik (bis auf häufige unruhige Wackelkamera) kann gefallen. Für lange Winterabende sicherlich eine Option. Fazit: Mir gefallen die britischen Sherlocks besser 😊
Julius W am
Nette, unterhaltsame Serie mit interessanten Wendung sowie mit Humor bzw. Augenzwinkern - insgesamt allerdings etwas zu "bieder und harmlos", auch wenn der ein oder andere Mord geschieht. Nachteilig fand ich, dass alle Serienteile einen Fall bildeten. Ich hoffe, dass Staffel 2 abgeschlossene Episoden anbietet - eventuell mit einer "Rahmenhandlung".
Beim Anschauen erinnerten mich einige Motive (z. B. Pläne mit modernen Waffensystemen wie Panzer, Fahrzeuge mit Flüssiggasantrieb, der Kampf ums Frauenwahlrecht etc.) sowie das viktorianische Zeitalter an "Murdoch Mysteries". Allerdings finde ich diese Serie klar besser und spannender. Zudem werden die Charaktere dort feiner gezeichnet.
Auch meine Nr. 1 bei den Sherlock Adaptionen ist "Elementary".
serienjunkie 33 (geb. 1966) am
Tolle, unterhaltsame Serie mit einer hervorragenden Besetzung. Freue mich auf Staffel 2.
Very Special Agent (geb. 1960) am
Unterhaltsam, nicht wirklich authentisch, doch was solls. Sherlock Holmes ist eine Kunstfigur. Mir gefällt diese unterhaltsame Serie
Meine persönliche #1 der diversen Sherlock Holmes Verfilmungen ist immer Elementary, auch und besonders wegen Lucy Liu als Joan Watson.