Quoten: Joko & Klaas verabschieden sich mit Bestwert, „Sing meinen Song“ legt zu

    „I Can See Your Voice“ knackt Zweistelligkeit, ARD-Serien insgesamt in Front

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 28.04.2021, 09:44 Uhr

    „Joko & Klaas gegen ProSieben“ – Bild: ProSieben/Stefan Gregorowius
    „Joko & Klaas gegen ProSieben“

    Zwar mussten sich Joko und Klaas bei der letzten Ausgabe der aktuellen Staffel von „Joko & Klaas gegen ProSieben“ ihrem Arbeitgeber geschlagen geben, aus Quotensicht lief es aber einmal mehr hervorragend: 1,14 Millionen Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren waren am gestrigen Dienstagabend dabei, das entsprach sehr guten 14,9 Prozent und damit sogar einem Staffelbestwert. Den Primetime-Sieg gab es zudem frei Haus, nur „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ und die „Tagesschau“ hatten am Vorabend noch mehr junge Zuschauer. Die Gesamtreichweite von 1,53 Millionen lag darüber hinaus ebenso so hoch wie nie in den letzten Wochen. „Late Night Berlin“ konnte zu später Stunde nur bedingt vom tollen Vorlauf profitieren und fiel auf 9,8 Prozent in der Zielgruppe zurück, was dennoch ein überdurchschnittlicher Wert ist.

    Nach oben ging es auch für „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ bei VOX: Insgesamt 1,52 Millionen Menschen sahen die zweite Ausgabe, bei den Werberelevanten kam man auf ansehnliche 9,5 Prozent. Etwas schwächer lief es für die anschließende „Joris-Story“, die sich mit 7,0 Prozent begnügen musste. Zwischen beiden Sendern platzierte sich RTL mit „I Can See Your Voice“, das sich nach den Allzeittiefs der vergangenen Wochen nun wieder auf immerhin 10,2 Prozent in der Zielgruppe steigerte – von einem Erfolg ist die zweite Staffel aber nach wie vor ein gutes Stück entfernt. Beim Gesamtpublikum stach man die Show-Konkurrenz angesichts 1,84 Millionen Zuschauer aber aus. Die Wiederholung des Bühnenprogramms „Paul Panzer live! – Invasion der Verrückten“ fiel später postwendend auf miese 6,2 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen zurück.

    Insgesamt behielt Das Erste mit Information und Serien das Zepter in der Hand. Die „Tagesschau“ informierte 5,65 Millionen Zuschauer und brachte es auf stolze 18,8 Prozent. „Um Himmels Willen“ hielt zu Beginn der Primetime 4,77 Millionen (15,2 Prozent) vorm Bildschirm, ehe es für „In aller Freundschaft“ noch einmal leicht auf 4,86 Millionen (15,5 Prozent) nach oben ging. Kein Erfolg war den beiden Dauerbrennern hingegen in der Zielgruppe beschieden, wo lediglich 4,5 und 5,9 Prozent zu Buche standen. „Report München“ und die „Tagesthemen“ kamen im weiteren Verlauf noch auf Reichweiten von 3,11 Millionen (11,3 Prozent) bzw. 2,48 Millionen (11,1 Prozent).

    Im ZDF sorgten die Royals mal wieder für steigende Quoten der Reihe „ZDFzeit“. „Prinzessin Dianas gefährliches Erbe“ interessierte dort 3,60 Millionen Zuseher, die für immerhin 11,4 Prozent sorgten, während man bei den Jüngeren mit recht ordentlichen 6,4 Prozent sogar die öffentlich-rechtlichen Kollegen schlug. „Frontal21“ sackte danach auf 2,68 Millionen und 8,5 Prozent ab, ehe das „heute journal“ noch einmal deutlich auf 3,77 Millionen (13,5 Prozent) zulegte. Bei den 14- bis 49-Jährigen sah es mit 9,4 Prozent ebenfalls sehr gut aus.

    Ziemlich schwer tat sich Sat.1 zu Beginn des Abends, wo „112 Notruf Deutschland“ nicht über 530.000 Umworbene und 6,5 Prozent hinauskam. Überraschend erfolgreich lief hingegen nicht nur die nachfolgende „Spiegel TV – Reportage“ „Knochenbrüche und Corona – Notfallsanitäter im Ausnahmezustand“, die 8,0 Prozent einfuhr, sondern auch eine Wiederholung von „Lebensretter hautnah“, die nach 23:00 Uhr sogar 9,4 Prozent generierte.

    Zu diesem Zeitpunkt hängte man auch RTL Zwei ab, wenngleich ein Aufguss von „Armes Deutschland“ dort um 22:15 Uhr mit 6,8 Prozent bei den Werberelevanten ebenfalls überzeugte. Um 20:15 Uhr hatte „Hartz und herzlich – Tag für Tag Benz-Baracken“ den gleichen Marktanteil wie der Bällchsender erzielt, 6,5 Prozent. Unauffällig, dafür grundsolide präsentierte sich Kabel Eins: Zunächst schaffte der Actionthriller „16 Blocks“ 5,8 Prozent, im Anschluss steigerte sich „Last Man Standing“ noch leicht auf 6,1 Prozent.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

      weitere Meldungen