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Im Zentrum der britischen Krimiserie „Inspector Lynley & Sergeant Havers“ steht Detective Inspector Thomas „Tommy“ Lynley (Leo Suter), der achte Earl of Asherton, der nach seinem Studium an den Eliteuniversitäten Eton und Oxford eine steile Karriere als Kriminalist bei Scotland Yard hinlegte. Sein privilegiertes Leben könnte keine größere Kluft zu seiner neuen Partnerin, Detective Sergeant Barbara Havers (Sofia Barclay), sein, die aus einfachen Arbeiterverhältnissen stammt und hart für ihre Karriere bei Scotland Yard gearbeitet hat. Gemeinsam bilden sie das ungleiche Ermittlerduo im beschaulichen Horseford im Osten Englands … (Text: VT)
Der Bart ist ab - doch Darsteller Leo Suter übernimmt seine Power aus "Vikings: Valhalla" für seine Rolle als Inspector Thomas Lynley. In einer Szene lästert Sergeant Barbara Havers (Sofia Barclay) über den Muskelprotz, mit dem sie auskommen muss. Indes übersehen die Kolleginnen und Kollegen die eigenen Reize der Polizistin, weil sie als Nervensäge gilt. Das zweiköpfige Ermittlungs-Team von "Inspector Lynley & Sergeant Havers" unterscheidet sich optisch und anderweitig von seinen …
Die Romanvorlage kenne ich nicht, wohl aber die Filme mit Nathaniel Parker und Sharon Small. Die Interpretation des Stoffs ist so unterschiedlich, dass ein Vergleich einfach nicht greift. Deshalb sehe ich mir die neue Serie praktisch ohne Vorbelastung an. Nachdem ich die erste Staffel jetzt zum zweiten Mal angesehen habe, hat sich mein erster Eindruck bestätigt. Ich mag das Ermittlerduo und die Art, wie sie ganz langsam miteinander warm werden. Ich habe jedoch andere Punkte zu kritisieren: die Drehbücher und die Inszenierung. Wie die Fälle dargestellt werden, ist mir zu 08/15, mit zu wenig Spannung, zu wenig interessant. Wirklich interessant finde ich lediglich die Darsteller von Inspector Lynley und Barbara Havers. Insgesamt immer noch eine recht passable britische Krimiserie.
User 1946847 (geb. 1970) am
Meine Kritik ist: Man nimmt ein seit 38 Jahren etabliertes Ermittlerduo und tauscht alles an deren Persönlcihkeiten aus.... lol unter anderem Namen wäre diese Serie wahrscheinlich zumindest ok
User 1946847 (geb. 1970) am
Das ist schön für Dich! (ja das meine ich ernst). Ich fand schon die alte Verfilmung zu weit von den Büchern weg (was die Persönlichkeiten angeht, dass Handlungsstränge nicht 1:1 aus Büchern in Filme/Tv-Serien zu übertragen sind, ist ja klar). Die Neue ist nochmal ein ganz anderes Level von "ich klaue nur den Namen, mache aber wirklich alles anders"
User 1946847 (geb. 1970) am
Vor allem, warum benutzt man unbedingt vorgefertigte Charaktere, wenn man genau alles anders machen will? (Ja ich weiß: um uninformierte Zuschauer anzulocken)
User 1946847 (geb. 1970) am
Warum macht man eine Serie benannt nach vorher veröffentlichen Figuren, wenn man alle Eigenschaften dieser Figuren ignoriert? Ja klar um Zuschauer anzulocken und dann vor den Kopf zu stoßen.... Ja, die Serie wäre unter einem neutralen Namen sogar eher im oberen Mittelfeld der Krimiserien angesiedelt, um so mehr verwundet mich diese Verarsche... Klar auch für eine Serie unter neutralem Namen ist die Konstellation von "unbequemer aber alteingesenner DS" und "neuem DI" sehr generisch.... aber hat halt mit den namensgebenden vorher etablierten Figuren nichts zu tun. ärgerlcih verschenktes Potential und so dead on arrival
Basierend auf der Romanreihe der britischen Krimiautorin Elizabeth George, deren Werke bereits erfolgreich zwischen 2001 bis 2007 unter dem Titel „Inspector Lynley“ mit Nathaniel Parker und Sharon Small in den Hauptrollen für die BBC adaptiert wurde.
Im Gegensatz zu den Buchvorlagen und der Erstverfilmung, wurde die Handlung in der neuen Serie rund um Norwich, im Nordosten Englands verlegt. Auch halten sich die Geschichten nicht mehr so eng an die Vorlagen, vielmehr werden die Romane laut eigener Aussage des Studios „neuinterpretiert“.