Alternativtitel: maischberger. die woche (2019-2022) / Menschen bei Maischberger (2003-2016)
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Sandra Maischberger diskutiert in ihrer Talkshow „maischberger“ dienstags und mittwochs mit ihren Gästen über aktuelle Tagespolitik und weitere gesellschaftsrelevante Themen. Drei politische Beobachterinnen und Beobachter kommentieren das Tagesgeschehen, weitere Gäste aus Politik, Wissenschaft oder Unterhaltung werden von Maischberger in Einzelgesprächen oder in Duellen interviewt. (Text: LR / RF)
Bei der Diskussion um den Rücktritt von Frau Bas und den Umgang mit dem Trauerfall in Politik und Medien fehlt jede Sachlichkeit. Die Stieftochter ( nicht ,Tochter‘ Frau Maischberger!) war nur ca 5 Jahre jünger als Frau Bas - nach löngerer Krankheit kam der Tod nicht plötzlich oder überraschend. Ich kenne aus meiner therapeutischen Arbeit viele Menschen, die mehrere sehr enge Familienangehörige verloren haben; nach oft 40 Jahren Partnerschaft oder Ehe, oder eigene Kinder in jungem Alter. Bei jedem Verständnis für die Trauer, um es wie alle anderen auch angemerkt zu haben --was Frau Bas macht: sie funktionalisiert den Trauerfall, und mir fehlt jede anständige Zurückhaltung vor allem gegenüber der Verstorbenen, die es sich sicher nicht gewünscht hätte, dass nach ihrem Tod eine derartige Debatte entsteht.
In der Sendung wurde unter Frau Maischberger diese gesamte Diskussion derart ausgeweitet und emotional statt sachlich besprochen,, dass man nur sagen kann, dass dieser Medienauftritt der Spaltung der Koalition wohl zuarbeiten soll? Guter Journalismus sieht für mich anders aus.
1882545 am
Eine schöne Sache, auch dieses Forum. Noch aber gibt es hier zuwenig der feinen User, die im Forum Lanz immer sauber und ehrlich ihre großen und inhaltsreichen posts hinterlassen und vor allem immer gut erklären. Schade eigentlich.
Rora am
Die Kugelschreiberprinzessin und ihre Drecks-ARD präsentiert uns heute Abend, die am seltensten eingeladenen Talkshow-Laberfritzen in den letzten 0,006 ms im ÖR-Unrechtlichen TV:Knaller Bröcker und Superknaller-Nicht-Ahnungsbär Pleitgen.Der letztgenannte Nachname entspricht in etwa dem Gesamtbild unseres Landes….wie auch immer es heissen mag…
Rora am
Was macht eigentlich diese Ruth Muschi mit ihrem Blenderwissen in dieser Hohlsendung.Ihr „Tatsächlich“-Rekord zum Sendungsbeginn spricht Bände.Sofort das Honorar streichen für diesen Müll…
User 1769540 (geb. 1965) am
Frau Maischberger braucht eben den Kuli, um sich daran festzuhalten - ich jabe noch nie gesehen, dass sie sich irgendwelche Notizen machen würde. Gehört zum Outfit und zur Stilprägung-. Schlimmer, dass sehr ersichtlich ist, mit welcher eigener Haltung die Moderatorin die Gespräche in die ,richtige’ Richtung lenken will - aber das kennen wir aus den öffentlich-rechtlichen ja zur Genüge; daher auslassen und dort informieren, wo differenziert und analytisch recherchiert und berichtet wird. Zum Glück gibt es mittlerweile tolle und vielzählige Alternativen- die Öffentlichen graben sich so das eigene Grab.
Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):Seit 2003. Einstündige wöchentliche Talkshow mit Sandra Maischberger und Menschen. Maischberger hatte sich mit ihrer täglichen Polittalkshow Maischberger bei n-tv etabliert, wo sie zwar nur wenige Zuschauer hatte, sich aber einen hervorragenden Ruf als aufmerksame Interviewerin erarbeitete. Entsprechend groß waren die Erwartungen an ihre wöchentliche ARD-Talkshow, insbesondere da sie die Nachfolge des erfolgreichen Boulevard Bio antrat – Alfred Biolek selbst hatte es sich so gewünscht. Ihre Sendung sollte Politisches und Unterhaltendes, prominente und nichtprominente Gäste mischen und fand lange nicht ihre Form. Anfangs kam die Sendung live aus dem Berliner „Tränenpalast“, dem ehemaligen DDR-Grenzdurchgang am Bahnhof Friedrichstraße, und die Gäste setzten sich einzeln nacheinander zu ihr an einen riesigen Holztisch. Später wurde das Publikum entfernt, die schon befragten Gäste durften sitzen bleiben, wenn neue hinzukamen, und statt der versprochenen unbekannten Gesichter saßen die da, die überall saßen, oder sogar die, die woanders keiner mehr sehen wollte. Nach einem Jahr zog die Sendung aus dem Tränenpalast ins Studio nach Köln um und bekam ein neues Ambiente: Eher kuschelig mit Sofas und Sesseln, auf denen alle Gäste nun schon von Anfang an saßen. Die Gespräche waren jetzt entspannter, aber die Zuschauerzahlen blieben hinter den Erwartungen zurück. Maischberger musste ihre Quoten immer wieder mit den männlichen Psychotalkern Beckmann und Johannes B. Kerner vergleichen lassen und wurde 2005 auch noch Zielscheibe für den von der ARD gerade für viel Geld zurückgeholten Harald Schmidt. Die Sendung lief dienstags um 23:00 Uhr und war zunächst 60 Minuten, ab März 2004 dann 75 Minuten lang.
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