Kommentare 1–10 von 1655
Brigitte1950 (geb. 1950) am
Also der Wiener Tatort war schon mal besser. Ich hab die Bibi und den Moritz immer sehr gerne gesehen, aber heute, das war kein Krimi, eher ein Drama. Ich hoffe nur, dass der nächste bzw. der letzte Tatort mit den beiden wieder besser wird, damit es ein würdiger Abschied ist. Es wäre auch schön, wenn der Inkasso-Heinzi (Simon Schwarz) im letzten Tatort nochmal zu sehen wäre
1893999 am
Der Tatort „Gegen die Zeit“, etwas Melancholie schwang permanent mit in diesem Tatort, vor allem in dem Wissen, dass dies der vorletzte Fall des liebgewonnenen Duos Eisner und Fellner ist.
Aber auch Sujet und Setting verströmten eher Düsternis als Lebensfreude, so dass konsequenterweise auf jeglichen Klamauk und Kabbeleien zwischen den Ermittlern verzichtet wurde (die freilich in anderen Fällen stets das Salz in der Suppe der Wien-Tatorte waren).
Filmästhetisch sehr gelungen ist das gedankliche Eintauchen der Hauptfiguren in die Ereignisse unmittelbar vor dem Mord, ein Kniff, der gut zum melancholischen Grundton passte und dem Film eine besondere sinnlich-überzeitliche Komponente verlieh.
Alles in allem: Kein Meisterwerk der Filmkunst, aber solide inszenierte und sehr sehenswerte Krimikost aus der Alpenrepublik.
Einmal schauen reicht aber völlig aus!User 1863913 am
Eher ein Psycho Kammerspiel als ein normaler Tatort. Durchgeknallte Betreuer kümmern sich um traumatisierte und durchgeknallte Jugendliche. Schon schlimm, aber kein Krimi. Die Wiener haben mehr verdient.Frommi am
Tatort Gegen die Zeit
Auch der Wien-Tatort macht jetzt auf Sozialdrama, sicherlich ein ambitioniertes und wichtiges Thema, aber Sozialdrama anstatt Krimi ist nicht meine Erwartung an den Tatort.
Diese Entwicklung habe ich hier schon mehrmals an anderer Stelle kritisiert.
Bibi und Moritz gehören eigentlich zu meinen Lieblingsermittlern, diesmal nicht.DerGlotzer am
Trifft auch meine Einschätzung. Als Krimisozialdrama sicher eine gelungene Umsetzung und auch aktuell, aber auch nicht so meine Erwartung an einen Krimi.
Wobei auch für mich die Wiener zu meinem Lieblingstatort gehören.
Na ja, mal sehen, wie sie sich verabschieden.
23690 am
Von den Wienern ist man besseres gewohnt, schade um die Zeit
TVKritik23 (geb. 1962) am
Puh, anstrengend...fehlt nur noch der Kollege Murot...Frommi am
Das stimmt.
Ich finde lieber schräger Krimi als langweiliges Sozialdrama.
1893999 am
Leider klang der neuste Freiburger „Tatort - Dreisatz“ nicht nur auf dem Papier nach einer mitunter handlungsarmen Vorstellung.
Es kam noch arger:
Warum die Polizei gegen die vor dem Nachtclub aufgefahrenen „Devils“ nicht vorgegangen ist, erschließt sich ebenso wenig wie die Tatsache, dass der Verdächtige Ramin Taremi auf die Wache gebracht wurde, seine Entourage aber im „THC“ ausharren musste?!
Dass auch die unbeantworteten Funkanfragen an die verschwundenen Einsatzkräfte lange Zeit ohne Folgen blieben, ist ebenfalls kaum nachvollziehbar, sorgte aber immerhin für den überzeugendsten der drei Handlungsstränge.
Was sich der Kenntnis von Berg und Tobler entzieht, wissen wir vor den Bildschirmen nämlich genau.
Der Dienstälteste Wolle, seine Kollegen Mahmoud, Timo und Jakub sowie die Polizistinnen Pia und Miriam haben sich mit ihrem Fahrzeug unter einer Brücke versteckt und stritten über die weitere Vorgehensweise.
Ihr gemeinsamer Einsatz ist wie zu erwarten schief gegangen, wer von den sechs sich welche Verfehlung geleistet hat und wer das Gesetz in die eigenen Hände nehmen möchte, ist für die eigentliche Whodunit-Frage dieses Krimis verantwortlich, der genau an dieser Stelle wirklich interessant wurde.
Während weder die Befragung von Berg auf dem Revier noch Toblers Ermittlungen im Club irgendwie vom Fleck kamen, sorgte die eskalierende Gruppendynamik innerhalb der Polizeieinheit für echte Spannung, auch weil der Radius der handelnden Personen etwas breiter gefasst war, als an den beiden anderen Schauplätzen dieses „Tatorts“, der zweifelsohne über starke Momente verfügte, im Großen und Ganzen aber spätestens im Mittelteil für schwerer werdende Augenlider sorgte.
Einmal sehen reicht völlig aus!Bingo2018 am
Diesmal ein sehr platzsparender Tatort. Sehr wenig Locations. Vermutung: Vielleicht Sparmaßnahmen?sixles am
Hej, hab Zwischendurch 35min geschlafen und nach dem Aufwachen nicht das Gefühl gehabt ich hab was verpasst! Alle waren noch an den gleichen Schauplätzen! Die Bepos unter der Brücke, Frau Kommissarin im Club und Herr Kommissar in der Wache! Hab dann ausgeschaltet!
Fernsehsenf am
Mir hat die gestrige Tatort-Folge aus Freiburg gut gefallen. Klar war es unrealistisch, dass die Polizisten sich die halbe Nacht nicht melden. Und nach der langen Diskussion meinte man ja, dass da sonstwas Krasses passiert sein musste, zum Beispiel, dass der junge Polizist mit seinem alten Bekannten aneinander geraten wäre. [Spoiler] Stattdessen kommt erst ganz zum Ende hin raus, dass die junge Polizistin den Rocker "nur" in NOTWEHR erschlagen hat. Das hätte der Dienstälteste doch in seinen Bericht schreiben können und es wäre gut gewesen?
Aber für mich wurde das aufgewogen durch die Beleuchtung der diversen moralischen Dilemmata von allen Seiten. Alle hatten ihre eigenen Interessen und ihre eigene Sicht auf die Dinge, war ja auch alles nachvollziehbar. Zudem war es auch prima gespielt. Und ich fand es auch mutig von den Verantwortlichen, mal "so etwas" zu zeigen. Erhöht ja nicht gerade das Vertrauen in unsere Ordnungshüter... ;->
SerienFan_92 (geb. 1992) am
Also, das war wohl einer der zähesten Tatorte seit langem.
Und teilweise auch sehr unrealistisch.
Die Polizisten stehen gefühlt stundenlang auf dem Parkplatz und reagieren nicht auf Funksprüche, aber niemand vermisst Sie oder lässt Sie orten ?!
Völlig normal, dass Kollegen nicht antworten und stundenlang brauchen, um zur Wache zu kommen...
Und der Verdächtige - Der ja weiß, dass er es nicht war, sagt stundenlang nicht, wer es wirklich war ?
Der eine schweigt, die anderen streiten sich ewig und am Ende spricht endlich die Verlobte.
Da habe ich mich aber gefreut, als endlich mal jemand was gesagt hat.
Da war der Tatort aber auch schon fast rum.Resi-Berghammer am
Ich habe nach 15 Minuten abgeschaltet.Old School am
Ich hege den Verdacht das da noch Ideen bzw. Drehbücher aus Coronazeiten verwurschtelt werden. Hier gab es nur 3 Drehorte, die einsame Stelle unter der Brücke, die Disco und das Büro wo die Schauspieler jeweils abgeschottet für sich drehen konnte ganz nach den damaligen Bestimmungen. Ist mir letztens schon in ner Soko (Leipzig?) aufgefallen wo es faktisch nur ein Drehort gab.
Da die Truppe nicht auf den Funkspruch reagierten wäre erstmal der Leithammel auf dem Händy angerufen und dann eine Streife vorbei geschickt worden. Alles nur unrealistische Zeitschinderei um die 90 min. voll zu bekommen. 🙄
Linear liefen ja bessere Alternativen in der WDH die ich unten schon als Tip angab.
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