In der Serie verkörpert Romano Leo, den Patriarchen der Familie De Angelis, die nach dem Tod von Matriarchin Beverly vor einer unsicheren Zukunft steht. Hatte sie bislang stets die Richtung vorgegeben, fehlt den Mitgliedern nun der Kompass, wie sie sich durchs Leben schlagen sollen. Leo findet sich ebenso plötzlich wie widerwillig in der Rolle des Oberhauptes wieder, für die er sich eigentlich nicht beworben hat. Seine verschiedene Gattin versteht es gleichwohl, auch aus dem Jenseits die Fäden in der Hand zu halten. Denn wenn die anderen Beverlys letztes Werk erleben möchten, müssen sie sich die Zeit nehmen, in Verbindung zu bleiben und sich gegenseitig bei allen Herausforderungen zu unterstützen. Während seine fünf erwachsenen Kinder ihr Leben ohne ihre Mutter zu meistern versuchen, liegt es an Leo, seine Stimme als Vater zu finden und aus Beverlys Schatten herauszutreten.
Laut dem US-Branchenportal Deadline wurde der Part Leos extra für Ray Romano geschrieben, der mit Greg Berlanti bereits im Apple-TV-Film „To the Moon“ zusammengearbeitet hatte. Das Casting des Emmy-Preisträgers in „How to Survive Without Me“ ergibt allemal Sinn, hat er auf dem Feld der Familienserie mit „Alle lieben Raymond“ und „Parenthood“ doch schon reichlich Erfahrung. Wie „American Blue“ folgt auch Berlantis Serie der Pilot-Strategie von „The Pitt“, die ein Modell mit längeren Staffeln von 15 oder mehr Episoden, moderatem Budget und jährlichem Veröffentlichungsrhythmus vorsieht.