Kommentare 1–10 von 1657
Buene1 (geb. 1965) am
Ziemlich zäh diesmal, unsere wiener... schade
Und völlig an der Realität vorbei, dass sämtliche "zuag'rasten" - auch untereinander - ein wunderbares, akzentfreies Deutsch sprechen :-(
Tom Franke am
Haben uns die vorletzte Episode der beiden Wiener angesehen.
Schnell wurde aus unserer Vorfreude ein bittere Enttäuschung!
Das war kein würdiger 'Vorletzter'. Was soll der Quatsch, das Bibi mit dem dahinscheidenden Opfer noch spricht und es vertröstet, das es nicht mehr lange dauert? Diese dämlichen Rückblenden wo die beiden Ermittler mit im Bilde sind? Das kann doch nur ein neuer Quatsch aus dem Land der Begrenzten sein!Brigitte1950 (geb. 1950) am
Also der Wiener Tatort war schon mal besser. Ich hab die Bibi und den Moritz immer sehr gerne gesehen, aber heute, das war kein Krimi, eher ein Drama. Ich hoffe nur, dass der nächste bzw. der letzte Tatort mit den beiden wieder besser wird, damit es ein würdiger Abschied ist. Es wäre auch schön, wenn der Inkasso-Heinzi (Simon Schwarz) im letzten Tatort nochmal zu sehen wäreOld School am
Wie - als Geist? Der ist doch gestorben, oder?
Hab gestern die neue Doppelfolge Lost in Fuseta geglotzt und erst jetzt den Wiener Totort. Naja, geht so und es gibt in letzter Zeit viel schlimmere als dieses Psycho-Kammerspiel. 👍👍bis 👍 von 5.
1893999 am
Der Tatort „Gegen die Zeit“, etwas Melancholie schwang permanent mit in diesem Tatort, vor allem in dem Wissen, dass dies der vorletzte Fall des liebgewonnenen Duos Eisner und Fellner ist.
Aber auch Sujet und Setting verströmten eher Düsternis als Lebensfreude, so dass konsequenterweise auf jeglichen Klamauk und Kabbeleien zwischen den Ermittlern verzichtet wurde (die freilich in anderen Fällen stets das Salz in der Suppe der Wien-Tatorte waren).
Filmästhetisch sehr gelungen ist das gedankliche Eintauchen der Hauptfiguren in die Ereignisse unmittelbar vor dem Mord, ein Kniff, der gut zum melancholischen Grundton passte und dem Film eine besondere sinnlich-überzeitliche Komponente verlieh.
Alles in allem: Kein Meisterwerk der Filmkunst, aber solide inszenierte und sehr sehenswerte Krimikost aus der Alpenrepublik.
Einmal schauen reicht aber völlig aus!Fernsehsenf am
Ich finde Sozialkrimis, und speziell wenn es um Jugendliche mit gescheiterter Sozialisierung geht, auch oft deprimierend. Das Bemühen der Erzieher wirkt in diesen Filmen so vergeblich, dass ich mich als Zuschauer selbst ohnmächtig fühle.
Die Befragungen der Zeugen mit Rückblenden zu kombinieren, in denen die Ermittler als Zuschauer selbst mit dabei sind, ist offenbar ein neuer Krimitrend. Hier wurde es nun kunstvoll auf die Spitze getrieben. Der Höhepunkt war für mich die nächtliche Szene auf der Straße, als der eine Typ seinem Hund dabei zusah, wie der die Leiche beschnüffelte, und dabei locker die Kommissare belog, dass er um die Zeit nicht aus dem Haus gegangen wäre. :-))
Trotzdem muss auch ich diesen Krimi nicht nochmal sehen. Bin mal gespannt auf den letzten Auftritt der beiden.
User 1863913 am
Eher ein Psycho Kammerspiel als ein normaler Tatort. Durchgeknallte Betreuer kümmern sich um traumatisierte und durchgeknallte Jugendliche. Schon schlimm, aber kein Krimi. Die Wiener haben mehr verdient.
Frommi am
Tatort Gegen die Zeit
Auch der Wien-Tatort macht jetzt auf Sozialdrama, sicherlich ein ambitioniertes und wichtiges Thema, aber Sozialdrama anstatt Krimi ist nicht meine Erwartung an den Tatort.
Diese Entwicklung habe ich hier schon mehrmals an anderer Stelle kritisiert.
Bibi und Moritz gehören eigentlich zu meinen Lieblingsermittlern, diesmal nicht.DerGlotzer am
Trifft auch meine Einschätzung. Als Krimisozialdrama sicher eine gelungene Umsetzung und auch aktuell, aber auch nicht so meine Erwartung an einen Krimi.
Wobei auch für mich die Wiener zu meinem Lieblingstatort gehören.
Na ja, mal sehen, wie sie sich verabschieden.
23690 am
Von den Wienern ist man besseres gewohnt, schade um die ZeitTVKritik23 (geb. 1962) am
Puh, anstrengend...fehlt nur noch der Kollege Murot...Frommi am
Das stimmt.
Ich finde lieber schräger Krimi als langweiliges Sozialdrama.
1893999 am
Leider klang der neuste Freiburger „Tatort - Dreisatz“ nicht nur auf dem Papier nach einer mitunter handlungsarmen Vorstellung.
Es kam noch arger:
Warum die Polizei gegen die vor dem Nachtclub aufgefahrenen „Devils“ nicht vorgegangen ist, erschließt sich ebenso wenig wie die Tatsache, dass der Verdächtige Ramin Taremi auf die Wache gebracht wurde, seine Entourage aber im „THC“ ausharren musste?!
Dass auch die unbeantworteten Funkanfragen an die verschwundenen Einsatzkräfte lange Zeit ohne Folgen blieben, ist ebenfalls kaum nachvollziehbar, sorgte aber immerhin für den überzeugendsten der drei Handlungsstränge.
Was sich der Kenntnis von Berg und Tobler entzieht, wissen wir vor den Bildschirmen nämlich genau.
Der Dienstälteste Wolle, seine Kollegen Mahmoud, Timo und Jakub sowie die Polizistinnen Pia und Miriam haben sich mit ihrem Fahrzeug unter einer Brücke versteckt und stritten über die weitere Vorgehensweise.
Ihr gemeinsamer Einsatz ist wie zu erwarten schief gegangen, wer von den sechs sich welche Verfehlung geleistet hat und wer das Gesetz in die eigenen Hände nehmen möchte, ist für die eigentliche Whodunit-Frage dieses Krimis verantwortlich, der genau an dieser Stelle wirklich interessant wurde.
Während weder die Befragung von Berg auf dem Revier noch Toblers Ermittlungen im Club irgendwie vom Fleck kamen, sorgte die eskalierende Gruppendynamik innerhalb der Polizeieinheit für echte Spannung, auch weil der Radius der handelnden Personen etwas breiter gefasst war, als an den beiden anderen Schauplätzen dieses „Tatorts“, der zweifelsohne über starke Momente verfügte, im Großen und Ganzen aber spätestens im Mittelteil für schwerer werdende Augenlider sorgte.
Einmal sehen reicht völlig aus!
Bingo2018 am
Diesmal ein sehr platzsparender Tatort. Sehr wenig Locations. Vermutung: Vielleicht Sparmaßnahmen?sixles am
Hej, hab Zwischendurch 35min geschlafen und nach dem Aufwachen nicht das Gefühl gehabt ich hab was verpasst! Alle waren noch an den gleichen Schauplätzen! Die Bepos unter der Brücke, Frau Kommissarin im Club und Herr Kommissar in der Wache! Hab dann ausgeschaltet!
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