Kommissar Stolberg

    zurückStaffel 6, Folge 1–4weiter

    • Staffel 6, Folge 1
      Bild: ZDF
      Krieger (Staffel 6, Folge 1) – © ZDF

      Die Bahnsteige der U-Bahn sind nahezu menschenleer. In dieser frühen Morgenstunde steigen nur wenige Leute aus den Zügen, darunter drei junge Männer. Sie wirken aggressiv, sind auf Ärger aus. Die drei werden bald auf ein junges Pärchen aufmerksam. Yuri Zharkov nimmt sich zunächst den Jungen vor, die anderen wenden sich dem Mädchen zu. Plötzlich schiebt sich zwischen sie und die beiden Jugendlichen ein Mann. Armin Trenck streckt mühelos nach nur wenigen Augenblicken alle drei nieder und lässt sie verletzt und blutend zurück. Zharkov sieht dem couragierten Mann hasserfüllt hinterher. Wenige Stunden später werden Hauptkommissar Stolberg und seine Kollegen zu einem neuen Tatort gerufen. Ein Spaziergänger hat im Wald die Leiche eines Mannes entdeckt. Er hatte Schüsse vernommen und ist sofort zu der Stelle geeilt, an der nunmehr Armin Trenck tot auf dem Boden liegt. Trenck war Soldat, er gehörte einst zu einer Elitetruppe und war in Serbien, Kosovo und Afghanistan eingesetzt, bis er vor einem Jahr unvermittelt ausgestiegen ist. Seither scheint er sich ruhelos umhergetrieben zu haben. Trenck war oftmals in Streitigkeiten verwickelt, wie etwa vergangene Nacht in der U-Bahn. Auf diesen Vorfall macht Johanna Trenck, die Ehefrau des Toten, die Kommissare aufmerksam. Sie hatte sich jedoch nichts dabei gedacht, als ihr Mann am Morgen wie gewöhnlich wieder das Haus verließ. Bei ihren Recherchen stoßen Stolberg und seine Kollegen aber auch auf eine andere brisante Begebenheit aus der Vergangenheit des ehemaligen Elitesoldaten. Trenck hatte bei einer Routinepatrouille in Afghanistan einen Kameraden scheinbar versehentlich schwer verletzt. Seither konnte Arnd Peters nur noch im Innendienst eingesetzt werden. Tatsächlich vermittelt dieser den Eindruck eines gebrochenen Mannes, der kaum mehr über das schicksalhafte Ereignis zu sprechen vermag. Aber auch sämtliche Akten scheinen genauere Tatsachen und Fakten zu verschweigen. War der Vorfall eventuell der Grund, warum Trenck seine Karriere als Soldat plötzlich aufgegeben hatte? (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Sa 07.01.2012 ZDF
      ZDFneo
      Fr 15.12.
      05:50 Uhr
    • Staffel 6, Folge 2
      Bild: ZDF
      Der Mann, der weint (Staffel 6, Folge 2) – © ZDF

      Es ist früh am Morgen, die Sonne ist gerade aufgegangen, als Hauptkommissar Stolberg und seine Kollegen am Tatort, einer beschaulichen Parkanlage, eintreffen. Dort, halb verdeckt unter dichtem Gebüsch, liegt die Leiche einer Frau. Offensichtlich wurde sie erschlagen und anschließend ausgezogen. Sonst aber lassen keine Spuren auf einen Missbrauch schließen. Manuela Wenzel lebte nur wenige Meter entfernt in der nahe gelegenen Wohnsiedlung. In der kleinen Wohnung der Toten treffen die Kommissare auf einen Mann. Ralf Nowak ist allerdings wenig ansprechbar, die geleerte Schnapsflasche auf dem Küchentisch zeigt ihre Wirkung. Dabei scheint Nowak bereits über den Tod seiner Lebensgefährtin informiert zu sein – und er beteuert, ihren Mörder zu kennen. Martin Stolberg und seine Kollegen nehmen die Ermittlungen auf. Manuela Wenzel hatte eine bewegte Vergangenheit. Bereits in jungen Jahren nahm sie Drogen und pflegte viele Männerbekanntschaften. Damals wurde auch ihr Sohn Simon geboren. Die junge Frau fühlte sich allerdings bald überfordert und übergab das Kind ihrer älteren Schwester Peggy, die Simon zu sich nahm und aufzog. Nunmehr, achtzehn Jahre später, schien Manuela alles hinter sich gelassen zu haben. Ihr sehnlichster Wunsch war es, ihrem Sohn wieder näher zu kommen. Doch dieser hielt davon bislang wenig. Und er verachtet Nowak. Dieser beschuldigt nun den Jugendlichen, seine eigene Mutter auf dem Gewissen zu haben. Da berichtet Simon den Kommissaren von den teuren Geschenken, die ihm seine Mutter in den letzten Tagen überreicht hatte. Warum sollte er Manuela also töten? Woher aber hatte die Sozialhilfeempfängerin plötzlich so viel Geld? Nowak durfte von den Geschenken nichts erfahren. Unter Alkoholeinfluss gilt er außerdem als unberechenbar. Tatsächlich haben die Kommissare Ralf Nowak längst im Visier. Er war der Polizei schon zuvor aufgrund kleinerer Betrugsdelikte aufgefallen. Doch Nowak beteuert seine Unschuld. Im Gegenteil, er habe Manuela sehr geliebt. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Sa 14.01.2012 ZDF
      ZDFneo
      Mo 18.12.
      11:50 Uhr
    • Staffel 6, Folge 3
      Bild: ZDF
      Blutsbrüder (Staffel 6, Folge 3) – © ZDF

      Hauptkommissar Martin Stolberg geht in Richtung einer Baustelle, wo bereits uniformierte Polizisten und Spurensicherer ihre Arbeit aufgenommen haben. Dr. Hannah Voskort kniet neben der Leiche eines jungen Mannes, die zwischen Müll liegt. Ein Einschussloch klafft in der Brust des Toten. Ersten Erkenntnissen zufolge ist der Fundort nicht identisch mit dem Tatort. Das Opfer war kein unbeschriebenes Blatt: Der 20jährige David Rahn, der Schrecken des Viertels, war erst am Tag seines Todes aus dem Gefängnis entlassen worden.

      Ein KTU-Befund gibt dem Fall schließlich eine entscheidende Wendung: Die Kugel, die David Rahn tötete, stammt aus der gleichen Waffe, die bei dem Raubüberfall auf den Kiosk der Kaminskis zum Einsatz kam. Für Kommissar Stolberg lässt dies nur einen Schluss zu: Offensichtlich hat Davids damaliger Komplize ihn aus dem Weg geräumt.

      Erste Ermittlungen im persönlichen Umfeld des Opfers führen Kommissar Stolberg und sein Team zu einem Jugendclub, in dem David Rahn verkehrte. Von Bülent, einem engen Freund, erfährt Stolberg, dass David sich nach seiner Haftentlassung mit einigen Jugendlichen in einem Forst getroffen hatte, um seine neu gewonnene Freiheit zu feiern. Andi Ehrmann, Leiter des Jugendclubs und selbst ein ehemaliger Häftling, war jedoch wenig begeistert darüber, dass David wieder den Kontakt zu Bülent und den anderen Jugendlichen suchte, um sie erneut in kriminelle Machenschaften zu verwickeln. Blutspuren unweit der Feierstätte im Forst lassen keinen Zweifel zu, dass es sich dabei um den Ort handelt, an dem David Rahn erschossen wurde. Und auch ein Verdächtiger ist schnell gefunden: In der Nähe des Tatortes wird Marcel Kaminski mit einem blutverschmierten Handy aufgegriffen – es handelt sich dabei um das Blut des Mordopfers. Der Junge wurde jahrelang von David Rahn schikaniert, doch zu den Mordvorwürfen schweigt er eisern. Aber auch Marcels Vater Gregor Kaminski hätte allen Grund gehabt, David abgrundtief zu hassen, war er doch an einem Raubüberfall auf den Kiosk der Kaminskis beteiligt, bei dem Gregors Ehefrau Daniela schwer verletzt wurde. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Sa 21.01.2012 ZDF
      ZDFneo
      Di 19.12.
      11:55 Uhr
    • Staffel 6, Folge 4
      Bild: ZDF
      Tödliches Netz (Staffel 6, Folge 4) – © ZDF

      Es ist eine unerwartete Situation für Kommissar Stolberg und sein Team: Rechtsmedizinerin Hannah Voskort steht unter Mordverdacht. Dass sie einmal ihre eigene Kollegin würden verhören müssen, hätte sich keiner der Ermittler jemals vorstellen können.

      Eine Woche zuvor haben die Ereignisse, die Voskort zur Hauptverdächtigen machen, begonnen. Voskorts exzentrische Freundin Marleen Weisse, eine Kunstmäzenin, lebt in einem Ehekrieg, in einer zerstörerischen Hass-Liebe-Beziehung. Hannah wird Zeugin einer Morddrohung von Armin Weisse gegenüber seiner Frau. Als Marleen spurlos verschwindet, scheint sie niemand wirklich zu vermissen, außer Hannah Voskort. Auf Bitten Hannahs beginnt Stolberg mit seinen Ermittlungen, obwohl es noch keine Leiche gibt. Recherchen in Marleens persönlichem Umfeld führen Stolberg auf eine heiße Spur: Offensichtlich hatte Armin Weisse eine Affäre mit einer Angestellten. Wollten er und seine Geliebte Teresa Korff die störende Gattin beseitigen? Als Stolberg dann Marleens Jaguar auf einem Forstweg findet, bietet sich ihm ein eindeutiges Bild. Die Türen stehen offen, Blut und Haare finden sich auf dem Beifahrersitz und dem Fußboden. Von der Besitzerin fehlt jede Spur. Auch in Marleens Apartment bietet sich das gleiche Bild: Verwüstung und Blutspuren, aber keine Hinweise auf Marleens Verbleib. Anlass genug, nun offiziell zu ermitteln. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Sa 28.01.2012 ZDF
      ZDFneo
      Mi 20.12.
      11:50 Uhr

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