Staffel 1, Folge 1–6

    • Staffel 1
      Bei einem Terroranschlag in einem jemenitischen Flüchtlingslager stirbt der Präsident des UNHCR . Dieses Ereignis hat einen Dominoeffekt zur Folge: Im Hauptquartier des UNHCR in Genf entbrennt ein Kampf um die Nachfolge. Eigentlich wäre der bejahrte Funktionär Guillaume Kessel an der Reihe. Er hat das Herz am rechten Fleck, will die bewährte Politik weiterführen. Doch eigentlich ist eine Frau an der Reihe. Kronfavoritin ist eine technokratische Karrieristin, der man nachsagt, dass sie nach der Pfeife der US-Regierung tanzt. Kessel kann diese Frau nicht ausstehen.
      Die Geschehnisse in Genf verfolgt die engagierte Unidozentin Suzanne Fontana in Fribourg aufmerksam mit. Eine unachtsame Äusserung gelangt über ein Zeitungsinterview an die Öffentlichkeit: Die UNHCR sei eine verstaubte Organisation, in der weisse, alte Männer das Sagen hätten. Ein frischer Wind sei nötig, so Fontana. Die Kritik zieht weite Kreise und dringt auch zu Kessel. Der taucht bei Suzanne auf und macht ihr ein spannendes Angebot. Ob sie Präsidentin werden will. Suzanne zögert. Erst ein Ereignis im Nahen Osten lässt sie erwachen. Sie muss handeln, und zwar sofort.
      Ein zweiter Machtkampf bei einer ungleich mächtigeren Organisation ist derweil im Gang: Im internationalen Fussballverband ist man auf der Suche nach einem neuen Präsidenten. Der junge Saudi Akim Al Farouk möchte den Posten. Doch wegen seiner Nationalität will man ihn nicht. Frustriert redet Al Farouk mit einem Journalisten. Das hätte er besser sein lassen.
      Neben den beruflich-politischen Problemen sind die Figuren auch mit privaten Turbulenzen konfrontiert. Die junge Frau von Guillaume Kessel ist spurlos verschwunden. Auch eine Suche der Polizei bleibt ergebnislos. Und Suzanne Fontana kümmert sich um eine Kollegin, die Opfer häuslicher Gewalt wurde. Suzannes eifersüchtige Partnerin sieht das gar nicht gerne. (Text: SRF)
      Original-TV-PremiereMi 02.12.2020SRF 1
    • Staffel 1
      Suzanne Fontana ging davon aus, dass Ihre Ernennung zur Chefin des UNHCR reine Formsache ist. Doch bei einer Sitzung zum Geiseldrama stellt sie fest, dass Kessel da den Mund etwas zu voll genommen hat. Die wirtschaftsfreundliche und amerikahörige Claudine Perez versperrt ihr den Weg an die Spitze mit allen Mitteln. Auch wenn darunter die Geiseln leiden müssen. Perez wäre nämlich selbst gerne Präsidentin geworden.
      Guillaume Kessel bleibt also nichts anderes übrig, als den UNHCR als Übergangspräsident zu leiten. Gleichzeitig erlebt er ein privates Drama: Seine Frau ist verschwunden – er hat seinen Teil dazu beigetragen. Jetzt beginnen Freunde höchst unangenehme Fragen zu stellen.
      Akims Abstieg in die Hölle geht inzwischen weiter. Kaum aus dem Untersuchungsgefängnis entlassen, rückt ihm schon wieder die Polizei auf die Pelle. Akim soll seine Hausangestellten misshandelt haben. Akim ist sich sicher: Dahinter steckt Verbandspräsident Adi Lipp. Er will offenbar unbedingt verhindern, dass Akim ihn ablöst. Wer wird diesen Machtkampf gewinnen?
      Suzanne ist immer verzweifelter: Sie hat ein ganz persönliches Interesse daran, dass das Geiseldrama im Jemen bald ein Ende findet. Ein guter Freund gehört nämlich zu den Geiseln. Ihm wie auch allen anderen droht die Hinrichtung. (Text: SRF)
      Original-TV-PremiereMi 02.12.2020SRF 1
    • Staffel 1
      Cellule de crise – Ohne Grenzen Staffel 1 Folge 3 Isabelle Caillat als Suzanne Fontana SRF/​RTS
      Das Geiseldrama wird immer komplizierter. Die Schweizer Regierung will die Sache selbst in die Hand nehmen. Suzanne Fontana, die frischgebackene UNHCR-Präsidentin, soll sich zurückhalten – ihr Presseimage sei nicht das Beste. Ausserdem hat der skandalumwitterte Fussballpräsident Adi Lipp verkündet, dass Suzanne seine Tochter sei, eine «Jugendsünde». Doch Suzanne hat nicht im Sinn, klein beizugeben. Sie hat im Sinn zu handeln. Und zwar sofort. Sie will die Geiseln, darunter ihr Jugendfreund Matthias Adler, freikriegen.
      Khalili, der starke Mann im Jemen, ist wider Erwarten bereit, dem UNHCR bei der Kontaktaufnahme mit den Geiselnehmern zu helfen. Khalili stellt jedoch eine Bedingung: Er will direkt mit der Präsidentin der Organisation verhandeln.
      So unternimmt Suzanne eine risikoreiche Reise: Offiziell, um mit den Saudis das Schicksal der Flüchtlinge zu besprechen, die sich an der jemenitischen Grenze stauen, inoffiziell, um sich diskret mit General Khalili zu treffen. Dieser gilt als Kriegsverbrecher. Doch vor Ort wird Suzanne nicht von ihm, sondern von ihrem Freund Akim empfangen. Er wurde von der Königsfamilie dazu abkommandiert, Suzanne zu unterstützen. Suzanne befürchtet, dass sein Land den Krieg mit General Khalili sucht. Es kommt alles anders. An der Grenze zwischen Saudi-Arabien und Jemen, in einer gottverlassenen Gegend, steht Suzanne plötzlich mutterseelenalleine da.
      Guillaume Kessel sucht immer noch seine Frau. Diese ist spurlos verschwunden – daran ist Kessel mitschuldig. Ein Anruf aus Saudi-Arabien lässt ihn hellhörig werden. Offenbar wissen Leute dort, wo Madame Kessel ist. Guillaume Kessel begleitet die Präsidentin in den Nahen Osten. Vordergründig, um sie zu unterstützen. Aber eigentlich möchte Kessel vor allem erfahren, was mit seiner Frau passiert ist. (Text: SRF)
      Original-TV-PremiereMi 09.12.2020SRF 1
    • Staffel 1
      Was ist mit Mathias Adler, dem besten Freund von Suzanna Fontana, geschehen?
      Um dies zu verstehen, muss man zurückschauen: Nach dem Anschlag, der Präsident Breuer das Leben gekostet hat, wurde dem Delegierten vom Hauptsitz befohlen, die UNHCR-Mission im Jemen zu schliessen und die Mitarbeitenden zu evakuieren. Doch als er in Sanaa ankommt, wird er von bewaffneten Männern entführt.
      Von den Terroristen wird Mathias fast völlig von der Aussenwelt abgeschottet. In dieser Isolation erforscht er sein Gewissen und überdenkt die Gründe für sein Engagement in der humanitären Arbeit.
      Sein einziger Kontakt zur Aussenwelt ist eine vollständig verschleierte Frau. Sie bringt ihm jeden Tag das Essen – in Begleitung eines schwer bewaffneten Terroristen. Nachdem er Zeuge der Hinrichtung des vom UNHCR entsandten Imam Sarwar geworden ist, versinkt Mathias in tiefer Apathie und verliert allmählich den Kontakt zur Realität.
      Als er bereits jede Hoffnung verloren hat, mit dem Leben davonzukommen, gelingt es dem Schweizer Delegierten auf wundersame Weise, dank Baddyahs Hilfe aus seinem Gefängnis zu entfliehen. Doch als der Tag anbricht, wird Mathias klar, dass ihm der sichere Tod bevorsteht. Denn er steht mitten in der Wüste – ohne einen Tropfen Wasser. (Text: SRF)
      Original-TV-PremiereMi 09.12.2020SRF 1
    • Staffel 1
      Die Saudis sind empört, dass Suzanne Fontana, die UNHCR-Präsidentin, es gewagt hat, sich mit ihrem jemenitischen Erzfeind zu treffen. Perez, die Rivalin der Präsidentin, nutzt diese diplomatische Krise, um die Position ihrer Chefin zu untergraben. Auch die amerikanische Botschafterin an der UN hat keine Freude an den Bemühungen von Suzanne – die Saudis seien Freunde, die jemenitischen Hutis Feinde der USA. Die Amis drohen sogar, die Gelder ans UNHCR zu streichen. Auch Guillaume Kessel versagt Suzanne plötzlich die Unterstützung. Suzanne Fontana ist verzweifelt: Keiner scheint ein Interesse daran zu haben, die Geiseln zu befreien.
      Auch die Saudis nicht: Als sich abzeichnete, dass Suzanne der Geiselbefreiung näherkam – weil sie sich mit dem jemenitischen Präsidenten traf – bombardierten sie den Jemen und heizten den Konflikt wieder an. Einen einzigen Verbündeten hat Suzanne Fontana noch: Den saudischen Prinzen Akim, den sie in Genf kennen- und auch lieben gelernt hat. Akim versucht auf eigene Faust, die Geiseln zu befreien.
      Zu schaffen machen der UNHCR-Präsidentin auch private Probleme: Fussballpräsident Adi Lipp hat in einem Interview verraten, dass Suzanne seine Tochter sei. Die will aber nichts von ihrem Vater wissen. Lipp schickt seinen Sohn bei Suzanne vorbei. Ihr Halbbruder bittet sie, den Vater zu besuchen. Widerwilligt kommt sie diesem Wunsch nach. Sie besucht ihren Vater in seiner Berghütte. Er streckt seine Hand aus und sie weist sie zurück. Das hat tragische Folgen.
      Suzanne steckt in der Zwickmühle: Ihr ganzes Umfeld macht Druck. Sie soll zurücktreten. Wie wird sie sich entscheiden? (Text: SRF)
      Original-TV-PremiereMi 16.12.2020SRF 1
    • Staffel 1
      Kessler will Suzanne zwingen, von ihrem Präsidentenamt zurückzutreten. Doch diese will nichts davon wissen. Sie hat einen grossen Sieg errungen: Es ist ihr gelungen, Mathias Adler lebend nach Hause zu bringen. Doch vor Ort, im Jemen, verschlechtert sich die Lage weiter, und die grösste humanitäre Organisation der Welt scheint machtlos zu sein. Suzanne nutzt die Anwesenheit von General Khalil und dem saudischen Aussenminister in Genf, um einen Waffenstillstand zu erreichen.
      Die Saudis gehen angeblich auf den Vorschlag der Präsidentin ein, tun aber genau das Gegenteil von dem, was sie verlangt: Sie starten eine Offensive, um einen Sieg im Jemen zu erringen.
      Guillaume Kessel steht unter Druck von Oberst Najjar. Dieser weiss die Wahrheit um den gewaltsamen Tod von Kessels Frau. Der Funktionär soll Najjars Schergen den Zutritt zum komatösen Adler verschaffen. Der Delegierte weiss zu viel über die Machenschaften von Najjar. Adler soll liquidiert werden. Kommt Kessel dieser Forderung nach?
      Fussballfunktionär Akim hat einen grossen Beitrag zur Freilassung der Geiseln geleistet. Doch die Schweiz will das nicht anerkennen. Im Gegenteil, ihm droht die Ausschaffung. Da macht ihm der schwer herzkranke Verbandspräsident Lipp ein Angebot: Er wird Akims Kandidatur als Nachfolger unterstützen. Er stellt ihm aber eine Bedingung, die Akim eigentlich nicht akzeptieren kann. Wird Akim trotzdem darauf eingehen? (Text: SRF)
      Original-TV-PremiereMi 16.12.2020SRF 1

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