Quoten: Lukes Castingshow durchwachsen, „Ninja Warrior“ mit neuem Rekord

    Böhmermann erneut stark, „Law & Order: SVU“ und „Blue Bloods“ gehen unter

    Dennis Braun – 14.11.2020, 10:20 Uhr

    Haben sich im Casting in Lukes (vorne) „Greatnightshow“ durchgesetzt: Die neue Band 4OUR mit (v. l.) Tim, Karina, Hanna und Manuël

    Am gestrigen Freitagabend stellte Luke Mockridge in seiner „Greatnightshow“ in Sat.1 eine neue Castingband zusammen. Als Gewinner gingen Karina (21), Hanna (21), Tim (18) und Manuël (19) hervor, die sich ab sofort 4OUR nennen und im Dezember ihren ersten Song beim Bällchensender präsentieren werden. Aus Quotensicht lief es allerdings relativ durchwachsen: 1,13 Millionen Menschen sahen zu, 760.000 davon waren zwischen 14 und 49 Jahren alt. Mit 8,7 Prozent verpasste man erneut die Zweistelligkeit, die vor zwei Wochen erreicht worden war. Immerhin zog der Marktanteil binnen Wochenfrist aber leicht um 0,3 Punkte an. Eine neue Folge der „Martina Hill Show“ fiel später jedoch auf maue 6,7 Prozent zurück.

    Weit vorne beim jungen Publikum lag RTL, wo sich das erste Halbfinale von „Ninja Warrior Germany“ gar zu einem neuen Staffelrekord aufschwang. 1,77 Millionen Zuseher bescherten den Kölnern hervorragende 20,4 Prozent, die Gesamtreichweite betrug 3,01 Millionen. Damit ist die Physical-Gameshow auf dem besten Weg, auch aus Staffelsicht so erfolgreich abzuschneiden wie noch nie. „Darf er das? – Die Chris Tall Show“ konnte dagegen vom tollen Vorlauf einmal mehr nur bedingt profitieren und tat sich angesichts 13,2 Prozent in der Zielgruppe schwerer, lag damit aber immer noch auf der Höhe des Senderschnitts.

    Insgesamt gab es den gesamten Abend über kein Vorbeikommen am ZDF. Zunächst stellte „Die Chefin“ ebenfalls einen Staffelbestwert auf und ermittelte vor 6,38 Millionen Zuschauern, die starken 19,1 Prozent entsprachen. Die „SOKO Leipzig“ erledigte ihre Arbeit danach vor 5,54 Millionen, damit waren kaum schwächere 17,5 Prozent drin. Bei den Jüngeren kamen immerhin 6,8 und 7,2 Prozent zustande. In der Altersgruppe 14–49 findet man die Prunkstücke wie immer am späten Abend: Erst verbuchte die „heute-show“ stolze 17,3 Prozent, ehe Jan Böhmermanns „ZDF Magazin Royale“ die Top-Auftaktquoten bestätigte und ebenfalls weit überdurchschnittliche 16,3 Prozent generierte. Während die Satireshow 4,96 Millionen Gesamtzuschauer zum Lachen brachte, blieben anschließend noch 2,47 Millionen dran.

    Die meistgesehene Sendung im Ersten lief in Gestalt der „Tagesschau“ bereits um 20:00 Uhr. Diese informierte 5,71 Millionen Zuschauer (17,6 Prozent) und war auch bei den 14- bis 49-Jährigen mit 17,3 Prozent erneut sehr gefragt. Die zweite Folge der Familienfilmreihe „Die Küstenpiloten“ hielt nachfolgend 4,42 Millionen vorm Bildschirm, womit solide 13,4 Prozent erzielt wurden. In der Zielgruppe konnte man sogar die öffentlich-rechtlichen Kollegen hinter sich lassen und kam auf 7,5 Prozent. Die „Tagesthemen“ und ein alter „Tatort“ lagen im weiteren Verlauf bei Gesamtreichweiten von 3,42 Millionen (11,6 Prozent) bzw. 2,56 Millionen (11,3 Prozent).

    Auf der gleichen Flughöhe wie Schwestersender Sat.1 befand sich indes ProSieben mit „Star Trek Beyond“, das sich mit 760.000 Werberelevanten und 8,7 Prozent begnügen musste. Der 2009er Streifen „Star Trek“ steigerte sich zu später Stunde immerhin auf 10,1 Prozent. Auf Superhelden setzte dagegen RTL Zwei und kann mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein: „Iron Man 3“ holte zu Beginn der Primetime richtig gute 7,7 Prozent, auch „Max Steel“ überzeugte im Anschluss mit 7,4 Prozent.

    Große Seriensorgen hatten dagegen mal wieder VOX und Kabel Eins: Bei erstgenanntem Sender gingen zwei neue Folgen von „Law & Order: Special Victims Unit“ unter und verzeichneten indiskutable 2,8 und 3,2 Prozent in der Zielgruppe. Noch härter traf es „Blue Bloods“ bei Kabel Eins, wo zwei Erstausstrahlungen mit 2,3 und 2,5 Prozent Schiffbruch erlitten. „Navy CIS“ kroch ab 22:15 Uhr langsam aus dem Tal der Tränen, nach Mitternacht standen sogar tolle 7,8 Prozent auf der Uhr.

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      RTL hat seine Nische mit Stümpern gefunden. Zielgruppe: Die ganz doofen.
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