Warum kostet derselbe Döner mal 3,99 Euro und mal 10,50 Euro? In „Ausgerechnet – Döner“ findet Daniel Aßmann heraus, wie Standort, Qualität und Produktionskosten den Preis des beliebten Fladenbrot-Gerichts beeinflussen – und lernt ein alternatives Geschäftsmodell kennen, das den steten Preisanstieg stoppen will.
Bild: WDR/Bavaria Entertainment GmbH/Paul Bogdanski
Döner ist eines der beliebtesten Fastfood Deutschlands. Mehrere Millionen gehen jeden Tag über die Ladentheken. Doch seit den 1980er Jahren liegt der durchschnittliche Preisanstieg für einen Döner bei mehr als 200 Prozent. Dabei sind die Preisunterschiede riesig: von vier Euro bis zu 13 Euro. In „Ausgerechnet – Döner“ will sich Daniel Aßmann wissen, wie sich der Dönerpreis zusammensetzt und was gute Qualität aus-macht. Daniel trifft den selbsternannten Gastro-Flüsterer Kemal Üres. Für ihn gilt: gute Qualität
rechtfertigt einen höheren Preis.
In der Dönerspieß-Produktion sieht Daniel, welche Kosten neben den Zutaten sonst noch anfallen – und wie sich das auf die Preiskalkulation der Dönerläden auswirkt. Beim Volksdöner in Bochum erlebt Daniel ein anderes Modell: kein Service, Bestellung an der Theke und nur wenige Zutaten zur Auswahl – hier kostet der klassische Döner 3,99 Euro. Wie funktioniert dieser niedrige Preis und stellt vielleicht sogar der DIY-Dönertrend aus dem Internet die günstigste Variante dar? (Text: WDR)