Quoten: „Adam sucht Eva“ mit gutem Start, Probleme für „Young Sheldon“ und „Die Simpsons“

    Corona-Sondersendungen punkten, neuer Rekord für „RTL Direkt“

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 16.11.2021, 09:58 Uhr

    „Adam sucht Eva“: Collins Egege, Gisele Oppermann und Falko Ochsenknecht (v. l. n. r.) – Bild: RTL Zwei/Christoph Kasset
    „Adam sucht Eva“: Collins Egege, Gisele Oppermann und Falko Ochsenknecht (v. l. n. r.)

    Zur besten Sendezeit schickte RTL Zwei am gestrigen Montagabend das Comeback der Nackt-Kuppelei „Adam sucht Eva“ ins Rennen. Und zumindest zum Start lief es durchaus ordentlich: 410.000 Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren bescherten den Grünwäldern überdurchschnittliche 5,9 Prozent, insgesamt sahen 900.000 Menschen zu – Werte, auf denen sich aufbauen lässt. Thematisch passend wiederholte man im Anschluss die Doku „20malSex – Neue Mythen über Lust & Liebe“, die den Zielgruppenmarktanteil noch leicht auf 6,1 Prozent steigerte.

    Während der Mittwochabend dank „TV total“ für ProSieben erst einmal gerettet ist, feierte der Mad Monday eine enttäuschende Rückkehr: Eine neue und eine alte Folge von „Young Sheldon“ blieben bei mauen 7,1 und 7,4 Prozent bei den Jüngeren hängen, die Gesamtreichweiten betrugen nur 780.000 bzw. 740.000. Das war zwar mehr, als „Zervakis & Opdenhövel. Live.“ zuletzt schaffte, am Mittwoch waren die Comedys aber auf ähnlicher Flughöhe unterwegs. Noch härter traf es „Die Simpsons“, die danach mit 5,5 und 5,9 Prozent sang- und klanglos untergingen. Ähnlich schwer tat sich schließlich auch „Family Guy“, die ersten beiden Folgen der 19. Staffel brachten es auf lediglich 6,2 und 6,1 Prozent.

    Den Tagessieg beim jungen Publikum schnappte sich RTL, wo „Bauer sucht Frau“ mit 1,21 Millionen auf starke 17,4 Prozent kam und insgesamt angesichts 4,11 Millionen (14,2 Prozent) den bislang höchsten Montags-Wert dieser Staffel generierte. Der erfolgreiche Vorlauf – und nicht zuletzt die sich weiter zuspitzende Corona-Lage – sorgten nachfolgend für einen erneuten Rekord für „RTL Direkt“: Tolle 16,5 Prozent waren bei den Umworbenen drin, 2,68 Millionen Gesamtzuschauer blieben um 22:15 Uhr dran. „Extra“ und „Spiegel TV“ hielten sich im weiteren Verlauf bei ebenfalls richtig guten 15,2 und 13,2 Prozent.

    Apropos Corona: Auch im Ersten informierte man über die aktuelle Situation, das Interesse war allerdings noch nicht ganz so groß wie im vergangenen Herbst. Zunächst sahen insgesamt 4,80 Millionen Menschen (16,7 Prozent) die „Tagesschau“, ein „ARD extra“ verfolgten im Anschluss 3,43 Millionen (11,5 Prozent). Das auf 20:35 Uhr vorgezogene „Hart aber fair“ holte 12,1 Prozent bei 3,57 Millionen Zuschauern und punktete auch bei den 14- bis 49-Jährigen, wo sehr gute 11,2 Prozent zu Buche standen. Die beiden Sendungen zuvor hatten allerdings noch bessere 17,5 und 14,2 Prozent erzielt. Für die „Erlebnis Erde“-Dokumentation „Wilde Niederlande“ ging es um 21:50 Uhr kräftig auf 2,04 Millionen und 8,4 Prozent nach unten.

    Ein um 19:25 Uhr gesendetes „ZDF spezial“ überzeugte derweil mit insgesamt 3,36 Millionen Zusehern und 13,3 Prozent. Zur Primetime konnte man die öffentlich-rechtlichen Kollegen zudem hinter sich lassen, das Drama „Die Welt steht still“ fesselte 4,63 Millionen Menschen, die erfreulichen 15,6 Prozent entsprachen. Die meistgesehene ZDF-Sendung des Tages war aber das „heute journal“, das um 21:45 Uhr 4,78 Millionen auf den neuesten Stand brachte und stolze 18,2 Prozent verzeichnete. Bei den Jüngeren kam man zwar hinter der ARD durchs Ziel, erreichte aber überdurchschnittliche 6,9 und 9,6 Prozent. Die Krimireihe „Furia“ verabschiedete sich um 22:15 Uhr vor 2,20 Millionen Zuschauern ab drei Jahren, das reichte für solide 12,7 Prozent.

    Ebenfalls zu Ende ging „Die Herzblut-Aufgabe – Promis in der Pflege“ in Sat.1, allerdings auf gänzlich anderem Niveau: Gerade mal 940.000 Zuschauer wurden insgesamt gezählt, mit 5,5 Prozent empfahl sich das Format nicht wirklich für eine Fortsetzung. Durchwachsen präsentierte sich auch VOX, wo „Goodbye Deutschland!“ und „James Bond 007: Goldeneye“ 5,9 und 5,8 Prozent holten. Bei Kabel Eins schob indes Tom Cruise eine Doppelschicht – und das mit Erfolg: „Mission: Impossible“ verbuchte zunächst 6,3 Prozent, für den Nachfolger „Mission: Impossible 2“ ging es zu später Stunde auf satte 9,0 Prozent nach oben.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      "Während der Mittwochabend dank „TV total“ für ProSieben erst einmal gerettet ist..."? Ähm, was soll das heißen. Ich schlage vor, man wartet erstmal ab, wie sich jetzt die nächsten Mittwoche TV total schlägt. Und das die Nachfolgesendungen von "Zervakis & Opdenhövel. Live“ immer noch sehr schlecht laufen ist keine Rettung!

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