Kommentare 1–10 von 1614

  • am

    Der Polizeiruf 110 (Goldraub) war heute nicht so prickelnd wie erhofft.

    Leider haben die Verantwortlichen des Krimis nicht so viel Liebe und Energie in den Goldraub-Plot gesteckt wie in das Geplänkel der Ermittler.

    So viele Verdächtige, so wenig Suspense.

    Am Ende geht weder der Raubmord-Thriller noch das Familiendrama auf.

    Tomek Nowicki als leicht verlotterter polnischer Gerichtsmediziner Kaminski. Immer wieder ein Hingucker. Nur leider wird durch seinen Mini-Part deutlich, dass immer weniger polnische Anteile im deutsch-polnischen Polizeirevier zu finden sind. Schade, das TV-Revier war einst als grenzübergreifendes Projekt konzipiert worden.

    Mit dem spektakulären Raub im Louvre, wo im Oktober Schmuckstücke aus der Sammlung Napoleon I. und von Kaiserin Eugénie gestohlen wurden, kann es dieser „Polizeiruf“ leider nicht aufnehmen, trotz strahlender historischer Klunker und Kulissen.

    Der Pariser Louvre ist fern.
    Bei diesem unkonzentrierten Goldraub-Thriller wollte sich kein Bling-Bling-Gefühl einstellen.

    Stimmungstechnisch war ich dann irgendwann bei dem von der Tabakabstinenz genervten Rogov.
    Beinahe will man selbst wieder mit dem Rauchen anfangen, aus Langeweile.
    Dieser „Polizeiruf“ war ein Fall von Spannungsentzug.
    Oder, wie es Rogov enttäuscht nach einer Runde Boxen sagt: »Ich hätt’ immer noch gerne ’ne Kippe.«

    Daher gebe ich heute nur 3 Punkte von 10.
    • am

      Spiegel.de beurteilt den "Polizeiruf" ja ganz ähnlich wie du... ;-)
  • am

    Tatort mit Untertiteln? Da bin ich raus. Ich will kein Fernsehen lesen.
    • (geb. 1963) am

      Ich liebe mehr Köln , Duisburg schimanski, Wien, Berlin (Rubin, Karow, Heinz Drachen Berlin tatorts) und München, Manfred Krug Tatort, die alten Tatorts sowieso 70er, 80er jahre
      • (geb. 1999) am

        Der Frankfurter Tatort ist wirklich gut! Azadi und Kulina bringen Magie auf die Leinwand. Es ist schwer zu erklären, woran das liegt. Ich denke mal, beide Schauspieler haben viel Lebenserfahrung und können deshalb durch Minimalistik den Charakteren wahre Tiefe einhauchen, die überzeugend rüberkommt! Einfach nur Klasse!
        • am

          Weiter so Frankfurt! Beste Tatortfolgen ever!
          • (geb. 1979) am

            Ja, richtig gut, aber das einzige Minus war das Schicksal von Almila Adak. Sie hat so tapfer um Gerechtigkeit für ihre Mutter gekämpft und sieht am Ende keinen anderen Ausweg mehr, als sich selbst von der Welt zu verabschieden. Ich könnte mir vorstellen, dass Hamza sich jetzt hinterfragt, ob er Almila genug geholfen hat und sich selbst Vorwürfe macht, aber er kann nichts dafür. Hamza ist schließlich kein Brandschutzexperte.
        • (geb. 2003) am

          Einfach nur schlecht!
          • (geb. 1979) am

            Boah, Old School, was für ein Konter! Zum Glück sind die Geschmäcker verschieden...
          • am

            Welcher Konter? Wurde anscheinend wieder feige gelöscht.
        • (geb. 1956) am

          Die Story beim neuesten Tatort ("Fackel") war ja mal erfrischend, weil mehr subtil und ohne "Effekte" oder übermässige moralische Belehrungen, auch wenn einige logische Lücken blieben.
          Aber die technische Umsetzung? Katastrophal! Der DoP Ralph Sichler ist bekannt für seinen "besonderen Stil" namens "kein Hochglanz" - er kastriert teures High-End-Equipment absichtlich - Arri Alexa-Kameras, so ziemlich das beste, was man derzeit überhaupt bekommen kann - um einen "dokumentarischen Stil" zu machen. Überlagert das technisch perfekte Signal der Kamera mit Pseudo-Film-Korn - kann man machen, aber nicht so dilletantisch wie hier: das "Korn" war nahezu "statisch" - echtes "Filmkorn" "bewegt" sich... Dazu alle "Lichter" (also z.B. Blicke aus einem Zimmer durch das Fenster nach draussen) total ausgebrannt... Und er bevorzugt an aktuellen High-End-Kameras Objektive aus den 70ern, die er auch noch oft mit zusätzlichen Filtern weiter verschlechtert... Kommt mir so vor, wie wenn ich einen aktuellen Porsche 911 absichtlich mit uralten Diagonal-Reifen bestücke und die auch noch mit zu niedrigem Luftdruck fahre...
          In der Regel wird das Equipment für diese Drehs gemietet, bei den aktuellen Preisen und der Drehdauer liegen die Mietkosten nur für Kamera samt Zubehör und Objektive bei ca. 50.000,- €!!!! Für ein Ergebnis, das man auch mit einer gehobenen Amateur-Spiegellosen für 2.000,- € Kaufpreis (inkl. Objektiv) hätte erreichen können... Dazu noch mit weniger Personal-Aufwand!
          PS: falls jemand wegen "Workflow" usw. anderer Meinung ist: z.B. bei Blackmagic gibt es professionelle Kameras ebenfalls in der 2.000,-€-Klasse, die sich mit den technischen "Anforderungen" eines Sichlers nur langweilen aber perfekt in jeden professionellen Workflow passen...
          • am

            Tatort Fackel
            Die neuen Frankfurter Ermittler stellen eine erkennbare Alternative zu den vielen Psychodramen von Tätern und Polizisten andernorts dar. Damit stehen sie für mich im Vergleich der Tatortstädte weit oben.
            Kein Firlefanz, empathische Ermittler und deren Darsteller, sparsame Dialoge ohne Erklärzwang und interessante Cold Cases.
            Der heutige Plot enthielt außer allgemeinem Lob auch ein paar Ungereimtheiten.
            Wie schon weiter unten erwähnt, wird das Motiv des überführten Kommissars für die Beteiligung am Mord nicht klar. Die Entlarvung kommt ziemlich unvermittelt kurz vor Schluss. Auch bleibt unklar, wer die Drohungen an Maryam und Hamza zu Beginn verschickt.
            Der Schluss selbst ist zwar traurig, zeigt aber, dass berechtigte Kritik an mächtigen Konzernen nicht immer zu deren Überfuhrung bzw. Bestrafung führt. Wie im richtigen Leben.
            Ich freue mich auf weitere Folgen.
            • am

              Ich denke, die Drohungen kamen vom überführten Kommissar. Patrone war 9 mm Para, Marke die auch bei der Polizei verwendet wird.
            • (geb. 1979) am

              Hallo, "Zementsack", da gehört schon viel Dreistigkeit dazu, einem Kollegen mit einer Patrone zu drohen!
          • (geb. 1992) am

            Sorry, was war da denn heute in Frankfurt los ?


            Aus privaten Gründen wird eine Ermittlung gestartet, die von der sonst immer ablehnenden Chefin auch noch gebilligt wird.


            Und was hatte das Ganze eigentlich mit einem Cold Case zu tun ?


            Zudem hatten die Erkenntnisse ja dann auch keine Auswirkungen auf die Untersuchung und der Selbstmord am Ende wirkte irgendwie überflüssig.



            Wenn das Konzept jetzt schon so aufgeweicht wird, haben wir in Zukunft also auch nur ganz aktuelle Ermittlungen.
            • am

              Cold sollte der Case wohl insofern sein, dass die Mutter vor 5 Jahren bei dem Brand umgekommen war. Aber ich gebe dir recht, ein klassischer Cold Case geht anders.

              Die diversen Ungereimtheiten trübten mir den ansonsten interessanten Krimi auch etwas ein. Dass der Kommissar mit seiner Ex so ungehemmt über den Fall redet, gefiel mir nicht. Dass die Mörderin des Gutachters beim Verhör so wenig Gegenwehr leistet, fand ich unglaubwürdig. Ebenso den Selbstmord am Ende, dazu wirkte die Frau eigetnlich zu vital, wie sie da auf einer Holzkiste stehend ihre Mitdemonstranten anfeuerte.
          • am

            Also die Frankfurter legen ein ganz schönes Tempo vor: 3 Fälle in 5 Monaten! 😁

            Den Zusammenhang zwischen dem Kommissar und der Frau vom Baustofflieferanten habe ich nicht ganz verstanden: Okay die kannten sich irgendwie vom Reitstall, aber warum half der Kommissar Simone Böttcher bei dem Mord? Vielleicht habe ich da auch etwas verpasst!
            • am

              Seyneb Saleh: Erst starb sie als Kay in Jenseits der Spree und jetzt als Almila im Tatort.
            • (geb. 1962) am

              Der Zusammenhang denke ich mal war wie häufig der Lockruf des Geldes...bei dem mageren Polizistengehalt wird er etwaige Skrupel weggeworfen haben...

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