Kommentare 1–10 von 1649

  • am

    Leider klang der neuste Freiburger „Tatort - Dreisatz“ nicht nur auf dem Papier nach einer mitunter handlungsarmen Vorstellung.

    Es kam noch arger:
    Warum die Polizei gegen die vor dem Nachtclub aufgefahrenen „Devils“ nicht vorgegangen ist, erschließt sich ebenso wenig wie die Tatsache, dass der Verdächtige Ramin Taremi auf die Wache gebracht wurde, seine Entourage aber im „THC“ ausharren musste?!

    Dass auch die unbeantworteten Funkanfragen an die verschwundenen Einsatzkräfte lange Zeit ohne Folgen blieben, ist ebenfalls kaum nachvollziehbar, sorgte aber immerhin für den überzeugendsten der drei Handlungsstränge.

    Was sich der Kenntnis von Berg und Tobler entzieht, wissen wir vor den Bildschirmen nämlich genau.
    Der Dienstälteste Wolle, seine Kollegen Mahmoud, Timo und Jakub sowie die Polizistinnen Pia und Miriam haben sich mit ihrem Fahrzeug unter einer Brücke versteckt und stritten über die weitere Vorgehensweise.

    Ihr gemeinsamer Einsatz ist wie zu erwarten schief gegangen, wer von den sechs sich welche Verfehlung geleistet hat und wer das Gesetz in die eigenen Hände nehmen möchte, ist für die eigentliche Whodunit-Frage dieses Krimis verantwortlich, der genau an dieser Stelle wirklich interessant wurde.

    Während weder die Befragung von Berg auf dem Revier noch Toblers Ermittlungen im Club irgendwie vom Fleck kamen, sorgte die eskalierende Gruppendynamik innerhalb der Polizeieinheit für echte Spannung, auch weil der Radius der handelnden Personen etwas breiter gefasst war, als an den beiden anderen Schauplätzen dieses „Tatorts“, der zweifelsohne über starke Momente verfügte, im Großen und Ganzen aber spätestens im Mittelteil für schwerer werdende Augenlider sorgte.

    Einmal sehen reicht völlig aus!
    • am

      Diesmal ein sehr platzsparender Tatort. Sehr wenig Locations. Vermutung: Vielleicht Sparmaßnahmen?
      • am

        Mir hat die gestrige Tatort-Folge aus Freiburg gut gefallen. Klar war es unrealistisch, dass die Polizisten sich die halbe Nacht nicht melden. Und nach der langen Diskussion meinte man ja, dass da sonstwas Krasses passiert sein musste, zum Beispiel, dass der junge Polizist mit seinem alten Bekannten aneinander geraten wäre. [Spoiler] Stattdessen kommt erst ganz zum Ende hin raus, dass die junge Polizistin den Rocker "nur" in NOTWEHR erschlagen hat. Das hätte der Dienstälteste doch in seinen Bericht schreiben können und es wäre gut gewesen?

        Aber für mich wurde das aufgewogen durch die Beleuchtung der diversen moralischen Dilemmata von allen Seiten. Alle hatten ihre eigenen Interessen und ihre eigene Sicht auf die Dinge, war ja auch alles nachvollziehbar. Zudem war es auch prima gespielt. Und ich fand es auch mutig von den Verantwortlichen, mal "so etwas" zu zeigen. Erhöht ja nicht gerade das Vertrauen in unsere Ordnungshüter... ;->
        • (geb. 1992) am

          Also, das war wohl einer der zähesten Tatorte seit langem.


          Und teilweise auch sehr unrealistisch.


          Die Polizisten stehen gefühlt stundenlang auf dem Parkplatz und reagieren nicht auf Funksprüche, aber niemand vermisst Sie oder lässt Sie orten ?!


          Völlig normal, dass Kollegen nicht antworten und stundenlang brauchen, um zur Wache zu kommen...


          Und der Verdächtige - Der ja weiß, dass er es nicht war, sagt stundenlang nicht, wer es wirklich war ?


          Der eine schweigt, die anderen streiten sich ewig und am Ende spricht endlich die Verlobte.


          Da habe ich mich aber gefreut, als endlich mal jemand was gesagt hat.


          Da war der Tatort aber auch schon fast rum.
          • am

            Ich habe nach 15 Minuten abgeschaltet.
          • am

            Ich hege den Verdacht das da noch Ideen bzw. Drehbücher aus Coronazeiten verwurschtelt werden. Hier gab es nur 3 Drehorte, die einsame Stelle unter der Brücke, die Disco und das Büro wo die Schauspieler jeweils abgeschottet für sich drehen konnte ganz nach den damaligen Bestimmungen. Ist mir letztens schon in ner Soko (Leipzig?) aufgefallen wo es faktisch nur ein Drehort gab. 
            Da die Truppe nicht auf den Funkspruch reagierten wäre erstmal der Leithammel auf dem Händy angerufen und dann eine Streife vorbei geschickt worden. Alles nur unrealistische Zeitschinderei um die 90 min. voll zu bekommen. 🙄 
            Linear liefen ja bessere Alternativen in der WDH die ich unten schon als Tip angab.
        • (geb. 1972) am

          Der Tatort aus Freiburg heute, 19.4.2026 war super stimmig, spannend und alle Darsteller spielten hervorragend. Endlich mal wieder eine gute Geschichte gut erzählt ohne pseodo-künstlerischen oder absurd albernen Firlefanz. Dicht, ehrlich wie ein gutes Buch. Danke, gerne mehr davon👍🏻
          • (geb. 1992) am

            Wo war denn der Tatort heute bitte stimmig ?
        • am

          Tatort Innere Angelegenheiten 
          Ich vertrete diesmal die Pro-Meinung.
          Schwarzwald-Tatort diesmal mit Agatha-Christie-Ende.
          Genaue interne Ermittlung entlarvt Lügengebäude einer Gruppe der Bereitschaftspolizei. Tobler und Berg lösen diesen internen Fall in Ruhe und nach offensichtlichen Fakten. Schnörkellos.


          Dieser Fall hat mir im Gegensatz zu manch anderen Freiburger Folgen gut gefallen.
          • am

            Total unrealistische gequirlte 💩 aus dem Bläck Forrest. Schade 😞. Wer Spannung sucht lieber Bankräuber Richy Müller auf ONE als Alternative oder den knapp 60 Jahre alten Western auf Arte. 😁
            • am

              Gefühlt jedes zweite Wort enthält Sch…e. Ich klinke mich aus.
            • (geb. 1950) am

              Old school, ich hab mich auch nach nur zehn Minuten ausgeklinkt, obwohl ich den Freiburger Tatort sonst immer gerne sehe. Aber heute gefiel er mir überhaupt nicht. Guter Tipp mit Richy Müller. Werde ich mir in der Mediathek anschauen
          • am

            Tja, auch die Jungs aus Köln sind in die Jahre gekommen, genau wie wir. Wir werden uns aus Sentimentalität mal wieder einen Film mit dem jungen Dietmar Bär anschauen; ... Treffer... aus 1984; war für uns Motorradfahrer damals echt Kult. Freunde, Freiheit, Fahren.. verdammt lang her.
            • am

              Deshalb sind nicht alle Tatortfolgen in der Mediathek verfügbar! Gilt auch für andere Serien. Endlich auch der Grund warum ältere Folgen vor dem Internetzeitalter selten nach der Wiederholung in der Mediathek sind. Rechtliche Voraussetzungen die u.U. zu Nachvergütungen führen. Also lieber das Geld für Sportübertragungen ausgeben statt für die Folge in der Mediathek zu bezahlen! 
              https://home.1und1.de/magazine/unterhaltung/filme-serien-kino/tatort/tatorte-mediathek-verfuegbar-42112414
              • (geb. 1950) am

                Der Tatort Showtime war einer der besten des Kölner Teams. Vor allem das Ende mit der Marie alias Marianne fand ich sehr berührend.
                • am

                  Und Fredy, der Erinnerungen an die Enkelinkinderzeit heraufbeschwörte, fand ich super.
                  Warum hier dauernd Münster und Köln verglichen werden, verstehe ich überhaupt nicht. Nun ja, das Spielfeld war eben eine Kindersendung und für mich die Entstehung hinter den Kulissen, durchaus nachvollziehbar.
                  Münster schaue ich schon lange nicht mehr, die sind für mich wirklich zum Klamauk verkommen und unter der Flagge "Tatort" inzwischen fehl, am Platz.
                • (geb. 1950) am

                  Genauso ist es Bergfee, wie ich weiter unten schon geschrieben habe....Münster geht gar nicht mehr
                • am

                  Münster ist für mich einer der wenigen, die ich überhaupt noch schaue.
                • am

                  Bea, ich schaue auch gerne Münster und sehr wenig andere: München, Köln und Wien. Aber Wien wird wahrscheinlich für mich auch nichts mehr mit den Neuen. Unsere Kölner werden auch bald in die Rente gehen, oder?
                • am

                  Zitat von Brigitte1950:

                  Vor allem das Ende mit der Marie alias Marianne fand ich sehr berührend.


                  Genau das hatte mich total genervt wg. Unlogik. Also, Marianne fiel doch nach hinten, wobei ihre Arme weit weg vom Rand der Dachterrasse waren und sie die Dachterrasse nur noch mit den Füßen berührte. In der nächsten Einstellung halten die Kommissare sie jedoch an den Armen fest. Dabei hätten sie doch gar nicht mehr zugreifen können, höchstens noch an den Beinen, aber nicht an den Armen. 
                  Naja, sowas nervt mich immer, da bin ich echt pingelig ...
                • am

                  Resi, Wien schaute ich wegen Bibi so gerne 😁. Mal sehen wie es da weitergeht. 

                  Trudy, ..habe ich auch gedacht . Ich bin da auch pingelig 👍
                • am

                  Es sieht ja echt so aus, dass die Kölner noch den 100-Folgen-Rekord der Münchener knacken werden, oder ;-) ? Der Zähler steht jetzt wohl so um die 96, drei Folgen sind eh schon abgedreht und noch ist nichts über Nachfolger bekannt...

                  Noch ein Wort zu Münster: die sehe ich auch fast nie.
                • am

                  @Trudy/Bea: Stimmt, gut gesehen. Vielleicht haben sie die Sturz-Szene nur deswegen in laanger Zeitlupe gezeigt, damit die Zuschauer am Ende schon wieder vergessen haben, dass am Anfang die Marianne mit dem Oberkörper nach hinten kippte und die Kommissare sie gar nicht an den Armen hätten festhalten können. ;-))
                • am

                  @Trudy, Bea und Fernsehsenf
                  "....die Kommissare sie gar nicht an den Armen hätten festhalten können" und wohl auch nicht hochziehen können....; ))
                • (geb. 1950) am

                  Trudy, die Szene auf dem Dach meinte ich nicht. Die war wirklich ein wenig unrealistisch. Ich meinte als rauskam, dass die Praktikantin Maria früher die Marianne war und das dieses Arschloch von Frank der Held ihrer Kindheit war und dass sie feststellen musste, dass er alles andere als ein Held war
                • am

                  Mädels, solche Sachen sollten wir nicht so ernst beobachten. Aber, auch wenn sie nicht nach hinten gefallen sollte, auch in DER Position könnten sie die Kommissare niemals hinauf ziehen. Sie war zu schwer und dort war NICHTS, wo sie sich ein wenig mit den Beinen stützen konnte.
                • am

                  @Brigitte, ja, das war mir eigentlich auch klar 🙂, aber dein Post bot so eine schöne Überleitung zu meinem Thema. 😇
                  @Fernsehsenf, manche Leute haben ja tatsächlich solch eine Aufmerksamkeitsspanne wie von dir beschrieben ... aber die können doch nicht einfach davon ausgehen, dass das bei ALLEN Zuschauern so ist 😧

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              • DVD-News: Tatort – Team Münster (Thiel & Boerne) – Ermittlungsjahr 2024 erscheint am 07.05.2026

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