2016, Folge 969–987

    • Die SRF-Folgen werden vom SRF in einer schweizerdeutschen Sprachfassung gezeigt.
    • Folge 969 (90 Min.)
      Seit drei Jahren kämpft Nick Tschiller (Til Schweiger) gemeinsam mit seinem Kollegen Yalcin Gümer (Fahri Yardim) und einem LKA-Team unerbittlich gegen einen kriminellen Hamburger Clan, den Firat Astan (Erdal Yildiz) aus dem Gefängnis heraus leitet. Noch immer hat der Clan-Chef Kopfgeld auf Nick ausgesetzt und versucht, seine Familie zu zerstören. Nick hat seine geliebte Tochter Lenny (Luna Schweiger) deswegen auf ein Internat geschickt und versucht, sich zu ändern. Er will ein verlässlicher Partner für Yalcin und ein fürsorglicher Familienvater für Lenny und seine Exfrau Isabella (Stefanie Stappenbeck) sein. Doch das ist die Ruhe vor dem Sturm. Denn Firat Astan plant aus dem Gefängnis heraus den ganz großen Coup, mit dem er die Hansestadt in ihren Grundfesten erschüttern will. Als Hamburgs neuer Innensenator Revenbrook (Arnd Klawitter) davon Wind bekommt, will er den gefürchteten Gangster in ein Gefängnis nach Bayern verlegen und ihn so endgültig kaltstellen. Niemand ahnt, dass Astan die russische Auftragskillerin Leyla (Helene Fischer) auf Tschiller angesetzt hat. Als Nick und Isabella ihre pubertierende Tochter während der großen Ferien aus der Wohnung ihres Freundes abholen wollen, schlägt Leyla zu. Nick und Isabella werden mit einem Schreckensszenario konfrontiert: Der Freund ihrer Tochter liegt tot auf dem Bett und Lenny hockt völlig verschreckt in einer Zimmerecke. Das ist alles, was Nick sieht, bevor er ausgeknockt wird. Als er wieder zu sich kommt, sind Frau und Tochter verschwunden. Ein Anruf bestätigt seine schlimmsten Befürchtungen. Ein russischer Hilfstrupp von Firat Astan hat die beiden Frauen in seiner Gewalt. Und Astan fordert ultimativ von Nick, ihm bei seiner Befreiung aus dem Gefängnis zu helfen, sonst würden Lenny und Isabella sterben. Für Nick beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Ohne Unterstützung von Yalcin Gümer und seinen Kollegen geht er durch ein Fegefeuer der Gefühle, im Kampf für seine Familie, im Kampf für Hamburg, im Kampf gegen Firat Astan und seine Komplizin Leyla – und im Kampf gegen sich selbst.
      Neben Til Schweiger und Helene Fischer spielen in dieser spannungs- und wendungsreichen Doppelfolge der „Tatort“-Saga um Nick Tschiller unter der Regie von Christian Alvart auch wieder Fahri Yardim, Edita Malovcic, Britta Hammelstein, Tim Wilde, Erdal Yildiz, Arnd Klawitter sowie Mark Waschke als Tschillers ehemaliger Partner Max Brenner. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereFr 01.01.2016Das Erste
      NDR - Tschiller / Ursprünglich für den 22.11.2015 angekündigt, wurde die Ausstrahlung dieser Folge aufgrund der Terroranschläge in Paris zurückgezogen und auf den 01.01.2016 verlegt.
    • Folge 970 (90 Min.)
      Seit drei Jahren kämpft Nick Tschiller (Til Schweiger) gemeinsam mit seinem Kollegen Yalcin Gümer (Fahri Yardim) und einem LKA-Team unerbittlich gegen einen kriminellen Hamburger Clan, den Firat Astan (Erdal Yildiz) aus dem Gefängnis heraus leitet. Noch immer hat der Clan-Chef Kopfgeld auf Nick ausgesetzt und versucht, seine Familie zu zerstören. Nick hat seine geliebte Tochter Lenny (Luna Schweiger) deswegen auf ein Internat geschickt. Und auch er selbst versucht sich zu ändern, um ein verlässlicher Partner für Yalcin und ein fürsorglicher Familienvater für Lenny und seine Exfrau Isabella (Stefanie Stappenbeck) zu sein. Doch dies ist die Ruhe vor dem Sturm. Denn Firat Astan plant aus dem Gefängnis heraus den ganz großen Coup, mit dem er die Hansestadt in ihren Grundfesten erschüttern will.
      Als Hamburgs neuer Innensenator Revenbrook (Arnd Klawitter) davon Wind bekommt, will er den gefürchteten Gangster in ein Gefängnis nach Bayern verlegen und ihn so endgültig kaltstellen. Niemand ahnt, dass Astan die russische Auftragskillerin Leyla (Helene Fischer) auf Tschiller angesetzt hat. Als Nick und Isabella ihre pubertierende Tochter in den großen Ferien aus der Wohnung ihres Freundes abholen wollen, schlägt Leyla zu. Nick und Isabella werden mit einem Schreckensszenario konfrontiert: Der Freund ihrer Tochter liegt tot auf dem Bett und Lenny hockt völlig verschreckt in einer Zimmerecke. Das ist alles, was Nick sieht, bevor er ausgeknockt wird. Als er wieder zu sich kommt, sind Frau und Tochter verschwunden. Ein Anruf bestätigt seine schlimmsten Befürchtungen: Ein russischer Hilfstrupp von Firat Astan hat die beiden Frauen in seiner Gewalt.
      Und Astan fordert ultimativ von Nick, ihm bei seiner Befreiung aus dem Gefängnis zu helfen, sonst würden Lenny und Isabella sterben. Für Nick beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Ohne Unterstützung von Yalcin Gümer und dessen Kollegen geht er durch ein Fegefeuer der Gefühle, im Kampf für seine Familie, im Kampf für Hamburg, im Kampf gegen Firat Astan und seine Komplizin Leyla – und im Kampf gegen sich selbst… (Text: einsfestival)
      Deutsche TV-PremiereSo 03.01.2016Das Erste
      NDR - Tschiller / Ursprünglich für den 29.11.2015 angekündigt, wurde die Ausstrahlung dieser Folge aufgrund der Terroranschläge in Paris zurückgezogen und auf den 03.01.2016 verlegt.
    • Folge 971 (90 Min.)
      Rebecca ist 17, als die Polizei sie neben der brennenden Leiche eines Mannes findet. Sie ist nicht ansprechbar, weiß noch nicht einmal, dass sie eigentlich Rebecca heißt. Denn als Zweijährige wurde sie entführt und seitdem von dem Toten, Olaf Reuter, gefangen gehalten. Das Mädchen war einem perfiden System ausgesetzt, mit dem Reuter sie zu einer pseudoreligiös auf ihn fixierten Fanatikerin erzogen hat, die nicht fähig ist, sich mit Fremden zu verständigen. Auch nicht, um Klara Blum und Kai Perlmann mitzuteilen, wie Reuter starb – oder was es mit den Spuren eines weiteres Kindes auf sich hat, die in Reuters Haus gefunden wurden. Weder Klara noch Psychologin Prof. Schattenberg gelingt es, einen Zugang zu Rebecca zu finden. Nur auf Kai Perlmann reagiert sie, er ist für sie ihr neuer „Erzieher“. Perlmann fühlt sich in dieser Rolle unwohl.
      Denn Rebecca muss geschützt werden – aber Klara Blum und Perlmann müssen herausfinden, ob nicht noch in zweites Mädchen in Reuters sadistischer Gewalt war. Der von Marco Wiersch geschriebene „Tatort: Rebecca“ konfrontiert Klara Blum und Kai Perlmann mit psychischen Grenzsituationen, in denen sich besonders Perlmann beweisen muss. Intensiv und anrührend beschäftigt sich der Film mit den Auswirkungen eines religiös verbrämten Extremismus, exerziert an dem jungen Mädchen Rebecca. In der Inszenierung des jungen Regisseurs Umut Dag verkörpert Gro Swantja Kohlhof beeindruckend eindringlich die verstörte und verstörende Titelfigur. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereSo 10.01.2016Das Erste
      SWR - Blum
    • Folge 972 (90 Min.)
      Während in einer Gaststätte ein Leichenschmaus für den bekannten Leiter einer Gehörlosenschule stattfindet, kommt beim Sex im Hotelzimmer ein Stockwerk höher eine Frau ums Leben. Georg, ihr Sex-Partner, ruft einen Freund an, um die Leiche zu entsorgen. Er fühlt sich bei dem Telefonat im Auto unbeobachtet, aber Ben, ein gehörloser Gast der Beerdigungsfeier, liest den Telefondialog von den Lippen ab und versucht hinterher, den Täter zu erpressen. Nachdem die Polizei die Leiche gefunden und identifiziert hat, ermitteln Kriminalhauptkommissar Jens Stellbrink und sein Team zunächst unter den Gästen der Beerdigungsgesellschaft, die aber mit der Toten in keiner Verbindung stehen. Als aber dann eine schwerhörige junge Frau ermordet aufgefunden wird, hat Stellbrink einen Schlüssel zur Lösung in der Hand, weil beide Fälle über Ben miteinander verbunden scheinen. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereSo 24.01.2016Das Erste
      SR - Stellbrink
    • Folge 973 (90 Min.)
      Die Dienstaufsichtsbeschwerde macht Kommissar Peter Faber schwer zu schaffen, mit dem Polizeipsychologen geriet er am Abend noch in Streit – und jetzt fallen Schüsse im Dortmunder Hafen: Faber kommt gerade noch rechtzeitig, um eine der beiden im Wasser treibenden Personen vor dem Ertrinken zu retten. Die andere kann nur noch tot geborgen werden. Als Kommissarin Martina Bönisch den Leichnam zu Gesicht bekommt, stellt sie sofort die Verbindung her zu einem alten Vermisstenfall, der die junge Polizistin 14 Jahre zuvor an ihre Grenzen geführt hatte. Jetzt, da die Hauptkommissare Faber und Bönisch aus unterschiedlichen Gründen befangen sind, sind die Kommissare Daniel Kossik und Nora Dalay besonders gefordert. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereSo 31.01.2016Das Erste
      WDR - Faber
    • Folge 974 (90 Min.)
      Der erfolgreiche Musikmanager Udo Hausberger wird kurz vor der Finalrunde einer Castingshow stranguliert in seinem luxuriösen Anwesen aufgefunden. Auf der Suche nach dem perfekten Orgasmus scheint er sich selbst erwürgt zu haben. Seine Frau Angelika nimmt dies jedoch eher gefasst auf, hat sie ihn doch immer wieder vor den Gefahren seiner ausgefallenen Sexpraktiken gewarnt. Die ohnehin schon irritierten Ermittler Fellner und Eisner werden dann auch noch mit Angelikas Beziehung zu dem weitaus jüngeren Benny Raggl konfrontiert und müssen diese sexuelle Offenheit erst einmal verarbeiten. Als bei der Obduktion ein zerknülltes Stück Papier im Rachen des Opfers gefunden wird, kann von einem Unfall keine Rede mehr sein. Hausberger hatte die österreichische Musikszene dominiert und zugleich gespalten, weshalb jeder aus seinem Umfeld ein Motiv zu haben scheint. Auf dem Zettel finden die Ermittler jedoch einen Liedtext und für sie ist klar, dass damit jemand ein Zeichen setzen wollte. Die Spur führt sie zu dem Nachwuchstalent Aris Graf, dem als Finalisten die größten Chancen auf den Sieg eingeräumt werden.
      Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser glänzen in ihrem 14. Fall als humoriges Ermittlerduo. Das Team aus Österreich sieht sich diesmal mit dem Spiel um die Träume und Wünsche von talentierten Künstlern konfrontiert. Der Krimi-erfahrene Regisseur Michi Riebl konnte dabei für seinen zweiten „Tatort“ gewonnen werden. Drehbuchautor Uli Brée wirft in dieser Folge einen bitterbösen Blick auf das Castinggewerbe und die österreichische Musikszene. Schauspieler und Sänger Rafael Haider hat zusammen mit seinem Vater an der Filmmusik mitgearbeitet und einen eigenen Song für die fiktive Castingshow komponiert. Ebenfalls wieder mit dabei ist Thomas Stipsits als lernbegieriger Kriminalassistent Manfred Schimpf. In weiteren Rollen sind Sabrina Rupp, Aglaia Szyszkowitz, Michael Steinocher, Ruth Brauer-Kvam, Susi Stach, Claudia Kottal und Michou Friesz zu sehen. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereSo 07.02.2016Das Erste
      ORF - Eisner/Fellner
    • Folge 975 (90 Min.)
      In einem Ludwigshafener Parkhaus wird Bodybuilder Tarim Kosic ermordet. Bei der Untersuchung seiner DNS stellt sich heraus, dass Kosic der mutmaßliche Täter in einem einige Wochen zurückliegenden Vergewaltigungsfall war. Die junge Tänzerin Marie Rainers wurde dabei so schwer verletzt, dass sie seitdem im Koma liegt. Tag und Nacht sitzt ihre Mutter Birte verzweifelt am Krankenbett – ist es denkbar, dass sie in ihrem Schmerz zur Mörderin aus Rache wurde? Lena Odenthal, Mario Kopper und Johanna Stern kommen aber auch auf die Spur des jungen Rappers Yago Torres. Er behauptet, in Marie verliebt zu sein, hatte aber keinen Erfolg, wie ihre Freundin Evelyn berichtet. Kommt er als Täter in Frage, weil er seine Liebe beweisen wollte? Als Lena Odenthal und ihr Team herausfinden, dass auch Kosics Kumpel Daniel Peters an der Vergewaltigung beteiligt war, hoffen sie mit seiner Hilfe weiterzukommen. Doch als Kopper und Johanna Stern Peters verhören, bricht er zusammen und stirbt. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereSo 14.02.2016Das Erste
      SWR - Odenthal & Kopper
    • Folge 976 (90 Min.)
      Eine gut vorbereitete Aktion mit der Drogenfahndung soll an einem Autobahnparkplatz stattfinden. Doch statt Milan Kostic, den mutmaßlichen Mörder und Nachfolger eines Drogenkönigs, samt seiner Ware festzunehmen, bietet sich Lannert, Bootz und ihren Kollegen ein erschütternder Anblick: 23 Menschen haben auf der Flucht nach Deutschland den Tod gefunden. Überzeugt, dass Kostic an diesem Tod schuld ist, verfolgt Thorsten Lannert den mutmaßlichen Schleuser. Lela, die aus Afrika geflohen ist, soll gegen ihn aussagen. Doch Kostic verschleppt die verwundete Lela in ein Flüchtlingsheim. Thorsten Lannert gelingt zwar die Verfolgung, aber er läuft in eine Falle. Obwohl er selbst dabei verletzt wird, schafft er es, Kostic und dessen Schwester Mitra in ihrem Versteck im Heim festzuhalten. Aber die beiden haben Lela in ihrer Gewalt und setzen Lannert damit unter Druck.
      Während Sebastian Bootz das Heim durchsucht, um Thorsten Lannert und die Verdächtigen zu finden, setzt dieser in einer Pattsituation all seine Überzeugungskraft und Nervenstärke ein. Es muss ihm gelingen, Milan zum Aufgeben zu bewegen. Denn ein neuer Transport ist bereits unterwegs und weitere Flüchtlinge könnten grausam zu Tode kommen, wenn der Transporter nicht rechtzeitig gefunden wird… Um den gefährlichen Weg von Flüchtlingen und die Rolle von Schleusern geht es im neuesten Tatort aus Stuttgart „Im gelobten Land“.
      Was überwiegt bei den Geschäften der Schleuser, der skrupellose Menschenhandel oder die Hilfe für verzweifelte Flüchtlinge? Wozu sind die Menschenhändler bereit, wenn es gilt, ihre eigene Haut zu retten? In der direkten Konfrontation zwischen Thorsten Lannert und den Kostics wird nicht nur Pistole gegen Pistole gerichtet, sondern die Frage nach Gewissen und Verantwortung wird zur Waffe. Nur wenige Stunden umfasst der Film von Autor Christian Jeltsch und Regisseur Züli Aladag, deren atmosphärische Geschichte zum größten Teil inmitten des Flüchtlingsheims spielt. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereSo 21.02.2016Das Erste
      SWR - Lannert & Bootz
    • Folge 977 (90 Min.)
      Aus dem Nichts: Adrian Tarrach (Rick Okon, l.) greift Klaus Hartmann (Thomas Bastkowski, r.) mit einem Messer an – völlig überraschend für den Stiefvater von Adrians Freundin Laura.
      Mord im Villenviertel: Klaus Hartmann wird am helllichten Tag in seiner eigenen Küche erstochen, während Ehefrau Carmen mit laufendem Motor im Wagen auf ihn wartet. Zur gleichen Zeit verschwinden Tochter Laura und deren Freund Adrian Tarrach spurlos. Der junge Mann mit dem makellosen Auftreten schmiedete gerade hochfliegende Zukunftspläne für das Paar. Doch jetzt hat die Spurensicherung seine Fingerabdrücke auf dem Tatwerkzeug gefunden. Sofort bekommen die Kommissare Max Ballauf und Freddy Schenk den Hinweis auf Adrians Vergangenheit, mit Drogenbesitz und Autodiebstahl. Auch sein Zuhause passt nicht zur schicken Villengegend, in der seine Freundin aufgewachsen ist: Er wohnt bei seiner Mutter Pia in einer Kölner Vorstadtsiedlung. Doch auch hier haben sich Adrian und Laura nicht gemeldet.
      Selbst Adrians Kumpels und Lauras Mitschüler wollen nichts von den beiden gehört haben. Dabei stand doch Lauras große Party zum 18. Geburtstag unmittelbar vor der Tür. Erst als in einer Bar ein zweiter Mord geschieht, bekommen Ballauf und Schenk zumindest Adrian zu sehen – auf einem Überwachungsvideo. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereSo 28.02.2016Das Erste
      WDR - Ballauf & Schenk
    • Folge 978 (90 Min.)
      Die Kommissarinnen Henni Sieland und Karin Gorniak bei der Bestandsaufnahme in ihrem Büro: v.l. Henni Sieland (Alwara Höfels), Karin Gorniak (Karin Hanczewski)
      In ihrem ersten Fall werden die Dresdner Kommissarinnen Karin Gorniak und Henni Sieland mit einem brutalen Mord konfrontiert. Die Schlagerwelt ist in Aufruhr. Inmitten der Proben zur Unterhaltungsshow „Hier spielt die Musik“ ist einer der Lokalmatadoren, Toni Derlinger vom Gesangsduo „Toni & Tina“, erschlagen in den Kulissen aufgefunden worden. Die Ermittlerinnen lassen die Bühne sperren und verschaffen sich einen Überblick über das persönliche Umfeld des Toten. Auf den ersten Blick war Toni allseits beliebt und hatte keine Feinde. Seine Frau und Gesangspartnerin Tina ist verzweifelt, der langjährige Manager Rollo wirkt, als hätte er einen Sohn verloren. Es fällt schwer, sich in diesem Umfeld, das viele Fans als letzte Bastion einer heilen Welt schätzen, einen grausamen Mord vorzustellen.
      War es ein enttäuschter Fan, der sich zurückgewiesen fühlte? Oder ging es um Geld? Anscheinend lief es für Tina und Toni in letzter Zeit nicht mehr rund, die beiden waren eindeutig auf dem absteigenden Ast. Der Nachwuchs im Schlagergeschäft drängt unbarmherzig nach, die Volksmusik entwickelt sich weiter. Maik Pschorrek, ein aalglatter Jungmanager und Konzertveranstalter, erobert mit dubiosen Methoden den Markt und hat mit Künstlern wie der poppigen Laura und den Volks-Rock’n’Rollern „Herzensbrecher“ aufstrebende Stars unter Vertrag.
      Wollte Toni kurz vor seinem Tod zu Maik Pschorrek wechseln, um seine Karriere zu beleben? Konnte es Rollo nicht ertragen, dass ihn seine Künstler, die er einst zusammengeführt und über viele Jahre aufgebaut hatte, verlassen? Als die Tatwaffe mit Rollos Fingerabdrücken gefunden wird, deutet alles in die Richtung des einsamen Managers. Während die Ermittlerinnen Henni Sieland und Karin Gorniak immer tiefer in diese Welt aus Sein und Schein eindringen, entdeckt ihre Kollegin Maria Mohr, eine junge Polizeianwärterin, den entscheidenden Hinweis und bringt sich in große Gefahr. Neben dem Fall muss sich Karin Gorniak auch privat mit dem Thema Gewalt auseinandersetzen. Ihr Sohn Aaron hat einen entsprechenden Rap-Text verfasst. Seine Klassenlehrerin Frau Schwarz hält die alleinerziehende Karin für überfordert, sie die Lehrerin für hysterisch.
      Karins Versuche, mehr Zeit mit Aaron zu verbringen, scheitern aber kläglich. Ihre Kollegin Henni Sieland hingegen wünscht sich nichts sehnlicher als ein Kind mit ihrem Freund Ole, der sich allerdings selbst oft wie ein Kind verhält. Der erste „Tatort“ mit dem neuen Team aus Dresden. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereSo 06.03.2016Das Erste
      MDR - Gorniak & Sieland
    • Folge 979 (90 Min.)
      Spusi Corinna Haas (Fabienne Hadorn), Praktikant Silvan Bühler (Mario Fuchs), Kommissarin Liz Ritschard (Delia Mayer) und Kommissar Reto Flückiger (Stefan Gubser) beim toten Mädchen.
      Ava Fleury (Ella Rumpf) ist Schülerin eines Eliteinternats im Raum Luzern. Sie wird nachts auf einer Landstraße von einem Lastwagen erfasst. Der Fahrer ist am Steuer eingeschlafen und hat die junge Frau in der Dunkelheit nicht gesehen. Am nächsten Tag verhaften Flückiger (Stefan Gubser) und Ritschard (Delia Mayer) den Verdächtigen, Fritz Loosli (Urs Jucker). Er gesteht, Lenker des Fahrzeugs gewesen zu sein und den Unfallort panikartig verlassen zu haben. Im Präsidium begegnet er unerwartet dem Vater des toten Mädchens, Laurant Fleury (Luc Feit). Dieser lässt seine ganze Trauer in einem Wutausbruch an Loosli aus. Man ahnt schnell, dass Fleury den Tod seiner Tochter nicht ungesühnt lassen will. Nach der Autopsie der Leiche steht aber fest: Loosli trifft keine Schuld. Ava war bereits tot, als sie von seinem Lastwagen erfasst wurde.
      Jemand hatte sie mit einem schweren Gegenstand erschlagen und auf der Straße platziert. Die Kommissare Flückiger und Ritschard beginnen, im Internat sowie in Avas Freundeskreis zu ermitteln. Sie treffen auf die Sprösslinge der politischen und wirtschaftlichen Elite aus der ganzen Welt. Für Flückiger, dem jegliches Machtgehabe gegen den Strich geht, sind die Untersuchungen kein einfaches Unterfangen – umso mehr als die Spuren zum Bruder eines Emirs führen, der als Minister in Luzern zu Besuch ist und diplomatische Immunität genießt. Flückiger gerät zusehends in einen Interessenskonflikt mit der Bundespolizei und riskiert, dass aus den Ermittlungen eine Staatsaffäre wird. Neben Delia Mayer und Stefan Gubser stehen im zehnten Schweizer „Tatort“ wieder Fabienne Hadorn als Spurensicherin und Jean-Pierre Cornu als Polizeichef Eugen Mattmann im Einsatz.
      In den Episodenrollen sind bekannte Schweizer Schauspieler wie Urs Jucker als Lastwagenfahrer Fritz Loosli, Esther Gemsch als energische Internatsleiterin Elisabeth Ammann, Samuel Weiss als unter Druck geratener Bundespolizist und Luc Feit als Avas trauernder Vater zu sehen. Zudem ergänzen junge Shootingstars wie Ella Rumpf als Ava sowie Flurin Giger als Tom das Ensemble. Nadim Jarrar spielt die Rolle des jungen Ministers Ali Al-Numi. Für die Regie von „Tatort: Kleine Prinzen“ konnte Markus Welter gewonnen werden. Das Drehbuch zum „Tatort – Kleine Prinzen“ stammt aus der Feder der beiden Autoren Lorenz Langenegger und Stefan Brunner. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereSo 13.03.2016Das Erste
      SF - Flückiger
    • Folge 980 (90 Min.)
      Teambesprechung der Bundespolizei mit Julia Grosz (Franziska Weisz, 4.v.r.), Thorsten Falke (Wotan Wilke Möhring, 5.v.r.), Hellinger (Marie-Lou Sellem, 2.v.r.) und Kollegen.
      Am Flughafen Hannover wird ein Toter gefunden. Kommissar Torsten Falke und Kommissarin Julia Grosz von der Bundespolizei wird schnell klar, dass der Mann einer Schleuserbande zum Opfer fiel, die auf dem Flughafen agiert. Offenbar war der Tote der Bande bei einer ihrer Aktionen gefährlich in die Quere gekommen. Zudem ist ein weiterer Passagier verschwunden. Es stellt sich heraus, dass es offenbar einem IS-Heimkehrer gelungen ist, durch eine Sicherheitslücke im Flughafen zu schlüpfen und unbemerkt in die Stadt zu gelangen. Plant er ein Attentat? Den beiden Bundespolizisten bleibt nur wenig Zeit, um eine mögliche Katastrophe zu verhindern. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereSo 20.03.2016Das Erste
      NDR - Falke & Grosz
    • Folge 981 (90 Min.)
      Melinda Mai (Rosemarie Röse) hat Angst um ihre Mutter, die aus dem Fenster stürzte.
      An der Rechtssteuerung des Auto ist es noch zu erkennen: Ellen Berlinger (Heike Makatsch), neuerdings Hauptkommissarin in Freiburg, hat die letzten Jahre in England verbracht. Jetzt ist sie in ihre Heimatstadt zurückgekehrt – hat es aber noch nicht über sich gebracht, den abgebrochenen Kontakt zu ihrer Mutter wieder aufzunehmen. Weil Ellen Berlinger schon an ihrem ersten Arbeitstag zu einem Einsatz eilen muss, bleibt keine Zeit für Einarbeitung oder ausführliches Kennenlernen der Kollegen. Ihr scheint das gerade recht zu sein. Es genügt ihr, wenn sie ihren neuen Chef Volker Gaus (Holger Kunkel), den Kollegen Henrik Koch (Max Thommes) oder Kriminaltechniker Frank Hensel bei der konkreten Arbeit kennenlernt. Smalltalk ist Ellens Sache nicht. Wobei das Team ohnehin erst mal das Erstaunen über die Schwangerschaft der neuen Kollegin verarbeiten muss.
      Der Fall führt Ellen Berlinger in die Leistungsabteilung des Jobcenters. Dort wurde am frühen Morgen Mitarbeiter Holger Kunath an seinem Schreibtisch gefunden, stranguliert mit einem Kabelbinder. Der Monitor seines Computers zeigt einen Abschiedsbrief, aber ist der glaubhaft? Ellen Berlinger zweifelt. Die Arbeit im Jobcenter ist nichts für sensible Gemüter, nicht selten sind die Mitarbeiter Aggressionen oder Drohungen ihrer Kunden ausgesetzt. Bei Holger Kunath bezogen die sich vor allem auf Wohnungsfragen. Aufwendige Sanierungen von Innenstadtquartieren und die Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentum verdrängen auch in Freiburg die bisherigen Mieter, und dazu gehören viele Jobcenter-Kunden. Das Schicksal droht auch Cornelia Mai, die mit ihrer 16-jährigen Tochter Melinda im Jobcenter auftaucht.
      Frau Mai könnte wütend auf Holger Kunath sein, denn die Zahlung ihrer Miete lief über das Jobcenter. Ellen Berlinger fragt sich, warum Kunath das Geld nicht überwies, denn nun wird die Kündigung wirksam. Doch Frau Mai ist eher traurig als wütend, resigniert bunkert sie sich in ihrer Wohnung ein, daran kann auch Melinda nichts ändern. Als Ellen Berlinger Kunaths Ehefrau Jutta aufsucht, erlebt sie dort eine fast spiegelbildliche Situation: Mit einer Eigentumswohnung in einem schicken Freiburger Vorzeigequartier hat Familie Kunath sich finanziell übernommen. Schon seit einer Weile wachsen die Schulden an. Statt zu trauern, müssen Frau Kunath und ihr Sohn Titus nun um ihre Wohnung bangen. Die Teenager um Titus Kunath, Melinda Mai oder ihre Freunde lenken sich auf ihre eigene Weise von den Familienproblemen ab.
      Titus’ Freundin Harriet steht auf das gerade mal wieder angesagte Ohnmachtsspiel, von den Jugendlichen Passout game oder Biokiffen genannt, und genießt den kurzen, aufregenden Rausch durch Wegdrücken des Sauerstoffs im Hirn. Melinda macht keinen Hehl daraus, dass sie, anders als ihre Freundin Ruth, nichts von dem Spiel hält. Dafür interessiert sie sich für Titus, der wohl nicht allzu viel von seinem Vater hielt. Tatsächlich erweist Holger Kunath sich als Mann mit unguten Geheimnissen. Er hatte ein Verhältnis mit mindestens einer seiner Kundinnen und Ellen ist klar, dass jemand davon gewusst haben muss, denn es gibt ein Beweisfoto, auf dem allerdings nur Kunath selbst zu erkennen ist. Ellen und ihr Team schließen daraus, dass Kunath leicht unter Druck zu setzen war, was ihn für Menschen wie Bauinvestor Fest interessant machte.
      Der will das Gebäude, in dem die Mais noch wohnen, möglichst schnell entmieten und wendet dabei so subtile Methoden wie Amtsanmaßung und die Zerstörung von Rohren an. Bei Ellen dagegen versucht er sich einzuschmeicheln. Ohne Erfolg natürlich, auf Süßholzraspeln reagiert sie nicht. Die kompromisslose Art könnte sie von ihrer Mutter geerbt haben. Denn als Ellen sich endlich entschließt, wieder auf Edelgard Berlinger zuzugehen, wird sie unmissverständlich zurückgewiesen. Edelgards Aversion gegen Ellen, die zur Polizei ging und die Betreuung ihrer Tochter der Großmutter überließ, scheint unverrückbar. Die 16-jährige Niina, die ahnt, dass Ellen ihre unbekannte Mutter ist, würde anders reagieren. Aber dieser Begegnung weicht Ellen immer wieder aus.
      Als sie allerdings erfährt, dass auch Niina mit Melinda befreundet ist, wird ihr klar, dass sie womöglich im Zuge der Ermittlungen doch miteinander zu tun haben werden… Im „Tatort“-Special „Fünf Minuten Himmel“ zeigt Heike Makatsch, dass sie auch als „Tatort“-Kommissarin zu überzeugen weiß. Entschlossen, eher unnahbar und vielschichtig ist ihre Ellen Berlinger, und man ahnt, dass es einige ungelöste Rätsel in ihrem Leben gibt. Das Drehbuch von Thomas Wendrich führt sie in ein akutes städtisches Konfliktfeld, zu dem Problem der Gentrifizierung von Innenstadtvierteln, deren Opfer nicht zuletzt die Empfänger von Sozialleistungen sind. Regisseurin Katrin Gebbe, für die „Fünf Minuten Himmel“ die Fernsehfilm-Premiere darstellt, inszenierte einen atmosphärischen „Tatort“ mit stimmigen Milieus, in dem vor allem die Bilder sprechen. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereMo 28.03.2016Das Erste
      SWR - Berlinger
    • Folge 982 (90 Min.)
      Ferentari ist der Name eines Armenviertels in Bukarest. Die frühe Konfrontation mit Kampf, Verrohung, Manipulation und Gewalt treibt viele der dort heranwachsenden Frauen in die Prostitution. Auf ihren Fahrten durch europäische Laufhäuser begegnen sie Tausenden von Männern, wechseln im Zwei- bis Drei-Wochen-Takt die Orte, können keine Verbindungen knüpfen und verdienen feuchtes Geld. Der Film beginnt mit der Verurteilung eines Rumänen, der aus Habgier und unter starkem Alkoholeinfluss seine 19-jährige Cousine, die Prostituierte Aurelia Rubin (Anne-Marie Waldeck) misshandelt und erwürgt hat. Für Leitmayr (Udo Wachtveitl), der die fünf Monate zurückliegenden Ermittlungen leitete, ist das ein Fall unter vielen – Milieu. Der Täter total betrunken, ein schnelles Geständnis, fertig.
      Batic (Miroslav Nemec) hatte sich bei der Ermittlung zurückgehalten, weil ihn mit dem Bordellbetreiber Harry Schneider (Robert Palfrader), bei dem Aurelia arbeiten sollte, eine Jugendfreundschaft verbindet. Aber die totale Indifferenz des Angeklagten hat ihn irritiert. Zurück im Büro bittet er noch einmal um die Akte des verurteilten Rumänen. Warum? Weil er es in all seinen Dienstjahren nicht ein einziges Mal erlebt hat, „dass einer nach seiner Festnahme innerhalb von 30 Minuten ein Geständnis ablegt und dann die ganze Zeit über nicht ein einziges Mal versucht, seine Schuld auch nur um so viel (2 Millimeter) zu verringern.“ Kurz darauf sind die beiden Kommissare um eine bittere Erkenntnis reicher: Sie haben den Fall vernachlässigt und einen Bock nach dem anderen geschossen.
      Jetzt wissen sie, dass die tote Aurelia am Abend der Tat mit einer anderen Prostituierten, Mia Petrescu (Mercedes Müller), unterwegs war. Dieses Mädchen ist seit jener Nacht vor fünf Monaten spurlos verschwunden. Als sie Schneider befragen, ist dieser absolut direkt. Aurelia wurde gleich am nächsten Tag von ihm vermisst gemeldet. Dass er Mia, die nach dem Abend auch nicht mehr wiederkam, nicht vermisst meldete, erklärt Schneider ganz einfach: „Nutten kommen und Nutten gehen.
      Was haben wir? Wir haben sieben Häuser und da gehen pro Jahr zwischen 350 und 400 Frauen durch, da kann ich unmöglich jede beim Namen kennen, bitte!“ Dass Aurelias Verschwinden gemeldet wurde und das von Mia nicht, ist nur der erste Hinweis darauf, dass der verurteilte Cousin von Aurelia vermutlich gekauft wurde, um ein Verbrechen zu vertuschen, das einen viel tieferen Abgrund hat. Was ist in der Nacht passiert, als Aurelia zu Tode kam und Mia verschwand? Wie stecken Schneider und sein Handlanger Siggi (Andreas Lust) mit drin und welche Rolle spielt Benny (Max von der Groeben), der 22-jährige Fahrer einer Wäscherei, dem in der Nacht, als Aurelia starb, ein nacktes Mädchen ins Auto lief? Ein Jubiläumstatort mit einem Fall, bei dem sich die Polizei besser rausgehalten hätte. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereSo 03.04.2016Das Erste
      BR - Batic & Leitmayr
    • Folge 983 (90 Min.)
      Von der Vergangenheit eingeholt, gerät Hauptkommissarin Anna Janneke (Margarita Broich) an ihre Grenzen. Der verurteilte Mörder Alexander Nolte (Nicholas Ofzcarek) ist wieder auf freiem Fuß und versucht, Kontakt zu ihr aufzunehmen. In ihrer Zeit als Polizeipsychologin hat sie das Gutachten erstellt, welches Nolte lebenslänglich ins Gefängnis brachte. Nach fast 20 Jahren hat er seine Strafe abgesessen, wurde entlassen und arbeitet nun im Dentallabor von Roland Burmeister (Sabin Tambrea). Betreut wird Alexander Nolte von der Psychologin Helene Kaufmann (Ursina Lardi). In einer Hauseinfahrt wird der Obdachlose Martin Busche (Manuel Harder) erstochen aufgefunden. Für die beiden Frankfurter Kommissare Paul Brix (Wolfram Koch) und Anna Janneke bleibt dieser Mord rätselhaft.
      Hinweise gibt es kaum, es findet sich kein Motiv, die Ermittlungen verlaufen zäh und führen schließlich ins Leere. Anna Janneke ist emotional sehr mitgenommen, da Alexander Nolte in ihr Leben eindringt. Dramatisch wird die Situation, als er ihr zu Hause auflauert und sich ihr schrecklicher Verdacht bestätigt. Im neuen Fall von Janneke und Brix liegen Wahrheit und Verführung dicht beieinander. Dritter Fall des Frankfurter Ermittlerteams Anna Janneke (Margarita Broich) und Paul Brix (Wolfram Koch). (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereSo 10.04.2016Das Erste
      HR - Janneke & Brix
    • Folge 984 (90 Min.)
      In der Nähe Weimars wird in der Hochofenschlacke eines Stahlwerks die Leiche von Roy Weischlitz entdeckt, der im Werk am Abstich beschäftigt war. Schnell wird den Kommissaren Kira Dorn und Lessing klar, dass er ermordet wurde. Roy lebte mit seiner Schwester Siegrid zusammen, mit der ihn, Siegrid zufolge, ein inniges Verhältnis verband. Doch die Kommissare finden heraus, dass zwischen den Geschwistern ein Krieg herrschte, gegen den die Schlacht bei Jena und Auerstedt ein minderer Disput war. Siegrid hat ihren Bruder allem Anschein nach gehasst. Sie machte Roy für ihr zerstörtes Lebensglück mit ihrem Ex-Verlobten Karsten alias „Flamingo“ verantwortlich, der durch Roys Schuld ein Bein verlor. Dieses tragische Ereignis war für Karsten der Beginn einer beispiellosen Abwärtsspirale. Jetzt haust er als alkoholkrankes Wrack in einer verlassenen Tankstelle.
      Da Karsten in der Mordnacht eine Extraschicht am Hochofen schob, kommt er als Täter infrage, ebenso wie sein Kumpel Frank. Der ist mit der Prostituierten Irina Kratochvílová alias Vanessa Fink verbandelt, die in einem Wohnwagen am Stadtrand ihrem Gewerbe nachgeht. Die Kommissare finden heraus, dass Irina von Frank und Karsten, der sich an Roy rächen will, angesetzt wurde, um Geld aus Roy herauszupressen. Die Ermittlungen werden dadurch erschwert, dass es zwischen den Kommissaren unterschiedliche Vorstellungen über die häusliche Zukunft ihrer kleinen Familie gibt. Lessing beschleicht der beunruhigende Gedanke, dass Kira vielleicht aus Weimar weg will. Zusätzlich müssen die Kommissare sich mit dem neuen Kollegen Ganser von der Kriminaltechnik herumschlagen, der, wie ihr Chef Kurt Stich treffend sagt, eine „Arschkrampe ist, wie sie im Buche steht“. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereSo 24.04.2016Das Erste
      MDR - Lessing & Dorn
    • Folge 985 (90 Min.)
      Dr. Patrick Wangila wurde erstochen. Erste Hinweise deuten auf eine Beziehungstat hin: Der aus dem Kongo stammende Arzt war mit einer Deutschen verheiratet, offensichtlich hatte er aber eine Affäre. Schnell haben Ballauf und Schenk seine Witwe Vivien Wangila im Visier. Doch auch Wangilas Klinik-Kollegin Dr. Sabine Schmuck und die Krankenpflegerin Angelika Meyer verstricken sich in Widersprüche. Außerdem rätseln die Kommissare, ob es einen Zusammenhang zwischen dieser Tat und dem Tod einer jungen Kongolesin gibt: Sie hatte sich kürzlich bei einer Polizeirazzia in einer Unterkunft für Flüchtlinge aus dem Fenster gestürzt. Da erscheint Théo Wangila auf der Bildfläche. Wie sein Bruder Patrick wurde auch er vor einigen Jahren als Kriegsflüchtling anerkannt und hat sich in Köln eine neue Existenz aufgebaut. Nun will er auf eigene Faust ermitteln, wer seinen Bruder ermordet hat. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereSo 01.05.2016Das Erste
      WDR - Ballauf & Schenk
    • Folge 986 (90 Min.)
      Die Tänzer Marie Ade (Mersiha Husagic, l) und Remo Dorn (Max Hemmersdorfer, r) treten mit der Tanzsportgemeinschaft Münster bei einem Turnier an.
      Was machen denn Professor Karl-Friedrich Boerne und die Staatsanwältin Wilhelmine Klemm gemeinsam auf dem Tanzparkett? Kommissar Frank Thiel kann sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Auch ihn hat es in die Tanzsportgemeinschaft Münster verschlagen – allerdings aus beruflichen Gründen. Bei einer im Wolbecker Wald gefundenen Leiche handelt es sich um die Tänzerin Elmira Dumbrowa. Ihre ehemaligen Tanzpartner sind geschockt von der Nachricht, dass die junge Moldawierin ermordet wurde. Zwei von ihnen trifft es ganz besonders: Marie wohnte mit Elmira zusammen, Jonas war in die Tänzerin verliebt. Doch eigentlich ist zum Trauern keine Zeit. Die Formation steht kurz vor einem wichtigen Wettkampf, der sie in die Spitzenklasse des Tanzsports katapultieren könnte. Vereinspräsident und Star-Orthopäde Dr.
      Winfried Steul sowie der Trainer Andreas Roth machen dem Team mächtig Druck – gerne hätten sie die Nachricht von Elmiras Tod unterm Tanzparkett gehalten, wie so einiges andere auch. Dann wird im Wald, in der Nähe des Tatorts, ein abgetrennter Männerfuß gefunden. Thiel und Boerne fragen sich: Geht es hier um einen Doppelmord? (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereSo 08.05.2016Das Erste
      WDR - Thiel & Boerne
    • Folge 987 (90 Min.)
      Bremen im Ausnahmezustand, die Kommissare Inga Lürsen (Sabine Postel) und Stedefreund (Oliver Mommsen) stehen unter Hochdruck: Eine Gruppe um die Umweltaktivistin Luisa Christensen (Friederike Becht) droht, die Stadt zu terrorisieren. Sie fordert ein Bekenntnis des Wissenschaftlers Dr. Urs Render (Manfred Zapatka) zu seinen Forschungen für einen Biotechnologiekonzern, aber Render schweigt. Die Erpresser sind zum Äußersten bereit, der eiligst einberufene Krisenstab um Leiter Helmut Lorentz (Barnaby Metschurat) und Kommissar vom Dienst Joost Brauer (Werner Wölbern) befürchtet das Schlimmste. Hilft die eigenwillige BKA-Kollegin Linda Selb (Luise Wolfram) Inga Lürsen und Stedefreund beim Wettlauf gegen die Zeit? (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereMo 16.05.2016Das Erste
      RB - Lürsen

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