Kommentare 1–7 von 7
User2030 am
Verfilmungen von bekannten
Autoren – die sich genau an das Orginal
halten oder nur auf diesen beruhen - gibt
es viele. Wenn man über diese Bücher neue Filme/Serien drehen will, muss
man sich deshalb wohl noch weiter vom Orginal entfernen. Es kommen immer mehr Serien/Filme, die mit Orginalbuch nicht mehr viel als den Namen
gemeinsam haben. Diese Serie beruht wohl
ganz auf dem Einfallsreichtum ihres Autors/Entwicklers, ob es Verbindungen zu den
Fällen aus Sherlock-Holmes-Büchern gibt, weiß ich nicht. Sicher ist es eine
interessante Idee einem asexuellen und aromantischen Mann (laut Büchern), der eine einzige Frau bewunderte
weil sie ihn intellektuell überlistet hat, eine Tochter anzudichten.
Diese musste sich durchschlagen, tritt aber wie ein Mädchen unserer Zeit und nicht von 1896 sowie überschlau auf. Die Serie ist, trotz aller Kleider und Kulissen aus dem
19. Jahrhundert, eine sehr moderene Erzählung. Aber ist es noch
Sherlock Holmes oder eine weitere normale Kriminalerzählung mit
Vater/Tochter-Verhältnis-Bezug?
Frommi am
Wie hier schon beschrieben, eine nette (amerikanische) Sherlock-Adaption mit gewissem Unterhaltungswert.
Plot: Amerikanische Tochter Sherlocks kommt nach London und hilft diesem bei der Ermittlung. Die Idee ist cool, aber dadurch, dass der Fall die gesamten acht Folgen durchzieht, kommt es zu Längen, die man mittlerweile in vielen Serien und Spielfilmen beobachten kann.
Sherlock ist hier eher schroff als snobistisch, was gewöhnungsbedürftig ist. Das liegt vielleicht am Schauspieler?
Die Besetzung der Tochter passt, die Optik (bis auf häufige unruhige Wackelkamera) kann gefallen.
Für lange Winterabende sicherlich eine Option.
Fazit: Mir gefallen die britischen Sherlocks besser 😊Julius W am
Nette, unterhaltsame Serie mit interessanten Wendung sowie mit Humor bzw. Augenzwinkern - insgesamt allerdings etwas zu "bieder und harmlos", auch wenn der ein oder andere Mord geschieht.
Nachteilig fand ich, dass alle Serienteile einen Fall bildeten. Ich hoffe, dass Staffel 2 abgeschlossene Episoden anbietet - eventuell mit einer "Rahmenhandlung".
Beim Anschauen erinnerten mich einige Motive (z. B. Pläne mit modernen Waffensystemen wie Panzer, Fahrzeuge mit Flüssiggasantrieb, der Kampf ums Frauenwahlrecht etc.) sowie das viktorianische Zeitalter an "Murdoch Mysteries". Allerdings finde ich diese Serie klar besser und spannender. Zudem werden die Charaktere dort feiner gezeichnet.
Auch meine Nr. 1 bei den Sherlock Adaptionen ist "Elementary".
serienjunkie 33 (geb. 1966) am
Tolle, unterhaltsame Serie mit einer hervorragenden Besetzung. Freue mich auf Staffel 2.Very Special Agent (geb. 1960) am
Unterhaltsam, nicht wirklich authentisch, doch was solls.
Sherlock Holmes ist eine Kunstfigur.
Mir gefällt diese unterhaltsame Serie
Meine persönliche #1 der diversen Sherlock Holmes Verfilmungen ist immer Elementary, auch und besonders wegen Lucy Liu als Joan Watson.Sabine_U am
Wenn man, so wie ich in diesem Fall, keinen Anspruch auf Authentizität erhebt, wird man hier erstklassig unterhalten. Überraschende und hurmorvolle Inszenierungen mit Herz sind bei mir immer willkommen in diesen trostlosen Zeiten.
Ekowon (geb. 2001) am
Starke, unabhängige Frauen im viktorianischen England. Es leben die Boss-Girls.
Und Sherlocks Tochter ihre Mutter, eine indigene Amerikanerin, ist jetzt die Erfinderin des Pasteurisierens, des Tontaubenschießens und des Panzers.
Die Drehbuchautoren haben doch nicht mehr alle Latten am Zaun.
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