Quoten: Zweite „Charité“-Staffel startet mit Tiefstwert, „Das Ding des Jahres“ feiert tolle Rückkehr

    „Ewige Helden“ mit Luft nach oben, Sat.1-Krimis desolat

    Quoten: Zweite "Charité"-Staffel startet mit Tiefstwert, "Das Ding des Jahres" feiert tolle Rückkehr – "Ewige Helden" mit Luft nach oben, Sat.1-Krimis desolat – Bild: ARD/Julie Vrabelova
    „Charité“

    Am gestrigen Dienstagabend startete im Ersten die mit Spannung erwartete zweite Staffel der Prestigeserie „Charité“. Zum Auftakt musste man allerdings neue Tiefstwerte hinnehmen: Sahen 2018 noch durchgängig über 6,5 Millionen und in der Spitze sogar 8,32 Millionen Menschen zu, wollten diesmal „nur“ 5,32 Millionen die ersten beiden neuen Folgen sehen. Das entsprach dennoch einem sehr guten Marktanteil von 17,2 Prozent und dem glasklaren Tagessieg. Aus der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen kamen 780.000, auch hier sah es mit überdurchschnittlichen 8,1 Prozent gut aus. Die anschließende Dokumentation „Die Charité – Medizin unterm Hakenkreuz“ brachte es noch auf 3,82 Millionen Zuschauer und 14,4 Prozent.

    Das ZDF musste sich mit einem neuerlichen Lebensmittel-Test mit Nelson Müller im Rahmen von „ZDFzeit“ wenig überraschend hinten anstellen und kam nicht über 3,20 Millionen Zuseher sowie magere 10,2 Prozent hinaus. In der Zielgruppe setzte man sich dagegen mit 8,4 Prozent gegen die öffentlich-rechtliche Konkurrenz durch. Das „heute journal“ verlor nach „Frontal21“ überraschend sogar noch Zuschauer und informierte nur 2,92 Millionen, der Marktanteil stieg trotz der späteren Uhrzeit nur minimal auf 10,3 Prozent. Mit Abstand das erfolgreichste Format der Mainzer war am Vorabend „Die Rosenheim-Cops“, die vor 4,63 Millionen Krimifans (16,4 Prozent) ermittelten.

    Auf ProSieben meldete sich unterdessen Stefan Raabs Erfindershow „Das Ding des Jahres“ mit sehr guten Werten zurück. 1,16 Millionen junge Zuschauer bescherten dem Sender aus Unterföhring nicht nur hoffnungsvolle 13,0 Prozent, sondern auch den besten Marktanteil seit dem Start der ersten Staffel, die damals noch statt am Dienstag- am Samstagabend zu sehen war. In der Primetime war man zudem Marktführer bei den werberelevanten Zuschauern. Schwestersender Sat.1 tat sich dagegen deutlich schwerer mit seinen Krimiserien. „Navy CIS“ und „Navy CIS: L.A.“ blieben bei nur 6,3 und 6,4 Prozent hängen, ehe auch „Hawaii Five-0“ mit 6,0 Prozent versagte.

    Probleme gab es auch bei RTL, das mit seinen eigenproduzierten Serien weiterhin nicht glücklich wird. „Beck is back!“ verlor binnen Wochenfrist 1,2 Punkte und landete bei unbefriedigenden 10,4 Prozent, genau eine Million 14- bis 49-Jährige saßen vorm Fernseher. Auf gleichem Niveau bewegte sich anschließend „Die Klempnerin“, die im Vergleich zur Vorwoche zwar nur leicht abgab, angesichts 10,5 Prozent aber trotzdem noch weit von einem Erfolg entfernt ist.

    Bei VOX ging indes die neue Staffel von „Ewige Helden“ an den Start, ließ zunächst allerdings noch viel Luft nach oben und generierte durchwachsene 6,6 Prozent bei 600.000 Zuschauern. „Der Vertretungslehrer“ Thomas Gottschalk dozierte anschließend vor 6,8 Prozent der 14- bis 49-Jährigen. Bei RTL II hielt der Aufwärtstrend der letzten „Zuhause im Glück“-Staffel an, gute 6,0 Prozent standen diesmal zu Buche. Im Windschatten schafften auch „Die Bauretter“ im Anschluss recht solide 5,2 Prozent. Sehr blass blieb zunächst kabel eins, wo „Outland – Planet der Verdammten“ lediglich 3,2 Prozent verzeichnete. „Alien III“ verdoppelte den Wert nachfolgend allerdings auf zufriedenstellende 6,4 Prozent.

    20.02.2019, 09:56 Uhr – Dennis Braun/fernsehserien.de

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