Quoten: Lukes „Greatnightshow“ mit ordentlichem Abschied und Fortsetzungsankündigung

    „Ninja Warrior“ holt Zielgruppensieg, Kabel Eins punktet mit Feiertagsfilmen

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 02.11.2019, 10:28 Uhr

    Jörg Draeger (r.) durfte in Luke Mockridges (l.) „Greatnightshow“ noch einmal seinen Klassiker „Geh aufs Ganze!“ moderieren. – Bild: Sat.1/Steffen Z. Wolff
    Jörg Draeger (r.) durfte in Luke Mockridges (l.) „Greatnightshow“ noch einmal seinen Klassiker „Geh aufs Ganze!“ moderieren.

    Am gestrigen Freitagabend ging die erste Staffel von Luke Mockridges „Greatnightshow“ in Sat.1 zu Ende, in der unter anderem Jörg Draeger mit seinem Gameshowklassiker „Geh aufs Ganze!“ zu Gast war. Mit 780.000 Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren wurden immerhin 9,4 Prozent erzielt; damit verfehlte man zwar die Zweistelligkeit, ließ aber gleichzeitig den bisherigen Tiefstwert von 8,4 Prozent recht deutlich hinter sich. Der durchschnittliche Staffelmarktanteil betrug 9,6 Prozent, genug für den Sender, um das Format im kommenden Jahr in eine zweite Staffel zu schicken. „Mord mit Ansage“ und „NightWash“ lagen im weiteren Verlauf des Abends noch bei ordentlichen 8,5 und 8,7 Prozent.

    Der Zielgruppensieg ging allerdings mit deutlichem Vorsprung an RTL, wo das Halbfinale von „Ninja Warrior Germany“ 1,22 Millionen Zuschauer unterhielt. Damit sprangen für die Kölner zufriedenstellende 15,1 Prozent heraus. Insgesamt sahen 2,48 Millionen Menschen (8,9 Prozent) zu. Danach ging es jedoch abwärts: Carolin Kebekus’ Bühnenprogramm „AlphaPussy“ musste sich mit mauen 10,1 Prozent begnügen, nachdem Teil 1 in der Vorwoche etwas bessere 11,9 Prozent eingefahren hatte.

    Beim Gesamtpublikum setzte sich diesmal Das Erste gegen die ZDF-Krimis durch. Das Drama „Käthe und ich – Dornröschen“ brachte es dort auf 4,83 Millionen Zuschauer, die sehr guten 16,0 Prozent entsprachen. Und auch bei den Jüngeren kam man auf überdurchschnittliche 7,5 Prozent. Die „Tagesthemen“ informierten im Anschluss insgesamt 3,82 Millionen Zuseher (13,4 Prozent), ehe selbst ein alter „Tatort“ noch solide 12,2 Prozent bei 2,70 Millionen generierte.

    Doch auch in Mainz muss man keineswegs unzufrieden sein. „Der Kriminalist“ und die „SOKO Leipzig“ ermittelten im ZDF vor 4,36 Millionen bzw. 4,41 Millionen Krimifans, 14,4 und 14,9 Prozent standen zu Buche. In der Zielgruppe reichte es dagegen lediglich zu mauen 5,1 und 6,3 Prozent. Prunkstück war hier einmal mehr die „heute-show“, die um 22.30 Uhr auf hervorragende 12,9 Prozent zulegte. Insgesamt verfolgten 3,89 Millionen Zuschauer die Satireshow mit Oliver Welke und seinem Team, womit gewohnt starke 17,0 Prozent erreicht wurden.

    ProSieben startete indes mit dem Klassiker „Fluch der Karibik“ gut in den Abend und holte 11,5 Prozent bei 930.000 werberelevanten Zuschauern. „Cowboys und Aliens“ fiel später aber auf miese 6,6 Prozent zurück. Zu diesem Zeitpunkt lag sogar die kleine Schwester Kabel Eins in Front, wo „Zwei Asse trumpfen auf“ ihrem Namen alle Ehre machten und tolle 10,7 Prozent erzielten. Zur Primetime lagen Terence Hill und Bud Spencer in „Zwei außer Rand und Band“ mit 7,9 Prozent bereits deutlich über dem Senderschnitt. Überhaupt war es für den Sender ein toller 1. November – das Feiertags-Filmprogramm verzeichnete bis in den Nachmittag hinein durchgehend zweistellige Marktanteile.

    RTL Zwei zeigte derweil den ersten Teil der bereits vier Jahre alten Miniserie „Childhood’s End“, konnte damit jedoch nur durchwachsene 5,0 Prozent der jungen Zuschauer zum Einschalten bewegen. Die beiden weiteren Folgen sind am heutigen Samstagabend zu sehen. „Minority Report“ tat sich nachfolgend mit 4,0 Prozent noch einmal schwerer. VOX hatte zunächst mit „Bones – Die Knochenjägerin“ nichts zu lachen und verpasste angesichts 5,3 und 5,4 Prozent den Senderschnitt. Den knackte erst die Wiederholung von „Stirb langsam III – Jetzt erst recht“, die es zu fortgeschrittener Stunde auf gute 7,8 Prozent brachte.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Ordentlicher Abschied bei 780 000 um 20.15 Uhr?? Was Sat1 sich da leistet inzwischen ist unterirdisch! Zahlenmäßig wie qualitativ! Passt zum Aktienkurs....
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