Staffel 22, Folge 4

  • Folge 174

    Staffel 22, Folge 4
    Bild: RTL
    Mit der Premiere von Zwei-Sterne-Koch Daniel Gottschlich, einem Wiedersehen mit Spitzen-Koch Max Stiegl sowie „Dauerbrenner“ Ali Güngörmüs treten in der vierten Ausgabe von „Grill den Henssler“ (Sonntag, 22. März um 20:15 Uhr bei VOX) ausschließlich Profis gegen Steffen Henssler an. „Das sind alles Ausnahme-Köche und Granaten“, freut sich der Koch-King auf die spezielle Herausforderung, weiß aber auch um die Tücken für seine Gegner: „Das Schlimmste für einen Koch ist, in einer anderen Küche zu stehen.“ Daniel Gottschlich, Kölns einzigem Zwei-Sterne-Koch, geht entsprechend die Düse: „Langsam kommt die Aufregung!“ Laura Wontorra wird mir einer ganz anderen Herausforderung konfrontiert: Dem Humor von Max Stiegl! „Bei ‚Europa grillt den Henssler‘ hat er ungefähr 700 Gags gemacht, und ich habe vielleicht drei davon verstanden“, so die Moderatorin. Für Jana Ina Zarrella ist das Coach-Special hingegen ein Feiertag: „Das ist der leckerste Tag, weil wir komplett verwöhnt werden von den besten Köchen überhaupt!“, weiß die Kochbuchautorin und Moderatorin – doch für ihre Jurykollegen ist das Coach-Special eine komplett neue Erfahrung. „Die Erwartungen sind sehr, sehr hoch“, kündigt Juryikone und Genießer Joachim Llambi an – und wird bereits im Impro-Gang enttäuscht: „Die Bratkartoffeln haben mich nicht vom Hocker gehauen. Das hätte ich auch noch hingekriegt!“ Noch gnadenloser nimmt Alexander Herrmann die Seezunge auf Steffen Hensslers Teller aufs Korn: „Das hat den Charme, als ob bei ‚Nordsee‘ der Kabeljau aus ist und man was Besonderes mit Seezunge machen will“, moniert der Zwei-Sterne-Koch und Hotelier. Ali Güngörmüs coacht Zwei-Sterne-Koch Gottschlich: „Mach das jetzt fertig!“ Die Auswahl der Gerichte fällt in diesem Coach-Special den Juroren zu. „Ich komme aus Duisburg und mag regionale Küche“, erklärt Joachim Llambi seine Auswahl „Saubohnen mit Schweinebauch und Blutwurst“. Normalerweise stehen Daniel Gottschlich (Kölns einziger Zwei-Sterne-Koch und vom Falstaff-Magazin ausgezeichneter „Koch des Jahres 2025“) in seinen zwei Restaurants 18 Mitarbeitende zur Seite, doch bei der Vorspeise muss er alleine gegen den Hamburger Koch in den Ring steigen. Der gebürtige Troisdorfer ist ein Mann mit vielen Talenten: Auf Wunsch seiner Eltern macht er vor seiner Kochlehre zunächst eine Ausbildung zum Energieanlagenelektroniker, betreibt heute zwei ausgezeichnete Restaurants, spielt in seiner raren Freizeit Schlagzeug und macht mit seiner Band „Peter Sinclair“ Musik: „California Punk, also Pop-Punk, Richtung Blink 182“, erklärt er Laura Wontorra. Bei seiner „Grill den Henssler“-Premiere droht Daniel Gottschlich allerdings an seine Grenzen zu stoßen: „Ein kleiner Haken für mich ist es, den Schweinebauch gar zu kriegen“, gesteht er etwas ratlos, um kurze Zeit später festzustellen: „Es ist nicht ganz so zart, wie ich es gerne hätte.“ Da reißt „Grill den Henssler“-Veteran Ali Güngörmüs der Geduldsfaden: „Muss ich dir als Türke jetzt erklären, wie du das Schweinefleisch machst? Du hast noch fünf Minuten, mach das Gericht jetzt fertig!“ Nachdem Steffen Henssler frotzelt „Wollen wir hoffen, dass der Tanzlehrer ein bisschen zufriedener ist“, folgt vom Paten der Vorspeise immerhin ein versöhnliches Entrée für seine Bewertung: „Beide haben sich schöne Gedanken gemacht.“ Alles in Butter: Max Stiegl serviert trockenen Humor zum Hauptgang Pate für das Hauptgericht ist Alexander Herrmann, der sich diebisch freut, sein Rezept vorzustellen. „Ich nehme euch ein bisschen mit in die
    Vergangenheit meiner Familie, besser gesagt von unserem Posthotel. Es gibt einen Klassiker, den wir zum 100. Geburtstag meiner Oma gekocht haben: Filet du Patron.“ Als er in ratlose Gesichter blickt, erklärt der Zwei-Sterne-Koch und Hotelier: „Ein mit Whisky flambiertes Rinderfilet, dazu eine grüne Pfeffersauce, Leber-Pilz-Duxelles, tourniertes Gemüse und Pommes frites. Viel Spaß!“ „Alter“, ächzt Steffen Henssler angesichts dieser Mammut-Aufgabe, und serviert zunächst eine kleine Küchenkunde: „Tourniertes Gemüse ist ein Klassiker. Gemüse wird mit einem Tourniermesser, das hat einen leichten Schwung, eine Form gegeben. Optisch ist es wunderbar, geschmacklich ist es völlig wurscht, ob du es machst, oder nicht.“ Der Küchenkniff von Max Stiegl lautet ganz einfach: „Butter!“ Für das Braten des Fleischs wirft der gebürtige Slowene (wurde im Alter von 21 Jahren der jüngste Sterne-Koch der Welt) konsequent ein ganzes Päckchen in die Pfanne und fügt auch bei allen weiteren Arbeitsschritten beherzt Butter hinzu. Den Durchschnitt der Koch-Show dürfte er damit ruiniert haben, wie Küchen-Zivi Howan recherchiert: Für eine Staffel „Grill den Henssler“ gehen normalerweise insgesamt 50 Päckchen Butter á 250 Gramm drauf. Oder, wie Max Stiegl es nennt: „Ein schönes Familienessen!“ Mit dem Gemüsetournieren tut sich der Spitzenkoch schwerer: „Das lernt man in der Ausbildung, aber ich glaube an dem Tag war ich krank.“ Auch Steffen Henssler gerät ins Schwitzen: „In meiner Lehre war das damals schon verpönt, deswegen weiß ich gar nicht mehr genau, wie das gehen soll. Dafür muss ich meine Brille anziehen!“ „Frickelarbeit“, fasst Laura Wontorra zusammen – und ist kurz darauf sprachlos, als sie feststellt, wie Steffen Henssler sein Gemüse blanchiert: „Im Wasserkocher?!?“ Als die Teller auf dem Jury-Tisch stehen, resümiert die Moderatorin: „Ein Wahnsinns-Gericht, was sich Alexander Herrmann da gewünscht hat. Was für ein Marathon.“ Und Steffen Henssler zieht sein Fazit: „Eine meiner Stärken ist ja Schnelligkeit, aber da musste ich wirklich Gas geben!“ Ali Güngörmüs: Nationalmannschaft? Nein Danke! Jana Ina Zarrellas Wahl für das Dessert fällt auf „Schoko-Kuchen mit weißer Brigadeiro-Soße und Erdbeeren“. Mit diesem Gang tritt Ali Güngörmüs bereits zum siebten Mal in einem Coach-Special gegen Steffen Henssler an. „Und es steht 3:3“, verkündet Laura Wontorra den aktuellen Zwischenstand. „Heute also die große Entscheidung: Wer ist der bessere Koch?“ Der weltweit erste Sterne-Koch mit türkischen Wurzeln und Fußball-Fan hätte fast eine Karriere als Mannschaftskoch eingeschlagen: „Ich war mal mit Sankt Pauli im Gespräch“, erinnert sich Ali Güngörmüs ein wenig wehmütig. Doch nach seinem Weggang aus Hamburg wurde daraus nichts. Inzwischen lebt und arbeitet er in München, fände den Job zwar immer noch spannend, würde aber auf keinen Fall als Koch für die Nationalmannschaft arbeiten: „Das will ich nicht. Die zahlen nicht gut!“ Stattdessen widmet sich der Münchner Koch seinem eigenen Restaurant und will dabei auch dem Nachwuchs eine Chance geben: „Wir haben wenige Köche auf dem Markt, aber wir haben viele Anfragen, was die Ausbildung angeht. Ich habe jetzt drei Azubis, und für nächstes Jahr noch zwei eingestellt.“ Als er gerade das Geheimnis seines Schokokuchens („Olivenöl!“) mit Laura Wontorra teilt, qualmt es aus dem Ofen – die weiße Schokolade für sein Crumble ist verbrannt. „Scheiße!“ Und während Ali Güngörmüs noch schimpft, reißt Steffen Henssler bereits die Arme in die Höhe: „So sehen Sieger aus! Von mir aus können wir drei Minuten früher anrichten. Ali, der Countdown läuft.“ Vorspeisen-Patin und Jurorin Jana Ina Zarrella ist jedenfalls besonders von einem der Teller angetan: „Das ist der beste Schokokuchen, den ich je in meinem Leben gegessen habe! Heaven!“ (Text: VOX)
    Deutsche Streaming-Premiere So. 15.03.2026 RTL+ PremiumDeutsche TV-Premiere So. 22.03.2026 VOX

Cast & Crew

Sendetermine

So. 22.03.2026
20:15–23:35
20:15–
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