Dick und Doof
    Deutsche Erstausstrahlung: 17.07.1970 ZDF
    Originalsprache: Englisch

    Die Solokünstler Stan Laurel und Oliver Hardy hatten ihren großen Durchbruch als Produzent Hal Roach sie als Duo zusammenführte. Seit 1927 brachten der schmale Laurel und der mehr als stämmige Hardy die Zuschauer mit Slapstick-Abenteuern und untrüglichem Sinn für Situationskomik zum Lachen. In ihren Filmen schlitterten sie, meist von einer Ungeschicklichkeit Stans ausgelöst, von einer Katastrophe in die nächste. Und während Stan erst nur verzweifelt grinste, nestelte Olli bereits nervös an seiner Krawatte, bevor er einen seiner berühmten Wutanfälle bekam und Stan fassungslos und fratzenschneidend weinte.

    Gemeinsam drehten sie über 130 Kurz- und Langspielfilme und wurden damit zum erfolgreichsten Komikerpaar der Filmgeschichte. Noch heute beeinflussen ihre Darstellungen das Comedy-Genre. Der 1892 als Sohn eines Anwalts geborene Oliver Hardy starb 1957. Schauspieler-Sohn Stan Laurel (*1890) überlebte seinen Partner, zu dem er auch privat ein herzliches Verhältnis hatte, um acht Jahre. „Die Welt hat einen genialen Komiker verloren. Ich habe meinen besten Freund verloren.“ (Stan Laurel zum Tod von Oliver Hardy). (Text: Premiere)

    Adaption als Laurel & Hardy

    Dick und Doof auf DVD

    Dick und Doof im Fernsehen

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    So
    03.12.15:30–16:503satF86Wir sind vom schottischen Infantrie-Regiment
    15:30–16:50
    Mo
    04.12.13:15–14:303satF86Wir sind vom schottischen Infantrie-Regiment
    13:15–14:30

    Dick und Doof – Community

    DJ Toldie am 14.11.2017 01:25: Im Laurel & Hardy-Forum war gestern folgende sensationelle Neuigkeit, verbunden mit einem Aufruf des Labels Fernsehjuwelen:

    "Eine sensationelle Neuigkeit verbunden mit einem Appell an alle L&H-Fans: sollte irgendjemand unter Euch die Dick und Doof-Folge # 29 'Die Rache des Raubmörders' als VHS-Mitschnitt oder auch nur als Tonspur in seinem Besitz haben: HER DAMIT, es ist die EINZIGE Folge, die der BETA-Film noch fehlt, um die Komplettausgabe aller 98 Folgen herausgeben zu können!"

    Hier noch der Link, wo man die tolle Nachricht von "Fernsehjuwelen" lesen kann:

    [83062.homepagemodules.de]

    oder:

    [83062.homepagemodules.de]


    Es werden ausserdem noch "Zwei Herren dick und doof" & "Lachen Sie mit Stan und Ollie"
    veröffentlicht!!
    Dora am 11.08.2017 03:16: Als Kind hatte Ich immer sehr gerne Dick und Doof Filme gesehen. Ich weiss nicht welcher Film es war. Kann mich nur noch an die Szene erinnern.
    Dick und Doof stehen auf der Strasse und Dick heult. Doof fragt Ihn warum er heult.

    Dick hat jemandem den Wagen oder das Motorrad geleiht und derjenige war dann nicht wieder erschienen. Aber die Szene war unheimlich spassig denn als Doof Ihn fragt ist ja niemand mehr zu sehen und wenn der heulende Dick dann erklärt das er "einen losgelassen hatte und der ist nicht wieder gekommen" dann hatte es sich so angehört als ob er einen in die Hose gelassen hatte und dieser war nicht mehr zurückgekommen. Als Kind hatte Ich mich darüber schrecklich amüsiert und erinnere mich heute noch wie spassig sich das angehört hatte. Aber leider kann Ich mich gar nicht mehr daran erinnern in welchem Dick und Doof Film das war. War ja auch schon über 40 Jahre her.
    Weiss vieleicht jemand welcher Film das war? Ich weiss das Ich leider nur brüchige Erinnerungen daran habe.
    Mister_Brot (geb. 1967) am 26.03.2017 09:45: Hallo,
    du kannst da mal nachfragen: http://www.laurel-hardy-museum.de/
    Großscheich Wolfgang weiß bestimmt Rat und hat vielleicht auch Interesse an dem Film.

    Gruß,
    Mister Brot
    User 1223669 am 24.03.2017 19:27: Liebe Leute!
    Ich habe gerade in einer alten Schachtel meines Grossvaters einen Dick & Doof 8mm Film gefunden und zwar: Dick und Doof als Drückeberger - mit der Bezeichnung M4 von Film Office. Das Spannende daran ist, dass selbst Google überhaupt nichts zu besagtem Film ausspuckt. Hat jemand von euch vielleicht ne Info dazu? LG
    Mesut (geb. 1972) am 13.08.2016 19:25: Alle Filme von Dick und Doof findet man alle auf YouTube

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    98-tlg. US-Slapstickreihe.

    Weit mehr als 100 Kurz- und Spielfilme hatten die amerikanischen Komiker Stan Laurel und Oliver Hardy produziert, die nur in Deutschland als Dick (Hardy) und Doof (Laurel) bekannt wurden. Einige davon hatten es auch ins Fernsehen geschafft, vor allem in Reihen wie Es darf gelacht werden und Spaß muss sein. Nachdem ZDF-Redakteur Gert Mechoff, Synchron-Autor und -Regisseur Heinz Caloué und Sprecher Hanns Dieter Hüsch gemeinsam bereits den dänischen Stummfilmkomikern Pat & Patachon zu neuem Glanz im fernsehfreundlichen 25-Minuten-Format verholfen hatten, nahmen sie sich die gleiche Methode auch für die Filme von Laurel und Hardy vor.

    Die konkrete Vorgehensweise unterschied sich je nach vorhandenem Material. Manche bereits synchronisierte Tonfilme musste Caloué nur kürzen oder in mehrere Fortsetzungsgeschichten aufteilen. Stummfilme wurden meist mit Hanns Dieter Hüsch als ironischem Kommentator und Sprecher aller Rollen synchronisiert – mit allen Freiheiten, die dem Witz dienten: Manche Stummfilmgags erzielten eine bessere Wirkung, wenn sie unkommentiert stehen blieben, andere Stellen wurden zusätzlich mit bissigem Kommentar aufgewürzt. Manchmal wurden die Filme aber auch mit mehreren Sprechern vertont – mit Walter Bluhm als Laurel und Bruno W. Pantel als Hardy. Wenn frühere Synchronisationen verwendet wurden, waren als Hardys Stimmen noch Arno Paulsen und Gerd Duwner zu hören (Verhandlungen mit Duwner waren an dessen Honorarforderungen gescheitert).

    Nicht selten waren die fertigen 25 Minuten eine Collage aus Szenen ganz verschiedener Filme. Einmal gelang es Caloué sogar, aus einem in der Steinzeit spielenden Film („Flying Elephants“) und einem, der im 20. Jh. angesiedelt ist („Putting Pants On Philip“), einen einzigen Film zusammenzuschnipseln – aber vielleicht sollte man besser sagen: Er tat es; ob es ihm „gelang“, darüber gingen die Meinungen auseinander. Caloué verteidigte sich, dass das meiste, was er wegschnitt, ohnehin nur „Füllmaterial“ gewesen sei: Langatmige Autofahrten und Spaziergänge flogen raus, und es blieb das Wesentliche – fliegende Torten, stolpernde Menschen, Finger im Auge, zu Bruch gehende Einrichtung, Staub. Und mittendrin: Stan und Ollie in Anzug und Melone. „Schau, was du wieder angerichtet hast, Stan“, wurde Ollies oft gehörter Satz, wenn Stans Tölpelhaftigkeit wieder größere Sachschäden verursacht hatte. Und dann gab es immer noch einen Schutzmann, der den beiden hinterherlief, und eine hysterische alte Frau.

    Geprägt wurden die entstehenden neuen Fassungen nicht zuletzt durch die Musik. In den meisten Fällen zeichneten dafür Fred Strittmatter als Komponist, Quirin Amper jr. als Arrangeur und Komponist und Jiri Kanzelsberger als Musikregisseur verantwortlich. Das Puzzle- und Synchronisations-Prinzip von Caloué und Mechoff reflektierte die Formulierung im Vorspann: „ … frisch aufpoliert von … “. Dieses Prinzip prägte über die nächsten 15 Jahre weite Teile des ZDF-Vorabendprogramms. Es wurde für weitere Reihen mit Schwarz-Weiß-Slapstick-Szenen benutzt, darunter Väter der Klamotte, Spaß mit Charlie und Männer ohne Nerven, aber auch für Zeichentrickklassiker wie Mein Name ist Hase, Schweinchen Dick und Die schnellste Maus von Mexiko.

    Dick und Doof fanden ihren festen Sendeplatz freitags am Vorabend und bis zu 16 Millionen Zuschauer. Weitere Varianten ihrer Filme liefen unter den Titeln Zwei Herren dick und doof, Lachen Sie mit Stan und Ollie und Meisterszenen mit Stan Laurel und Oliver Hardy.

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