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    • Jeder Mensch träumt Nacht für Nacht die Botschaften unserer Innenwelt sprechen dabei eine symbolhafte Sprache. Im Gespräch mit Barbara Stöckl erklärt die Schlaf- und Traumforscherin Brigitte Holzinger, wie man seine Traumerinnerung verbessern, seine Albträume bewältigen und den Schlaf kreativ nutzen kann. (Text: ARD-alpha)

      Deutsche ErstausstrahlungDo 19.12.2019ARD-alpha
    • * „Wie oft muss ein Mann Sex haben, um 1.000 Kinder zu zeugen?“

      Mit der Antwort auf diese Frage hat sich Verhaltensforscherin Elisabeth Oberzaucher im Vorjahr den IG-Nobelpreis, eine Art Anti-Nobelpreis geholt und zeigt damit, dass Spaß und anerkannte Wissenschaft kein Widerspruch sein müssen. Das kann die Verhaltensbiologin nun auch ab sofort als weibliche Verstärkung des ‚Science Busters‘-Team um Werner Gruber unter Beweis stellen. Wie sehr menschliches Verhalten durch die Evolutionsgeschichte geprägt ist und unser Denken, Fühlen und Handeln auch heute noch beeinflusst, erforscht Elisabeth Oberzaucher an der Universität Wien. In Sachen Partnerwahl ist die Erkenntnis der ambitionierten Evolutionsbiologin ziemlich ernüchternd: „Auch wenn wir es ungern hören, aus wissenschaftlicher Sicht ist die Partnerwahl ziemlich weit weg von Romantik. Wir versuchen, jemanden zu finden, der genetisch zu uns passt!“ Was Liebe mit Parasiten zu tun hat, wonach wir unsere Partner auswählen und warum ‚aktive Damenwahl‘ bei der menschlichen Fortpflanzung herrscht darüber spricht Evolutionsbiologin Elisabeth Oberzaucher mit Barbara Stöckl

      * Sind wir alleine im Universum? Wie einzigartig ist unsere Erde als Planet? Ist Leben ohne Wasser möglich? Fragen wie diese klingen ein wenig nach Science Fiction, weil man noch weit davon entfernt ist sie zu beantworten. Welche Erkenntnisse die Wissenschaft über die Evolution von erdähnlichen Planeten hat, verrät Johannes Leitner von der Forschungsplattform ExoLife der Universität Wien im Gespräch mit Barbara Stöckl. (Text: ARD-alpha)

      Deutsche ErstausstrahlungDo 26.04.2018ARD-alpha
    • Wir leben in Zeiten des globalen Umbruchs: Bevölkerungsexplosion, Kriege, Finanzkrise, Klimawandel, Digitalisierung und die zunehmenden Flüchtlingsströme werden unser Leben weitreichend verändern. Diese Herausforderungen zu deuten und Prognosen für die Zukunft zu erstellen, ist das Fachgebiet des Demografen Wolfgang Lutz. Der Professor für Sozialstatistik an der Wirtschaftsuniversität Wien forscht am International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) in Laxenburg vorrangig zu den Themen Bevölkerungsprognosen und Weltbevölkerungsentwicklung. Sein Wittgenstein Centre for Demography and Global Human Capital gehört zu den weltweit führenden Instituten auf diesem Gebiet. In seinem aktuellen Buch „Wer überlebt?“ widmet er sich der Bildung als wichtigstem Schlüssel zu allen Problemen der Menschheit. Ein science.talk mit dem Wittgenstein-Preisträger Wolfgang Lutz über unsere Welt im Wandel und die Herausforderungen der Zukunft. Wie haben Menschen im Mittelalter gelebt, welchen Stellenwert hatte Ehe und Familie, wie wurde mit Kranken und Behinderten umgegangen? – Diesen Fragen geht die Kunsthistorikerin und Archäologin Elisabeth Vavra seit Jahren auf den Grund. Anhand von Bildern, Texten und archäologischen Fundstücken erschließt die Leiterin des Instituts für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit in Krems die damalige Lebenswelt der Menschen und macht sie der Öffentlichkeit zugänglich. Mit hochkarätigen Ausstellungen bringt die Kunsthistorikerin zahllosen Menschen die Geschichte und Kultur des Landes Niederösterreich nahe. Im Gespräch mit Barbara Stöckl gibt die Historikerin Einblicke in ihr Forschungsfeld. (Text: ARD-alpha)

      Deutsche ErstausstrahlungDo 20.09.2018ARD-alpha
    • Eine Molekularbiologin, die abseits der Forschung auch als Integrationsbotschafterin tätig ist, ist zu Gast im science.talk : Fatima Ferreira-Briza ist Professorin an der Universität Salzburg, wo sie lange Zeit ein Christian-Doppler-Labor für Allergiediagnostik und -therapie leitete. Geboren in armen Verhältnissen in einem brasilianischen Dorf, absolvierte Ferreira-Briza zwei Doktoratsabschlüsse, bevor sie 1990 nach Österreich kam, wo ihr die Herstellung des weltweit ersten künstlichen Allergens gelang. Heute beschäftigt sie sich v. a. mit der Entwicklung von Impfstoffen im Bereich der Pollen-, Traubenkraut- und Beifuß-Allergie. Mit Barbara Stöckl spricht sie über Neuigkeiten im Bereich der Allergietherapie und über Integration als Gewinn für die Wissenschaft. Moderatorin Barbara Stöckl begrüßt den Wissenschafter des Jahres 2012, Georg Grabherr. Der renommierte Ökologe spricht u. a. über seine internationale Klimastudie, in der Hochgebirgspflanzen als Indikatoren für die Auswirkungen des Klimawandels beleuchtet werden, und beschreibt sein Arbeitsfeld, das sich keineswegs nur auf Blümchen klauben und zählen reduziert, mit einem Augenzwinkern. In dem 1.200 Quadratmeter großen heimischen Garten des gebürtigen Vorarlbergers wird Naturschutz selbstverständlich groß geschrieben, die Philosophie des reaktiven Gärtnerns hat dabei stets Priorität. (Text: ARD-alpha)

      Deutsche ErstausstrahlungDo 24.05.2018ARD-alpha
    • Macht das gegenwärtige Wirtschaftssystem wirklich nur die Reichen reicher? Mit dieser und anderen Fragen beschäftigt sich der Betriebs- und Volkswirtschaftler Gottfried Haber. Mit Barbara Stöckl spricht er u.a. über Börsenkurse und Finanzkrisen. Gottfried Haber arbeitet in einem der wichtigsten und gesellschaftspolitisch bedeutsamsten Forschungsfelder unserer Zeit: Als Professor für Wirtschafts- und Finanzpolitik beschäftigt er sich mit Fragen der Verteilungsgerechtigkeit, des Wirtschaftswachstums und der Wirtschaftspolitik im Allgemeinen. Macht das gegenwärtige Wirtschaftssystem wirklich nur die Reichen immer reicher? Wie kann eine nachhaltige und ertragreiche Wirtschaft der Zukunft aussehen? Muss sich die Menschheit vom Wachstumsdiktat befreien? In seinen Analysen und Modellen widmet sich der 42-Jährige Problemstellungen unserer Zeit und gibt im „science.talk“ Einblick in die wissenschaftlichen Methoden der Wirtschaftswissenschaften. Der studierte Betriebs- und Volkswirtschafter Gottfried Haber hat 2000 summa cum laude an der Wirtschaftsuniversität Wien promoviert. Seine Karriere führte ihn schließlich an die Donauuniversität Krems, wo er unter anderem als Leiter des Forschungsbereichs Wirtschafts- und Finanzpolitik und als Vizedekan der Fakultät für Gesundheit und Medizin tätig ist. Abseits seiner universitären Tätigkeit ist Haber als wissenschaftlicher Berater für die Weltbank, die UNIDO, die OeNB und das Finanzministerium aktiv. Der begeisterte Triathlet ist Experte für Gesundheitsökonomik und beschäftigt sich als solcher mit der künftigen Finanzierung des Gesundheitssystems in Hinblick auf demographische Veränderungen und den technischen Fortschritt. (Text: ARD-alpha)

      Deutsche ErstausstrahlungDo 29.03.2018ARD-alpha
    • Deutsche ErstausstrahlungSo 18.03.2018ARD-alpha
    • „Wie gefährlich ist das?“ – eine der häufigsten Fragen mit der Umweltmediziner Hans-Peter Hutter konfrontiert ist, wenn es um schädliche Umweltfaktoren wie Feinstaub, Lärm, Mobilfunk oder Chemikalien geht oder auch wie jüngst im HCB-Skandal im Kärntner Görtschitztal. 20% aller Todes- und Krankheitsfälle in Europa sind laut WHO bereits auf schädliche Umwelteinflüsse zurückzuführen und auch hierzulande macht die Umwelt immer mehr Menschen krank. So ist bekannt, dass hohe Lärmbelastung zu Herzinfarkt führt und Radon in der Luft Lungenkrebs verursachen kann. Viele Menschen leiden zudem an unspezifischen Befindlichkeitsstörungen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, oder Muskelschmerzen, die kaum ein Arzt mit Umweltfaktoren in Zusammenhang bringt. Nicht selten werden solche Beschwerden als ‚psychisch bedingt‘ abgetan. Damit es erst gar nicht so weit kommt, untersucht der Umweltmediziner der Meduni Wien mittels Human-Biomonitoring, wie schädlich diese Umweltstoffe für den Menschen sind, um dann die Gefahr für die Bevölkerung abzuschätzen und entsprechende Maßnahmen vorzuschlagen. Im Gespräch mit Barbara Stöckl erklärt Hans-Peter Hutter welche Umwelteinflüsse krank machen und was jeder von uns tun kann um seine Schadstoffbelastung auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Wenn im Frühling die Natur erwacht und die Pflanzen endlich blühen, beginnt für tausende Österreicher eine leidvolle Zeit. Rund ein Viertel der Bevölkerung hierzulande leidet an Heuschnupfen und anderen Allergien, weltweit sind rund 700 Millionen Menschen betroffen – Tendenz steigend. Bisher galt die Immuntherapie als einzige Behandlungsform für betroffene Patienten. Doch nun sorgt ein vor kurzem in Wien entwickelter Impfstoff gegen Gräserpollenallergie weltweit für neue Hoffnung. Obendrein bewies Erika Jensen-Jarolim, Professorin für Komparative Medizin am Messerli-Institut für Mensch-Tier-Beziehung, dass Allergiker ein geringeres Krebsrisiko haben. Im Gespräch mit Barbara Stöckl gibt die Expertin weitere Einblicke in die rätselhafte Welt der Allergene und erklärt, dass beispielsweise auch Tiere auf Menschen allergisch sein können. (Text: ARD-alpha)

      Deutsche ErstausstrahlungDo 12.07.2018ARD-alpha
    • Der Zustand von Schwerelosigkeit ist für viele faszinierend. Doch ein längerer Aufenthalt im Weltall kann gravierende Folgen für den menschlichen Körper haben. Nicht nur Herz-Kreislauf-System und Knochendichte leiden, auch die Muskulatur geht zurück. „Ohne gezieltes Training würden Astronauten im All innerhalb kürzester Zeit bis zu 50 Prozent ihrer Muskelkraft verlieren“, weiß der Sportwissenschafter Harald Tschan. Zu dieser Erkenntnis kam der Leiter der Abteilung Trainingswissenschaft an der Universität Wien bei seinen Untersuchungen in den 80er und 90er Jahren an zahlreichen Kosmonauten. Der gefragte Experte entwickelte daraufhin ein „Fitness-Center“ für Astronauten, das schon bei der US-Raumfahrtbehörde NASA und auf der russischen Raumstation MIR im Einsatz war. Auch ältere Menschen profitieren von seinem Wissen: Anhand von praktischen Übungseinheiten mit Senioren konnte Tschan zeigen, wie die muskuläre Leistungsfähigkeit auch im hohen Alter aufrechterhalten werden kann. Dass nationale Identität trotz zunehmender Globalisierung offenbar kaum an Bedeutung verloren hat, wird besonders bei sportlichen Großveranstaltungen wie den Olympischen Spielen deutlich. Das ganze Land identifiziert sich mit seinen Helden und fiebert mit ihnen im Wettkampf gegen andere Nationen mit. Welche Rolle spielt der Sport in der Identitätsbildung einer Nation? Wer waren und sind die größten Identifikationsfiguren Österreichs? Und was braucht es eigentlich, um ein (Sport-)Held zu werden? Fragen, auf die Sporthistoriker Rudolf Müllner von der Universität Wien im Gespräch mit Barbara Stöckl Antworten gibt. (Text: ARD-alpha)

      Deutsche ErstausstrahlungDo 14.06.2018ARD-alpha
    • Hörimplantatespezialist Wolf-Dieter Baumgartner Um ein Forschungsfeld, das in unserer alternden und von Lärm geprägten Gesellschaft zunehmend an Bedeutung gewinnt, geht es bei Barbara Stöckl in einer neuen Ausgabe des ORF-III-Wissenschaftsmagazins science.talk mit dem internationalen Hörimplantatespezialisten Wolf-Dieter Baumgartner. Bereits heute gibt es in Österreich etwa 8.000 Gehörlose und rund 600.000 nicht normal hörende Personen – Tendenz steigend. Durch die Zusammenarbeit österreichischer Techniker/​-innen mit der Universitätsklinik für HNO-Erkrankungen am Wiener AKH sind im Bereich der Implantate und Hörhilfen in den vergangenen Jahren sensationelle Erfolge gelungen. Der HNO-Arzt Wolf-Dieter Baumgartner steht nicht nur bei der Entwicklung von High-Tech-Hörprothesen in erster Reihe, sondern bildet auch Chirurginnen und Chirurgen in aller Welt in OP-Technik und Implantation aus. Im „science.talk“ spricht er über das „Wunder Ohr“, Innovationen aus Österreich und die erstaunlichen Möglichkeiten moderner Audiotherapie. Spezialistin für Augenheilkunde Ursula Schmidt-Erfurth Anschließend zu Gast im „science.talk“ ist die Augenspezialistin und Netzhautforscherin Ursula Schmidt-Erfurth, Leiterin der Abteilung für Augenheilkunde und Optometrie an der größten Augenklinik Europas, dem Wiener AKH. Im Gespräch mit Barbara Stöckl gibt die renommierte Wissenschafterin Einblick in die Entwicklung der neuen Antikörper-Therapie zur Behandlung der altersbedingten Makuladegeneration (AMD). Österreichweit sind etwa 125.000 Menschen davon betroffen, in Industriestaaten ist ADM eine der häufigsten Ursachen für schweren und unwiderruflichen Sehverlust. Das neue Verfahren, an dem Ursula Schmidt-Erfurth arbeitet, bedeutet eine Revolution in der AMD-Behandlung. (Text: ARD-alpha)

      Deutsche ErstausstrahlungDo 30.05.2019ARD-alpha
    • Bionik – eine Wissenschaft, die Biologie und Technik miteinander verbindet und sich dabei die Natur als Vorbild nimmt. Eines der bekanntesten Bionik-Produkte kennen und nutzen heute Millionen Menschen in aller Welt: den Klettverschluss und auch der selbstreinigende „Lotus-Effekt“ ist von der Natur abgeschaut. Die steirische Physikerin Ille Gebeshuber gehört zu den weltweit gefragten Expertinnen im Bereich der Bionik und Nanotechnologie. Seit sieben Jahren lebt und arbeitet sie in Malaysia um solche und andere Phänomene zu erforschen. Im Rahmen ihrer Professur an der Nationalen Universität von Malaysia begibt sie sich mit ihren Studenten regelmäßig auf Expedition in den Regenwald um die intelligenten Konstruktionspläne der Natur zu verstehen und sich Inspiration für technische Anwendungen zu holen. Welche Prozesse steuern die Formgebung und Gestaltbildung in der Embryonalentwicklung? Dieser Frage geht der Biologe Carl-Philipp Heisenberg mit seinem Forscherteam am „Institute of Science and Technology“ in Klosterneuburg nach. Besonders interessiert sich der Forscher dabei für den Prozess ab der Teilung der befruchteten Eizelle. Als Modellorganismus für seine Forschung werden Zebrafische verwendet, da die frühe Entwicklung ähnlich jener der menschlichen Embryonen abläuft. Warum sich der Enkel des Physik-Nobelpreisträgers Werner Heisenberg („Heisenbergschen Unschärferelation“) für das Studium der Biologie entschied, verrät er im Gespräch mit Barbara Stöckl. (Text: ARD-alpha)

      Deutsche ErstausstrahlungDo 05.12.2019ARD-alpha
    • Manuel Sprung ist wissenschaftlicher Leiter der psychosomatischen Kliniken Eggenburg und Gars am Kamp. Er erforscht Therapieprozesse und deren Ziele, beschäftigt sich mit Traumatherapie und arbeitet vorwiegend mit Kindern und Jugendlichen. (Text: ARD-alpha)

      Deutsche ErstausstrahlungDo 24.10.2019ARD-alpha
    • 38.000 Menschen erhalten in Österreich jährlich die Diagnose Krebs, doch trotz aller medizinischen Fortschritte hat eine Krebsdiagnose nichts von Ihrem Schrecken verloren. Der Onkologe Martin Pecherstorfer Leiter der 2.Med. Abteilung des Universitätsklinikums Krems, behandelt jährlich an die 4000 Krebspatienten nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Zusätzlich forscht der Krebsspezialist im Bereich der ‚Supportiven Krebstherapie‘, ein Schwerpunkt liegt dabei in der Behandlung von Knochenmetastasen. Ziel seiner Arbeit ist es neue, unterstützende Behandlungsmöglichkeiten zu finden, die vor allem Krebstherapien erträglicher machen und damit die Lebensqualität von Krebspatienten verbessern können. Anlässlich des Weltkrebstages ein Science Talk mit dem Onkologen Martin Pecherstorfer über ein „Leben mit Krebs“. (Text: ORF)

      Original-ErstausstrahlungMi 04.02.2015ORF III
    • Wie ist unsere Welt entstanden? Woraus besteht Materie? Was sind Raum und Zeit? Michael Doser beschäftigt sich mit den größten Rätseln der Menschheit und gleichzeitig mit den allerkleinsten Teilchen. Der Physiker forscht am CERN in Genf, dem weltgrößten Forschungszentrum auf dem Gebiet der Teilchenphysik. Der Teilchenbeschleuniger LHC, der 2008 in Betrieb ging, gilt als eines der größten Experimente der Wissenschaftsgeschichte. Michael Doser erzeugt und erforscht Antimaterie und will auf diese Weise die ersten Momente unseres Universums verstehen. Im „science.talk“ spricht er über die Bausteine unserer Welt, die Grenzen unserer Vorstellungskraft und über das Leben und Arbeiten in einer der erfolgreichsten Forschungsstätten der Welt. Seit Jahren wird am CERN mithilfe eines riesigen Teilchenbeschleunigers (LHC) nach dem sogenannten Higgs-Teilchen gesucht – ein lange nur vermutetes und unbekanntes Teilchen, welches das bisherige Standardmodell der Physik neu definieren könnte. Aufgrund der jahrelangen Suche wird es von den Medien auch gerne als Gottesteilchen bezeichnet. Vergangenen Sommer wurde es nun vermutlich gefunden. Im Gespräch mit Barbara Stöckl gibt die Gruppenleiterin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften beim LHC-Projekt am CERN, Claudia-Elisabeth Wulz, Einblick in die Erforschung der Funktionsweise unseres Universums. (Text: ARD-alpha)

      Deutsche ErstausstrahlungDo 02.01.2020ARD-alpha
    • Als „Bill Gates der Pharmabranche“ wird der Arzneimittelforscher Norbert Bischofberger bezeichnet, seit er das Grippemedikament „Tamiflu“ entwickelt hat und damit weltberühmt wurde. Vor 35 Jahren verließ der Vorarlberger Biochemiker sein Heimatdorf Mellau um in der „Champions League der Biotechnologie“ in Kalifornien mitzuspielen. Heute gehört er nicht nur zu den Besten, sondern ist auch Vizepräsident und Forschungschef von „Gilead Sciences“, eine der größten Biotech-Firmen weltweit, die Ihren Sitz nur unweit von Erfolgsunternehmen wie Apple oder Google im Silicon Valley hat. Dass der Vorarlberger Biotech-Experte mittlerweile auch ein beträchtliches Vermögen erwirtschaftet hat ist ihm nicht wichtig und war auch nie der Antrieb für seine Arbeit. So gibt sich der „Pharmastar“ auch im „science.talk“ über Innovation und Ethik in der Pharmaindustrie, Mut zum Risiko und dem Mut seinen eigenen Träumen zu folgen. (Text: ARD-alpha)

      Deutsche ErstausstrahlungDo 30.01.2020ARD-alpha
    • Österreichs Wissenschaftler des Jahres 2018 heißt Nuno Maulide. Der gebürtige Portugiese ist Professor für Organische Chemie an der Universität Wien und befasst sich mit der synthetischen Entwicklung von schwer zugänglichen Naturstoffen. Dabei ist ihm wichtig, dass diese chemischen Reaktionen möglichst ressourcenschonend und ohne Verschwendung ablaufen sollen. Maulide gilt unter Chemikern als „rising star“ und hat schon jetzt eine beachtliche internationale Karriere hinter sich, dabei wollte er eigentlich Konzertpianist werden. ORF III zeigt anlässlich seiner Wahl zum Wissenschaftler des Jahres 2018 den Science.Talk mit Nuno Maulide aus dem Jahr 2015. (Text: ORF)

      Original-ErstausstrahlungMi 23.01.2019ORF III
    • Seit September 2013 steht Pascale Ehrenfreund als erste Frau an der Spitze des österreichischen Wissenschaftsfonds FWF, dessen Ziel es ist Grundlagenforschung in Österreich auf hohem, internationalem Niveau zu fördern. Das Rüstzeug dafür erwirbt die Astrophysikerin in den Niederlanden und in den USA, wo sie an der George Washington University eine Forschungsprofessur für Weltraumpolitik und Internationale Beziehungen bekleidet und als Studienleiterin am Astrobiologischen Institut der NASA an mehreren Weltraummissionen beteiligt ist. In ihrer Forschung widmet sich die Wienerin der Suche nach Lebensspuren auf dem Mars und ist auch selbst im All zu finden, denn der Asteroid „9826 Ehrenfreund“ trägt ihren Namen. Bei Barbara Stöckl zieht die Wissenschaftspolitikerin eine erste Bilanz als FWF-Präsidentin und erzählt, was die Suche nach dem Leben im Universum so spannend macht. (Text: ARD-alpha)

      Deutsche ErstausstrahlungDo 28.06.2018ARD-alpha
    • Die Professorin an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität spricht mit Barbara Stöckl über die Wiederkehr des Glaubens, das kirchliche Selbstverständnis in der modernen Welt und die Voraussetzungen für die friedliche Koexistenz der Religionen. Der Glaube in Europa schwindet, die Kirchenzugehörigkeit nimmt dramatisch ab. Migration und der zunehmende Islamismus bringen religiöse Spannungen mit sich. Und trotzdem gehört Religion zu den großen Trends der heutigen Zeit, betonen Sozial- und Trendforscher immer wieder. „Da ist nach wie vor ein großes Potential da“, sagt auch die Wiener Pastoraltheologin Regina Polak. „Meine Sorge ist, dass man es verspielt.“ (Text: ARD-alpha)

      Deutsche ErstausstrahlungDo 11.07.2019ARD-alpha
    • Deutsche ErstausstrahlungDo 13.02.2020ARD-alpha
    • Deutsche ErstausstrahlungDo 21.02.2019ARD-alpha
    • Die Mission der Sonde „Rosetta“ war das große Weltraumereignis im Jahr 2014. Nach zehn Jahren Flugzeit gelang einer Sonde erstmals in der Geschichte der Menschheit die Landung auf einem Kometen. Wolfgang Baumjohann, Geophysiker und Leiter des Instituts für Weltraumforschung in Graz, war an vorderster Front dabei. An seinem Institut wurden nicht nur mehrere Messinstrumente für diese Mission entwickelt, der Weltraumplasmaphysiker hat sich auch bei der medialen Vermittlung dieses Ereignisses hervorgetan. Für die Fähigkeit, sein Fachgebiet einer breiten Öffentlichkeit verständlich zu machen, wurde Baumjohann vom Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten zum „Wissenschaftler des Jahres 2014“ gewählt. Bei Moderatorin Barbara Stöckl spricht er über Rätsel und Geheimnisse des Universums, über die Entwicklung von Raumfahrttechnologien und über den faszinierenden Pioniergeist von Weltraummissionen. (Text: ARD-alpha)

      Deutsche ErstausstrahlungDo 12.04.2018ARD-alpha

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