[UPDATE] „Schwarzes Gold“: Trailer zur Ölrausch-Miniserie als Marathon nach Weihnachten

Sechsteiler mit Harriet Herbig-Matten und Tom Wlaschiha

Ralf Döbele
Ralf Döbele – 01.12.2025, 13:10 Uhr (erstmals veröffentlicht am 13.11.2025)

„Schwarzes Gold“ mit Harriet Herbig-Matten läuft am 29. Dezember im Ersten – Bild: NDR/Viktoria Grunjajew/Boris Laewen
„Schwarzes Gold“ mit Harriet Herbig-Matten läuft am 29. Dezember im Ersten

Kaum zu glauben, aber auch im Norden Deutschlands herrschte einst ein regelrechter Ölrausch. Eine neue ARD-Miniserie widmet sich nun diesem besonderen Kapitel der Geschichte, als in der Lüneburger Heide um 1900 das „Schwarze Gold“ einen unerwarteten Boom auslöste. Die ersten vier Folgen des Historiendramas werden am 29. Dezember um 20:15 Uhr im Ersten ausgestrahlt. Scheinbar sind dann die Folgen 5 und 6 aber ausschließlich in der ARD Mediathek zu sehen, wo die gesamte Serie ab dem 22. Dezember zur Verfügung steht.

Der sechsteilige Historienstoff spielt in einem fiktiven Dorf in der Lüneburger Heide und greift den realen Ölfund im niedersächsischen Wietze (Landkreis Celle) auf, wo 1858 eine der ersten Erdölbohrungen weltweit stattfand. Bis 1920 war das Gebiet das bedeutendste Förderfeld Deutschlands – heute dokumentiert im Deutschen Erdölmuseum vor Ort. Im Mittelpunkt steht Johanna Lambert (Harriet Herbig-Matten, „Maxton Hall“), Tochter einer kleinbäuerlichen Familie, die von dem wohlhabenden Großbauern Wilhelm Pape (Tom Wlaschiha, „Das Boot“) um die Ölvorkommen betrogen wird, die sich unter dem Land ihrer Familie befinden. Als der Ölboom das Dorf erfasst und die Gemeinschaft zu zerreißen droht, kämpfen die Frauen der Familie Lambert um Gerechtigkeit und Selbstbestimmung. Laut den Machern zeigt die Serie „die zerstörerische Kraft grenzenloser Gier und den Mut, sich gegen Ungerechtigkeit zu erheben“.

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UPDATE: Inzwischen ist ein erster Trailer zur Miniserie eingetroffen:

In weiteren Hauptrollen sind Henny Reents („Sonderlage“, „Nord bei Nordwest“) und Jessica Schwarz („Ein Schwarzwaldkrimi“, „Buddenbrooks“) zu sehen. Zur weiteren Besetzung gehören Aaron Hilmer („Sløborn“), Lena Urzendowsky („Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“), Slavko Popadic („Unter Feinden“), Julius Nitschkoff („Parfum“), Daniil Kremkin („Dinner for Five“), Peter Schneider („Rampensau“), Liliom Lewald („Oderbruch“) und Stephan Kampwirth („Dark“).

Die Regie übernehmen Tim Trachte („Drift: Partners in Crime“) und Nina Wolfrum („Gestern waren wir noch Kinder“), nach Drehbüchern von Head-Autor Justin Koch sowie Pamela Katz („Hannah Arendt“) und Florian Vey („Ausgebremst“).

Produziert wird „Schwarzes Gold“ von Matthias Greving, Kirsten Lukaczik, Dennis Becker und Gregori Winkowski für Kinescope Film in Koproduktion mit Filmnation, Hero Squared und 4Film im Auftrag des NDR für die ARD.

Kommentare zu dieser Newsmeldung

  • am via tvforen.de

    TV Wunschliste schrieb:
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    Die ersten vier
    > Folgen des Historiendramas werden am 29. Dezember
    > um 20.15 Uhr im Ersten ausgestrahlt. Scheinbar
    > sind dann die Folgen 5 und 6 aber ausschließlich
    > in der ARD Mediathek zu sehen, wo die gesamte
    > Serie ab dem 22. Dezember zur Verfügung steht.

    Eine aktuelle Suche in analogen und digitalen Programmzeitschriften scheint das zu bestätigen. Unglaublich, ein weiterer Tiefpunkt in der Sendepolitik. Es soll ja auch Leute geben, die kein Internet haben, trotzdem brav ihre Rundfunkbeiträge zahlen und eine Serie tatsächlich auch noch komplett sehen wollen.
    • am via tvforen.de

      Ja, doppelt blöd ist es dann, wenn man aus dem benachbarten Ausland auf die Mediathek nicht zugreifen kann, da der Inhalt dort aus rechtlichen Gründen gesperrt ist. Wenn ich vorher gewusst hätte, dass nur die ersten vier Folgen linear ausgestrahlt werden, hätte ich mir das erspart.
    • am via tvforen.de

      Aber man muss doch an die Jugend denken! Junge Leute machen ja auch die Mehrheit der Bevölkerung und erst recht der Rundfunkgebührenzahler aus. Und so eine hochwertige Premiumqualitätsserie kommt natürlich am allerbesten, wenn man sie auf dem Smartphone anschaut. Ich glaub, deshalb sind auch die Bilder so besonders breit (mit schwarzen Balken oben und unten).

      Außerdem freut mich, dass es endlich mal eine Produktion gibt, in der Frauen im Mittelpunkt stehen und unterstrichen wird, dass eigentlich die gesamte Weltgeschichte von Frauen bestimmt wurde (die stets schön, stark, mutig, intelligent und selbstbestimmt waren - hatte ich schon schön erwähnt?), was bloß die männliche Geschichtsschreibung permanent unterschlägt.

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