Quoten: „The Middle“-Finale knapp einstellig, Jenke macht RTL Mut

    ZDF-Krimidrama dominiert insgesamt, Konny Reimann mäßig gefragt

    Quoten: "The Middle"-Finale knapp einstellig, Jenke macht RTL Mut – ZDF-Krimidrama dominiert insgesamt, Konny Reimann mäßig gefragt – Bild: ABC
    „The Middle“ ging gestern auf ProSieben zu Ende.

    Als Jenke von Wilmsdorff im letzten Frühjahr erstmals mit seiner neuen Reportage-Reihe „Jenke macht Mut!“ zum Thema Brustkrebs bei RTL auf Sendung ging, lagen die Quoten noch im einstelligen Bereich. Die gestrige zweite Ausgabe befasste sich nun mit dem „schweren Kampf gegen die Kilos“ und bescherte dem Kölner Sender deutlich bessere Werte: 1,17 Millionen Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren machten die Sendung zum Primetime-Marktführer, der Marktanteil betrug 12,7 Prozent. Von einstigen Sphären des „Jenke-Experiments“ ist man zwar noch weit entfernt, dennoch sollte das Ergebnis auch RTL Mut für eine Fortsetzung machen.

    Positiver Nebeneffekt: Das thematisch anknüpfende Magazin „Extra“ konnte sich noch leicht auf 13,1 Prozent steigern. Darüber hinaus sicherte man sich am Vorabend mit „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ wieder den Tagessieg bei den Werberelevanten: 1,39 Millionen Soapfans ließen sich die neue Folge nicht entgehen, das entsprach herausragenden 20,7 Prozent.

    ProSieben muss aktuell am Montagabend deutlich kleinere Brötchen backen, da sich „The Big Bang Theory“ im Wiederholungsmodus befindet. Zwei Folgen kamen ab 20.15 Uhr dennoch auf solide 11,6 und 10,8 Prozent in der Zielgruppe, 1,01 Millionen bzw. 1,03 Millionen hatten eingeschaltet. Das zweiteilige Serienfinale von „The Middle“ musste sich im Anschluss mit einstelligen Werten von 9,0 und 9,9 Prozent begnügen, ehe zwei weitere „Big Bang“-Folgen wieder auf 10,3 und 12,0 Prozent zulegten. Sehr enttäuschend schnitt dagegen „Late Night Berlin“ ab, das zu später Stunde nicht mehr über 7,9 Prozent hinauskam.

    Unumstrittener Gesamtsieger wurde das ZDF, das mit dem Krimidrama „So weit das Meer“ 6,24 Millionen Zuschauer anzog und hervorragende 20,2 Prozent erreichte. Bei den Jüngeren war der Film hingegen deutlich weniger gefragt und kam auf durchwachsene 6,3 Prozent. Das „heute journal“ verzeichnete im Anschluss mit 5,64 Millionen ebenfalls eine sehr hohe Reichweite, was für kaum schwächere 19,7 Prozent reichte. Hier machte sich nicht zuletzt das hohe Informationsbedürfnis aufgrund des Brands in der Pariser Kathedrale Notre-Dame bemerkbar. Der Actionfilm „Run All Night“ hielt schließlich noch 2,36 Millionen (13,6 Prozent) vorm Bildschirm und sorgte für einen erfolgreichen Abschluss des Abends.

    Die Doku-Reihe „Wilde Dynastien“ verabschiedete sich im Ersten derweil versöhnlich. Nachdem die vorletzte Folge vergangene Woche unter die Marke von drei Millionen Zuschauern gefallen war, ließen sich nun 3,37 Millionen vom „Duell der Tiger“ faszinieren. Das hatte insgesamt sehr ordentliche 11,0 Prozent und 7,1 Prozent bei den Jüngeren zur Folge. Im Gegensatz zur öffentlich-rechtlichen Konkurrenz gelang es aber zunächst deutlich schlechter, das Publikum beim Sender zu halten. „Hart aber fair“ fiel im Anschluss auf richtig schwache 6,4 Prozent bei 1,93 Millionen Zusehern, bei den „Tagesthemen“ brachten sich dann einige mehr, nämlich 2,89 Millionen, auf den neuesten Stand.

    Sat.1 setzte indes auf deutsche Fiction. Die TV-Premiere der Komödie „Schwiegereltern im Busch“ wurde von 770.000 jungen Zuschauern gesehen, damit standen leicht überdurchschnittliche 8,4 Prozent zu Buche. Die Wiederholung von „Schlimmer geht immer“ fiel anschließend jedoch auf 6,5 Prozent zurück. Schwestersender kabel eins wollte mit dem elften „Star Trek“-Film punkten, blieb aber bei unbefriedigenden 4,7 Prozent hängen.

    RTL II schickte zur besten Sendezeit Auswanderer Konny Reimann und Schlagersänger Michael Wendler auf Survivaltrip durch den US-Bundesstaat Utah. Mit den Quoten der kürzlich zu Ende gegangenen neuen Staffel von „Die Reimanns“ konnte „Konny Goes Wild!“ nicht mithalten, letztendlich sorgten 490.000 14- bis 49-Jährige für immerhin 5,4 Prozent. Für die Doku „Mission Wildlife: Die Wildtier-Flüsterer“ ging es danach auf maue 3,1 Prozent nach unten. Auswandern war auch das Thema bei VOX, wo „Goodbye Deutschland!“ zunächst mit lediglich 6,0 Prozent vorliebnehmen musste. Eine weitere Folge steigerte sich um 22.15 Uhr jedoch auf gute 8,2 Prozent.

    16.04.2019, 09:53 Uhr – Dennis Braun/fernsehserien.de

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • mynameistv (geb. 1979) am 16.04.2019 13:32

      Allein die Vorschau mit Elyas M'Barek war einfach nur...was sollte der Blödsinn? Das war schon Langeweile pur!
        hier antworten
      • Helmprobst am 16.04.2019 10:38 via tvforen.de

        TV Wunschliste schrieb:
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        > ProSieben muss aktuell am Montagabend deutlich
        > kleinere Brötchen backen, da sich "The Big Bang
        > Theory" im Wiederholungsmodus befindet. Zwei
        > Folgen kamen ab 20.15 Uhr dennoch auf solide 11,6
        > und 10,8 Prozent in der Zielgruppe, 1,01 Millionen
        > bzw. 1,03 Millionen hatten eingeschaltet. Das
        > zweiteilige Serienfinale von "The Middle" musste
        > sich im Anschluss mit einstelligen Werten von 9,0
        > und 9,9 Prozent begnügen, ehe zwei weitere "Big
        > Bang"-Folgen wieder auf 10,3 und 12,0 Prozent
        > zulegten. Sehr enttäuschend schnitt dagegen "Late
        > Night Berlin" ab, das zu später Stunde nicht mehr
        > über 7,9 Prozent hinauskam.
        >


        "Late Night Berlin" war in dieser Woche leider auch inhaltlich wesentlich schwächer als zuletzt. Der Moderator wirkte lustlos, der Monolog hat nicht wirklich gezündet und dann wurden zwei sinnlose und humorfreie Einspieler gezeigt. Erst mit der Lockerheit und Spielfreude Lenas kam in den letzten 20 Minuten die gewohnte Stimmung auf. Pech für die Zuschauer, die da schon früher abgeschalten haben. Hoffentlich knüpft die Sendung nach Ostern inhaltlich wieder an das Niveau der Vorwochen an.
        • Sveta am 16.04.2019 12:24 via tvforen.de

          Helmprobst schrieb:
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          >
          > "Late Night Berlin" war in dieser Woche leider
          > auch inhaltlich wesentlich schwächer als zuletzt.
          > Der Moderator wirkte lustlos, der Monolog hat
          > nicht wirklich gezündet und dann wurden zwei
          > sinnlose und humorfreie Einspieler gezeigt. Erst
          > mit der Lockerheit und Spielfreude Lenas kam in
          > den letzten 20 Minuten die gewohnte Stimmung auf.
          > Pech für die Zuschauer, die da schon früher
          > abgeschalten haben. Hoffentlich knüpft die
          > Sendung nach Ostern inhaltlich wieder an das
          > Niveau der Vorwochen an.


          Genau diesen Eindruck hatte ich ebenfalls, das war eine seiner schwächsten Ausgaben.
          Dazu Lena die auf Grund ihres neuen Albums jetzt durch sämtliche TV-Shows tingeln muß bis sie keiner mehr sehen kann.

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