„Batwoman“: „Briefe an Bruce“ statt fesselndes Gotham-Flair – Review

    Fünfter Eintrag im DC-“Arrowverse“ mit zu wenig Substanz und zu viel Küchenpsychologie

    Gian-Philip Andreas
    Rezension von Gian-Philip Andreas – 22.10.2019, 18:30 Uhr

    "Batwoman": "Briefe an Bruce" statt fesselndes Gotham-Flair – Review – Fünfter Eintrag im DC-"Arrowverse" mit zu wenig Substanz und zu viel Küchenpsychologie – Bild: The CW

    Das sogenannte review bombing wird immer mehr zur Geißel des zeitgenössischen Film- und Serienwesens. Hinter diesem Begriff versteckt sich das massenhafte Downvoting eines bestimmten Films oder einer Serie aus vorwiegend ideologischen Gründen, und zwar nicht durch professionelle Rezensenten, sondern durch ein anonymes Publikum an den Like-&-Dislikehebeln des Netzes. „Batwoman“ ist das jüngste Opfer dieser blamablen Kulturtechnik. In den letzten Jahren war review bombing immer dann zu beobachten, wenn Filme/Serien vor allem aus dem Bereich Comic/Fantasy/Science-Fiction besonders weiblich, besonders queer und/oder besonders divers besetzt wurden: die weiblich gecastete Version von „Ghostbusters“ zum Beispiel, oder das mit der prononcierten Anti-Trump-Aktivistin Brie Larson besetzte Marvel-Abenteuer „Captain Marvel“ wurden auf einschlägigen Bewertungsseiten wie der Internet Movie Data Base (imdb) oder Rotten Tomatoes innerhalb weniger Stunden nach Start (oder sogar schon lange davor) mit so vielen Negativbewertungen beworfen, dass klar war, dass die hasserfüllten Bewerter die Filme noch gar nicht gesehen haben konnten.

    „Batwoman“ schlug dieser Gegenwind gleich aus zwei Seiten entgegen, seit im August 2018 bekannt wurde, dass das australische Model Ruby Rose (als Darstellerin kleinerer Parts etwa aus „Orange is the New Black“ und den „John Wick“-Filmen bekannt) die Titelfigur spielen würde. Denn zur Geschichte zeitgenössischer Online-Empörungsdynamiken gehört eben auch die identitätspolitische Gegenseite: Weil Batwoman in den DC-Comics als lesbische Jüdin etabliert wurde, wurde Ruby Rose als Fehlbesetzung attackiert: Die queere Ikone sei nicht jüdisch und definiere sich als „genderfluid“ und nicht als lesbisch. Die Vorstellung, dass Schauspiel eigentlich ein „So-tun-als-ob“ meint und kein „So-sein“, ist in dieser Sichtweise offenbar verschütt gegangen. Von der anderen Seite, den herumtrollenden, meist männlichen Nerds kam es genauso knüppeldick: Eine Comicserie mit einer kurzhaarigen Lesbe und lauter afroamerikanischen oder asiatischstämmigen Darstellerinnen wollten sie sowieso nicht sehen, dieses Bild vermittelt das Zuschauerfeedback auf Rotten Tomatoes und Co. Wer etwa die absurd niedrige imdb-Wertung der Serie (Stand 21. Oktober 2019: 3,1 von 10) analysiert, sieht sofort, dass ganze 54 Prozent der Bewerter die allerschlechteste Note (1 von 10) verteilt haben – nach nur drei gesendeten Folgen. Dabei haben fast sieben Mal mehr Männer als Frauen abgestimmt, die Altersgruppe 30 bis 44 bewertete besonders aggressiv nach unten. Die sexistischen und rassistischen Kommentare, die viele dieser „Bewerter“ hinterlassen, sprechen Bände. In den letzten Wochen ist „Batwoman“ damit traurigerweise zu einem neuen Negativbeispiel für review bombing avanciert.

    Vor diesen ideologischen Anfechtungen muss man die Serie unbedingt in Schutz nehmen. Leider aber ist sie die ganze Aufregung am Ende kaum wert, denn „Batwoman“ ist, gemessen an den ersten Episoden, tatsächlich nicht besonders gut. Das ganze Setting wirkt generischer als in den vier vorangegangenen Serien des „Arrowverse“, jenes erfolgreichen Serien-Universums, das Produzent Greg Berlanti seit 2012 auf dem Glitzersender CW um diverse DC-Comicfiguren herum etabliert hat. Regisseur Marcos Siega (Produzent von „The Following“) hat in den ersten Episoden zudem Mühe, die Spannung aufrechtzuerhalten, während der Plot zugleich in einem derart halsbrecherischen Tempo durchgezogen wird, dass es schwer ist, irgendeine Art von Beziehung zu den Protagonisten aufzubauen.

    Gestatten: Alice (Rachel Skarsten).
    Gestatten: Alice (Rachel Skarsten).

    Ihren allerersten nicht-animierten Serien-Auftritt hatte Batwoman (bürgerlicher Name: Kate Kane) schon in den letztjährigen Crossover-Folgen des „Arrowverse“: Traditionsgemäß platziert Berlanti im Herbst eine mehrteilige Episode quer durch alle bislang vorhandenen Serien („Arrow“, „The Flash“, „Supergirl“ und „Legends of Tomorrow“) und lässt dort deren jeweilige Helden bei den Kollegen aufmarschieren. Dieser wechselseitige Besuch ist zu gleichen Teilen Kultpflege und geschicktes Cross-Marketing, es steigerte die Vorfreude (und den Vorhass) auf eine eigene „Batwoman“-Serie auf jeden Fall beträchtlich.

    Das Ergebnis, konzipiert von „Vampire Diaries“-Produzentin und „Smallville“-Autorin Caroline Dries, handelt die Herkunftsgeschichte von Batwoman nun in den knappen 42 Minuten der Pilotepisode ab. Kate Kane kehrt nach längerer Abwesenheit nach Gotham City zurück, in der, drei Jahre nach dem Verschwinden von Batman, die Sicherheit in den Händen einer privaten Firma namens Crows Security liegt. Gerade wird die Stadt von einer durchgeknallten Terroristin gepiesackt, die sich „Alice“ nennt und mit ihrer mit Kaninchenmasken operierenden „Wonderland“- Gang soeben die Crows-Agentin Sophie Moore (Meagan Tandy aus „Survivor’s Remorse“) gekidnappt hat: Sophie ist Kates Ex-Freundin aus ihrer Zeit an der Militärakademie. Anders als Kate hatte sich Sophie damals nicht zu ihrer Liebe bekannt – Kate flog von der Akademie und ließ sich stattdessen fern von Gotham von mystischen Mentoren aufs Härteste drillen.

    Jack Kane (Durgray Scott) und Tochter Kate (Ruby Rose) haben ein alles andere als entspanntes Verhältnis.
    Jack Kane (Durgray Scott) und Tochter Kate (Ruby Rose) haben ein alles andere als entspanntes Verhältnis.

    Wie Kate dann zu Batwoman wird, hechelt die Pilotepisode in Windeseile durch: Bei einem Besuch in der Zentrale von Wayne Enterprises lernt sie nicht nur Luke Fox (Camrus Johnson) kennen, den Sohn von Bruce Waynes treuem Tüftler Lucius Fox, sie entdeckt auch die Batcave, erfährt en passant, dass ihr geliebter (und ebenfalls vor drei Jahren verschwundener) Cousin Bruce mit Batman identisch ist, lässt sich das Batcape umschneidern – und los geht sie schon, die fledermausohrige Flatterei. Als erstes wird natürlich Sophie gerettet, die inzwischen allerdings mit dem Kollegen Tyler (Greyston Holt aus „Bitten“) verheiratet ist. Kommt sie trotzdem nochmals mit Kate zusammen?

    Grundiert wird all dies von einer Familientragödie, was durchaus in der Tradition sehr vieler DC-Stories steht, allen voran jener von Batman selbst, der seine Racheimpulse bekanntlich aus der Ermordung seiner Eltern herleitete. Kate Kane erlebte als Kind einen Autounfall, bei dem vermeintlich sowohl ihre Mutter als auch ihre Schwester ums Leben kamen (im „Arrowverse“ musste bereits „The Flash“ seine Mutter rächen). Ihr Vater, Colonel Jacob Kane, Boss von Crows Security, heiratete daraufhin die Industrielle Catherine Hamilton (Elizabeth Anweis), die Kate eine Stiefschwester an die Seite stellte: Mary (Nicole Kang aus „You – Du wirst mich lieben“) will Influencerin werden und leidet darunter, dass sie in den Augen Kates bloß ein schlechter Ersatz ist für die vermeintlich verstorbene Schwester. Dass es sich bei der aufgetauchten Terroristin Alice genau um jene Schwester handeln könnte, damit hält „Batwoman“ nicht lange hinterm Berg: Im Zentrum des Geschehens stehen also zwei Antagonistinnen, die zugleich Schwestern sind, und ein von Schuldkomplexen belastetes Vater-Tochter- und Schwester-Stiefschwester-Verhältnis.

    Batman ist tatsächlich ein Streitpunkt zwischen Kate (Ruby Rose) und „Alice“ (Rachel Skarsten).
    Batman ist tatsächlich ein Streitpunkt zwischen Kate (Ruby Rose) und „Alice“ (Rachel Skarsten).

    Das hätte alles interessant werden können, doch erstaunlicherweise kommen kaum mehr als küchenpsychologische Klischees dabei heraus. Was zum einen am hölzernen Schauspiel liegt: Weder kann Kinoschauspieler Dougray Scott („Auf immer und ewig“, „Mission: Impossible 2“) die inneren Konflikte seiner Vaterfigur überzeugend vermitteln, noch kommt Alice-Darstellerin Rachel Skarsten (einst „Birds of Prey“) je sonderlich weit übers Chargieren als wild-perückte Irre hinaus. Möglicherweise liegt beides auch an den knirschenden Dialogzeilen, die sie da zu sprechen haben. Vor allem die Konfrontationen mit Kate/Batwoman leiden darunter. Ruby Rose ist in der Titelrolle keinesfalls schlecht – im Gegenteil, ihr ironisches Augenbrauenhochziehen und cooles Auf-die-Kamera-zu-Schreiten machen schon Spaß, tatsächlich gehören ihre Auftritte im Batcape zu den absoluten Highlights. Die familiären Verwicklungen von tragischem Ausmaß aber, die ihre Figur von Beginn an belasten, bleiben trotzdem bloße Behauptung. Absolut nicht auszuschließen ist aber, dass sich dieses Figurentrio besser eingroovt, wenn sich die Dialogschreiber mehr ins Zeug legen.

    Problematischer ist da schon, dass „Batwoman“ (die Serie) wenig versucht, um sich vom ungleich berühmteren Batman und seinen zahlreichen Kino- und Serieninkarnationen zu emanzipieren. „Batwoman“ definiert sich eher über die Abwesenheit Batmans: Ständig wird der „Dark Knight“ erwähnt, für Fans werden unablässig aus dem Batman-Universum bekannte Orte und Dinge (Arkham Asylum, Bat-Signal etc.) zitiert. Schlimmer noch: Kate muss ständig Briefe an Bruce Wayne schreiben, die im Voiceover raunend über die ohnehin von einer indifferenten Musiksoße zugesuppten Szenen gelegt werden. All dies suggeriert, dass Batwoman als Einzelfigur nicht bestehen kann, und das wird nicht erst dann zur Enttäuschung, wenn die formale Inszenierung diesen Mangel unter Beweis stellt: Die Kampfszenen sind okay, aber nie mitreißend; emotionale Konfrontationen müssen mit Pop-Schnulzen konkurrieren, die parallel zu den Dialogen eingespielt werden; fehlende psychologische Schlüssigkeit soll mit ungelenken Rückblenden ausgeglichen werden: In seltsamer Ruckeloptik und von einem bernsteinfarbenen Filter in den nostalgischen Dunst verrückt sieht man dann die junge Kate (Gracyn Shinyei aus „The Man in the High Castle“) in den Ereignissen rund um den Autounfall, ohne dass sich daraus ein Mehrwert ergäbe.

    Für Technik, Exposition und Comic Relief zuständig: Luke Fox (Camrus Johnson; l.)
    Für Technik, Exposition und Comic Relief zuständig: Luke Fox (Camrus Johnson; l.)

    Und Gotham City? Es wäre vermessen, die Inszenierung dieser erstmals im „Arrowverse“ auftauchenden Stadt mit dem düsteren Moloch zu vergleichen, den Christopher Nolan in seiner Batman-Trilogie auf die Leinwand brachte und dem heruntergekommenen New-York-Lookalike, das derzeit in „Joker“ ans New Hollywood erinnert. Das Gotham City in „Batwoman“ sieht allerdings nicht anders aus als Vancouver (wo die Serie gedreht wurde) und wirkt völlig beliebig – das ist schon ein fataler Mangel, nicht nur angesichts des Fox-Konkurrenzprodukts „Gotham“, das die berühmte Comic-Stadt deutlich aufregender auf den Bildschirm brachte.

    Dieser Text basiert auf der Sichtung der ersten beiden Folgen von „Batwoman“.

    Meine Wertung: 2,5/5

    © Alle Bilder: The CW

    Die Serie „Batwoman“ läuft in den USA aktuell bei The CW. Eine deutsche Heimat wurde noch nicht verkündet, über einen Rahmenvertrag mit dem Produktionsstudio Warner dürfte allerdings die ProSiebenSat.1-Gruppe auf das Format Zugriff haben.

    Trailer zur Serie „Batwoman“

    Über den Autor

    Gian-Philip Andreas

    Gian-Philip Andreas hat Kommunikationswissenschaft studiert und viel Zeit auf diversen Theaterbühnen verbracht. Seit 1997 schreibt er für Print und online vor allem über Film, Theater und Musik. Daneben arbeitet er als Sprecher (fürs Fernsehen) und freier Lektor (für Verlage). Für fernsehserien.de rezensiert er seit 2012 Serien. Die seiner Meinung nach beste jemals gedrehte Episode ist Twin Peaks S02E07 („Lonely Souls“) ­- gefolgt von The Sopranos S03E11 („Pine Barrens“), The Simpsons S08E23 („Homer’s Enemy“), Mad Men S04E07 („The Suitcase“), My So-Called Life S01E11 („Life of Brian“) und selbstredend Lindenstraße 507 („Laufpass“).

    Lieblingsserien: Twin Peaks, Six Feet Under, Parks and Recreation

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1975) am melden

      Ich würde mal (als jemand der immerhin bei Facebook drei DC Gruppen leitet und seit 30 Jahren DC Comics liest) behaupten das es weder am Geschlecht der Hauptdarstellerin liegt, noch an ihrer Sexuellen Ausrichtung.Das wird gern in den sozialen Medien,und auch vom Author hier,behauptet.Es ist viel eher so das Batwoman schon vorab unter Männerfeindlichkeit litt und sich auch Mühe gibt,sämtliche Batman Fans, vors Knie zu treten.So wird Batman dort wie eine schlechtere Vorab Version von Batwoman dargestellt.Und das im Jahr 2019.Also Batmans 80. Jubiläumsjahr.Gerade das Arrowverse neigt derzeit extrem dazu die Männer ( oft in ihren eigenen Serien) wie Vollidioten aussehen zu lassen und gibt deren Freundinen, nicht selten mehr Screentime als den eigentlichen Titelfiguren.Siehe Iris bei The Flash.Wo Fans nicht ganz zu unrecht, schon witzeln und die Show nur noch "The Iris" nennen.Oder Supergirl,wo ja jeder Mann runter geschrieben wird.Zum Hilflosen Idioten gemacht wird,der sich ohne Frau an der Seite,nicht mal die Schuhe binden kann.Siehe Mon-El.Der eigentlich die gleichen Kräfte wie Supergirl hat,als Daxamiter aber sogar stärker ist wie eine Kryptonierin.Was hat man aus ihm gemacht? Einen Lappen.Man sollte sich als Author eines solchen Artikels auch ein wenig mit der Grundmaterie ( sprich der Comicvorlage) auskennen.Sehe ich in diesem Artikel hier leider nicht.Stattdessen wieder die Bevormundung,zwischen den Zeilen, das man die Serie gefälligst zu mögen hat,weil die Hauptdarstellerin ja weiblich und Lesbisch ist.Das ist die Comicfigur übrigens auch in der Vorlage.Also liegt es nicht daran.(Auch wenn das die einzige Gemeinsamkeit zwischen Serie und Comics ist) Ruby spielt einfach mies.Kate Kane ist immer noch weiblich, in den Comics.Während Ruby sich bewegt,denkt,redet und die gleiche Gestik im Gesicht hat wie ein Mann.Sämtliche Darsteller sind unpassend gecastet.Teilweise gibt es sie in der Vorlage so nicht mal.Das Seting wirkt billig und gekünstelt.Die Stimme im Hintergrund eher Nervig.Hauptdarstellerin und Produzenten gaben sich im Vorfeld auch sehr viel Mühe sämtliche Männer und Batman Fans zu verstimmen.Die Show wird also zurecht nieder gevotet und leidet seit Woche 2 auch unter Zuschauerverlust.Im 80. Jahr Batmans hätte man den Fans lieber eine Serie um den dunklen Ritter selbst gegeben.Man kann nicht im Vorfeld die gesamte Fangemeinde beleidigen ( nur um die LGBT Comunity zu umwerben) und sich dann wundern wenn die Fangemeinde entsprechend reagiert.Ursache und Wirkung.Na klar bewerten die es dann schlecht.Diese menschen jetzt aber als Sündenböcke hinzustellen, ist der falsche Weg.Die wehren sich nur auf ihre Art.
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      • (geb. 1987) am melden

        Naja... Mit dem "review bombing" hat die Autorin schon recht. Einen Film oder eine Serie abzulehnen und schlecht zu bewerten nur weil queere, Schwarzen- oder Frauenpowerthemen verarbeitet wurden, ist blöd.
        ABER: Filme und Serien extra zu politisieren, um zu erziehen, ist ebenfalls blöd und es ist klar, dass es Gegenreaktionen gibt - ja: Sie sind sogar geplant.
        Wenn man Schwarze als Asen der nordischen Saga bringt, weibliche Superhelden, die eigentlich männliche waren oder so getan wird, als wäre es vollkommen normal, dass alle möglichen Protagonisten schwul, lesbisch, transvestit oder sonst irgendwelche sexuelle Ausrichtung haben (ausser heterosexuell glücklich verheiratet mit zwei Kindern), dann SOLL das provozieren. Es soll einen erwachsenenpädagogisch unter die Nase gerieben werden.
        Kann man MAL machen. Aber zur Zeit läuft das so dermaßen inflationär, dass man den Eindruck bekommt, hier wird auf Biegen und Brechen eine politische Agenda verfolgt und "DIE SACHE" steht weit vor der Qualität der Serie.
        Nur weil die Queere Community eine queere Serie hypet, weil sie quer ist, muss sie noch lange nicht gut sein. Heteros reicht das eben nicht, dass es um "Die Sache" geht.
        Es kann sogar nerven, wenn jedes zweite Projekt sich mit diesem Schutzschild umgibt ("Macht die Serie nicht fertig, schließlich ist sie pro-homosexuell...").
        Man stelle sich vor ich würde eine Wikinger- oder Ritterserie machen und jegliche Kritik im Keim ersticken können, weil die Hälfte mit Schwarzen besetzt wäre oder sich alle Charaktere als schwul entpuppen.
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          Komische männliche Nerds. Kucken sich lieber Männer in Strumpfhosen als engbekleidete Damen an? Also ich finde weibliche Superhelden erfrischend abwechslungsreich. Und wenn sie dann für meinen Geschmack noch attraktiv besetzt sind (Wonder Woman) , ist das ideal. Das sichert den Film dann gleich noch ab, denn ist er Inhaltlich schlecht, dann gab es wenigstens etwas fürs Auge.
          Wobei ich dieses ganze "Lesben, Vegan, Frauen-Power" Thema bei Charmed schon teils übertrieben finde. Und den Cast von Batwoman hab ich mal kurz angeschaut, da sind die Darstellerinen alle nicht mein Typ und die Serie müsste dann schon Inhaltlich liefern.
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            " und wo steht in meinem Post etwas von Batman, man sollte schon lesen können"

            Also dies ist schon eine absolute Frechheit. Da braucht man auch gar nicht weiter drauf eingehen.


            ". Außerdem bin ich sehr bewandert im DC Universe"
            Richtig, du Schlaumeier, genau deshalb gibt es auch die Prämisse um Batwoman.
            Das eine nicht zu mögen, bedeutet nicht, dass dem nicht so sein darf. Da wäre wir wieder beim Schlaumeier.
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              Allen negativen Kommentaren zum Trotz freue ich mich auf die Serie. Ruby Rose wegen. Und wenn ich all den Comic-Freaks Glauben schenken würde mit ihrer ständigen Besserwisserei dürfte ich gar keinen Film oder Serie mehr sehen. Meine Devise lautet schon immer. Lass sie alle labern. Ich überzeuge mich selbst.
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              • (geb. 1967) am melden

                Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.
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                  "Worst TV show ever" Der letzte Satz demaskiert dich dann schon mal als
                  Troll. Denn das wäre nur ein passender Satz, wenn mann nur 3 oder 4
                  Serien kennen würde (und du hast die Serie ja anscheinend noch nicht mal gesehen).
                  Und es liegt an WarnerBrothers/DC dass Batman in der Serie nicht
                  auftaucht, die wollen nicht dass ihre "A-Stars" im TV auftreten. Das war
                  ja schon in "Gotham" schwierig, als Bruce erst in der letzten Folge als
                  Batman zu sehen war. Deswegen würde es auch in absehbarer Zeit keine
                  Batman Serie geben.
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              • am melden

                In der 3.ten Folge gibt es jede Menge Aufnahmen aus Chicago, das passt
                dann sehr gut zu Gotham.
                Ich habe die ersten drei Folgen nun gesehen und würde sagen, dass die
                Serie mit jeder Folge besser wird. Und die "Einleitung" ist jetzt mit
                der 3. ten Folge auch erst so richtig abgeschlossen.
                Bitte noch 1-2 mal die Kritik "updaten" nach weiteren Folgen, sonst wäre

                das so, also ob man nach den ersten 5 Minuten einen Film bewertet.
                P.S.: Mir gefällt die Serie richtig gut. Spannendes Setting (Gotham), super Hauptbösewicht (Alice) und dazu noch die Charaktere, die sehr interessant sind. Action könnte noch "mehr" sein, aber wie gesagt, ab der 4.ten Folge gehts richtig los.
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                • am melden

                  Review bombing nennt sich also dieses hässliche Phänomen.
                  Dieses gab es auch bei "Bailey - Ein Freund fürs Leben", weil der Hund angeblich bei den Dreharbeiten gequält wurde, was sich später als falsch erwies. Noch vor dem richtigen Kinostart hatte er 4.1 bei imdb, zum Kinostart tümmelte sich der Film um die 5.0 bis er sich tatsächlich stolz zu 7.1 hochkämpfte, weil Zuschauer dann wohl doch die Qualität sahen und diese Quälerei als Falsch vermeldet wurde.
                  Ebenfalls musste sich "Der König der Löwen" (2019) hochkämpfen, weil ganz findige schon vorher meinten, dass der Film Mist sein muss. Von 5.1 kämpfte sich dieser auch auf 7.1 hoch.
                  Usus sind ja erst hohe Wertungen, die dann allmählich heruntergehen, aber dieses Review Bombing ist tatsächlich widerlich, weil sich da nur voreingenommener Hass widerspiegelt.Das sind man an ganz vielen 1 von 10 Sterne Bewertungen.
                  Als wenn die Leute wirklich noch nie was von Ed Wood oder Uwe Boll gehört haben.
                  • am melden

                    Hallo.
                    Also was den Film Bailey angeht. Der Hund wurde in eine künstliche reißende Strömung geworfen, die ihn runtergedrückt hat und das war nicht gefakte.
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                • (geb. 1978) am melden

                  Danke für den Artikel. Den Begriff "review bombing" hatte ich noch nie gehört. Kommt wohl daher, dass ich mir lieber eine eigene Meinung bilde, statt im Internet die oft wenig qualifizierten Meinungen irgendwelcher Trolle zu lesen.
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