Quoten: „Die Heiland“ feiert erfolgreiches Comeback, „Bauer sucht Frau“ legt leicht zu

    „Wer ist das Phantom?“ etwas schwächer, #VOXforWomen versagt erneut

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 03.11.2021, 09:34 Uhr

    „Die Heiland: Wir sind Anwalt“: Romy Heiland (Christina Athenstädt, r.) mit ihrer neuen Assistentin Tilly Vogel (Sina Reiß, l.) – Bild: ARD/Rudolf Wernicke
    „Die Heiland: Wir sind Anwalt“: Romy Heiland (Christina Athenstädt, r.) mit ihrer neuen Assistentin Tilly Vogel (Sina Reiß, l.)

    Am gestrigen Dienstagabend meldete sich im Ersten die Anwaltsserie „Die Heiland: Wir sind Anwalt“ mit der bereits dritten Staffel zurück. Ganz so hohe Reichweiten wie im vergangenen Jahr, als im ersten Corona-Lockdown teils deutlich über fünf Millionen Menschen zugesehen hatten, waren zum Start zwar nicht drin, mit 4,43 Millionen Zuschauern und 15,4 Prozent sicherte man sich aber den Primetime-Sieg. Bei den 14- bis 49-Jährigen standen darüber hinaus ebenfalls überdurchschnittliche 8,7 Prozent zu Buche. Zuvor hatte die sich „Tagesschau“ bei Jung (1,36 Millionen; 20,2 Prozent) und Alt (5,04 Millionen; 17,6 Prozent) die Krone aufgesetzt. Der Dauerbrenner „In aller Freundschaft“ bescherte dem Sender um 21:05 Uhr sogar 16,0 Prozent bei 4,36 Millionen Gesamtzuschauern, für „Report Mainz“ und die „Tagesthemen“ blieben im weiteren Verlauf des Abends 2,61 Millionen (10,7 Prozent) bzw. 1,94 Millionen (10,2 Prozent) dran.

    Das erfolgreichste ZDF-Format lief bereits am Vorabend und hieß „Die Rosenheim-Cops“: 4,21 Millionen Gesamtzuschauer sorgten für sehr gute 15,7 Prozent. Deutlich schlechter sah es ab 20:15 Uhr aus, wo die „ZDFzeit“-Doku „Alles auf eine Karte – Der Wettlauf um den Impfstoff“ nicht über 1,83 Millionen und maue 6,4 Prozent hinauskam, während bei den Jüngeren 5,4 Prozent verbucht wurden. „frontal“ tat sich anschließend mit 1,93 Millionen und 7,0 Prozent ebenfalls schwer, erst das „heute journal“ legte wieder deutlich auf 3,24 Millionen und 11,1 Prozent zu. Dabei handelte es sich allerdings nur um ein kurzes Strohfeuer, „Die Anstalt“ fiel um 22:15 Uhr nämlich postwendend auf 1,82 Millionen (9,9 Prozent) zurück.

    In der Zielgruppe war zur besten Sendezeit „Bauer sucht Frau“ bei RTL nicht zu schlagen: Im Vergleich zum Staffelauftakt am Montag konnte sich die Kuppelshow auf tolle 16,8 Prozent steigern, die Reichweite legte allerdings nur leicht auf 1,10 Millionen Menschen zu. Ebenso beim Gesamtpublikum, hier wurden mit 4,08 Millionen nur 20.000 Zuseher mehr gezählt, sodass das Allzeittief nur knapp verfehlt wurde. Mit den Werten kann man in Köln natürlich trotzdem hochzufrieden sein. Zumal auch das Zusammenspiel mit „RTL Direkt“ deutlich besser funktionierte, das nachfolgend mit insgesamt 2,57 Millionen und erfreulichen 14,3 Prozent in der Zielgruppe sogar neue Rekorde aufstellte. Der neue Ableger „Bauer sucht Frau – Stallgeflüster“ brachte es um 22:35 Uhr noch auf gute 13,8 Prozent.

    Vorsichtig aufatmen darf man bei ProSieben: Zwar lief es für die neue Masken-Rateshow „Wer ist das Phantom?“ nicht ganz so gut wie in der vergangenen Woche, 10,6 Prozent bei 670.000 Werberelevanten sind dennoch ein zufriedenstellendes Ergebnis. 1,11 Millionen Menschen ab drei Jahren und damit 190.000 weniger als zuletzt hatten eingeschaltet. Im Aufwind befindet sich aktuell „Late Night Berlin“: Nachdem vor sieben Tagen bereits ordentliche 8,4 Prozent drin waren, kam die Show mit Klaas Heufer-Umlauf nun mit 10,1 Prozent sogar auf einen Staffelbestwert.

    Ziemlich blass blieb Schwestersender Sat.1, wo „Lebensretter hautnah“ und „akte.“ mit 6,3 und 5,9 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen vorliebnehmen mussten. Die Themenwoche #VOXforWomen geriet derweil auch an Tag 2 vollends unter die Räder: Desaströse 1,7 Prozent wurden für die Doku „Weil du ein Wunder bist“ ausgewiesen, die Gesamtreichweite lag bei lediglich 340.000. Auch „Pia – aus nächster Nähe“ versagte später mit 1,9 Prozent auf ganzer Linie. Selbst Männersender DMAX war ungleich erfolgreicher, hier verzeichneten die „Steel Buddies“ den höchsten Marktanteil einer Primetime-Erstausstrahlung in der Geschichte des Senders und holten fantastische 4,8 Prozent.

    Bei RTL Zwei stand der Dienstagabend unter dem Motto „Deutschlands verlorene Kinder“ – und das interessierte ein durchaus großes Publikum: 820.000 Zuschauer wollten die Reportage insgesamt sehen, bei den Umworbenen wurden sehr gute 6,6 Prozent generiert. Noch etwas stärker war der begleitende Talk „Was sich jetzt ändern muss!“ unterwegs, der anschließend auf 7,1 Prozent kam. Die Abenteuerkomödie „Eine Faust geht nach Westen“ blieb zunächst bei Kabel Eins bei unspektakulären 4,5 Prozent hängen, ehe die Wiederholung von „Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle“ etwas bessere 5,2 Prozent erzielte.

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