Quoten: „Unterleuten“ startet hervorragend, nur Mini-Steigerung für „Big Brother“

    „WWM“-Zocker-Special siegt in der Zielgruppe, „Young Sheldon“ mit neuem Tief

    Dennis Braun – 10.03.2020, 09:44 Uhr

    „Unterleuten“: Arne Seidel (Jörg Schüttauf) zeigt Anne Pilz (Mina Tander) die für den Windpark in Frage kommenden Gebiete.

    Am gestrigen Montagabend ist im ZDF die dreiteilige Miniserie „Unterleuten – Das zerrissene Dorf“ nach dem gleichnamigen Bestseller von Juli Zeh mit hervorragenden Quoten gestartet. 6,54 Millionen Zuschauer sahen die erste Folge, das entsprach tollen 21,0 Prozent beim Gesamtpublikum und ebenfalls überdurchschnittlichen 9,2 Prozent in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Nun bleibt abzuwarten, ob auch ähnlich viele bei den kommenden Folgen am Mittwoch und Donnerstag einschalten werden. Das „heute journal“ informierte im Anschluss insgesamt 4,64 Millionen Menschen (17,2 Prozent), ehe „Mission: Impossible – Rogue Nation“ noch auf 13,9 Prozent bei 2,13 Millionen kam. Auch bei den Jüngeren war der Film angesichts sehr guter 9,5 Prozent gefragt.

    Das Erste konnte vor allem mit der „Tagesschau“ punkten, die um 20:00 Uhr 5,68 Millionen Zuseher zählte und starke 18,5 Prozent verzeichnete. In der Zielgruppe lief es mit 16,6 Prozent kaum schwächer. Der erste Teil der „Erlebnis Erde“-Dokumentation „Im Reich der Wolga“ brachte es danach allerdings nur auf 3,59 Millionen Zuschauer, mehr als 11,3 Prozent waren damit nicht drin. Dafür lag der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen mit 6,8 Prozent auf gutem Niveau. „Hart aber fair“ zur aktuellen Flüchtlingskrise musste sich nach den guten Quoten der vergangenen Woche, als eine Spezialsendung zum Coronavirus bereits um 20:15 Uhr startete, diesmal wieder mit insgesamt 2,42 Millionen und 8,0 Prozent begnügen.

    Der mit Spannung erwartete Einzug von Menowin Fröhlich und weiteren neuen Bewohnern hat „Big Brother“ in Sat.1 derweil nur einen winzigen Aufschwung beschert. 570.000 junge Fans der Reality-Show waren zur Entscheidungsshow dabei, damit kamen 6,9 Prozent zustande – immerhin 1,7 Punkte mehr als vor sieben Tagen. Und doch ist auch dieser Wert alles andere als zufriedenstellend, da der Senderschnitt erneut deutlich verfehlt wurde. Die Tageszusammenfassung blieb um 19:00 Uhr wieder bei mauen 6,4 Prozent hängen. Die kommenden Tage werden zeigen, ob es dem Bällchensender doch noch gelingt, das Ruder herumzureißen, oder ob es sich bei der leichten Steigerung nur um ein Strohfeuer handelt.

    Den ungefährdeten Zielgruppensieg fuhr RTL ein, und zwar gleich doppelt. Nachdem „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ um 19:40 Uhr mit 1,39 Millionen Zuschauern gewohnt starke 18,5 Prozent eingefahren hatte, holte ein Zocker-Special von „Wer wird Millionär?“ noch 14,8 Prozent bei 1,22 Millionen Zuschauern. Die Gesamtreichweite von 4,16 Millionen (13,7 Prozent) kann sich ebenfalls sehen lassen, hier reichte es für Platz 2 hinter dem ZDF. Wenig Interesse gab es allerdings an der nachfolgenden Flüchtlingsreportage von Nazan Eckes im Rahmen von „Extra“. Gerade mal 9,9 Prozent bei den Umworbenen blieben übrig.

    Ein bitteres neues Tief musste indes ProSieben mit „Young Sheldon“ hinnehmen. Lediglich 710.000 Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren wollten eine neue Folge sehen, damit kam man nicht über enttäuschende 8,4 Prozent hinaus. Von der einstigen Strahlkraft des „The Big Bang Theory“-Spin-Offs ist mittlerweile nicht mehr viel übriggeblieben. Eine Wiederholung konnte nachfolgend angesichts 8,3 Prozent auch nichts reißen. „Big Bang“ steigerte sich im weiteren Verlauf wieder auf bis zu 11,2 Prozent, bevor „Late Night Berlin“ – unter anderem mit einer Entschuldigung von Klaas Heufer-Umlauf (fernsehserien.de berichtete) – gute 11,1 Prozent erzielte.

    Nach oben ging es für die Reportage-Reihe „Wir werden groß!“ bei VOX. Statt mieser 4,8 Prozent wie in der Vorwoche reichte es diesmal zu immerhin 7,0 Prozent bei 570.000 Zielgruppen-Zuschauern. „Goodbye Deutschland!“ konnte den Schwung jedoch nicht mitnehmen und fiel später auf 5,1 Prozent zurück. „Die Geissens“ sorgten bei RTL Zwei erneut für gute Marktanteile von 6,5 und 6,4 Prozent, auch hier sah es am späten Abend aber mau aus: Eine Wiederholung von „Daniela Katzenberger: Mit Lucas im Babyglück“ floppte mit nur 3,2 Prozent. Durchgehend erfolgreich war dagegen Kabel Eins unterwegs, wo schon „Beverly Hills Cop III“ zur besten Sendezeit mit 6,5 Prozent überzeugen konnte. Für „Tango & Cash“ waren anschließend noch bessere 7,1 Prozent drin.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Unterleuten kann ich nur empfehlen.
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        chrisquito schrieb:
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        > Unterleuten kann ich nur empfehlen.

        Definitiv!
        Ich überlege mir, ob ich mir die weiteren Folgen in der Mediathek vorab anschauen soll, bei diesem Drisswetter.
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        pars schrieb:
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        > chrisquito schrieb:
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        > > Unterleuten kann ich nur empfehlen.
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        > Definitiv!
        > Ich überlege mir, ob ich mir die weiteren Folgen
        > in der Mediathek vorab anschauen soll, bei diesem
        > Drisswetter.


        Das lohnt sich. Hab ich auch gemacht.
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        chrisquito schrieb:
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        > pars schrieb:
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        > > > Unterleuten kann ich nur empfehlen.
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        > > Definitiv!
        > > Ich überlege mir, ob ich mir die weiteren
        > Folgen
        > > in der Mediathek vorab anschauen soll, bei
        > diesem
        > > Drisswetter.
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        > Das lohnt sich. Hab ich auch gemacht.

        Die Realität hat mich eingeholt, es gibt keine Playoffs in der DEL.
        Die Unterleuten Folgen schaue ich mir später an, es gibt z.Zt. wichtigeres im Leben :)

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