Staffel 15
63. Hüttenwechsel, Wetterpech und Alphornklänge
Staffel 15, Folge 1
Wie ein Tor zur Greina liegt die Terrihütte auf einem Hügel über dem Val Sumvitg.Bild: SRFNur gerade drei Minuten Heliflug trennen Jochen und Verenas alten und neuen Arbeitsplatz voneinander. Mit Sack und Pack kommen sie auf der Terrihütte in der Greina-Ebene an. Der Einzug ist schweisstreibend. Niemand ist da, um beim Einräumen zu helfen. 1,5 Tonnen Material müssen unters Dach. Der Architektin und dem Bauleiter bleiben vier Wochen Zeit, bis sie den Betrieb auf der Hütte, die während der laufenden Saison umgebaut wird, ganz übernehmen.Fabios Nerven werden gleich am ersten Tag seiner neuen Aufgabe als Hüttenwart auf die Probe gestellt. Er hat für mehrere 10’000 Franken für die Saison eingekauft und will alles auf die Hütte fliegen. Nach einem einzigen Transportflug wartet er mit seinem Team den ganzen Tag lang vergeblich auf den nächsten Flug. Denn leider macht das Wetter weiteren Flügen einen Strich durch die Rechnung und ein Grossteil der Ware bleit vier Tage lang bei Wind und Wetter im Tal unten stehen, bis endlich wieder geflogen werden kann. Beim Auspacken zeigt sich: Fabio hat auch Waren erhalten, die er gar nicht bestellt hat. Ruedi und Stefanie freuen sich, ihr Berggasthaus Tschingelhorn wieder in Betrieb zu nehmen und für die Gäste bereit zu machen. Unterstützt werden sie von Ruedis Göttibueb Kilian. Höchst konzentriert nehmen Ruedi und Kilian den nicht ganz ungefährlichen steilen Abstieg zur Wasserturbine in Angriff. Sie muss ein paar Mal pro Jahr frisch eingefettet und kontrolliert werden muss. Ruedi, der eine Firma für Schwimmbadtechnik hat, nimmt auch den Hotpot mit Ausblick in die Bergwelt wieder in Betrieb und eröffnet das Berggasthaus wie jedes Jahr beim gemeinsamen Musizieren mit seinen Kollegen aus seiner Alphorngruppe. (Text: SRF) Original-TV-Premiere Fr. 18.09.2026 SRF 1 64. Unwetter, schlechter Empfang und Warten auf die neue Hütte
Staffel 15, Folge 2Co-Hüttenwarte Fabio und Vanessa vor der Motterasciohütte.Bild: SRFEine Kasse, die keine Quittungen ausdruckt, Gäste, die nicht twinten können: Das alles macht dem frischgebackenen Hüttenwart Fabio auf der Motterasciohütte zu schaffen. Die ersten Gäste haben zu wenig Bargeld dabei und versuchen auf Biegen und Brechen, oberhalb der Hütte Einlass zu erhalten. Ohne Erfolg. Von den dreissig Gästen, die sich für die erste Nacht angemeldet haben, stornieren mehr als die Hälfte, und Fabio gibt seinem Team letzte Anweisungen, wie die Plättli aussehen müssen – inklusive abgezählter Lardo-Scheiben.Auf dem Tschingelhorn gibt es Besuch von Gästen aus den USA und Stefanie freut sich, dass sie ihre Englischkenntnisse anwenden kann. Weniger ideal ist Ruedis Abwesenheit. Er muss während der ganzen Saison immer wieder einmal ins Tal gehen, um für seine Firma für Schwimmbadtechnik zu arbeiten. Momentan ist sein Neffe Kilian noch auf der Hütte und kümmert sich nebst den Gästen auch um die abrutschende Terrasse. Er ist gelernter Gartenbauer und arbeitet einen Monat lang für Ruedi und Stefanie. Jochen und Verena müssen sich noch etwas gedulden, bis sie endlich ihre neue Hütte während der laufenden Saison übernehmen können. Sie besuchen in dieser Zeit Fabio und sein Team auf der Motterasciohütte und greifen ihm unter die Arme. Das ist immer noch besser, als untätig herumzusitzen. Mit dem jetzigen Hüttenwartspaar ist ein Übergabedatum abgemacht. Ab dann hat das Paar gerade mal 24 Stunden Zeit, um sich in der Hütte für die Gäste bereit zu machen. (Text: SRF) Original-TV-Premiere Fr. 25.09.2026 SRF 1 65. Baustelle, Blitzeinschlag und ein Apéro für den Teamgeist
Staffel 15, Folge 3Zu hinterst Lauterbrunnental.Bild: SRFFür Verena und Jochen beginnt auf der Terrihütte ein aussergewöhnliches Abenteuer: Mitten in der laufenden Saison übernehmen sie die Verantwortung für die traditionsreiche SAC-Hütte. Nach einer kurzen Übergabe durch die Vorgänger bleibt kaum Zeit zum Durchatmen. Bereits am nächsten Tag werden die ersten Gäste erwartet. Während das neue Hüttenpaar noch nach Küchentüchern, Käsereiben und wichtigen Utensilien sucht, räumt das Team Tonnen von Vorräten ein und versucht, Ordnung ins anfängliche Chaos zu bringen. Die Herausforderung ist gross. Die Terrihütte wird während des laufenden Betriebs auch noch umgebaut, Handwerker gehen ein und aus, technische Probleme sorgen für zusätzliche Arbeit.Im Berggasthaus Tschingelhorn sorgt derweil ein heftiges Gewitter für unerwartete Schwierigkeiten. Nach einem vermuteten Blitzeinschlag fällt der Strom aus. Hüttenwart Ruedi macht sich auf die Suche nach dem Fehler. Der Weg zur Wasserturbine führt über steiles und gefährliches Gelände. Für den passionierten Tüftler beginnt eine aufwendige Fehlersuche zwischen Generator, Leitungen und Elektronik. Während seine Frau Stephanie gelassen bleibt und auf seine Fähigkeiten vertraut, versucht Ruedi hartnäckig, die Stromversorgung rechtzeitig wieder in Gang zu bringen. Auf der Motterasciohütte im Tessin läuft der Saisonstart deutlich ruhiger. Trotz guter Stimmung wird jedoch auch da deutlich, wie fordernd das Leben als Hüttenwart sein kann. Lange Arbeitstage, kurzfristige Absagen und volle Schlafsäle gehören zum Alltag. Umso wichtiger sind gemeinsame Rituale wie der tägliche Apéro mit dem Team, kurze Momente der Ruhe und das Gefühl, gemeinsam an einem Strang zu ziehen. (Text: SRF) Original-TV-Premiere Fr. 02.10.2026 SRF 1 66. Hochsaison, Stromausfall und ein Gipfeltreffen
Staffel 15, Folge 4Die renovierte 101-jährige Terrihütte nach der Renovation und Aufstockung.Bild: SRFDie Hochsaison in den Schweizer Bergen verlangt den Hüttenwartinnen und Hüttenwarten alles ab. Während Wandernde, Familien und Bergsportbegeisterte die Hütten bevölkern, kämpfen die Teams täglich mit technischen Herausforderungen, grossem Arbeitsaufwand und dem Wetter.Im Berggasthaus Tschingelhorn steht für Ruedi Müller einmal mehr die Materialbahn im Mittelpunkt. Sie ist die Lebensader des Betriebs und unverzichtbar für den Transport von Lebensmitteln und Material. Doch ausgerechnet mitten in der Hochsaison bereitet die Bahn erneut Probleme. Stundenlang sucht Ruedi nach der Ursache, testet den Antrieb und wagt schliesslich sogar selbst eine Probefahrt. Die Unsicherheit bleibt sein ständiger Begleiter: Funktioniert die Bahn zuverlässig oder droht der nächste Ausfall? Auf der Terrihütte in Graubünden herrscht ebenfalls Hochbetrieb. Die Hütte wird während des laufenden Betriebs umfassend umgebaut. Helikopter transportieren Baumaterial, Handwerker arbeiten täglich auf der Baustelle, und gleichzeitig müssen die Gäste betreut werden. Und dazwischen immer wieder technische Zwischenfälle: Als während des Abendbetriebs plötzlich der Strom ausfällt, ist schnelles Handeln gefragt. Dank ihrer Erfahrung findet das Hüttenpaar rasch eine Lösung und verhindert grössere Probleme. Während auf der Terrihütte und im Tschingelhorn kaum Zeit zum Durchatmen bleibt, wird es auf der Motterasciohütte im Tessin langsam etwas ruhiger. Für Fabio und Vanessa war die erste gemeinsame Saison intensiv. Monatelang waren sie praktisch rund um die Uhr im Einsatz. Nun gönnen sie sich einen seltenen Moment ausserhalb des Hüttenalltags. Gemeinsam mit den Teams der Terri-, Medelser- und Scalettahütte treffen sie sich zu einem besonderen Hüttengipfel in der Greina-Region. (Text: SRF) Original-TV-Premiere Fr. 09.10.2026 SRF 1 67. Viren, Baustellenstopp und Musik zum Saisonabschluss
Staffel 15, Folge 5Die Terrihütte auf 2170 m.ü.M. mit neuem Duschanbau.Bild: SRFFabio muss seine Energie einteilen. Er läuft auf dem Zahnfleisch und jetzt macht ihm auch noch eine Grippe zu schaffen. Auch seine Crew ist am kränkeln. So trinkt die Crew Grippemittel, während sie den letzten Gästen auf der Motterasciohütte den traditionellen Gratis-Apéro mit selbstgemachter Focaccia servieren. Ausserdem sorgt die verstopfte Pumpe der Kläranlage für einen besonders unappetitlichen Einsatz.Verena und Jochen sind enttäuscht. Die Handwerker beenden ihre Umbauarbeiten trotz schönem Wetter früher als das Hüttenwartspaar erwartet hat. Die Bilanz über die Saison fällt trotzdem positiv aus. Verena und Jochen haben sich schnell an die neue Hütte gewöhnt und der Hüttenwechsel während der laufenden Saison ist gelungen. Sie hoffen, der Umbau wird im Frühjahr termingerecht vor Saisonstart fertig. Ruedi und Stefanie feiern den Saisonschluss mit Freunden und Musik. Auch sie sind – ausser mit dem Wetter – rundum zufrieden mit der Saison. Mit Unterstützung von Freunden machen auch sie ihre Hütte winterfest. Die einzige Sorge gilt der revisionsbedürftigen Transportbahn. Das Paar ist angespannt und hofft, die Bahn schafft noch die letzten Fahrten ohne steckenzubleiben, bevor sie im Winter gewartet wird. (Text: SRF) Original-TV-Premiere Fr. 16.10.2026 SRF 1 68. Zwischen Nebel, Nervenkitzel und Neubeginn
Staffel 15, Folge 6Bild: SF1Der Saisonstart auf den Schweizer Berghütten verläuft alles andere als reibungslos. Auf der Terrihütte in Graubünden sorgen dichter Nebel und gestrichene Helikopterflüge für Unsicherheit. Dafür nähert sich das Grossprojekt seinem Abschluss. Nach monatelangem Umbau reist Architekt Gion Caminada an, um letzte Arbeiten zu erledigen. Trotz kleiner Mängel wächst die Zuversicht: Die Hütte ist bereit für Gäste. Ebenfalls steht die 100-Jahr-Jubiläumsfeier der Hütte bevor: Klappt alles und haben sich die Mühen der vergangenen Monate gelohnt?Währenddessen kämpfen Stephanie und Ruedi vom Berggasthaus Tschingelhorn mit einem Problem, das sie schon seit Monaten beschäftigt: Die Materialseilbahn streikt immer wieder. Für das Hüttenpaar ist sie existenziell. Gemeinsam mit Freunden und Fachleuten machen sie sich auf die Suche nach dem Defekt. Nach einer aufwendigen Revision steht die entscheidende Testfahrt bevor. Im Tessin geniesst Fabio von der Motterasciohütte noch die letzten freien Tage vor dem Beginn seiner zweiten Saison. Nach einem intensiven ersten Jahr zieht er eine positive Bilanz: Die Hütte läuft erfolgreich, die finanziellen Sorgen sind vorerst vergessen. Umso mehr freut er sich auf die Rückkehr seiner Co-Hüttenwartin Vanessa und auf die kommenden Monate in den Bergen. (Text: SRF) Original-TV-Premiere Fr. 23.10.2026 SRF 1
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