Mit dem Zug … Staffel 19, Folge 5: … durch Hokkaido
Staffel 19, Folge 5
130. … durch Hokkaido
Staffel 19, Folge 5 (43 Min.)
Blumenfelder unweit rauchender Vulkane – Kontraste prägen das Bild Hokkaidos, der nördlichen Hauptinsel Japans. Die Reise durch Hokkaido beginnt an ihrem Südzipfel, in der Hafenstadt Hakodate. Die Stadt war und ist das Tor zur Insel, und sie hat noch eine gut erhaltene Altstadt. Von hier aus gibt es eine Nebenstrecke, die immer am Meer entlangführt. Später geht es mit dem Hokuto Express in die Millionenmetropole Sapporo, wo es im „In-Viertel“ Ramen-Lokale aber auch eine stille Jazzbar gibt. Von Sapporo geht es zur Steilküste von Shakotan, dort werden spektakuläre Shinto-Rituale praktiziert. Beim Bikuni-Schrein-Festival tragen Dutzende Frauen und Männer schwere Schreine durch loderndes Feuer. Mit dem „Lavendelexpress“ geht es zu den
Blumenfeldern Furanos.
Rund um das Städtchen haben sich einige Blumenfarmen angesiedelt, die ganz Japan beliefern. Um die Farmen erheben sich aktive Vulkane, nicht weit entfernt ist der berühmte „blaue Teich“, der durch vulkanische Einflüsse türkis gefärbt ist. Zur nächsten Etappe geht es mit dem Zug ins Landesinnere, zum Akan-Nationalpark mit seinen Vulkanen und Seen. Kengo Takiguchi ist ein Mitglied der indigenen Ainu-Volksgruppe. Nur noch einige Zehntausend der Ureinwohner Hokkaidos leben auf der Insel. Schließlich geht es noch einmal an die Küste, nach Akkeshi einem kleinen Fischerort, der inzwischen durch eine junge Whiskydestillerie eine gewisse Bekanntheit erhalten hat. Hokkaido ist eine der facettenreichsten Inseln Japans. (Text: arte)