Quoten: Farids Zauberei geht schief, „Sommerhaus“ mit Staffeltief

    „Promi Big Brother“ steigert Marktanteil, ARD-Serien insgesamt vorn

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 21.08.2019, 09:50 Uhr

    „Farids Magische 13“ – Bild: ProSieben/Robert Maschke
    „Farids Magische 13“

    Mit der Zaubershow „Farids Magische 13“ wollte ProSieben am gestrigen Dienstagabend eine neue Programmfarbe ausprobieren – doch dieser Trick ging gehörig schief: Gerade mal 690.000 Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren interessierten sich für „Die gefährlichsten Illusionen der Welt“, das entsprach schwachen 8,3 Prozent. Die durchaus harte Konkurrenz kann da trotzdem nur bedingt als Erklärung herhalten. Danach ging es sogar noch weiter bergab: Alte Folgen der „Simpsons“ verzeichneten zunächst miese 5,2 und 6,8 Prozent, erst weit nach Mitternacht wurden knapp zweistellige Werte erzielt.

    Den Tagessieg beim jungen Publikum sicherte sich mühelos „Das Sommerhaus der Stars“ bei RTL, wenngleich sogar ein neuer Staffeltiefstwert markiert wurde. Mit 1,72 Millionen Zuschauern und hervorragenden 20,4 Prozent wird man in Köln aber natürlich alles andere als unzufrieden sein. Ganz im Gegensatz zu den Quoten, die eine Wiederholung von „Stars im Spiegel“ im Anschluss verbuchte: Lediglich 310.000 werberelevante Zuseher blieben übrig, der Marktanteil schrumpfte auf katastrophale 5,9 Prozent.

    Kein Geheimnis, wohin die Zuschauer ab 22.15 Uhr wanderten: zur nächsten Trash-Show in Gestalt von „Promi Big Brother“ in Sat.1. Im Vergleich zum Vortag kamen wieder ein paar Zuschauer dazu, genauer gesagt waren es diesmal 970.000 14- bis 49-Jährige, die für starke 17,6 Prozent sorgten. Zum Start in den Abend holte eine Doppelfolge von „MacGyver“ dagegen durchwachsene 7,4 und 8,5 Prozent.

    Insgesamt kamen die Serien im Ersten mal wieder auch als Erste durchs Ziel. „Um Himmels Willen“ unterhielt trotz Wiederholung 3,70 Millionen Menschen (13,1 Prozent), ehe die Reichweite bei einer neuen Folge von „In aller Freundschaft“ auf 4,80 Millionen (16,6 Prozent) wuchs. In der Zielgruppe standen solide Werte von 6,0 und 7,6 Prozent auf der Uhr. Danach ging es wie gehabt Stück für Stück nach unten: „Report Mainz“ zählte 2,56 Millionen Zuschauer, ehe die „Tagesthemen“ noch 2,17 Millionen informierten.

    Erneut mau präsentierte sich die Reise-Doku „Mit 80 Jahren um die Welt“ im ZDF. 2,57 Millionen Zuschauer hatten eingeschaltet, damit wurden nur 9,1 Prozent erreicht. Bei den Jüngeren war die dritte Folge angesichts 5,5 Prozent ebenfalls nicht erfolgreich. Völlig chancenlos war danach „Frontal21“, das auf insgesamt 6,7 Prozent bei 1,95 Millionen Zuschauern zurückfiel. Erst das „heute journal“ konnte auf versöhnliche 3,09 Millionen und 11,8 Prozent zulegen.

    Gut lief es derweil erneut für die Sozialdokus bei RTL II. „Hartz und herzlich – Salzgitter Lebenstedt“ startete mit überdurchschnittlichen 6,6 Prozent, „Armes Deutschland – Stempeln oder abrackern?“ steigerte sich nachfolgend sogar auf stolze 8,4 Prozent. Mit gemischten Gefühlen wird VOX auf seine Dienstags-Primetime blicken, wo eine neue Folge von „Goodbye Deutschland!“ nicht über unbefriedigende 5,9 Prozent hinauskam. Für eine weitere Folge sah es danach mit 7,6 Prozent schon deutlich erfreulicher aus. kabel eins zeigte zunächst den Animationsfilm „Kung Fu Panda“ und generierte unspektakuläre 5,1 Prozent. Auch hier ging es im weiteren Verlauf nach oben, vor „Godzilla“ gruselten sich 6,0 Prozent der Zielgruppen-Zuschauer.

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