Quoten: „Charité“-Staffelfinale erobert 5-Millionen-Marke zurück

    Aufschwung für „Beck is back!“, „Das Ding des Jahres“ knapp dahinter

    Quoten: "Charité"-Staffelfinale erobert 5-Millionen-Marke zurück – Aufschwung für "Beck is back!", "Das Ding des Jahres" knapp dahinter – Bild: ARD/Julie Vrabelova
    „Charité“

    Obwohl die komplette zweite Staffel der Dramaserie „Charité“ bereits seit Wochen in der ARD-Mediathek verfügbar ist, konnten sich die Folgen im linearen Fernsehen nach kleinem Durchhänger zuletzt wieder sukzessive steigern. Das gestrige Finale „Stunde Null“ sicherte sich nicht nur den Tagessieg beim Gesamtpublikum, sondern eroberte erstmals seit Staffelstart die Marke von fünf Millionen Zuschauern zurück. Genau genommen sorgten 5,11 Millionen für tolle 16,3 Prozent. Auch in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen sah es mit 9,2 Prozent zufriedenstellend aus.

    Im Anschluss lief auch der Dauerbrenner „In aller Freundschaft“ wieder stark. Nur 60.000 Zuschauer schalteten ab oder um, der Marktanteil ging sogar noch leicht auf 16,7 Prozent nach oben. Danach war es allerdings vorbei mit der Quoten-Herrlichkeit: „Report München“ musste sich mit nur noch 10,5 Prozent bei 2,79 Millionen Zusehern begnügen, ehe die „Tagesthemen“ auf 2,12 Millionen (10,0 Prozent) fielen.

    Im ZDF konnte derweil auch die letzte Folge der „ZDFzeit“-Reihe „Ziemlich beste Nachbarn“ keinen Stich landen. Lediglich 2,71 Millionen Menschen begleiteten Michael Kessler auf seiner Reise nach Großbritannien, das entsprach ernüchternden 8,6 Prozent insgesamt und 5,8 Prozent bei den Jüngeren. „Frontal21“ hatte anschließend noch 210.000 Zuschauer weniger, erst das „heute journal“ berappelte sich auf 3,62 Millionen und 13,5 Prozent. Stärkstes Format der Mainzer war einmal mehr „Die Rosenheim-Cops“, die am Vorabend vor 4,49 Millionen Krimifans (15,9 Prozent) ermittelten.

    Den ungefährdeten Zielgruppensieg sicherte sich „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ bei RTL mit 1,65 Millionen Zuschauern und 20,6 Prozent. Einen kleinen Aufschwung erlebte zur besten Sendezeit dann die Serie „Beck is back!“. Mit 1,11 Millionen Zielgruppen-Zuschauern und 11,9 Prozent erzielte man einen neuen Staffelrekord, wenngleich man nach wie vor nicht von einem durchschlagenden Erfolg sprechen kann. Zumindest wies man damit knapp ProSieben in die Schranken, wo „Das Ding des Jahres“ konstant gute 11,6 Prozent bei 990.000 Zusehern einfuhr. „Die Klempnerin“ konnte bei den Kölnern vom leicht stärkeren Vorlauf hingegen nicht profitieren und scheiterte mit 9,9 Prozent erneut denkbar knapp an der 10-Prozent-Hürde.

    Reichlich unspektakulär präsentierten sich die US-Krimis in Sat.1. „Navy CIS“ kam zunächst mit 770.000 werberelevanten Zuschauern auf 8,2 Prozent, „Navy CIS: L.A.“ und „Hawaii Five-0“ generierten im weiteren Verlauf 8,6 und 8,1 Prozent. Schwestersender kabel eins kann dagegen mit seinem Dienstagabend zufrieden sein. „16 Blocks“ lag mit 6,0 Prozent bereits über dem Senderschnitt, ehe „Last Boy Scout – Das Ziel ist Überleben“ sogar auf sehr gute 7,4 Prozent zulegte.

    Den gleichen Wert verbuchten zur Primetime die „Ewigen Helden“ bei VOX und damit einen neuen Staffelhöchstwert. Trotzdem befinden sich die neuen Folgen weiterhin teils auf deutlich niedrigerer Flughöhe als in den vergangenen Jahren. Die Wiederholung des „Vertretungslehrers“ Wladimir Klitschko brachte es später noch auf 6,4 Prozent. Bei RTL II überzeugten derweil zwei neue Folgen von „Die Schnäppchenhäuser Spezial“, die auf 6,2 und 6,6 Prozent kamen.

    20.03.2019, 09:33 Uhr – Dennis Braun/fernsehserien.de

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