Quoten: Schwacher Abend für ProSieben mit „Supergirl“ und Co.

    „Rosins Restaurants“ im Aufwind, „In aller Freundschaft“ holt Tagessieg

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 06.04.2016, 11:04 Uhr

    Melissa Benoist als Kara in „Supergirl“ – Bild: CBS
    Melissa Benoist als Kara in „Supergirl“

    Keine guten Nachrichten für ProSieben. Der gesamte Serienabend des Münchner Senders lief gestern unterdurchschnittlich. Die besten Werte erzielten ab 20.15 Uhr noch „Die Simpsons“. Zwei Wiederholungsfolgen wurden von 1,07 bzw. 1,14 Millionen Zuschauern gesehen, der Zielgruppen-Marktanteil belief sich auf jeweils 9,4 Prozent. „2 Broke Girls“ sank im Anschluss auf eine Reichweite von 1,03 bzw. 1,00 Millionen herab, die Marktanteile fielen auf 8,2 und 7,8 Prozent. Und auch bei den anschließenden Superhelden-Serien gab es kaum Besserung. „Supergirl“ blieb um 22.05 Uhr bei 890.000 Zuschauern und 8,1 Prozent hängen, bevor „The Flash“ 680.000 Zuschauer bei 9,1 Prozent halten konnte. Erst gegen Mitternacht wurden die Marktanteile mit zwei „Two and a Half Men“-Wiederholungen zweistellig.

    RTL fuhr mit seinem „CSI“-Crime-Abend bessere Werte ein, doch für die Verhältnisse des Kölner Senders war das immer noch wenig – auch diese drei Serien blieben unterhalb des Senderschnitts. Eine neue Folge der Mutterserie „CSI“ lockte um 20.15 Uhr 2,78 Millionen Zuschauer bei 12,1 Prozent der 14- bis 49-Jährigen vor die Bildschirme, bevor beim Ableger „CSI: Cyber“ noch 2,58 Millionen Menschen bei 11,5 Prozent in der Zielgruppe dranblieben. Eine Wiederholung von „CSI: Miami“ brachte es um 22.15 Uhr auf 2,01 Millionen Zuschauer und 11,3 Prozent, während eine neue Folge von „The Blacklist“ danach nur noch 1,35 Millionen Menschen bei 11,5 Prozent halten konnte.

    Quotensieger wurde am Dienstagabend wieder einmal das Erste: „Um Himmels Willen“ begeisterte um 20.15 Uhr zunächst schöne 5,27 Millionen Zuschauer bei einem Gesamtmarktanteil von 17,0 Prozent. Der Dauerbrenner „In aller Freundschaft“ toppte diese Werte im Anschluss noch und erreichte überragende 5,95 Millionen Menschen bei starken 18,9 Prozent. In der jungen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen wurden ebenfalls tolle Marktanteile von 7,2 und 9,3 Prozent erreicht.

    Damit konnte das ZDF nicht mithalten: Die „ZDFzeit“-Dokumentation „Elizabeth II. wird 90“ interessierte mittelprächtige 3,23 Millionen Zuschauer bei 10,5 Prozent. „Frontal21“ fiel danach auf 2,40 Millionen Zuschauer und 7,6 Prozent. Ebenfalls kein Überflieger war die Teeniekomödie „Groupies bleiben nicht zum Frühstück“ bei Sat.1. Lediglich maue 1,65 Millionen Menschen entschieden sich für den Spielfilm aus dem Jahr 2010. In der werberelevanten Zielgruppe waren für den Bällchensender nicht mehr als 8,7 Prozent drin.

    Grund zum Jubeln gibt es dagegen bei Schwestersender kabel eins. Eine neue Ausgabe der Doku-Soap „Rosins Restaurants – Ein Sternekoch räumt auf!“ erreichte 1,64 Millionen Zuschauer sowie 8,1 Prozent in der jungen Zielgruppe – für den Sender der zweiten Reihe sind das überdurchschnittliche Zahlen. Noch besser lief es im Gegenprogramm bei VOX für „Goodbye Deutschland!“. Das „Viva Mallorca!“-Special interessierte 1,72 Millionen Zuschauer bei einem Zielgruppen-Marktanteil von tollen 9,7 Prozent. RTL II konnte währenddessen mit dem Horroractionfilm „Van Helsing“ 1,19 Millionen Zuschauer zum Einschalten bewegen. Aus Marktanteilssicht fielen solide 6,1 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen ab.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 2001) am melden

      Die Absetzungschancen von neuen Serien ist auf ProSieben schon sehr hoch. Supergirl fliegt trotz der höheren Quote gestern Abend vielleicht früher als Flash raus (weil Flash schon eine Staffel überlebt hat). Falls es so kommt, wird Flash bestimmt vorgezogen und zwei weitere TAAHM-Folgen drangehängt. Bei ProSieben stehen bestimmt auch hohe Chancen für die Einstellung des Senders.
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      • am melden

        Auweia, bin gespannt wie lange Pro7 Supergirl und The Flash noch im Programm hat.
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