Quoten: „The Masked Singer“ endet mit Staffelbestwert, „Bin ich schlauer als Lukas Podolski?“ geht unter

    „Klein gegen Groß“ beim Gesamtpublikum knapp hinter „München Mord“

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 21.11.2021, 10:15 Uhr

    „The Masked Singer“: Mülli Müller – Bild: ProSieben/Willi Weber
    „The Masked Singer“: Mülli Müller

    Das Finale von „The Masked Singer“ hat ProSieben am gestrigen Samstagabend wie erwartet neue Staffelbestwerte beschert. Insgesamt sahen 3,25 Millionen Menschen die letzten Demaskierungen, darunter 1,77 Millionen zwischen 14 und 49 Jahren. In der Zielgruppe setzte man sich mit herausragenden 25,6 Prozent wie in den Wochen zuvor die Krone auf. Im Frühjahr hatten zum Schluss zwar eine halbe Million Zuschauer mehr eingeschaltet, damals lief das Format allerdings noch am Dienstagabend. Alles in allem hat sich die fünfte Staffel der Musikrateshow mit ihrem erstmaligen Ausflug in die Samstags-Primetime trotz leichter Verluste absolut bewährt. Das „red. Spezial“ hielt sich um Mitternacht noch bei tollen 21,8 Prozent bei den Jüngeren.

    In weiser Voraussicht hatte RTL das problembehaftete „Supertalent“ aus der Schusslinie genommen und zeigte nun lieber die Quizshow „Bin ich schlauer als Lukas Podolski?“. Die bittere Erkenntnis: Auch damit konnten die Kölner keinen Blumentopf gewinnen. Gerade mal 1,07 Millionen Zuschauer wurden gezählt – und das war bereits die Gesamtreichweite. Sogar hinter Schwestersender VOX und einem „James Bond“-Aufguss musste man sich einsortieren. In der Zielgruppe standen mit genau einer halben Million extrem schwache 7,0 Prozent zu Buche.

    Einen weiteren Konkurrenten gab es zudem in Gestalt von „Klein gegen Groß“, das im Ersten mit 5,63 Millionen Zusehern und famosen 20,3 Prozent den Show-Dreikampf beim Gesamtpublikum haushoch gewann. Bei den 14- bis 49-Jährigen machte sich „TMS“ als Gegenprogramm etwas stärker bemerkbar, statt zuletzt um und über 16 Prozent reichte es diesmal für dennoch weit überdurchschnittliche 12,9 Prozent. Als Tagessieger ging aber mal wieder ein Krimi hervor: Eine neue Folge von „München Mord“ fesselte im ZDF 6,16 Millionen Menschen, die für 20,6 Prozent sorgten, während in der Zielgruppe immerhin 7,0 Prozent zustande kamen. Schwerer tat sich eine Wiederholung von „Der Kriminalist“, die um 21:45 Uhr auf 3,31 Millionen und 11,9 Prozent zurückfiel.

    Recht schadlos im Rennen hielt sich zunächst Sat.1, wo „The Day after Tomorrow“ 1,32 Millionen Gesamtzuschauer in seinen Bann zog und immerhin 8,1 Prozent bei den Werberelevanten generierte. Der Horrorstreifen „Annabelle 3“ ging zu später angesichts 4,2 Prozent jedoch völlig baden. Wie erwähnt konnte sich nicht nur Sat.1, sondern auch VOX mit einem älteren Film gegen RTL durchsetzen: „James Bond 007: Der Morgen stirbt nie“ lockte 1,16 Millionen Zuschauer ab drei Jahren an, in der Zielgruppe waren durchwachsene 5,9 Prozent drin.

    Ziemlich mau lief es dagegen für RTL Zwei: „Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis“ blieb zu Beginn des Abends bei 4,4 Prozent bei den jungen Zuschauern hängen, für „Starsky & Hutch“ ging es nachfolgend noch auf 3,8 Prozent nach unten. Überhaupt nichts zu melden hatten die US-Serien bei Kabel Eins: Ein Doppelpack von „Hawaii Five-0“ versagte ab 20:15 Uhr mit jeweils 2,0 Prozent, ehe auch „MacGyver“ mit indiskutablen 1,5 und 2,5 Prozent völlig floppte.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am via tvforen.de

      TV Wunschliste schrieb:
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      > In weiser Voraussicht hatte RTL das
      > problembehaftete "Supertalent" aus der Schusslinie
      > genommen und zeigte nun lieber die Quizshow "Bin
      > ich schlauer als Lukas Podolski?". Die bittere
      > Erkenntnis: Auch damit konnten die Kölner keinen
      > Blumentopf gewinnen. Gerade mal 1,07 Millionen
      > Zuschauer wurden gezählt - und das war bereits
      > die Gesamtreichweite.

      Das war ja abzusehen. Ich habe die Show aufgezeichnet und schaue sie mal an den Feiertagen, wenn ich knapp 4 Stunden Zeit haben sollte. Dann erfahre ich, ob ich schlauer bin als Poldi, und weiss jetzt schon, dass ich schlauer bin als der RTL-Programmplaner.


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      > Einen weiteren Konkurrenten gab es zudem in
      > Gestalt von "Klein gegen Groß", das im Ersten mit
      > 5,63 Millionen Zusehern und famosen 20,3 Prozent
      > den Show-Dreikampf beim Gesamtpublikum haushoch
      > gewann.

      Die Sendung war diesmal wieder richtig unterhaltsam und spannend, auch weil einige Wetten überraschend und knapp verloren wurden und das Promi-Tippspiel damit auch bis zuletzt ein Kopf-an-Kopf-Rennen war statt wie so häufig "alle bekommen einen Punkt".

      Weniger überzeugend fand ich Liefers als Nachfolger von Jürgen Vogel, aber mal abwarten, in welchen Disziplinen er in den kommenden Sendungen antritt. Merkwürdig kam es mir vor, dass bei der Wette mit den Titelmelodien von Serien bei den Auflösungen jeweils die Jahreszahl der deutschen Erstausstrahlung eingeblendet wurde anstelle des Produktionsjahres. Lustig auch, wie unsicher und aufgeregt Kurt Krömer hier war, obwohl Titelmelodien bei "Na siehste!" meist seine Paradedisziplin waren... Inzwischen würde ich mir Krömer auch mal als Experte für "Film & Fernsehen" beim Quiz-Champion wünschen. Er scheint sich da ja besser auszukennen als mancher Gast, der dort bereits sass.

      Siegerin des Abend war für mich aber die kleine Helene-Fischer-Expertin. Das war richtig schön zu sehen, wie sehr sie sich gefreut hat einfach neben Helene sitzen zu dürfen.
      • am

        Trotz der guten Quoten gibt es bei Masked Singer ein großes Problem. Schon seid der ersten Staffel! Das interessante an der Show ist doch, wie überrascht man ist, wer unter der Maske steckt, wer gesungen hat. Das gelingt in den ersten Shows auch wunderbar. Auch in dieser Staffel waren Überraschungen dabei. Doch im Finale geht der Sinn der Show völlig flöten, denn unter den ersten 3 oder 4 letzten Plätzen stecken dann doch immer Profisänger. Das macht nun wirklich keinen Spaß. Ich bin deshalb immer bei den ersten Shows dabei und schaue die Finalshow nicht mehr. Würde man generell nicht auf Profisänger setzen, wäre das Ganze noch besser. So bleiben Überraschungen aus.

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